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Auge in Auge mit einem glücklich vermittelten Paar - für uns ein besonderer Moment: Kürzlich besuchten uns Theresa und Hans-Ulrich, ein Beispiel dafür, dass Online-Partnersuche nicht nur "was für Junge" ist.

Im Herbst 2003 meldeten uns Theresa (59, Lehrerin) und Hans-Ulrich (68, Grafiker) zuerst den Erfolg ihrer Suche, wir durften die Erfolgsstory des frisch verliebten Paars veröffentlichen. Mittlerweile haben die beiden, die anfangs 300 Kilometer zu überbrücken hatten, dieselbe Adresse und auch denselben Nachnamen - am 2. Juli 2004 wurde geheiratet. Jetzt reisten sie aus ihrer bayrischen Heimatstadt nach Hamburg, wo sie auch PARSHIP.de besuchten, um sich "als lebendiger Erfolg des PARSHIP-Systems zu präsentieren". Klar, dass wir das Paar mit Prosecco und Blümchen empfingen und die Gelegenheit zu einem Interview nutzten:

PARSHIP: Wie sind Sie dazu gekommen, bei uns Mitglied zu werden?

Hans-Ulrich: Durch die "Kennenlernen"-Tabellenanzeige von PARSHIP.de in der ZEIT. Ich fand die Anzeige witzig gemacht, sie hat mich darauf gebracht, dass Online-Partnersuche auch eine Option sein könnte. Es war für mich das erste Mal überhaupt, dass ich gezielt auf die Suche gegangen bin, früher hat sich das immer irgendwie ergeben. Zu dem Zeitpunkt hatte ich zwei Jahre allein gelebt.

Theresa: Ich auch - weil davor immer noch eines meiner Kinder im Haus war. Ohne Partner gelebt habe ich zehn, elf Jahre. Eine Freundin hat mich dazu animiert, mich bei PARSHIP anzumelden. Sie ist ebenfalls fündig geworden und heiratet nächstes Jahr. Ich hatte anfangs noch gar keinen Internetzugang. Meine Freundin hat die ersten Schachzüge für mich erledigt. Die Kontaktanfrage an Hans-Ulrich habe ich aber selbst verschickt (lacht).

PARSHIP: Wie sahen Ihre Erfahrungen mit dem Thema Computer vor PARSHIP aus?

Theresa: Ich hatte sehr wenig Erfahrung, aber auch keine besondere Scheu. Vor 15 Jahren war ich mal in einem Computerkurs. Später habe ich Abrechnungen am Computer gemacht, als ich im Ver- und Einkauf gearbeitet habe. Das war's aber auch schon. Wie man mailt, habe ich erst durch PARSHIP gelernt.

Hans-Ulrich: Ich hatte als Art Director in einer Werbeagentur zwar mit Rechnern zu tun, habe aber lieber per Hand skizziert. Der Mensch ist dem Computer da doch in vieler Hinsicht überlegen. Außerdem habe ich ein Internet-Forum zum Thema Orchideen genutzt - mein Hobby. Und ich mache Online-Banking.

PARSHIP: Gab es irgendwelche Schwierigkeiten mit dem Medium?

Hans-Ulrich: Schon ... (lacht). Nach einer Weile wollten wir auf unsere privaten Mailadressen wechseln. Ich habe ihr meine Adresse mitgeteilt - und dann kam nichts mehr. Ich habe mich gewundert und ihr schließlich doch noch mal über PARSHIP gemailt - zum Glück! Ihre Mails an mich waren immer zurückgekommen ...

Theresa: Er meinte dann, dass es bei Mailadressen auf jedes Zeichen, jeden Punkt ankomme ... Es stellte sich aber heraus, dass er es war, der bei seiner Adresse einen Punkt vergessen hatte - das tat schon gut (schmunzelt).

PARSHIP: Worin lagen für Sie die Vorzüge der Partnersuche mit PARSHIP?

Theresa: Mich hat überzeugt, dass es Geld kostet und deshalb Leute anzieht, die wirklich jemanden suchen. Lose Bekanntschaften, wie man sie in Chats knüpfen kann, haben mich nicht interessiert.

Hans-Ulrich: Genau. Ich war zwar nie im Chat unterwegs, kenne das aber durch einen Freund. PARSHIP erschien mir seriöser. Man muss innerlich eine gewisse Hürde überwinden, weil es ja schon eine Investition ist, und dann gibt man sich auch wirklich Mühe. Außerdem hat mich das Gutachten positiv für PARSHIP eingenommen, weil es mir eine Menge über mich gesagt hat. Manchmal habe ich PARSHIP gegenüber fast ein persönliches Gefühl entwickelt - und mir dann wieder gesagt, die Partnervorschläge macht doch nur eine Maschine ...

PARSHIP: Wäre die Suche per Kontaktanzeige, auf Veranstaltungen oder im Café eine Alternative gewesen?

Theresa: Eher nicht. Ich bin kaum ausgegangen, und dann wäre da so eine große Erwartungshaltung ... Für mich ist eine gewisse Verbindlichkeit sehr wichtig. Bei PARSHIP konnten wir die Unverbindlichkeit per Mail immer weiter abbauen. Unser Rekord waren 16 Mails am Tag.

Hans-Ulrich: Ich lege viel Wert auf gute Sprache. Durch E-Mails bekommt man schnell und leicht heraus, ob die Wellenlänge diesbezüglich stimmt. Humor ist natürlich auch sehr wichtig. Theres und ich haben schon bald am Telefon miteinander gelacht. Übrigens waren wir bis zum ersten Treffen per Sie.

PARSHIP: Haben Sie gesucht, weil Sie wieder heiraten wollten?

Theresa: Nein, darum ging es mir nicht unbedingt. Mit einem Partner zusammenleben, das war mein Wunsch.

Hans-Ulrich: Eigentlich wollte ich nie wieder heiraten. Aber bei Theres ... so eine Chance musste ich festhalten (hält lächelnd Theresas Hand). Was ich besonders mag, ist, mit meiner Frau über Land zu fahren. Mit ihr reden zu können, zu wissen, dass sie da ist ...

Theresa: Ich habe komischerweise überhaupt keine Angst, mit ihm Auto zu fahren, obwohl es mir bei anderen oft so geht. Zwischen meinem Mann und mir war von Anfang an Vertrautheit, ein Gefühl des Zuhauseseins.

Das Gespräch führte Annemarie Lüning/PARSHIP



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