PARSHIP > Erfolgsgeschichten > Auf dem Weinfest kam die Nähe

Erfolgsgeschichte

Xaver (46) und Anna (48)

Auf einem Weinfest kam man sich näher: Xaver (46, kaufmännischer Angestellter aus der Region Rhein-Neckar) hat mit PARSHIP Anna kennen gelernt (48, selbstständige Beraterin aus dem Rhein-Main-Gebiet). Xaver hat uns einen ausführlichen Erfahrungsbericht geschickt (Namen geändert):

"... PARSHIP? Ich soll eine Partneragentur in Anspruch nehmen? Ich glaube, es geht los. Den Hinweis gibt mir ausgerechnet Babsi, die ich durch ein von Freunden arrangiertes Blind Date kennen gelernt habe. Jetzt erzählt sie ganz begeistert von dem Persönlichkeitstest, dem Matching durch Computer und den zahlreichen Telefonaten, die sie schon geführt hat.

Nach drei Wochen bin ich so weit. Ich habe etwas Zeit und beantworte die Fragen von PARSHIP, um hinter meine Persönlichkeitsstruktur zu kommen. Ich staune. Woher weiß dieser Computer denn so genau, wo meine Schwächen liegen? Nicht gerade umwerfend, was ich da über mich lese. Machen die Marketing bei PARSHIP oder doch eher Abschreckung? Aber nun habe ich bezahlt, jetzt wird auch kontaktet. Ein paar Mails hier, ein paar Mails da. Na ja, und dann ein paar Treffen. Mal ist die Dame zu dick, die nächste trägt dick auf, eine andere wohnt zu weit weg. Die vierte antwortet nicht. Die fünfte besitzt doch glatt die Frechheit, mich ohne Rücksprache einfach zu 'deaktivieren' (wie das klingt!). Na gut, noch ein Versuch. 70 Punkte. Sieh an: Selbstständig. In etwa mein Alter, wohnt 100 km weg, sportlich, musisch. Die schreibe ich mal an. Kann ja nichts schaden.

Es folgen ein paar Mails, ein paar digitale Bilder. Dann geht alles sehr schnell. Wir wollen uns sehen. Wir verabreden einen gemeinsamen Weinfestbesuch. Da sie fahren muss, kann sie mich auch abholen, denke ich. 'Was? Willst du mir sagen, dass ich beim ersten Treffen direkt in Höhle des Löwen gehen soll?', fragt sie entsetzt. Ich bejahe. Sie kommt. Kleines schwarzes schnelles Auto. Weg sofort gefunden (hoher männlicher Anteil stimmt also). Sieht gut aus, denke ich. Zeige ihr mein Chaos in der Wohnung, weil ich gerade umziehe. Es erschrickt sie nicht, ist ihr auch nicht zu einfach. Ich fühle das nur, frage nicht.

Also auf zum Weinfest. Beim Essen frage ich recht schnell nach ihrer Einstellung zu Kindern. Wird sie mit meinen drei kleinen Räubern auskommen (wollen). Ihre Antwort gefällt mir. Dann blockt sie: 'So weit sind wir nicht! Das ist jetzt nicht wichtig.' Oh doch, es ist wichtig. Für mich, mein Gefühl. Sie akzeptiert diese Haltung. Dann hören wir Musik einer modernen schnellen Band, trinken Wein und nähern uns unterhaltend an. Nach vier Stunden, in denen ich ganz offen mein Leben ausgebreitet habe, merke ich, sie ist immer noch nicht abgeschreckt. Dann plötzlich: Sie wechselt die Tischseite, kommt zu mir, will sich auf der Bank an mir anlehnen. Das Weinfest gefällt ihr, die Musik gefällt ihr, ich gefalle ihr. Und sie gefällt mir. Ich ahne, die PARSHIP-Idee war besser als befürchtet. Kann das wahr sein?

In den Tagen danach folgen viele intensive Gespräche in großer Offenheit über Ideen, ethische Werte, Charaktereigenschaften, Horoskope (ich schicke ihr ein SMS, frage nach ihrem Aszendenten. Sie sitzt mit Freunden beim Wein und schreibt zurück: 'Chardonnay'). Es wird gelacht, gefrotzelt, provoziert, geschmeichelt, geschmust, gelästert, gedacht, gekocht, getrunken, Cabrio und Motorrad gefahren. Ich lerne ihre Eltern kennen. Ihre Schwestern. Und ich blühe auf. Sehe das Leben wieder, kann und will wieder vertrauen, schenken und mich beschenken lassen. Ich schreibe Gedichte, lasse mich sogar mit Maus anreden. Und ich weine vor Glück in so manchem Gespräch. Ich kann kaum glauben, was da mit mir und für mich geschieht.

Und doch bleibt Luft zwischen uns, wir kleben nicht aneinander, fragen und hören zu. Antworten und gehen auf den anderen ein. Nehmen Rücksicht und fordern das, was wir für uns wollen. Es ist so natürlich, so unkompliziert! Ja, ich denke, wir wollen beide. Und wir haben Pläne ohne Ende. Und Phantasie!

Es ist schön, dass es PARSHIP gibt und die Idee.

Mit freundlichen Grüßen

Xaver"

Xaver (46), kaufmännischer Angestellter