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Erfolgsgeschichte

Sonja und Martin (beide 31)

Sonja (31, Diplom-Verwaltungswirtin) traf mit PARSHIP.de den gleichaltrigen Martin (Diplom-Finanzwirt). Das Paar lebt in Baden-Württemberg. Sonja hat uns die gemeinsame Geschichte geschrieben:

"Im April 2007 entschied ich mich für einen zweiten Versuch bei Parship. Ich war zwei Jahre zuvor schon einmal dabei und hatte sehr gute Erfahrungen gesammelt, einige schöne Mailwechsel und ein paar Treffen mit den unterschiedlichsten interessanten Leuten. Ich hatte dann aber 'in freier Wildbahn' einen Partner gefunden, allerdings doch nicht den richtigen.

Rasch sammelten sich jetzt die ersten Mails in meinem Posteingang, und es entwickelten sich erste Mailkontakte, auch ein oder zwei Treffen. Doch von Schmetterlingen war weit und breit keine Spur. Nach drei Wochen erreichte mich die Spaß-Match-Einladung von ihm. Wir hatten drei Übereinstimmungen bei den vier Fragen und begannen uns regelmäßig zu schreiben. Ich machte mir zwar wegen der Entfernung (140 km) meine Gedanken, aber unsere Interessen und Ansichten waren so im Einklang, dass mich die Kilometer nicht abschrecken konnten. Nach ein oder zwei Wochen schalteten wir unsere Bilder frei, und was ich sah, gefiel mir sehr. Er schien auch nicht abgeneigt zu sein, denn nach einem Monat regen Mailaustausches schlug er ein Treffen in einer größeren Stadt zwischen unseren Wohnorten vor.

Freitagnachmittag fuhr ich direkt zum verabredeten Treffpunkt, mit einiger Aufregung im Magen und viel Herzklopfen. Es war sehr heiß, Anfang Juni, ich hatte mir endlos lange überlegt, was ich anziehen sollte. Am Tag zuvor hatte ich mir in meinen Sandalen Blasen geholt und saß nun mit weißen Pflastern an den Zehen in der Bahn. Am Treppenaufgang zur Fußgängerzone sah ich mich zunächst vergeblich um, ich war etwa fünf Minuten zu spät, da die Bahn Verspätung hatte, und zog mein Handy aus der Tasche, um ihn anzurufen, als mir vom oberen Treppenabsatz ein sportlicher junger Mann zuwinkte. Er trug eine Sonnenbrille und hatte den attraktivsten Sonnenbrand auf seiner niedlichen Nase, den ich je gesehen hatte.

Wir steuerten zunächst ein Café an, um etwas zu trinken. Danach spazierten wir lange durch die Stadt, redeten und redeten, lachten viel (meine weißen Zehen waren ihm natürlich nicht entgangen) und gönnten uns schließlich noch einen Eisbecher im Park. Seine angenehme, ruhige Art und sein Humor ließen mich all meine Anspannung verlieren. Die Unterhaltung blieb von alleine am Laufen, kurze Pausen hatten nichts Unangenehmes, sondern ließen uns Zeit, den anderen auf uns wirken zu lassen.

Wir stellten fest, dass wir uns eigentlich schon früher hätten kennen lernen können, hatten wir doch tatsächlich während des Studiums ein paar Wochen lang in benachbarten Wohnheimen gelebt. Wir hatten sogar gemeinsame Bekannte, ein Studienkollege von ihm war mit einer Freundin von mir liiert. So konnte uns der Gesprächsstoff ja gar nicht ausgehen! Gegen sieben Uhr abends brachte er mich zu meiner S-Bahn, auf die er eine halbe Stunde mit mir wartete. Wir kauften uns noch einen Cappuccino, an dem wir uns beide die Zungen verbrannten, was zu erneutem Gelächter und flirtenden Blicken führte. Zum Abschied umarmten wir uns kurz, und ich nahm allen Mut zusammen und fragte, ob wir uns wiedersehen würden. Er stimmte sofort zu, und da wir beide gerne schwimmen gehen, schlug er ein Bad in der Nähe seines Wohnortes vor. Dann war die Bahn auch schon da und unser erstes Treffen zu Ende. Ich fuhr zugleich ruhig und sehr aufgeregt nach Hause. Ich hatte mich rundum wohlgefühlt, es hatte gekribbelt. Doch ich wollte nicht zu viele Erwartungen schüren, Enttäuschungen hatte ich schon ein paar erlebt, ich war vorsichtiger geworden.

Schon am nächsten Tag tauschten wir ein paar SMS aus. Die nächste Woche war bei mir geprägt von viel Arbeit, da ich in der folgenden Woche Urlaub hatte, und den Vorbereitungen für die Hochzeit meiner Cousine. Montagabend telefonierten wir über eine Stunde miteinander und verabredeten uns für den nächsten Sonntag, dem Tag nach der Hochzeit, zum Schwimmen. Mir war klar, dass ich in der Nacht zuvor nicht besonders viel Schlaf bekommen würde. Aber ein Treffen mit ihm war mir die Anstrengung allemal wert.

Als ich am besagten Sonntag endlich den Parkplatz des Schwimmbades erreichte, war ich doch wieder fünf Minuten zu spät dran. Er wartete bereits vor dem Eingang, als ich mit hastigen Schritten auf ihn zuging. Und dann geschah, was unser Leben veränderte: unsere Begrüßung verunglückte irgendwie, wir wissen heute beide nicht mehr genau, wie es geschah, ob ich meinen Kopf zur falschen Seite drehte oder er. Jedenfalls landete sein geplanter Begrüßungskuss statt auf der Wange mitten auf meinen Lippen. Ich war völlig überrumpelt von seinen weichen Lippen auf meinen. Er ergriff meine Hand, und wir betraten das Bad. Ab diesem Moment waren wir zusammen.

Am Abend fuhren wir noch zu einem Italiener zum Abendessen, wir konnten uns gar nicht mehr aus den Augen lassen. Nachdem ich mir noch kurz seine kleine Wohnung angeschaut hatte, fuhr ich nach Hause, überwältigt von den Geschehnissen des Tages. Das Wetter war ebenso aufgewühlt wie ich, ich fuhr zwei Stunden durch ein heftiges Sommergewitter mit starkem Regen.

Wir hatten uns für den nächsten Donnerstag verabredet, er musste arbeiten, wollte sich aber den Freitag freinehmen. Die Tage vergingen mit täglichen Telefonaten, und am Donnerstag fuhr ich abends zu ihm. Endlich fielen wir uns in die Arme und waren wieder zusammen!

Am nächsten Morgen marschierten wir - ganz entgegen unserer jeweils sehr geringen Punktezahl im Parship-Test im Bereich Spontanität - zusammen auf direktem Wege ins Reisebüro. Wir hatten abends festgestellt, dass wir unabhängig voneinander in drei Wochen unseren Sommerurlaub geplant hatten, und spontan beschlossen, diesen gemeinsam zu verbringen. Was gibt es Besseres, um sich näher kennen zu lernen, wenn man zwei Autostunden entfernt voneinander lebt? Wir buchten eine sündhaft teure Reise auf die Kanaren in einem Fünf-Sterne-Hotel.

Die Wochenenden bis zum Urlaub verbrachten wir abwechselnd bei mir oder bei ihm. Im Urlaub konnten wir dann zum ersten Mal länger am Stück zusammen sein. Obwohl er sich im Urlaub eine Virusinfektion einfing und wir deshalb auch ein paar Stunden in der Notaufnahme eines spanischen Krankenhauses verbrachten, waren es wundervolle Tage, in denen wir uns so nahe waren und ich mir sicher war, dass er es ist: DER Mann fürs Leben.

Danach mussten wir notgedrungen eine Wochenendbeziehung führen. Nach einem halben Jahr reifte der Entschluss, zusammenzuziehen. Zunächst wollte ich mich auf die Jobsuche machen, fühlte ich mich doch an seinem Wohnort sehr wohl. Ein zermürbendes Jahr begann, in dem ich Bewerbungen schrieb und immer wieder Absagen erhielt. Eine Frau Anfang dreißig hat es nicht leicht auf dem Arbeitsmarkt. Doch endlich, im Oktober 2008, mein erstes Vorstellungsgespräch - und ich hatte die Stelle! Dann ging alles ganz schnell, wir fanden auf Anhieb eine gemeinsame Wohnung, in die wir vier Tage vor Weihnachten einzogen.

Das ist jetzt ein halbes Jahr her. Obwohl wir schon zwei Jahre ein Paar sind, ertappen wir uns immer wieder dabei, wie wir uns anschauen und es nicht glauben können, dass ausgerechnet wir beide uns gefunden haben. Ohne Parship wäre es aller Wahrscheinlichkeit nach nie dazu gekommen. Wir planen schon fleißig unsere gemeinsame Zukunft und sind uns sicher: Uns kann nichts mehr trennen, Topf und Deckel haben sich gefunden!

PS: Heute an unserem zweiten Jahrestag hat er mir ganz überraschend einen romantischen Heiratsantrag gemacht. Unsere gemeinsame Zukunftsplanung nimmt nun also doch sehr konkrete Formen an ..."