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Erfolgsgeschichte

Regina (49) und Werner (50)

Regina (49, Steuerberaterin) aus der Kurpfalz lernte mit PARSHIP Werner (50, Qualitätsmanager) aus Zürich kennen. Sie hat uns geschrieben (Namen geändert):

"Es begann damit, dass ich von einer Schweizer Parship-Liebe verlassen wurde - ein nicht bindungsfähiger Mann. Somit stürzte ich mich gleich wieder ins Vergnügen, worauf aufgrund meiner Kontaktanfrage an einen Jüngling in der Schweiz (immerhin 81 Matching-Punkte) sich dieser nach Wochen tatsächlich noch bei mir rückmeldete.

Es entspann sich ein recht netter Schriftverkehr. Ich denke, wir haben auch telefoniert - aber es ist schon so lange her, dass ich es gar nicht mehr so recht weiß (immerhin fand dieses erste Herantasten schon im Herbst 2004 statt). Da ich mein Gegenüber nicht so gern anhand von Fotos taxiere, sondern lieber mir den ganzen Kerl mit all seiner Ausstrahlung anschaue, schlug ich bald ein Treffen vor.

Oh je - da kam dann aber als Reaktion so manches zum Vorschein: beispielsweise eine noch nicht abgeschlossene Beziehung. Mist - aber ich ließ mich nicht aus der Ruhe bringen, korrespondierte weiter mit diesem netten Manager, und so kam es bei einem Aufenthalt seinerseits in Baden-Baden zu einem ersten Treffen, das gleich zum absoluten Treffer wurde: Weihnachtsmarkt, ein kleiner Tanz auf diesem und dann, wie es kommen musste, das totale Verliebtsein beider 'Parteien'.

Lange Rede, kurzer Sinn: er machte - leider - zu kurzerhand einen Schlussstrich unter seine Beziehung, zog aus, und wir genossen erst mal unsere doch sehr glückliche Fernbeziehung. Aber das dicke Ende kam dann doch noch: Ich war wieder an einen noch sehr beziehungsgeschädigten Artgenossen der Gattung 'Mann' geraten, der sich im Juni 2005 Knall auf Fall von mir wieder trennte - das habe ich bis heute nicht so ganz kapiert. Angeblich habe ich zu sehr geklammert - wenn ich mich auch frage, wie man auf 300 km klammern soll und das noch bei meinem Umfeld als berufstätige Mutter von 4 Kindern; außerdem die noch nicht abgeschlossene Beziehung usw.

Nun, es war erst mal Funkstille zwischen uns. Jeder ging seiner Wege, jeder hatte eine kurze, unglückliche Beziehung dazwischen. Ab und zu schrieben wir uns, und seine Mails wurden wieder liebevoller. Das Schicksal meinte es genau ein Jahr später mit gleicher Konstellation gut mit uns: Er in der Kurpfalz, wieder wegen Fortbildung, ich zur Stelle. Seitdem sind wir zusammen, proben wochenends das nicht immer leichte Zusammenleben und sind - meist - glücklich. Manchmal braucht es eben einen zweiten Anlauf und einen langen Atem mit einer gesunden Portion Zuversicht.

Übrigens waren wir beide zusammen auf dem diesjährigen Wiener Opernball, da wir beide so gerne Walzer tanzen. Ansonsten haben wir beide viele gleiche Interessen, denken ähnlich, sind aber grundverschiedene Charaktere und gehen die Dinge anders an - aber das Gerüst stimmt."