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Erfolgsgeschichte

Theresa (45) und Jochen (53)

Theresa (45, Heilerziehungspflegerin) aus Baden-Württemberg kam über PARSHIP.de mit Jochen (53, Verkaufsleiter) aus dem Saarland in Kontakt. Sie hat uns geschrieben (Namen geändert):

"Ende 2005, kurz nachdem ich mich bei Ihnen angemeldet und auch mein Profil fertiggestellt hatte, bekam ich eine Anfrage aus dem Saarland. Ich selbst hatte nur Baden-Württemberg eingegeben, da mir aufgrund meiner Lebenssituation eine große Entfernung schwierig erschien (zu dem Zeitpunkt wusste ich noch gar nicht, dass das Saarland gar nicht sooo weit von mir entfernt liegt ;-)). Die Anfrage gefiel mir allerdings so sehr, dass ich antwortete. Es gingen 2-3 Mails hin und her.

Danach gab es einen Schnitt, weil meine Tochter einen Unfall hatte und ich alles andere als Parship im Kopf hatte. Nach 3 Wochen meldete ich mich wieder, und der Kontakt wurde rasch intensiver. Wir telefonierten täglich und entdeckten neben einigen Gemeinsamkeiten, dass wir uns 'blind' verstanden. Eine Verabredung zwischen den Jahren war deshalb für uns beide völlig logisch. Leider sprang der berühmte Funke bei mir nicht so über, als wir uns trafen. Ich bekam Jochen einfach nicht mit der Stimme und der Persönlichkeit zusammen, die ich am Telefon kennengelernt hatte. Bei ihm war es anders, weshalb er über meine Reaktion traurig war. Ich selbst war es aber auch, zudem war ich ziemlich verwirrt über meine widersprüchlichen Gefühle.

Ich grübelte ziemlich darüber, überlegte auch ernsthaft, ihm ein weiteres Treffen anzubieten. Bei einem Telefonat ein paar Tage später erzählte er mir, dass er eine Frau kennengelernt habe und eine Beziehung mit ihr eingegangen sei. Ich war ziemlich baff. Trauer und das Gefühl, dass es dann ja nicht so wichtig gewesen sein konnte zwischen uns, mischten sich zu dem bittersüßen Gefühl, etwas Schönes verloren zu haben. Danach war es für mich als Beziehungsmöglichkeit aber vermeintlich 'abgehakt'.

Jochen ließ mich gedanklich jedoch nicht los, gelegentliche Telefonate ließen mich auch immer in dem Gefühl zurück, dass ich ihm doch etwas bedeute. Seine Anspielungen in der Richtung nahm ich aber nicht richtig wahr, weil da ja eben diese Partnerin von ihm war ... So ging es ein paar Wochen hin und her, bis er sagte, dass er keinen Kontakt mehr möchte. Er wäre danach immer sehr aufgewühlt. Ein paar Wochen war absolute Funkstille. An meinem Geburtstag rief er mich dann aber an (womit ich nicht gerechnet hatte), und ich freute mich so sehr, dass ich weinen musste. Meine beste Freundin sah mich an und meinte, ich solle doch bitte mal darüber nachdenken, warum ich wegen eines Mannes heule, der mir angeblich gleichgültig wäre. Ab diesem Moment fing es in mir zu arbeiten an und ließ mich nicht mehr los.

Tage später traute ich mich, bei Jochen anzurufen, um ihm zu sagen, dass er mir alles andere als egal ist, und um zu fragen, ob er sich mit mir treffen möchte. Zu meinem Glück war die Beziehung zu seiner Freundin so schwierig, dass er sie beenden wollte (auch weil er mich nicht vergessen konnte). Er sagte mir später, dass er zwar hörte, was ich ihm sagte, dass er aber nicht begreifen konnte ... Ich ließ nicht locker, und Jochen machte so die erste Erfahrung mit meinem starken Willen ;-) (er hat es mir aber wirklich nicht sonderlich schwer gemacht ;-)).

Wir trafen uns am 1. Juni 2006, und ab dato war alles klar. Die französischen Nachbarn dürfen sich seither über den Anstieg ihrer Einnahmen aus den Autobahngebühren freuen, und wir freuen uns über unsere lebendige und liebevolle Beziehung, die von unserem Umfeld erstaunlich offen und wohlwollend aufgenommen wurde."