Dorothea:
"Ein volles Jahr Mitglied bei Parship, auf Dezember 2006 gekündigt - und dann zwei Wochen vor dem Stichtag diese wunderbare Bekanntschaft.
Zunächst einmal: Ich kann nur allen Mut machen, ehrlich sich selbst zu beschreiben und nicht aufzugeben, denn was ich erfahren habe, sprengt alle Erwartungen: Ich, eine Frau, die in ihrem Profil u.a. ihre Zugehörigkeit zur Religion, ihr Interesse an Glaubensfragen, bewusst benannte, erntete über dieses Jahr Mitgliedschaft viel Unverständnis bis Ablehnung. Das tat manchmal weh. Aber ich wollte zu meinem Profil stehen, konnte und wollte keine Halbherzigkeiten mehr ertragen.
Und dann kam er! Die gleichen offenen Fragen, die gleichen Interessen, der gleiche Klang, die gleichen Vorzeichen - eine gemeinsame Sprache. Zunächst einmal wurden wir Weltmeister im Briefeschreiben. Allein über dieses Medium kamen wir uns sehr nahe. Die Sprache verband bereits. - Erst Anfang Januar trafen wir uns dann in NRW. Das war schon mit viel Herzklopfen verbunden, aber wir waren uns über die brieflichen Kontakte schon so sehr vertraut geworden, dass das leibhaftige Sehen bei mir gleich mit einem spontanen Kuss auf dem Bahnhof begann.
Wir sind in kurzer Zeit ein glückliches Paar geworden. Jeden Tag erkennen wir neu unser Glück und sind unendlich dankbar. Wir sehen uns von Gott behütet und begleitet - und freuen uns auf unsere gemeinsame Zukunft.
Es ist mir/uns wichtig, diesen Dank an Parship weiterzugeben, denn ohne Sie hätten wir (bedingt durch die räumliche Entfernung) keine Chance gehabt, uns kennen und lieben zu lernen."
Wilfried:
"Ich hatte bei Parship nur ein Vierteljahr gebucht, weil ich nicht wirklich an das Medium Internet zur Partnersuche geglaubt habe. Deshalb beantwortete ich zunächst nur Anfragen, die an mich gerichtet waren. Nur ein einziges Mal schrieb ich einer Frau, weil ihr Profil mich angesprochen hatte. Nach den ersten schriftlichen Erfahrungen begann eine wundervolle Entdeckungsreise. Geprägt von ehrlichem Interesse und Respekt vor dem anderen, fanden Dorothea und ich viele Gemeinsamkeiten in unserem beruflichen Alltag, aber auch in unserem Glauben. Unsere unterschiedlichen Konfessionen - sie evangelisch, ich katholisch - machten uns neugierig, wir erzählten einander, tauschten Texte und Meinungen aus.
Von Beginn an war uns wichtig, einander zu vertrauen und unsere junge Beziehung behutsam wachsen zu lassen im Vertrauen, Gott auf unserer Seite zu haben. Miteinander lachen, ernsthaft zu diskutieren hatten und haben auf unserem Weg genauso ihren Platz wie die Liebe zur Musik, Freude an der Natur und an unserer sinnlichen Begegnung. Besonders wichtig wurden uns unsere Kinder, die sich an unserem Glück mitfreuen.
Über eine Entfernung von 600 km bauten wir Stück für Stück eine Brücke. Dabei wuchsen Verständnis, Zuneigung und schließlich ehrliche Liebe. Was zunächst wie ein Hindernis aussah, forderte unsere Kreativität heraus: E-Mails, SMS, Telefon sind unsere Begleiter zwischen den Wochenenden oder Urlaube, die uns innig miteinander verbinden. Wir haben Rituale entwickelt, die uns jeden Tag auf wohltuende Art einander nahe sein lassen. Auf diese Weise beschenken wir uns jeden Tag, werden reicher und können unsere Familien und unsere Umwelt an diesem Glück teilhaben lassen.
Trotz räumlicher Entfernung sind wir nicht mehr allein. Wir tragen Lasten gemeinsam und erleben unseren Alltag gelassener, gehen zuversichtlich dem Älterwerden entgegen. Das Internet und Parship haben uns geholfen, einander zu finden. Es muss aber auch Gottes Fügung mitgewirkt haben, sonst lässt sich dieses wunderbare Glück nicht erklären."