"Mehr als zwei Jahre sind wir (Barbara 51 & Bernd 61) inzwischen befreundet, und fast wäre es gar nicht dazu gekommen. Wir waren beide einigermaßen pragmatisch, aber natürlich auch mit Zuversicht und Optimismus an die Partnersuche herangegangen. Und nur durch meine Schussligkeit (ich hatte die Postleitzahl von Heidelberg für die von Heilbronn gehalten) kam es zu ersten witzigen E-Mail-Kontakten.
Wir hatten beide nicht vorgehabt, die Bundesbahn zu sponsern, und doch eher nach Partnern im nicht ganz so fernen Umkreis gesucht. Aber die ersten lustigen Mails waren gewechselt. Und wie wir dann schließlich dieses Missverständnis entdeckten und bei ersten Telefongesprächen auch übereinstimmend meinten, 'da wird ja wohl nichts draus', haben wir doch weiter gemailt und dann immer häufiger auch telefoniert. Es waren wohl vier Wochen vergangen, bis wir meinten, dieser Kontakt ist inzwischen so freundlich, lustig, freundschaftlich, ja wichtig und vertrauensvoll geworden, dass wir uns doch auch mal lifehaftig sehen sollten. Wir waren beide ohne große Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft, aber doch auch neugierig genug auf ein Treffen.
Und so hat Barbara sich an einem Samstagnachmittag Anfang November 2003 von Heidelberg aus auf den Weg nach Stuttgart gemacht. Wir hatten uns gegen 17 h in dem Restaurant der Staatsgalerie verabredet. Klar waren wir beide aufgeregt. Aber nach zwei Tassen Tee war das Lampenfieber rasch abgeklungen. So sind wir anschließend in der winterlichen Kälte eine ganze Zeit spazieren gegangen. Zweite Station war ein türkisches Lokal, wo wir zu Abend gegessen und wieder Stunden geredet haben. Zu späterer Stunde haben wir uns zurück auf den Weg zu Barbaras Auto gemacht, aber noch mal für ein paar Espressi und Tiramisu bei einem Italiener Station gemacht. Es war dann wohl gegen 1.00 in der Nacht zum Sonntag, wie Barbara sich auf den Rückweg nach Heidelberg machte.
Dort angekommen hat Barbara mich, wie wir es verabredet hatten, noch angerufen, und ich weiß nicht mehr, wie lange wir in den frühen Morgenstunden dann noch telefoniert haben. Klar, am Sonntag haben wir wieder telefoniert und dann in der nächsten Woche jeden Tag. Und am kommenden Wochenende war Barbara wieder bei mir, und dann sind wir, ohne ein Wochenende auszulassen, zwischen Heidelberg und Stuttgart gependelt. Am Freitagabend sehen wir uns wieder und am Montagmorgen nehmen wir Abschied. Aus beruflichen Gründen sind wir beide noch an unseren Wohnorten gebunden. Aber ich habe mir inzwischen ein Büro bei Barbara eingerichtet und werde in Zukunft, so es sich machen lässt, schon am Donnerstagabend nach Heidelberg fahren und erst am Dienstag nach Stuttgart zurückkehren. Und was in ein paar Jahren sein wird? Das lassen wir gelassen und voller Optimismus auf uns zukommen.
Soweit unsere Geschichte. Und es kommt immer wieder vor, dass wir daran denken, wie es angefangen hat. Ohne Parship hätten wir uns nicht gefunden. Viele Empfehlungen sind ausgesprochen worden. Einige auch mit positivem Ergebnis."
Bernd (61), selbstständig