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Erfolgsgeschichte

Markus (46) und Christine (43)

Markus (46, Musiker) lernte mit PARSHIP.de Christine (43, ebenfalls im kreativen Bereich tätig) kennen. Beide leben in München. Markus hat uns geschrieben (Namen geändert):


"Mag's manchem auch erstaunlich scheinen,
bei Parship können sich Herzen einen.
 
Sich verlieben und einem Menschen zu begegnen, mit dem man einen gemeinsamen Weg gehen will, sich anvertrauen, sich öffnen - das ist immer wunderbar und gewiss keine Spezialität eines Internet-Forums. Insofern, denke ich, soll eine Erfolgsgeschichte bei Parship das erzählen, wodurch sie sich unterscheidet von allem Üblichen.

Natürlich bin ich glücklich und froh über meine Begegnung mit einer Frau, wie ich vorher noch keine kennen gelernt habe. Und hier möchte ich mich auch bei Parship bedanken. Das psychologische Profil in diesem Forum scheint gut angelegt zu sein. Jeder, der in diesem Portal tätig wird, erkennt schnell, dass auch hier der Schnitt einer Gesellschaft anzutreffen ist ... wie überall eben.

Es gibt sehr viele beziehungshungrige Menschen, die sich nicht viele Gedanken machen und ihre Bedürftigkeit schnell und einfach gestillt haben möchten. Es gibt viele, die hier versuchen, einen Status zu erreichen, den sie selbst tatsächlich aber nicht leben können.

Den Umgang mit dem Profil muss man lernen. Man muss lernen, wie man fragt, was einem wichtig ist und worauf man sich einlassen möchte. Ansonsten versinkt man in der Flut bedürftiger Anfragen und man selbst verliert seine Zentrierung. Erstaunlich finde ich es, wie rüde viele Menschen manchmal miteinander umgehen - gerade in einem Portal, wo wir alle doch sehr verletzlich unsere Gefühle preisgeben. Man kann sich wahrlich die Mühe machen, auf eine Anfrage zu antworten. Und dies sollte auch freundlich geschehen, auch wenn man den Kontakt nicht eröffnen möchte.

Mein Einstieg bei Parship war eher zufällig. Natürlich wusste ich von diesen Singlebörsen, war auch schon mal bei einer eingeschrieben, meine Erfahrungen waren aber eher dürftig. Aus Neugierde füllte ich das psychologische Profil aus und erhielt so erste Partnervorschläge. Es kamen dann gleich die ersten Nachrichten - und, um diese lesen zu können, entschloss ich mich, den Beitrag zu zahlen.

Da war ich nun. Absichtlich hatte ich kein Bild von mir hochgeladen, wenngleich dies auch immer wieder empfohlen wurde. Im Nachhinein war das genau richtig, erst über das Schreiben jemanden kennen zu lernen, sich ein Bild zu machen von den Eigenschaften und den Charakterzügen der Person - und dann, wenn man Vertrauen gefasst hatte, ein Bild auszutauschen. Meine Ausgangssituation war vielleicht nicht so üblich, denn ich stehe als Künstler in der Öffentlichkeit und hatte nie damit Probleme, Frauen kennen zu lernen (und auch darüber hinaus mit ihnen in näheren Kontakt zu kommen). Aber eine Frau zu finden, die mich ergänzt und mit der ich zusammen eine Einheit bilden kann, war mir nicht möglich.

So beschloss ich, genau das in meinem Profil kundzutun und auch zu sagen, dass ich nicht gezwungen bin, eine Beziehung zu finden. Ich konnte ja so auch recht gut weiterleben. Interessant war, dass ich so viel lernen konnte: Dadurch, dass man Fehler macht, eine Reaktion bekommt (auch wenn dann unter Umständen der Kontakt verlorenging), lernte ich auf Dinge, Wesensmerkmale und Eigenschaften Wert zu legen, die ich vorher völlig außer Acht gelassen hatte.

Mein Darstellungsprofil veränderte sich, verbesserte sich, ich wurde exakter in der Analyse und Erwartung von Begegnungen. Ich lernte viel darüber, wie Frauen denken und handeln, und lernte auch vieles kennen, worauf ich keine Lust hatte. Ich lernte Äußerliches von Innerlichem zu unterscheiden. Ich konnte Frauen fragen, viel ausprobieren, testen, mich, mein Gegenüber, Reaktionen, die Dinge, vor denen ich instinktiv Angst habe.

Wir lernen alles: Laufen, Sprechen, Benehmen, Wissenschaft, Sprachen, Sport, Kultur ... Aber Beziehungen führen? Sind Beziehungen nicht der zentralste Punkt in unserem Leben? Braucht nicht jeder Beziehungen? Wir können gar nicht anders, als uns zu beziehen. Auf Gegenstände, Situationen ... auf Menschen. Aber wir lernen nur, indem wir 'nachmachen'. Wenn wir Glück haben, dann sind wir als Kind geborgen und lernen unsere Bedürftigkeit zu stillen. Etwas, was wir das ganze Leben suchen, aber nie wieder so finden. Oft lernen wir auch, bedürftig zu sein, dies als einen Zustand zu akzeptieren, weil wir gar nichts anderes kennen. Diese Menschen werden auch nach aller Wahrscheinlichkeit ihr Leben lang nach Beziehungen suchen, in denen sie bedürftig bleiben. Beziehungstechnisch sind wir Autodidakten. Wir lernen weder explizit die wesentlichen Strukturen von Beziehung, noch unsere Bedürftigkeit nach Beziehung zu analysieren oder zu bestimmen, um dann einen Partner zu finden, der zu einem passt, einen ergänzt, inspiriert, der uns vollkommen macht.

So eine Seite wie Parship hilft und lässt uns trotzdem allein gewähren. Wir finden hier ein Forum, um unsere Erfahrungen zu machen. Wenn man schlau ist, spart man hier viel Zeit, kommt schnell auf den Punkt, lernt, effektiv zu formulieren, und lernt, wo zentrale Punkte sind, die einem in einer Beziehung wichtig sind. Man lernt, was andere Menschen für wichtig erachten, man vergleicht sich und kommt schnell vorwärts.

Ich denke, dass ist das wesentliche Merkmal von Parship - wahrscheinlich ändern viele ihr Verständnis und finden dann auch einen Partner. Ich habe gelernt, wie viele Menschen nach Äußerlichkeiten suchen und sich selbst danach einschätzen. So als ob man sich ein Leben lang anschauen könnte, nicht welken würde und von dem Aussehen des anderen beeindruckt bleiben könnte.

Ich würde mich freuen, wenn ich öfter in meinem Leben Menschen begegnen würde, die von innen schön sind und mit ihrer inneren Schönheit nach außen strahlen. Diese sind wie Steine, die je nach Licht eine andere Farbe haben, je nach Gegenüber sich verändern; Menschen, die in die verschiedensten Positionen schlüpfen können. Diese Menschen sind wahrhaft schön, werden auch nicht mit dem Älterwerden alt und grau, sondern reif und weise. Diese Menschen gibt es auch bei Parship, aber eben nur wenige und man muss suchen.
 
Nach langer Zeit, mit Warten und Geduld, lernte ich schließlich eine Frau kennen. Wir waren beide sehr vorsichtig in unseren Erwartungen und Wünschen. Jedoch nicht in unseren Vorstellungen von einer Beziehung. Wir tauschten unsere Fotos erst nach vielen schriftlichen Auseinandersetzungen aus, und eines Tages trafen wir uns.

Wir haben uns von Anfang an gut ergänzt. Vieles wussten wir voneinander - wir hatten es uns ja schon geschrieben - und es harmonierte sehr gut. Es war, als würden wir uns schon kennen, obwohl wir uns äußerlich fremd waren.
Wir wuchsen schnell zusammen und wir sind sehr glücklich miteinander.

Ich hoffe, dass wir auch in schwierigen Situationen eine Basis finden werden und enger aneinander wachsen. Ich habe mit ihr das Gefühl, vollkommener zu sein, als Mensch und als Mann. Vielleicht klappt es ja auf lange Zeit und ich werde endlich eine Partnerin an meiner Seite haben, mit der ich durch dick und dünn gehen kann, mit der ich auch die schwierigen Zeiten des Lebens gemeinsam durchstehen kann. Ich wünsche es mir sehr.

Ich erzähle allen von Parship; deswegen, weil ich es in der heutigen Zeit eine so gute und positive Möglichkeit finde, in Partnerschaft zu lernen und zu wachsen.

Ich kann allen Suchenden nur empfehlen: Geht auf dieses Portal und versucht, ehrlich mit euch und den anderen zu sein, und ihr werdet auf Dauer euch und dann auch eine Beziehung finden."

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