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Erfolgsgeschichte

Manuela und Werner

Manuela (28, Seminarleiterin) aus München und Werner (34, Angestellter) aus Mainburg haben sich im Juni kennen gelernt und im Oktober bereits geheiratet. Weil Manuela auch als Märchenerzählerin arbeitet, schickte sie uns ihre Liebesgeschichte als Märchen.

Für eilige Leser bzw. solche, die's ganz genau wissen wollen, hat Manuela eine "Übersetzungshilfe" geliefert - scrollen Sie einfach bis zum "Klartext" am Ende des Märchens!
 

Das Märchen:

"Vor langer, langer Zeit, als die Welten noch nah beieinander lagen, begab es sich, dass ein alter Yogi mit leuchtend blauen Augen in tiefer Meditation auf den Mond zuschwebte. Dort lebte er lange Zeit sein Leben und bereitete sich auf das vor, was noch kommen sollte ... Einige Jahre später, auf unserer schönen Erde, knabberte eine unscheinbare kleine Raupe an einem Lindenblütenblatt. Nachdem sie sattgegessen war und etwas schläfrig wurde, verpuppte sich die Raupe. Später schlüpfte ein wunderschöner Schmetterling aus der Hülle. Er blickte sich um und flog ganz ohne Weg und Ziel tänzelnd durch die Gegend. Nirgendwo hielt er sich lange auf, denn die Welt war so voll bunter Eindrücke, davon wollte er nichts verpassen. Am liebsten schaute er in den klaren Nachthimmel und betrachtete die Sterne. Sein Blick blieb sehnsuchtsvoll am Mond hängen, dabei fühlte er eine starke Geborgenheit, die er sich nicht erklären konnte.

Während dieser Zeit begab sich der alte Yogi mal wieder auf die Reise und hielt Ausschau nach geflügelten Wesen. Er traf eines Tages eine weiße Brieftaube, sie erzählte ihm von ihrer Arbeit als Freundschaftstaube, und er lauschte fasziniert ihren Worten. Er schrieb eine kurze Nachricht auf einen Zettel, rollte diesen zusammen und steckte ihn in die Hülse, die an einer Kette um den Hals der Taube hing. Das Tier flog los und verteilte diese Botschaft unter den geflügelten Wesen. Sie begegnete geheimnisvollen Fledermäusen, flüchtigen Eintagsfliegen, stechenden Wespen, gemütlichen Hummeln, familienfreundlichen Enten, unauffälligen Amseln und stolzen Schwänen. Hin und wieder bekam der alte Yogi Antwort auf seine Mitteilung. Kein einziger Brief veranlasste ihn dazu, sich persönlich auf den Weg zu machen, um eines der Wesen zu treffen. Der Yogi hörte von einer weisen Frau, die sich in der Kunst verstand, die Sterne zu deuten. Er machte sich auf den Weg zu ihr, und sie sagte ihm voraus, er würde bald einem für ihn bedeutungsvollem Geschöpf begegnen. Hoffnungsvoll schickte er weiterhin seine Brieftaube los - die den Schmetterling traf. Dieser hatte viel zu tun, da ein neues Medium seine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch nahm. Die neuen Eindrücke zu verarbeiteten dauerte oft bis tief in die Nacht hinein.

Geduldig wartete der alte Yogi auf die Brieftaube mit neuen Briefen vom Schmetterling. Jeden nahm er freudig entgegen und schickte sogleich wieder ein paar Zeilen auf die Reise. Fünfzehnmal musste die Sonne auf- und untergehen, ehe sich der alte Yogi und der Schmetterling das erste Mal leibhaftig gegenüberstanden. Die beiden trafen sich auf der Brücke des Lebens. Wunderschöne fünf Stunden durften sie zusammen verbringen, gemeinsam durch die Natur streifen, sich an Apfelnektar laben, Brezlgebäck knabbern und bereichernde Gespräche führen. Zwei besondere Erlebnisse haben sich bis heute in den beiden verinnerlicht. Manche Worte und Gesten klingen bis heute nach.

Seit dem ersten Briefkontakt war inzwischen fast ein Mondzyklus vergangen. An einem heißen Sommertag mitten im Juni eines Jahres im Wassermannzeitalter trafen sich der alte Yogi und der Schmetterling wieder in den schönen grünen Auen. Auf ihren Prachtpferden ritten sie entlang des Flusses, und eine erfrischende Brise wehte durch ihre Haare. Als sie an einer Lagune ankamen rasteten sie. Sie beschenkten sich gegenseitig mit bezaubernden Worten und näherten sich gleichzeitig aneinander an. Als sich schließlich ihre Lippen berührten spürten sie ganz stark die Kraft des Mondes. Durch diese volle Energie wandelte sich einiges in ihnen. Diese Lebenskraft begleitet den anmutigen alten Yogi mit den blauen Augen und seinen bunten fröhlichen Schmetterling seit diesem Tage und wird bis in die Ewigkeit andauern. Um ihr Glück zu verstärken, haben sich der Yogi und sein Schmetterling bereits ein gemeinsames elegantes Rennpferd zugelegt, das die Stärke besitzt, beide gleichzeitig zu tragen, um damit noch inniger zu verschmelzen."

 

Im Klartext - die Geschichte von Werner und Manuela

Werner (der alte Yogi) hat durch PARSHIP (die Brieftaube) einige Mailkontakte. Nach einem Besuch bei einer Astrologin (die weise Frau) schickt er ein Kontaktgesuch an Manuela (den Schmetterling). Diese hat gerade das Internet für sich entdeckt. Nach 15 Tagen verabreden sich die beiden auf der Wittelsbacher Brücke in München (der Brücke des Lebens). Später folgt eine gemeinsame Radtour (auf den Prachtpferden) mit Picknick, wo Werner und Manuela zueinander finden. Die beiden haben sich mittlerweile ein Tandem zugelegt (das elegante Rennpferd) - und sind seit Oktober ein Ehepaar.

Die zwei besonderen Erlebnisse beim ersten Treffen:

"Werner erzählte in der ersten Viertelstunde davon, kinderlieb zu sein. Wir steuerten auf unserem Spazierweg geradewegs auf eine Frau mit Kinderwagen zu, die sich sichtlich damit abmühte, die Böschung zur Isar zu überwinden. Wir beide fassten am Kinderwagen an und halfen der Frau, mit der wir anschließend noch ein paar nette Worte wechselten. Danach machten wir uns wieder auf den Weg. Wir haben uns dabei so gefühlt, als wenn wir schon einige Jahre zusammen wären.

Am Ende unseres Spaziergangs konnte ich es nicht lassen und musste gleich Grenzen austesten. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit Wild- und Heilkräutern. Ich sah ein Kraut wachsen, das essbar ist, und sagte ein paar Worte dazu, steckte es mir in den Mund, kaute darauf herum und schluckte es. Dabei dachte ich mir, entweder schreckt es ihn jetzt ab oder es fasziniert ihn. Letzteres war glücklicherweise der Fall.

Wir danken PARSHIP dafür, ein seriöses, niveauvolles Forum für Singles zu bieten. Unser Kennenlernen war dadurch wunderschön, und darauf baut sich ein bereicherndes gemeinsames Leben für uns auf.

Liebe Grüße, Manuela"

Manuela (28), Seminarleiterin/Märchenerzählerin


Manuela und Werner feierten am 1. Oktober 2003 ihre Traumhochzeit - das gesamte PARSHIP-Team gratuliert sehr herzlich!

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