"Sehr geehrtes PARSHIP-Team,
ich habe durch PARSHIP eine großartige Frau kennen gelernt, so dass eine Fortführung meiner Mitgliedschaft nicht notwendig ist.
Eigentlich verlief es ziemlich unspektakulär. Am Mittwoch, 25.09.2002, hat mich A. über die PARSHIP-Match-Box kontaktiert. Und zwar hat sie mich nur deshalb nicht von ihrer Vorschlagsliste gestrichen, trotz meiner fehlenden Selbstdarstellung, weil sie selbst lange Jahre in meinem jetzigen Wohnort gelebt hat und diesen nach wie vor als sehr angenehm empfindet. Ein bisschen hat natürlich auch mein Profil zum Wecken ihrer Neugierde beigetragen. Ansonsten sprachen die 'fixen' Parameter (nur 59 Matching-Punkte, inkompatible Sternzeichen?) eher gegen eine Konstellation A. und K.
In dieser Nacht (der erste Kontakt war erst gegen 21:30) haben wir beide noch am Rechner gearbeitet und dazwischen immer wieder mal 'ne Mail und Photos ausgetauscht. Das ging so bis ca. 1:30. A. teilte mir dann noch mit, dass sie am darauf folgenden Samstag durch meine Stadt reisen würde. Darauf habe ich sie eingeladen, bei mir vorbeizukommen, damit wir irgendwohin (!!!) zum Kaffeetrinken gehen können.
Am Samstag dann ein äußerst knappes Telephongespräch:
A.: Bin um ca. 15:00 bei dir.
M.: Prima, ich freue mich.
Mit ungefähr einer Stunde Verzögerung hat sie dann bei mir geklingelt. Dann spielte sich folgende erste persönliche Begegnung ab:
A. kommt zu mir in den 3. Stock hoch.
Wir lächeln uns an, und sie sagt etwas nervös: 'Ich bin jetzt zu dir gekommen, aber deine Wohnung betrete ich nicht'.
Meine Antwort: 'Gut, dann komm erst mal rein und denke darüber nach.'
Paradox, A. hat daraufhin meine Wohnung betreten, und wir haben uns von der ersten Minute an sehr gut unterhalten, so gut, dass mir 'aufmerksamem' Gastgeber erst nach ungefähr einer Stunde eingefallen ist, ihr einen Cappuccino anzubieten. Nach einer weiteren Stunde angeregten Gesprächs ist A. ziemlich unvermittelt aufgestanden und gegangen. Sie hatte sich absichtlich nur ein knappes Zeitfenster von einer Stunde eingeräumt, das wir ohnehin schon um eine Stunde überzogen hatten, so dass ihre arme Freundin, mit der sie nachfolgend verabredet war, mittlerweile 2 Stunden Verzug hinnehmen musste.
Unsere Verabschiedung war dann auch merkwürdig, insofern, als dass sie ohne jeglichen körperlichen Kontakt, also nicht mal Händeschütteln, und ohne jegliche weitere Verabredung erfolgt ist. Wir haben später darüber gesprochen, und wir empfanden diese Art der Verabschiedung in diesem Moment als absolut richtig. Jegliche Berührung oder Verabredung hätte die in der zweistündigen Unterhaltung entstandene Intensität und Vertrautheit gestört.
Wir haben dann sehr viel an den anderen gedacht, Mails ausgetauscht, telefoniert und uns an den darauffolgenden Wochenenden und an jeweils einem Abend unter der Woche wieder bei mir getroffen.
Ich habe mich beim ersten Treffen mit A. in sie verliebt, bei ihr hat es wenige Tage später 'gezündet'. Wir empfinden das beide so, dass wir uns gefunden haben.
Zwischenzeitlich stehen schon einige wenige Gegenstände von A. in meiner Wohnung. Ich empfinde es so, dass A. in kleinen Schritten in mein Leben eindiffundiert, und ich freue mich über jeden weiteren Gegenstand, der nach ihr 'riecht' und an sie erinnert.
Vielen Dank und Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihren Aktivitäten, Männern und Frauen ein Forum zum Kennenlernen zu geben.
Mit freundlichen Grüßen
Karl"
Karl (45), Ingenieur