Christoph:
"Getroffen haben wir uns zum ersten Mal im Juli in Hamburg, unser erstes Blind Date, von Bremen und Berlin aus. Schon zuvor, bei den ersten Mails und Telefonaten, haben wir beide gemerkt, dass viele Gemeinsamkeiten, auch beruflich, uns verbinden. Wir fühlten uns wohl miteinander. Es zog uns zueinander hin.
Unserem ersten geteilten Wochenende folgten dann gleich ganz viele nach - und als nicht ganz beziehungsunerfahrene Menschen haben wir uns mit jedem Mal behutsam aneinander herangetastet: Haben einige Tage gemeinsam gewohnt, den Berufs- und Lebensalltag des jeweils anderen erlebt, haben viel über vergangene schlechte & gute Erfahrungen in Beziehungen und Liebesversuchen gesprochen; wir sind kurz verreist, länger in den Urlaub gefahren und konnten vor wenigen Tagen voller Freude und weitergehender Neugier unser Dreimonatiges feiern.
Viel Klarheit über grundsätzliche Haltungen, Bedürfnisse und Gewohnheiten hat uns die freundliche Kupplerin namens Parship gebracht - die Annäherung selbst aber ist dann jeweils ein ganz anderes, ein ganz neues Spiel ..."
Hedi:
"Nach einer ersten, sehr unerfreulichen Kurzbeziehung über Parship (jemand, der systematisch zwei Beziehungen parallel aufgebaut hat) zu Beginn dieses Jahres war ich erst einmal nicht in 'Parship-Stimmung'. Dennoch: Mein Account war zwar nicht aktiviert, aber ich hatte mein Profil nicht gelöscht. Ab und an trudelten also immer mal wieder Anfragen ein. So auch diesmal. Ich guckte mir das Wenige, was ich so sehen konnte, an - und dachte nur 'ohlala!'. Irgendwie fühlte sie sich anders an, diese Anfrage. Nur konnte ich ja nicht drauf antworten - ich war ja nicht aktives Mitglied. Zwei Tage Überlegungen mündeten darin, dass ich das Geld überwies, eine längere Mail schrieb - und ungeduldig auf eine Antwort hoffte. Vielleicht war die Woche zwischen seiner Anfrage und meiner Antwort ja zu lang gewesen?
Aber nein, ich hatte Glück: Er antwortete noch am gleichen Tag. Und das ist jetzt drei Monate her - drei Monate, die lustiger und schöner nicht hätten sein können. Denn wir trafen uns nach einer Woche zum ersten Mal. Und seitdem viele Male. Wir können uns beide vorstellen, miteinander zu leben - und werden das hoffentlich zu Beginn nächsten Jahres auch in die Tat umsetzen.
Also: dem ersten Eindruck ruhig Glauben schenken - und notfalls auch die Gebühr dafür bezahlen! Was zählte bei diesem ersten Eindruck? Lustige und neugierig machende Selbstbeschreibungen, eine Anfrage, die mehr als nur drei Worte umfasste - und eventuell auch eine gewisse berufliche Nähe. Und dann natürlich: ein ebenso schönes, neugierig machendes (wenn auch sicherlich nicht 'reibungsloses') erstes Treffen. Jeglichen Parship-Kritikern im Bekanntenkreis ist erst mal die Luft aus den Segeln genommen. Vielen Dank für die erfolgreiche Vermittlung!"