PARSHIP > Erfolgsgeschichten > 15.000 Kilometer Entfernung, 1.000 E-Mails - und Hochzeitsglocken

Erfolgsgeschichte

Götz und Helga

15.000 Kilometer Entfernung, 1.000 E-Mails - und Hochzeitsglocken: das ist auch für PARSHIP ein Rekord. Geschäftsführer Götz (73), seit über vierzig Jahren in Australien, lernte Helga (64, Bibliothekarin) aus Berlin kennen und lieben. Götz mailte uns bereits vor dem ersten Treffen:

"Das Schicksal hat zwei Suchende zusammengebracht, und es ist PARSHIPs Schuld. 15.000 km voneinander entfernt. Total verliebt. Das erste Treffen findet am 12. März in Australien statt. Der Count-down hat begonnen, und ich bin sehr zuversichtlich. Nach ein paar hundert Mails, unendlichen Telefonaten, Austausch von Bildern usw., glaub ich, wissen Helga und ich mehr voneinander als vielleicht verheiratete Paare.

Ich bin seit 1959 hier in Australia und lese jeden Tag den Spiegel, die Net-Version. Unter anderem habe ich da eines Abends PARSHIP entdeckt. Da ich leider meine Frau verloren hatte, beschloss ich, mal bei Ihnen anzuklopfen. Ich bekam mein kleines Büchlein, in dem all meine Schwächen beschrieben waren (verdaute das mit einem leichten Grinsen). Dachte so, na, wer will schon etwas von mir wissen. Aber siehe da, da waren ein paar Wesen, die auf den Knopf gedrückt hatten, und man begann ein bisschen zu korrespondieren. Nach zwei oder drei Mails endete bei ein paar 'Kandidaten' die Korrespondenz. Aber mit einer Chiffre-Nummer ging es eben weiter.

UND GING DAS WEITER! Seit September sind von beiden Seiten etwa 500 Mails geschrieben worden, d.h. insgesamt 1.000. Man begann zu telefonieren. So drei bis vier Stunden in der Woche. Natürlich haben wir auch Photos ausgetauscht. Australien kann man ja nun nicht mit der S- oder U-Bahn erreichen, und wir machten Pläne, uns gegenseitig zu besuchen. Ich selber hatte sowieso für Juli eine Reise nach Berlin zu einer school-reunion geplant und wollte das mit einem Treffen mit meiner Herzdame verbinden, die ja auch in Berlin wohnt. Was geschah? Wir konnten einfach nicht mehr länger warten. Deshalb kommt Helga nun nach Australien. Wir müssen uns nur noch etwas gedulden, ehe wir uns wohl am Flughafen in den Armen liegen werden. Sicherlich werde ich den Parkplatz vor Aufregung nicht finden, wenn ich meine kostbare Fracht nach Hause bringe.

Thanks again to your wonderful organisation.

Es grüßt Sie

Götz"

Götz (73), Geschäftsführer

Wie es weiterging, schrieb Götz uns dann Ende März:

"Wie versprochen, der März ist vorüber, und hier ist das Ende vom Count-down und somit auch das Resultat:

Die Wartezeit, obwohl kürzer auf dem Kalender, wurde immer länger bis zum ersten Mal, als man sich in Wirklichkeit in die Augen sehen konnte. Man könnte schon eine lange Epistel verfassen; aber was sich zwischen uns zugetragen hat, ist fast unbeschreiblich und gehört deshalb nur uns alleine. Wir wollen uns nur bei PARSHIP bedanken. Weddingbells are ringing and the house is full of bliss.

Wir haben mit immigration department gesprochen und alles in die Wege geleitet für Helgas Übersiedelung. Leider muss Helga noch einmal zurück nach Deutschland. Erstens, um ihren Haushalt aufzulösen, und zweitens wegen der Auswanderungsbestimmungen in Deutschland. Ich werde im Juli bis August ebenfalls in Deutschland sein zu meinem Klassentreffen. Im Dezember wird Helga dann ein dauerhaftes Visum für Australien bekommen, und dann können wir an Heirat denken.

Mit freundlichen Grüßen

Götz"

Götz und Helga, seit dem 7. November 2003 verheiratet - PARSHIP gratuliert sehr herzlich, schickten uns aus Australien die Bilder, die Sie auf dieser Seite sehen.

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