Karin:
"PARSHIP fing für mich sooo traurig an. Auf viele Anfragen meinerseits keine Antwort. Nun, ich habe nicht aufgegeben. Thomas antwortete eigentlich nur aus Höflichkeit. Darauf folgten kribbelige und spannende E-Mails beiderseits. Endlich das erste Telefonat und darauf das Treffen. Alles irgendwie überwältigend, und wir möchten diese Zeit nicht missen.
Übrigens: Wir sind beide der Meinung, dass unsere Charaktere nicht unbedingt 'richtig' im PARSHIP-Profil erschienen. Woran das liegen mochte, ist uns nun ziemlich gleich. Alles ist eben nicht berechenbar - auch das Glück spielt mit. Wie im richtigen Leben!
Karin"
Karin (53), Diplom-Agraringenieurin
Thomas:
"Nach der speziellen Seestraßenordnung des ParShip hätte es nicht gelingen dürfen, denn unsere beiden Profile ergaben nur 54 Matching-Punkte. Vielleicht gibt die Vorgeschichte Aufschluss: Ende Mai 2002 musste ich meine Ehe endgültig als gescheitert ansehen. Eine relativ kurze Orientierung über Online-Partnervermittlung hat mich ziemlich entmutigt. Dann stieß ich am 28. Mai bei der Suche über Google auf einen Link der taz zu PARSHIP. Den kostenlosen Test hielt ich für ein Schnupperangebot, unterzog mich aber willig den Fragen. Dann kamen innerhalb einer halben Stunde drei Anfragen. Ich glaubte an Lockvögel. Wegen der Zusammenarbeit mit seriösen Zeitschriften riskierte ich die 110 Euro (Anm. der Red.: der damalige Preis für ein Kontakt-Paket).
Innerhalb von ca. 14 Tagen erhielt ich über 50 Anfragen. Das führte zu einem Wust von Schriftwechsel und Telefonaten. Mein Prinzip bestand darin, alle Kontakte innerhalb von drei Tagen zu beantworten. Ich versuchte, mich auf Anfragen mit hoher Matching-Punktzahl und räumlicher Nähe zum PLZ-Bereich 59 zu konzentrieren. Am 7. Juni erhielt ich eine Anfrage aus dem PLZ-Bereich 16 (nördlich Berlin) mit 54 Matching-Punkten - von Karin. Am 9. Juni antwortete ich der 'Lieben ParShipperin' mit dem Bedauern, dass ich auf Grund der Flut von Anfragen auf 500 Kilometer entfernte Kontakte nicht weiter eingehen wolle. Übrigens habe ich gerne zum Gefallen der Adressatinnen Wortspiele aus dem Schifffahrtsbereich mit 'ParShip' eingeflochten.
Karin ließ sich nicht beirren und schrieb, sie wolle mir einen Anker gegen die Flut zuwerfen, und außerdem seien richtige Ossis erfinderisch in Bezug auf Neuanfang. Am 11. rief sie mich an. Nun kam eine Flut an Telefonaten und E-Mails. Am 12. trat sie in einer aktuellen Sendung des ORB-Fernsehen kurz auf, die ich mittels D-Box empfangen konnte. Danach verabredeten wir uns für den 21. Juni 2002. Mein ParShip fuhr in die Gewässer nördlich von Berlin, wovor mich dessen Radar gewarnt hatte. Seitdem sind wir unzertrennlich und erfahren ein Liebesglück wie nie zuvor in unserer beider Leben.
Bewertung des PARSHIP-Service: Von kleinen technischen Mängeln abgesehen nur positiv. Hervorzuheben ist die Seriosität, die man in aller Regel auch bei den Mitgliedern findet. Man kann sich keine bessere Partnervermittlung per Internet vorstellen. Daran gemessen sind die Kosten nicht zu hoch.
Vielen Dank!
Thomas"
Thomas (56), Diplom-Volkswirt
Tipps von Thomas und Karin:
"Nicht taktieren! Scheinbares Desinteresse durch Korrespondenzpausen etc. zu demonstrieren kann den Fang verhindern. Denn wie auch sonst im Leben gilt das Prinzip: 'Wer zuerst kommt, mahlt zuerst' oder 'Wer zu spät kommt ...'.
Den Test aus dem Bauch heraus absolvieren, statt zu versuchen, sich in einer bestimmten Weise zu präsentieren! Manchmal kann man Fehler beim Test allerdings durch kluges Verwenden der Mailbox etc. kompensieren.
Offenheit vermeidet Fehlversuche! Was hülfe es, einen Kontakt zu gewinnen, wenn man später doch eine Trennung erleidet, weil man nicht so akzeptiert wird, wie man ist. Jeder hat Angst davor, abgewiesen zu werden. Doch das gehört zur Partnersuche.
Nicht Treffen aus Angst vor Enttäuschung vermeiden! Jedes Treffen ist ein Schritt zum Partner, den man finden wird, wenn man es will. Manchmal sogar in kurzer Frist: Karin 7, Thomas 3½ Wochen."