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Erfolgsgeschichte

Ute (37) und Karsten (41)

Ute (37, Diplom-Ökonomin) aus Wolfsburg fand mit PARSHIP.de Karsten (41, Diplom-Ingenieur für Nachrichtentechnik) aus Berlin. Sie hat uns geschrieben (Namen geändert):

"Ich hatte gerade eine kurze, komplizierte Geschichte hinter mir und brauchte Zeit für mich. Doch da gab es noch meine Schwester und Parship ... Da mir das Konzept mit den Vorschlägen anhand von psychologischen Tests und der Anonymität sehr gut gefiel, hatte ich vor längerer Zeit mal bei Parship reingeschnuppert. Meine Schwester wusste davon und ließ keine Gelegenheit aus, mich an die Vorteile von Parship zu erinnern. Eigentlich hatte sie ja Recht ... Auch wenn ich dadurch nur auf andere Gedanken kommen und nette Leute kennenlernen würde.

Also habe ich nur aus Spaß die Partnervorschläge bei Parship durchgestöbert und - um mir für eine eventuell spätere Anmeldung die Suche zu erleichtern - eine kleine Favoritenliste angelegt. Es dauerte nicht lange, bis ich eine Nachricht von Karsten bekam, der einer der wenigen Favoriten war. Dummerweise konnte ich die Nachricht erst lesen, wenn ich mich bei Parship angemeldet habe. Ein paar Tage habe ich noch mit mir gerungen und mich dann für ein halbes Jahr angemeldet. Zum Glück! Karstens Nachricht war sehr nett. Ich habe sofort geantwortet und aus Spaß wurde langsam ernst. Wann immer es ging, haben wir uns geschrieben - also in der Regel täglich. Die Mails waren immer sehr ausführlich und niemals oberflächlich. So konnten wir viel über den anderen erfahren, und ich war erstaunt, wie er sich nach und nach seinen Platz in meinem Leben erobert hatte. Ich habe mich abends immer riesig auf seine neueste Nachricht gefreut und immer öfter an ihn gedacht, mir ausgemalt, wie er wohl in Natura aussieht, wie seine Stimme klingt und wie er wohnt. Komisch war das schon ... schließlich wollte ich mir zum einen Zeit lassen, zum anderen musste ich mich erstmal damit anfreunden, dass er im 220 km entfernten Berlin wohnt.

Zum Glück hatte Karsten in den ersten Wochen sehr wenig Zeit, so dass das Thema Treffen erstmal gar nicht auf den Tisch kam. Irgendwann konnte ich mir die Anspielungen in diese Richtung allerdings nicht mehr verkneifen, und schließlich habe ich ihm meine Telefonnummer geschickt. Es folgte ein zweieinhalb-stündiges Telefonat, das wir nur beendet haben, weil es schon spät war, und wir am nächsten Morgen beide früh aufstehen mussten. Seine Stimme war genauso vertraut wie seine Mails, so dass ich seine Einladung nach Berlin nicht ausschlagen konnte.

Wie mir Karsten später erzählt hat, war er sich sicher, dass wir einen tollen Tag zusammen verbringen werden, und dass mit großer Wahrscheinlichkeit der Blitz einschlagen würde. Ich habe allerdings meine Handbremse wieder angezogen und war mir nicht sicher, ob ich bereit für eine Beziehung war - an einem tollen Tag in Berlin habe ich allerdings nicht gezweifelt. Und so war es dann auch. Wir haben uns einfach durch die Stadt treiben lassen und gemacht, wozu wir Lust hatten - ein bisschen Sightseeing, einen Spaziergang im Park, ein leckeres Essen im Restaurant und eine Partie Billard. Es war einfach nur schön, vertraut, unkompliziert und - was schon ein bisschen gespenstisch war - oft hat der eine das ausgesprochen, was der andere gerade gedacht hat. Ich habe immer nach dem Harken an der Sache gesucht, aber beim besten Willen keinen gefunden. Die Zeit verging zu allem Überfluss auch noch schneller als mir lieb war, so dass ich fast den letzten Zug zurück nach Wolfsburg verpasst hätte.

So schön der Tag auch war, verliebte Gefühle konnte ich noch nicht zulassen. Ein Leben ohne ihn, war aber auch nicht mehr vorstellbar. Zum Glück hat gleich am nächsten Morgen das Telefon geklingelt. Diesmal haben wir sieben Stunden gequatscht und auch gleich einen Termin für seinen Gegenbesuch in Wolfsburg vereinbart - am 2. Weihnachtsfeiertag! Beim Wiedersehen ist dann tatsächlich der Blitz eingeschlagen und ab diesem Tag, begann eine neue Zeitrechnung. Es kam uns vor, als wenn wir uns schon ewig kennen würden, und es schien uns völlig normal 6 Wochen später einen Urlaub nördlich vom Polarkreis zu verbringen - schön eingeschneit in einer Holzhütte mit Kamin. Wir haben es genossen, endlich mal richtig viel Zeit für uns zu haben und uns wurde bewusst, wie wenig man zum glücklich sein braucht.

Der anschließende Alltag gefiel uns dagegen gar nicht - es war eine turbulente Zeit mit täglichen Telefonaten und Wochenendbesuchen. Schnell stand fest, dass wir uns für einen gemeinsamen Wohnort entscheiden müssen. Zum Glück hat mir im Mai ein tolles Jobangebot den Umzug nach Berlin leicht gemacht. Somit hat eine zweite nicht mehr zu stoppende Lawine mein Leben überrollt und umgekrempelt. Da meine Urlaubstage schon verplant waren, und wir sogar in der Umzugszeit schon eine Woche Paris gebucht hatten, musste der Umzug und die Renovierungsarbeiten nach Feierabend und an den Wochenenden bewältigt werden. Das war nicht nur turbulent, sondern purer Stress, den wir aber sehr gut gemeistert haben. Inzwischen habe ich mich in der Großstadt eingelebt und genieße eine für mich ungewöhnlich unkomplizierte Beziehung mit viel Verständnis und vielen vertrauensvollen Gesprächen.

Mein Erfolgsrezept? Ich habe stets das getan, wozu ich innerlich bereit war und mich auf das Wesentliche konzentriert. So war ich beim Lesen der Partnervorschläge sehr kritisch, habe mich auf wenige Mailkontakte konzentriert und ein persönliches Kennenlernen tatsächlich nur einmal für richtig gehalten - und das war ein Volltreffer. Ich habe jetzt meinen Traummann. Vielen Dank an Parship!"

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