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Erfolgsgeschichte

Silke und Martin

Silke (36, Fremdsprachenkorrespondentin) und Martin (33, angehender Internist und Wissenschaftler) trafen sich nach 100 Mails zum ersten Mal. Resultat: eine Wochenendliebe zwischen Berlin und Lübeck - und Pläne für die Zukunft ... Die beiden haben uns gemailt (Namen geändert):

Silke:

"Liebes PARSHIP-Team,

auch wir wollten Euch endlich ein Feedback geben, dass Ihr es auch bei uns geschafft habt, ein glückliches Paar zusammenzubringen. Und zwar eines, das sich im wirklichen Leben wahrscheinlich nie begegnet wäre.

Ich meldete mich im Juni bei PARSHIP an. Nach der Trennung von meinem Mann als Hausfrau mit drei Kindern, schien es mir die intelligenteste und Erfolg versprechende Art, einen Mann kennen zu lernen. Anfangs lief es etwas schleppend an; ich dachte schon, vielleicht ist das mit Männern per E-Mail nicht so sinnvoll, die schreiben doch meist nicht so gern. Dann kam die Anfrage von IHM. 70 Matching-Punkte, das Profil war ansprechend, allerdings war er 3,5 Jahre jünger - aber warum nicht! Insbesondere was er in 'Er über sich' schrieb, klang sympathisch, also traten wir in Kontakt. Daraus ergab sich ein regelmäßiger, offener, liebevoller, fast altmodischer Brief-, äh: Mail-Austausch. Dabei stellte ich fest, dass ich diese Art des Kennenlernens sehr intensiv und direkt fand, weil man sich so viel mehr Dinge sagen kann, überlegt, mit den richtigen Worten, als wenn man mit jemandem redet. Es war wunderschön und aus Martins Worten sprachen so viel Nähe und Wärme, dass ich jetzt die wunderbarste Sammlung an Liebesbriefen habe, die einzigartig den Beginn unserer Beziehung beschreibt.

Der Haken war allerdings folgender: Martin befand sich gerade aus beruflichen Gründen für zehn Wochen in England. Also war es vorerst nix mit ein bisschen schreiben und dann persönlich treffen, so wie ich mir das eigentlich vorgestellt hatte. Eigentlich sogar dringlich ersehnt, denn ich hatte - und PARSHIP würde mich dafür sicher sehr rügen - zwei kleine Schummeleien in mein Profil eingebaut: Ich hatte meinen Jahrgang um einen verjüngt - und ich hatte eines meiner drei Kinder verschwiegen. Weil ich dachte, mit drei Kindern will dich sowieso keiner kennen lernen, die denken dann: 'Die sucht ja nur einen Vater für ihre Kinder'. Aber ich wollte doch einfach einen Partner, einen Mann zum Verlieben und war der Meinung, das andere ergibt sich dann - oder nicht -, wenn man sich persönlich kennen lernt. Das jedoch schien nun in weitere Ferne gerückt.

Kurz nach dem Beginn unseres schriftlichen Kennenlernens hatte ich auch noch meinen Umzug von Niedersachsen ins Berliner Umland geplant. Doch da kam das Angebot von Martin: Wenn du umgezogen bist, nehme ich einen Flieger und besuche dich! Das hat mich umgehauen - Zweifel, Aufregung, Hoffnung, Angst? Aber ich war geschmeichelt; eigentlich war es genau das, was ich wollte. Also haben wir uns verabredet und fortan in unseren Mails die Tage runtergezählt ... Bis zu unserem ersten Treffen hatten wir es dann übrigens auf genau 100 Mails gebracht! Nach über 10 Jahren das erste Date, ich war ganz schön aufgeregt! Mit am wichtigsten war mir natürlich das Foto all meiner Kinder in der Handtasche für die Mitteilung, die mir unter den Nägeln brannte.

Es war der 23. August. Wir trafen uns vor einem kleinen Kino zum Film 'Die Legende von Paul und Paula'. Ich hatte es zwar geschafft, die Kinder rechtzeitig bei Freunden unterzubringen, doch mit Straßensperrungen nicht gerechnet, so dass ich eine geschlagene halbe Stunde zu spät kam. Ich stürmte ins Kino - Martin war nicht zu sehen! Cool, dachte ich, der ist schon reingegangen. Dann kam er in den Vorraum - süß! 'Da bist du ja! - (endlich)', waren meine ersten Worte an ihn, das werde ich nie vergessen. So saßen wir aufgeregter denn je in diesem Film, der mitunter eindeutige Liebeszenen beinhaltete, an die ich mich gar nicht mehr erinnern konnte. Aber es schien ihm zu gefallen. Auf dem Weg zum und im Restaurant haben wir geflirtet, uns näher in Augenschein genommen. Und mir war schnell klar, dass sich mein E-Mail-Verliebtsein auch auf die wahre Person übertrug.

Ich öffnete noch vor der Vorspeise meine Handtasche und zeigte ihm das Foto meiner Kinder mit den Worten: 'Ich muss dir übrigens noch was sagen ...' Und er hat, nach einem kurzen Moment des Stutzens, ganz wunderbar reagiert. Wie ich es erhofft hatte: wenn man sich verliebt, ist es dann doch egal, ob 2, ob 3 ... Interessanterweise hat er mir dann auch gestanden, dass er bei 3 Kindern im Profil in der Tat gezögert hätte, Kontakt aufzunehmen - und er bei seinen Suchkriterien nur bis Jahrgang 1967 eingegeben hatte - und ich bin '66. Also sollte es wohl so sein ... Nach dem Restaurant gingen wir in Berlin-Mitte in eine dieser Strandbars; Martin war charmant, zuvorkommend, ließ mich bei ihm unterhaken, besorgte den Wein - sehr umsichtig. Wir hockten im Sand und es war offensichtlich, dass er ganz schön verknallt war (von mir wusste ich es ja!). 'In deinem Profil hast du gar nichts davon geschrieben, dass du schüchtern bist!' - auf diese sanfte Aufforderung von mir gab es den ersten Kuss und wir saßen noch lange unterm Sternenhimmel, danach noch im Auto vor seinem Hotel und haben geredet und ...

Seit Martins Zeit in England beendet ist, pendeln wir zwischen Lübeck und Berlin, abhängig von seinem Dienstplan in der Klinik. Nach den ersten, so erfüllten und unbeschwerten Wochenenden ohne Kinder sind sie nun auch mit dabei und mögen ihn. Aus beruflichen Gründen können wir nicht 'mit sofortiger Wirkung' zusammenziehen, haben aber schon Pläne gemacht, in einem Jahr auch dieses in Angriff zu nehmen. Im Moment genießen wir die freie Zeit, die wir zusammen haben, sehr intensiv. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich noch einmal so total verlieben kann. Und ich hätte erst recht nicht gedacht, dass ich jemals einen Mann treffe, der so viele Eigenschaften besitzt, die mir wichtig sind. Die Idee mit dem Test scheint also zu funktionieren; Euer kleines Büchlein war ganz aufschlussreich. Ich jedenfalls habe das Gefühl, meine große Liebe getroffen zu haben und dafür geht natürlich - auch wenn der Weg schon fast vergessen ist, weil alles so selbstverständlich scheint - ein großer Dank an Euch!"

Silke (36), Fremdsprachenkorrespondentin

Martin:

"'PARSHIP verbindet Herzen - selbst über Ländergrenzen und Ozeane hinweg ...' Eine derartige Schlagzeile muss über unserem Kennenlernen stehen, denn der Verdienst Eurer Agentur kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ich habe mich in eine Frau verliebt, die mir durch PARSHIP und den Mailkontakt näher gebracht wurde, als ich es mir über die Entfernung zu meiner Heimat je erträumt hätte. Silke und ich sind ein lebendiger Beweis dafür, dass man sich nicht unbedingt immer gleich sehen muss, um sich zu verlieben. In meinem Fall folgt nun diesem 'Verliebtsein ohne Grenzen' der Schritt in eine gemeinsame Zukunft - in eine Partnerschaft mit vorerst getrennten Lebensräumen, drei Kindern (!) und dabei der ganz großen Liebe meines Lebens ... Als Junggeselle mit einigen ernüchternden Beziehungsversuchen bin ich jetzt überrascht, dass auch ein Alltag im Beisammensein der gesamten 'Familie' unendlich bereichernd sein kann!"

Martin (33), Arzt

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