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Erfolgsgeschichte

René (42) und Martina (41)

René (42, Logistik-Ingenieur) lernte mit PARSHIP.de Martina (41, Lehrerin) kennen. Beide leben in Berlin. Er hat uns seine Geschichte aufgeschrieben:

"Ich entdeckte kurz vor dem Jahreswechsel einen Steckbrief samt Profil, den ich angetan und mit wachem Interesse las. Plötzlich hielt ich inne. Was war passiert? Ich reflektierte die besonders zahlreichen Zeilen, denn da stand eine Vielzahl von schönen Aktivitäten! Dies hat mir gefallen, und so tippte ich diesen Gedanken spontan als Kontaktgesuch und Frage ... der 'Opener' war geschrieben. Was folgte, waren wunderschöne Mails im täglichen Kontakt, Gedanken und Wellenlängen wurden ausgetauscht, ein gleicher Humor transportierte sich obendrein durch die Tastatur.

'Sie' ging wenige Tage später in den Urlaub, allein, wie ich erfuhr. Jeden Tag schrieben wir uns das Neueste, ich war gewissermaßen ein wenig mit auf Reisen am Nordseestrand in eisiger Kälte, hatte Anteil an wärmenden Gedanken und schrieb, einem inneren Impuls folgend, sogar eine Karte in das Urlaubsquartier einer, sagen wir, immer vertrauter werdenden Unbekannten. Natürlich war ich so schlau gewesen, meinen Absender zu vermerken, und so bekam ich wenige Tage später Urlaubspost.

Während die Alltags- und Reiseerlebnisse per Mail fröhlich von Tag zu Tag weiter hin- und herwanderten ... Gab es etwas, das sich sehr selbstverständlich dabei anfühlte, anders lässt sich das kaum ausdrücken. Beim ersten Telefonat nach immerhin einigen Wochen sprachen wir dann fünf Stunden miteinander, und dies übergangslos in die Nacht hinein mitten im Alltagsgewühl mit vielen Tagesterminen im Gepäck. Nun kannten sich unsere Stimmen auch, man konnte miteinander schreiben und sprechen, lachen und philosophieren, schweigen und fühlen. So näherten wir uns in vier Wochen mit behutsamer Neugier an. Eilig hatten wir es nicht, denn irgendwie zeigte sich, dass wir gemeinsam alle Zeit der Welt vor uns haben würden ...

Das erste Treffen stand schließlich vor der Tür und bat die Protagonisten um Einlass. Was, wenn der Traum nun doch nicht Wirklichkeit wird? Es war ein Samstagabend Ende Januar, es regnete in Strömen auf unsere Nervosität, und mit pochendem Herzen stellten wir uns sicher beide innerlich die entscheidende Frage: Wie sieht es nach Bildern, Mails und Telefonaten mit dem Chemie-Faktor aus?!? Stimmt das mit den berühmten drei Sekunden nach dem ersten Blickkontakt?!? Wir ergatterten nach kurzer Begrüßung im kühlen Regen den letzten freien Tisch beim ausgewählten Spanier in Berlin.s Mitte, bekamen die Speisekarten, hielten beim Aufschlagen inne, schauten uns an und mir entsprang ein spontan freudiges 'Wie schön ...!. Daraufhin brauchten wir weitere zehn Minuten, um den Inhalt der Karte überhaupt wahrzunehmen.

An diesem Abend ging es uns so wie an den weiteren, die alsbald folgen sollten: Wenn der - bis auf uns - letzte Gast gegangen, der letzte Tisch leer geräumt, die Bar geputzt und die gesamte Bestuhlung des Lokals hochgestellt war, war ein Tisch noch immer besetzt: unserer ... Und wenn das Personal endlich gehen und abschließen wollte, ließen wir uns widerwillig bewegen, auch zu gehen. Nachts um zwei nach diesem ersten kurzweiligen, erfüllenden Abend stand ich dann leicht benommen im Herzen der Hauptstadt auf dem Alexanderplatz und ein sehr schöner Abend - oder war es nicht doch die bezaubernde Frau, die mir gegenübergesessen hatte - hatte gerade in meinem Herzen Platz genommen.

Kürzlich, ein halbes Jahr später, sind wir in unseren ersten gemeinsamen Urlaub gefahren. Im Auto lief 'Element of Crime'. Und beim Song .Die letzte U-Bahn geht später. fassten wir uns wortlos an den Händen und waren einfach nur glücklich."