"Wir haben uns zunächst einmal auf halbem Wege, in Würzburg, getroffen. Glücklicherweise hat die Stadt ein sehr angenehmes Ambiente, und wir sind durch die Altstadtstraßen zu einem fränkischen Lokal, das ich vorher reserviert hatte, gegangen. Ich kannte das Lokal zwar nicht, aber es war geschmackvoll eingerichtet, das Essen war gut, und wir hatten eine sehr angenehme Unterhaltung, stellten einige Gemeinsamkeiten fest, und ich entschloss mich, Mathilda zu meinem runden Geburtstag, der eine Woche später gefeiert wurde, einzuladen. Mathilda sagte zwar diese Einladung ab, weil wir uns zu wenig kannten, war aber damit einverstanden, uns nach einer guten Woche wieder in Würzburg zu treffen.
An diesem zweiten Treffen gingen wir nicht nur ins Restaurant, sondern entschlossen uns spontan, vorher noch auf den Würzburger Hausberg zu steigen. Hier fragte sich Mathilda, was sie denn tue, schließlich würde sie mit einem wildfremden Mann abends durch die beginnende Dunkelheit gehen. Ich antwortete, dass es mir ähnlich gehe, aber überzeugte sie doch, Vertrauen zu mir zu haben, was sie auch hatte.
Danach war die Sympathie da, und ich entschloss mich, sie in meine Wohnung einzuladen. Als sie die Küche sah, war das Eis endgültig gebrochen, und wir verlebten sehr schöne Ostertage bei mir."