"Zuerst habe ich PARSHIP zusammen mit einer Freundin getestet. Wir wollten's einfach mal probieren! Meine letzte ernst zu nehmende Beziehung lag fünf Jahre zurück, ich hatte auch schon ein paar Zeitungsannoncen aufgegeben, aber irgendwie hat es da nie so richtig gefunkt ... Ich war dann insgesamt ein Jahr Mitglied bei PARSHIP und hatte so an die 15 Dates. Bei all meinen Kontakten ist mir kein einziger unseriöser Mensch begegnet, kein Idiot oder Heiratsschwindler (lacht). Alle waren nett. Also, ich finde das Vermittlungskonzept wirklich gut. Wenn mehr Männer die relativ neue Möglichkeit des 'Ich über mich' nutzen würden und wenn vielleicht neben der Größe auch das Gewicht angegeben wäre, hätte ich nichts mehr auszusetzen.
Ich hatte sehr klare Vorstellungen und habe gründlich gesiebt, richtig gnadenlos (lacht). Es kamen überhaupt nur Männer aus hundert Kilometer Umkreis in Frage. Außerdem hab ich alle gelöscht, die bei Selbsteinschätzung 'karrierebewusst' gewählt haben - auch wenn ich damit vielleicht manchem Unrecht getan habe -, weil ich denke, die haben nie Zeit. Alle nicht-akademischen Berufe schieden aus - der geistige Austausch ist mir wichtig -, und auch Golfspieler, Leute mit Fernsehen als Hobby und solche, die mit Ende 30 noch HipHop oder House hören.
Mit den Männern, die mir gefielen, habe ich nicht lange gemailt, sondern schnell Telefonnummern ausgetauscht und ein Treffen vereinbart. Sonst entsteht doch leicht ein Bild, das mit der Realität nicht viel gemein hat. Bei manchen war allerdings auch schon nach dem Telefonat klar, dass es nicht passt. Ein-, zweimal hab ich mich mit Männern getroffen, bei denen ich mir nicht ganz sicher war, aber mein Gefühl hat sich jedes Mal bestätigt - das war's wirklich nicht. Tja, und dann gab es drei Kategorien: die Männer, mit denen ein Abend reicht, die, mit denen vielleicht eine Freundschaft entstehen kann, und die, wo mehr daraus werden könnte. So habe ich dann auch einen kennen gelernt, für den ich meine Mitgliedschaft ein Vierteljahr ausgesetzt habe. Er wohnte nur drei Kilometer Luftlinie von mir weg. Allerdings hat sich das Ganze als Irrtum herausgestellt. Er war interessierter an mir als umgekehrt ...
Im Juni habe dann ich Harald getroffen. Wir hatten für meine Verhältnisse nicht übermäßig viele Matching-Punkte - 65 -, aber sein Profil hat mir gut gefallen. Er wohnt auch im Rhein-Main-Gebiet wie ich, etwa 40 Kilometer entfernt. Ich finde es übrigens gut, dass es bei PARSHIP keine Fotos gibt. Man legt sich sonst so leicht fest. Harald zum Beispiel ist optisch eigentlich gar nicht mein Typ - er ist groß, blond, blauäugig -; was mir an ihm so gefällt, hätte ich auf einem Foto gar nicht sehen können. Bei unserem ersten Date haben wir einen Waldspaziergang gemacht, sind später essen gegangen und haben uns gleich wieder verabredet. Liebe auf den ersten Blick? Ich glaube, bei ihm schon. Bei mir war da zumindest viel Wärme und Sympathie, was sich immer weiter gesteigert hat.
Zweieinhalb Wochen nach unserem Kennenlernen bin ich mit einem anderen PARSHIP-Bekannten in Urlaub gefahren. Das war schon längst abgemacht und mehr aus der Not geboren, dass man niemanden zum Wegfahren hatte. Ausgerechnet am Abend vor der Abfahrt hatte sich bei Harald und bei mir angebahnt, dass es mit uns was werden könnte. War für ihn natürlich eine schwierige Situation. Aber ich hab ihm versprochen, dass ich genauso wiederkomme wie ich weggefahren bin. Mit meinem Urlaubs-Kumpel bin ich nach wie vor befreundet.
Harald und ich sind glücklich. Natürlich lernen wir uns jetzt erst so nach und nach richtig kennen. Auf jeden Fall wollen wir beide das Gleiche: etwas Ernsthaftes, Längeres und Schönes aus unser Beziehung machen. Wir empfehlen PARSHIP gerne weiter!"
Sabine (38), Lehrerin