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Erfolgsgeschichte

Evelyn (56) und Rolf (58)

Evelyn (56, Kauffrau) aus Hessen fand mit PARSHIP.de Rolf (58, Unternehmer) aus Nordrhein-Westfalen. Sie hat uns ihre gemeinsame Geschichte nach sechs Jahren aufgeschrieben:

"Vor langer Zeit telefonierte ich einmal mit einem jungen Mann von Parship. Wir lachten zusammen, weil ich ihm erzählte, dass ich nach nur drei Tagen Mitgliedschaft bei Parship einen wunderbaren Mann fand, und ich meinte, das sei wohl das wöchentliche Super-Sonderangebot gewesen - einen wunderbaren Mann für dieses Geld. 'Ich freue mich für Sie', sagte der junge Mann, 'Es wäre schön, wenn Sie uns Ihre Erfolgsstory schrieben und erlaubten, dass wir sie veröffentlichen'. Ich hätte nichts dagegen gehabt, aber mein Partner war damals davon nicht begeistert. Heute nun, fast sechs Jahre später, möchten wir Ihnen unsere Geschichte erzählen:

Am Mittwochabend, den 02.10.2002, war es so weit, er kam von Duisburg nach Friedberg in Hessen. Wir hatten uns am Stadtrand, an einer Tankstelle, verabredet. Wir kamen zur gleichen Zeit an, ich parkte hinter ihm, wir stiegen aus, gingen langsam aufeinander zu, denn wir hatten beide Angst. Wir schauten uns an, nahmen uns spontan in die Arme und hielten uns nur ganz fest.

Wir waren uns ja schon beim Schreiben und Telefonieren sympathisch, aber der entscheidende Augenblick war, ob wir das, was wir beim Schreiben und Telefonieren in den anderen hineinprojiziert hatten, nun auch in Wirklichkeit empfanden. Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch per Sie und hatten noch kein Bild vom anderen gesehen (das war damals üblich, und ich fand es auch besser, denn nicht jeder ist fotogen). Rolf sagte mir später, es würde sich in den ersten neun Sekunden entscheiden, ob man den anderen akzeptiert oder nicht. Wir hatten uns akzeptiert, Gott sei Dank.

Rolf überreichte mir wunderschöne rote Rosen und ein Buch. Solch einen großen Strauß hatte ich zuvor noch nie bekommen. Wir drifteten unaufhörlich aufeinander zu, und er fuhr erst Sonntagabend wieder nach Duisburg zurück. Alles war selbstverständlich. Es bedurfte nie der Frage 'Kommst du wieder?'. Wir gehörten vom ersten Moment an zusammen. Wir hatten Gemeinsamkeiten und Gegensätze, die so gut miteinander harmonierten, dass es eine Bereicherung für jeden von uns war. Es war, wie wenn man ein Haus baut, die Stützpfeiler müssen stabil sein. Und unsere Stützpfeiler waren stabil.

Da Rolf in Duisburg eine Firma hatte, zog ich, obwohl ich ein schönes Haus, Freunde und ein gutes Umfeld hatte, am 01.01.2003 zu ihm. Alles war wunderschön, bis ich mir am neuen Wohnort neue Ärzte suchte und zum Check zum Gynäkologen ging. Am 05.05.2003 bekam ich die Nachricht, dass ich Brustkrebs hatte. Die erste Frage meiner damals noch lebenden Mutter war: 'Ihr seid erst so kurz zusammen, wird er zu dir halten?' Ich habe mich das nie gefragt. Nach einem Jahr der intensivsten Behandlung war ich zwar nicht mehr die gleiche Person wie zuvor, aber die Verbundenheit, man kann es auch Liebe nennen, war unverrückbar da. Wir hatten ja nur sieben traumhafte, ungetrübte Monate gehabt.

Als wir am Anfang unserer Beziehung standen, schrieb ich ihm einmal, 'Ich würde für Dich im Urwald die Wäsche waschen', und er schrieb zurück, 'Und ich würde die Krokodile von Dir fernhalten, wenn Du Wasser holen gehst'. Ich finde, das sagt viel über uns beide aus! Danach kamen die nächsten Sorgen. Durch die schlechte wirtschaftliche Lage in Deutschland kriselte es in seiner Firma. Heute ist die Firma zu, es waren Sorgen da, aber wir haben sie gemeinsam gemeistert. Denn wir beide sagen: Wo eine Tür zugeht, öffnet sich eine neue. Es haben sich Türen geöffnet.

Was mich damals fasziniert hat, waren die Angaben, die er über sich gemacht hatte. Man merkte, dieser Mann hat sich dabei viel Mühe gegeben. Später, bei den ersten Gesprächen, stellte sich heraus, dass alles, was er geschrieben hatte, den Tatsachen entsprach. Alles, was ich rot schreibe, verriet mir viel über ihn, machte mich neugierig, und vor allem wusste ich sofort, das ist ein sympathischer Mensch:

Ein Tag ist für mich perfekt, wenn ...
Ich lachen konnte, auch über mich selber. Mit sympathischen Menschen die Zeit verbracht habe. Ich mich auf den nächsten Tag freue.

Drei Dinge, die für mich wichtig sind:
Liebe zu geben und zu erhalten. Eine harmonische Partnerschaft, Gesundheit.
Er ist kein egoistischer Mensch, er schreibt zuerst 'Liebe zu geben'

Fünf Worte, um mein Äußeres zu beschreiben:
Volles Haar, noch etwas blond, grau überwiegt langsam, 3-8 Tage-Bart, moderne Brille, fast schlank 71 kg, jungenhafter Typ, fast wie Robert Redford, na ja Redford fast wie ich. (nicht so ernst gemeint)
Sagt aus, er hat Witz und Humor

Wenn ich nichts zu tun habe, mache ich folgendes:
Entspannen, von Ihnen träumen, lesen, Musik hören, Fernsehen, über Politiker ärgern, Fahrrad fahren, Jazz, Konzerte besuchen, gutes Abendessen mit Kerzen u. Wein, in schöner Natur die Umwelt in sich aufsaugen, dies und das.

Ich wünschte ich könnte ...
Sie kennen lernen, Geige spielen, 3 Fremdsprachen, fliegen
Das 'Geige spielen' hat mich damals fasziniert und bringt mich heute noch zum Lachen

Was mein Partner über mich wissen sollte:
Bin glaube ich ganz sympathisch, einfühlsam, tolerant, habe noch Flausen im Kopf, um dem Alltag entfliehen zu können. Finden Sie es selber heraus.

Dadurch, dass ich später auch anderen half, las ich von einigen ihre Angaben über sich und stellte mit Erschrecken fest, wie einfallslos, lieblos, gedankenlos oder gar nicht manche Menschen, die auf Partnersuche waren, über sich schrieben."

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