"Ich habe eigentlich sehr positive Erfahrungen gemacht. Vor allem bei den Männern, die ich selbst kontaktiert habe. Dabei habe ich mich besonders auf die Selbstbeschreibungen bezogen. Mit der Zeit bin ich dann mutiger geworden und habe auch Männer kontaktiert, die zuerst nicht in meine Erwartungen passten. Zweierlei ist mir dabei aufgefallen. Erstens: Die Chance für eine positive Entwicklung einer Partnerschaft ist oft günstiger, wenn man näher zusammenwohnt. Viele haben mich z.B. verabschiedet, weil ich nicht in ihrer Nähe wohnte.
Andere haben mich verabschiedet, weil ich nicht ihrem Frauentyp entsprach oder vor allem, weil sie Probleme mit meinem Beruf hatten. Denn er erfordert in meinem Fall, dass man sich voll mit Religion und Glauben einlassen kann und offen ist für andere. Manchmal steht man auch im Mittelpunkt als Partner, und das will nicht jeder.
Ich habe immer bei der Kontaktanfrage mein Bild freigegeben. Denn wenn jemand ohnehin auf einen Typ festgelegt ist, macht es keinen Sinn, Kontakt mit ihm zu halten, wenn ich nicht seinen Erwartungen entspreche. Deshalb war ich immer offen und ehrlich zu meinen Kontakten, denn auch ich will Ehrlichkeit und Offenheit. Und das war das zweite, was ich gelernt habe: Wer offen und ehrlich ist, der wird in der Regel auch so von anderen behandelt.
Je länger ich bei Parship war, um so schneller habe ich mich auch auf ein erstes Treffen eingelassen und damit positive Erfahrungen gemacht. Damit nimmt man sehr viele falsche Bilder und Traumvorstellungen aus der Begegnung.
Bei meinem Freund, den ich vor einem halben Jahr kennen gelernt habe, hatte ich knapp vier Wochen sporadischen, aber sehr ausführlichen Mailkontakt, und er war nicht der einzige Kontakt während dieser Zeit. Das kam daher, dass ich mehrere Anfragen geschickt hatte und dann von mehreren positive Rückmeldung bekommen habe. Zuerst hatte ich ein schlechtes Gewissen. Dann aber dachte ich mir, dass es angemessen ist, mehrere Kontakte zu pflegen, solange ich nicht mit jemandem fest zusammen bin. Aber schon damals fielen mir die Antworten meines Freundes auf. Irgendwie passte es. Seinen Mails mit Interessen, Art der Sprache und der Gedanken und der Mühe nach, die er sich gegeben hatte, vermutete ich, dass es mit uns klappen könnte. Nachdem wir uns begegnet waren, wusste ich sehr schnell, dass er der Richtige war, und zwei Monate nach dem ersten Kontakt waren wir fest zusammen. Etwas, was ich so nie erwartet hätte und wofür ich aber sehr dankbar bin. Seitdem habe ich Parship schon einigen Freundinnen und Bekannten weiterempfohlen."
Constanze (36), Pfarrerin