PARSHIP > Erfolgsgeschichten > Das erste Telefonat endete schneller als geplant

Erfolgsgeschichte

Gabriele und Peter

Gabriele (49), Lehrerin aus Osnabrück, traf mit PARSHIP den 53-jährigen Peter, Unternehmensberater aus Bad Oeynhausen. Sie hat uns gemailt:

"Liebes Parship-Team,

es hat mal wieder geklappt! Im April stieß ich an einem ziemlich öden Samstagnachmittag auf eure Seite und las mit Interesse die Erfolgstorys glücklicher Paare. Sollte das wirklich funktionieren, und war es auch seriös? Kontakte im Internet erschienen mir bislang immer fragwürdig. Aber die zugesicherte Anonymität zerstreute meine Bedenken, ich klickte mich aus Spaß durch den Test und schenkte mir das Abo selbst zum Geburtstag. Meine Scheidung lag 3 Jahre zurück, ich sehnte mich nach einem neuen Partner, und es war mir klar, dass ich auch selbst aktiv werden musste. War es doch mehr als unwahrscheinlich, dass so einfach ein Traummann an der Tür klingeln würde.

Zu meinem großen Erstaunen fand ich schon in den nächsten Tagen die ersten Kontaktgesuche in meiner Match-Box, leider nicht in der Nähe, denn durch meinen Beruf und meine schulpflichtige Tochter bin ich ortsgebunden. Ein telefonischer Kontakt, der sich nach ein paar Mails ergab, stellte keine gleiche Wellenlänge her. Also fing ich selber an, gezielt in einem Radius von maximal 80 km Entfernung zu suchen und stieß dabei auf Peter. Völlig ungeübt schickte ich ihm eine - wie ich im Nachhinein fand - kurze, nicht sehr geistreiche Mail, auf die ich prompt eine Antwort bekam. Nicht etwa so nichtssagend wie meine Zeilen, sondern mit näheren Auskünften über sich und seine beiden Kinder und mit erkennbarem Interesse an meiner Person.

Daraufhin folgten Mails in immer kürzeren Abständen. Er schrieb witzig und anregend, und der Blick in die Mailbox wurde zum Höhepunkt des Tages, wie wir beide feststellten. Der Wunsch, nun auch einmal unsere Stimmen zu hören, war schnell da. Allerdings war unser erster telefonischer Kontakt dann nicht ganz so unkompliziert. Uns fehlte die Lockerheit, die in den Mails zum Ausdruck kam, mitten im Gespräch klingelte es an meiner Haustür und Besuch erschien, unser Hund störte mit nervigem Gekläffe, und das Telefonat war schneller vorbei als wir geplant hatten.

Aber nach weiteren Briefen stand fest: wir mussten uns einfach persönlich kennen lernen und verabredeten uns in einem Café auf halber Strecke. Peter hatte mir zuvor auch ein Bild gemailt, nicht sehr deutlich, aber doch erkennbar, dass er ein lustiger Typ sein musste. Für mich sehr wichtig, denn ohne Spaß und gemeinsames Lachen geht in einer Beziehung für mich nichts. Leider konnte ich mich aufgrund meiner mangelnden medientechnischen Kenntnisse nicht mit einem Bild revanchieren, und der Arme musste sich auf ein wirkliches Blind Date einlassen.

Er hat es überlebt! War angenehm überrascht, wie er mir später gestand. Der Nachmittag wurde ein voller Erfolg. Wirklich gefunkt hatte es zwar bei mir noch nicht, aber es war eine gute Basis geschaffen. Hocherfreut war ich, als mir Peter sofort nach dem Treffen seine Eindrücke per E-Mail schilderte: sehr direkt, vielleicht ein bisschen frech, aber ungemein ehrlich und nett geschrieben, so dass ich dem zweiten Treffen - einem Abendessen in einem schönen Landgasthof - mit Freuden entgegensah. Wieder verbrachten wir nette Stunden bei angeregter Unterhaltung, entdeckten viele gleiche Lebenseinstellungen, Erwartungen und Ansichten. Vor allen Dingen merkte ich, dass Peter etwas besitzt, woran es nach meinen Erfahrungen vielen Menschen mangelt - emotionale Intelligenz! Noch aber war ich unsicher, sollte sich aus unserer Internet-Bekanntschaft tatsächlich etwas Festes entwickeln? Ist da nicht doch eine gewisse Unsicherheit? Sind ehrliche Gefühle da? Keiner von uns wollte durch zu starkes Vorpreschen oder Tollpatschigkeit etwas zerstören, was sich in der Entwicklung befand.

Aber dann war ich mir schließlich sicher: von Peters Seite ist es wirklich ernst! Doch was war mit mir? Nach dem vierten oder fünften Treffen knallte und funkte es endgültig, und es entwickelte sich immer mehr der Wunsch nach einer glücklichen gemeinsamen Zukunft. Was unsere Liebe jetzt noch trennt, sind die rund 60 Kilometer zwischen beiden Wohnorten. Dies wollen wir im nächsten Jahr aber ändern, denn Peter kann seiner Arbeit auch von Osnabrück aus nachgehen, und seine Kinder studieren mittlerweile in anderen Städten.

Mein Parship-Abo ist jetzt abgelaufen, mein Geburtstagsgeschenk war also ein Volltreffer! Viel Glück auch anderen Suchenden, es kann so einfach sein!"

Gabriele (49), Lehrerin

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