PARSHIP > Erfolgsgeschichten > Sie war ungeduldig - und er ganz ruhig

Erfolgsgeschichte

Pamela und Peter

Pamela (34, Angestellte) aus Hannover kam über PARSHIP.de mit Peter (33, selbstständig) aus Stade in Kontakt. Sie hat uns geschrieben (Namen geändert):

"Alles begann damit, dass ich an einem Nachmittag Anfang November 2005 im Internet surfte und mir die Werbung von Parship über den Bildschirm flatterte. Nun ja, die Werbung hab ich schnell weggedrückt. Sie ging mir aber die ganze Zeit trotzdem nicht aus dem Kopf. Also nachgeforscht. Ich landete aber prompt bei einem anderen Vermittlungsservice. Zumindest wusste ich, dass das nicht die besagte Werbung gewesen war. Dann hatte ich Parship wiedergefunden. Und es machte mich neugierig.

Sofort war die erste Kontaktanfrage im Postfach. Blieb noch die Buchung der Premium-Mitgliedschaft. Ich überlegte über Nacht, ob ich es wirklich machen sollte. Nicht auszudenken, wenn ich mich dagegen entschieden hätte ... Die Kontaktanfrage war sehr freundlich, und ich legte mit der Antwort los. Erst gaaanz normal und etwas zurückhaltend. Als dann aber umgehend die Antwort da war und das auch von beiden Seiten in sehr kurzen Abständen so weiterging, war von Zurückhaltung nichts mehr gegeben. Das Schöne an diesem Kontakt war, dass sofort ein Vertrauen da war, in dem wir uns alles schreiben konnten, und eine wunderbare Verbundenheit. Wir waren einfach auf einer Wellenlänge. Nachher hat mir mein Partner dann erzählt, dass ich ihm als 'sehr geeignet' von Parship vorgeschlagen wurde. Und Ihr hattet Recht!!!

Es folgten etliche E-Mails. In einer sehr aufgeweckten Stunde von mir schlug ich ihm ein Treffen vor und gab ihm auch gleich meine Handy-Nummer. Seine Antwort war, ob ich morgens schon einen Kasper gefrühstückt hätte. Das war ihm dann doch wohl zu schnell. Überhaupt, ich war die Ungeduldige, er strahlte eine enorme Ruhe aus. 'Locker bleiben' hieß es dann, und ich dachte nur, 'wah, ich bin einfach nur ungeduldig'. Dann gab er mir seine Handy-Nummer. Es folgte die erste Sms von mir.

Erschwerend kam leider die Tatsache dazu, dass ich am Anfang unseres Kennenlernens mitten in der räumlichen Trennung von meinem Noch-Ehepartner steckte. Ich war auf der Suche nach einer eigenen Wohnung und im Aufbau meines eigenen Lebens. Da ich diese Sache aber gleich angesprochen habe, war auch das kein Hindernis mehr.

Das erste Telefonat wurde verabredet. Eine Erkältung kam dazwischen und verzögerte die Sache nochmals. Dann war es eines Abends so weit. Die Sms davor war, er wolle nur noch mal schnell duschen gehen und dann anrufen. Über eine halbe Stunde verging. Meine Güte, dachte ich, wie lange duscht der denn. Ich konnte nichts anfangen. Nachher müsste ich noch zum Telefon hechten und wäre dann ganz außer Atem ... Dann klingelte es. Er war dran. Auf sein 'Hallo' meine Antwort 'Du lässt mich warten ...' Ich wusste das gar nicht mehr. Er hat es mir später erzählt. Auch, dass er erst noch Zeitung gelesen hätte usw. Ts, ts, ts. Es folgte ein Telefonat mit ca. drei Stunden. Dann fast jeden Tag ein Anruf.

Das erste Treffen wurde vereinbart. Die Spannung war ja kaum noch auszuhalten. Wir hatten vorher voneinander noch kein Bild gesehen. Aber ehrlich gesagt war das zu diesem Zeitpunkt schon egal. Trotzdem, wie würde es sein, ihm gegenüber sitzend, weiterhin über einfach alles zu reden und von einem Thema ins andere zu gehen? Am 10.12.2005 war es dann so weit. Erst war eine Blockade da, die aber auch schnell wieder vorüber war. Das Highlight war an diesem Abend noch meine Entscheidung, ob ich ihn sehr spät abends noch die lange Strecke nach Hause schicken oder er bei mir übernachten sollte. Mein Anstand und mein Gewissen machten es mir nicht einfach. Ich überlegte einfach so lange, bis es viel zu spät war. Also wir beide zu mir nach Hause. Und was soll ich sagen? Der Kerl war einfach hoch anständig. Ich war echt verblüfft. So etwas gab es noch auf dieser Welt? Ich denke, mit dieser Einstellung an unserem ersten gemeinsamen Abend hat er bei mir viel erreicht. Das letzte große Puzzlestück in Sachen Vertrauen hatte sich eingefügt und ergab nun ein großes, wunderbares Bild.

Er besucht mich nun immer öfter übers Wochenende oder ich fahre zu ihm. Leider ist die räumliche Distanz nicht mal eben so zu überwinden, aber wir schaffen das schon. Mit der Zeit lernen wir die anderen Familien, Freunde und Bekannten kennen. Ja, ich glaube, Zeit ist das Wichtigste an dieser Sache - ich bin ja auch schon ruhiger geworden ... Mein Partner hat von Anfang an mein Herzchen angesprochen. Er hat es geschafft, dass ich wieder einem Mann vertrauen kann. Wenn ich dann zu ungeduldig wurde, sagte er immer wieder, 'Ich lauf dir doch nicht weg', und ich meinte dann, 'Und ich bin da'. Irgendwann meinte er dann noch mal, ich hätte ihn 'um den Finger gewickelt', wie ich dass nur geschafft hätte? Ich meinte dann, mit Ehrlichkeit und Offenheit und so, wie ich halt bin. Das ist ganz wichtig.

Was die Zukunft so bringen wird? Schaun wa mal. Wir wollen nix übereilen. Sicherlich spielt auch das Berufliche eine große Rolle. Die Zeit wird es zeigen ... Ja, es ist dann wohl irgendwann die Liebe entstanden, dann, wenn frau solch eine Sehnsucht nach einem Menschen hat, der schon wie ein Teil von einem selbst ist. Die Liebe meines Lebens - er ist es.

DANKE für alles."

Pamela (34), Angestellte

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