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Erfolgsgeschichte

Sonja und Peter

Zum ersten Date kam er ins Krankenhaus - und dann überschlugen sich für Sonja (29, selbstständig) aus Bergisch Gladbach und den Personalspezialisten Peter (35) aus Frankfurt die Ereignisse. Sonja hat uns eine E-Mail geschrieben:

"Liebe PARSHIP-Mitarbeiter!

Der Grund meines Schreibens ist eine - fast unglaubliche - Erfahrung mit PARSHIP: Mich hat es gesundheitlich ziemlich gebeutelt letztes Jahr. Ich lag ein paar Mal mit Hörsturz im Krankenhaus. Zwischendrin war ich natürlich immer mal wieder bei PARSHIP, um zu schauen, was sich so getan hat. Ich bekam viele Zuschriften, die einen top, die anderen flop. U.a. schrieb mir da ein 35-jähriger Mann namens Peter aus Frankfurt, direkt sehr offen und sehr interessant. Man schrieb ein paar Mails hin und her, ich fuhr in Urlaub, und das Ganze ging per sms weiter. Jedoch war da von meiner Seite aus nicht mehr als der Spaß am Mailen und Sms-sen ...

Als ich wieder zu Hause war, telefonierte man dann das erste Mal miteinander. Der Mann war tatsächlich nett, aber mehr auch nicht. Ein wenig schüchtern und etwas unbeholfen. Das machte ihn aber irgendwie sympathisch. Er schickte mir noch am gleichen Tag Fotos von sich, die mich vom Stuhl gehauen haben ... Die Bilder trafen so ÜBERHAUPT nicht meinen Geschmack, es war unvorstellbar! Aber ich dachte bei mir, dass man ja nicht immer alles nach der Optik beurteilen solle, und gab ihm eine Chance zu einem Treffen - sehr widerwillig, ich gebe es zu. Wir verabredeten uns für freitags - das war der 18.10. - zum Abendessen, die Woche hatte gerade erst begonnen.

Von da an überschlugen sich die Ereignisse. Ich kam 2 Tage später erneut ins Krankenhaus und war nicht mehr in der Lage, zu telefonieren. Alles lief per sms. Ich teilte dem Mann mit, dass das Treffen geplatzt sei, er meinte ganz spontan, dass er auch ins Krankenhaus käme. Ich war völlig überrollt von diesem Angebot - mir wurde schlagartig bewusst, dass sein Interesse definitiv sehr groß sein musste - und willigte ein. Also fuhr er von Frankfurt nach Köln, um mich zu sehen. Unvorstellbar! Ich war die Nervosität in Person! Die Krankenhausatmosphäre war bestimmt nicht gerade einladend, und ich war ja erst einen Tag da und verstand kaum etwas. Als der Zeiger gegen 12 Uhr rückte, erhielt ich eine sms: 'Noch 20 km'. Die Spannung war so unglaublich, die Luft zum Zerschneiden. Meine 84-jährige Zimmernachbarin hatte ich eingeweiht, sie zitterte mit. Die Tür ging auf. Ein Mann steckte den Kopf durch die Tür. Ich hing zu der Zeit noch am Tropf und saß auf einem Stuhl. Ich war völlig kirre, fand den Mann gar nicht so schrecklich und konnte überhaupt nicht mehr klar denken. Die Begrüßung war extrem gezwungen, beide restlos unsicher.

Danach lief alles wie im Trance. Als die Schwester mich 2 Min. später von meinem Tropf befreit hatte, 'segelte' der Mann sprichwörtlich schweißgebadet, dem Kreislaufkollaps nahe, zu Boden. Mit Mühe landete er auf meinem Bett. Er konnte kein Blut sehen. Er war kreidebleich und 'blabbelte' irgendwelches wirres Zeug. Während er da so lag - er verbot mir, einen Arzt zu holen -, fütterte ich ihn mit Keksen und Kaffee. Ich dachte mir, das hilft bestimmt! Mit fielen seine überaus ausdrucksstarken Augen und seine markanten Gesichtzüge auf. Wer war denn nun krank, ich oder er?

Es dauerte ein paar Minuten, dann suchten wir die Cafeteria auf. Dort klappte er noch einmal zusammen, jedoch fing er sich diesmal sehr schnell. Man merkte ihm an, wie peinlich ihm das Ganze war, er wurde hypernervös und noch unsicherer. Für mich wurde er immer interessanter. Man ging sodann im Park spazieren, er erklärte mir dabei wie zufällig, dass er mich zwar nett finde, aber mehr wohl nicht wäre. Ich war etwas enttäuscht, aber eigentlich war ja auch bei mir nicht mehr. Man muss sich das so vorstellen, dass dadurch, dass ich nicht sehr gut verstand, die Unterhaltungen extrem laut verliefen und manche Dinge echt zehnmal gesagt werden mussten. Es war irgendwie witzig, mir aber auch manchmal sehr peinlich. Er beherrschte die Situation aber mit Bravour, brachte mir sogar einen Füller und Briefpapier mit, für den Fall, dass man sich gar nicht hätte unterhalten können. Das imponierte mir alles sehr!

Ich dachte mir inzwischen auch, dass der Funke wohl nicht mehr überspringt. Die letzte Stunde verbrachten wir in seinem Auto, denn da konnten wir so laut reden wie nötig. Was dort passiert ist, wissen wir beide nicht. Fakt ist, dass es auch ihn in dieser Zeit voll erwischt hat und ich kurz nach seiner Abfahrt eine sms erhielt, dass er so bald wie möglich wieder kommen möchte.

Mein Herz machte von da an nur noch Luftsprünge. Ich lag ca. 2 Wochen im Krankenhaus, der Mann kam fast alle 2 Tage von Frankfurt nach Köln, und wenn es nur für eine Stunde war! Es war - und ist - wie ein Rausch! Die ganze Sache hat sich unheimlich rasant entwickelt, und bei uns beiden stimmt das Bauchgefühl absolut! Er bricht z.Zt. die Zelte in Frankfurt ab und plant eine Zukunft mit mir.

Der Fazit aus der Geschichte ist ganz einfach: Man darf nichts dem Zufall überlassen und sollte sich lieber einmal zu viel überlegen, wen man aus den Partnervorschlägen löscht und wen nicht! Einfach manchmal auch demjenigen eine Chance geben, der vielleicht nicht so ganz dem Traumtyp entspricht!

Ganz herzlichen Dank an das PARSHIP-Team - besser konnte mein ansonsten ziemlich bescheidenes Jahr nicht enden!

Viele Grüße!

Sonja"

Sonja (29), selbstständig

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