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Anstoßen mit Weingläsern

Erfolgsgeschichte

Birgit und Uli

Uli (50, Beamter) aus Aachen traf mit PARSHIP.de Birgit (47, psychologische Beraterin), die ebenfalls aus Aachen kommt. Beide haben uns geschrieben:

Uli:
Im Oktober 2010 habe ich mich zunächst aus reiner Neugier bei Parship angemeldet, habe dort ein wenig herumgestöbert aber nicht aktiv nach einer Partnerin gesucht. Erst im Januar des neuen Jahres habe ich mit der einen oder anderen Frau gechattet, telefoniert und es kam auch zu einigen Treffen. Die Richtige war jedoch nicht dabei. Gegen Ende Januar wurde ich dann auf eine nette Frau aus meiner unmittelbaren Umgebung aufmerksam. Birgit aus Aldenhoven. Wir schrieben uns einmal, denn Birgits Zeit bei Parship lief am nächsten Tag ab und so verabredeten wir, direkt miteinander zu telefonieren, was wir auch am gleichen Abend noch in die Tat umsetzten.


Ich verstehe gar nicht, was dann an dem Abend los war. Eigentlich bin ich immer die Ruhe in Person, aber bei dem Telefonat war ich so aufgeregt, dass ich nur ständig vor mich hingeplappert habe. Ich redete ununterbrochen auf Birgit ein, bis sie irgendwann unterbrach und mir sagte, dass sie sich das so nicht vorgestellt hatte…..Es war ein Desaster!


Birgit:
Uli hat mich sozusagen auf dem letzten Drücker erwischt: Ich hatte die Löschung meines Profils bereits in Auftrag gegeben und genau genommen die Männersache auf unbestimmte Zeit verschoben. Naja, da kam dann Ulis „Hallo“ und ich dachte mir, „Ok, den kannst du dir ja noch anschauen“. Sein Bild hat mich angesprochen, aber mit seinem Beruf war ich unschlüssig. „Was soll ich mit einem Polizeibeamten?“, habe ich mir gedacht - ich arbeite in Körper, Geist und Seele und suche einen Partner auf der gleichen Wellenlänge.


Nun, warum auch immer in Anbetracht dessen, dass ich täglich abgeschaltet werden würde, gab ich ihm meine Telefonnummer. Es klingelte, ich ging dran und dann wurde ich von einem Redeschwall überrollt. Meine Güte, es war ein Desaster und ich hatte ordentlich Bauchweh. Kaum nachzuvollziehen, das ich mich trotzdem mit ihm zum spazieren gehen verabredete.


Nun darf man aber nicht denken, dass diese Verabredung geklappt hätte, nein – SMS auf meinem Handy: „Es tut mir leid, ich geh zum Fußball, hatte ich vergessen.“
„OK“, dachte ich, „wer nicht will, der hat schon“ und ich wollte ja eh zurzeit keinen Mann. Nun, da kamen dann den Tag über immer mal wieder SMS, vom Fußballplatz und wie kalt es doch sei.
„Och Mann“, dachte ich wohl und bot ihm doch tatsächlich eine heiße Zitrone nach dem Fußball an. Kaum zu glauben, aber er kam, blieb zwei Stunden und war wieder weg. Eine SMS folgte und noch eine. Sonntags dann ebenfalls SMS—SMS.


Gut, also verabredeten wir uns noch mal, fanden uns mittlerweile nett, aber es funkte eben nicht. So kamen wir zu dem Schluss, befreundet zu bleiben, aber nicht mehr. Seltsamerweise fühlte ich mich danach richtig schlecht, ich war traurig und konnte es einfach nicht einordnen. Naja, zwei Tage später kam die Einladung zum Essen.


 Uli:
Nach dem Telefonat hatte ich das Gefühl, alles verkehrt gemacht zu haben. Aber Birgit erkannte offenbar schon viel früher als ich, dass aus uns etwas Besonderes werden könnte. So verabredeten wir uns für einen der nächsten Tage zu einem Treffen in ihrer Wohnung. Gesagt getan, trafen wir uns und machten ein wenig Small Talk, trennten uns aber nach gut ein bis zwei Stunden wieder. Der Funke war irgendwie bei uns beiden nicht übergesprungen.


Danach verabredeten wir uns noch mal zu einem gemeinsamen Spaziergang an einem sehr schönen See in der Nähe unserer Wohnungen. Auch an diesem Tag kamen wir über einen belanglosen Small Talk nicht heraus. Irgendwie war das ganze sehr vertrackt und wir gestanden uns dann später ein, dass aus uns wohl nichts werden würde und wir einfach lockeren Kontakt halten wollten.
Einige Tage später hatte ich an einem Samstag für mich allein ein sehr gutes Essen vorbereitet. Es sollte Lammkeule geben. Während der Zubereitung kam mir spontan der Gedanke, dass ich Birgit doch einfach zum Essen einladen könnte. Ich rief sie an und sie sagte nach kurzer Bedenkzeit zu.


Einige Stunden später erschien sie bei mir, wir aßen zusammen, tranken etwas Wein und fanden uns plötzlich in einer angeregten Unterhaltung….über den Rest wird der Mantel des Schweigens gehüllt. Seit diesem Tag sind wir ein Paar. Wir haben einige Zeit gebraucht, um uns zusammenzuraufen, aber mittlerweile steht für uns fest, dass wir die „Liebe“ gefunden haben.


Birgit:
 Ich kann dies nur bestätigen, wir haben in den letzten Monaten so viele Gemeinsamkeiten entdeckt, dass es uns manchmal schon zum Lachen bringt und wir gemeinsam sagen: „Das war doch zu erwarten.“  Ja, in Uli habe ich mein Gegenstück gefunden und ich fühle mich mit ihm in vollkommener Balance.


Uli:
Jetzt planen wir bereits unsere gemeinsame Zukunft und werden in einigen Wochen in einem Haus zusammen ziehen. Wir sind beide der Meinung, dass wir uns ohne Parship wahrscheinlich nie begegnet wären.


Birgit:
Und wenn der Himmel dies nicht so sehr gewollt hätte, wären wir wohl nach dem zweiten Anlauf gescheitert. Herzlichen Dank!


 Birgit und Uli

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