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Erfolgsgeschichte

Lydia (42) und Hannes (45)

Lydia (42, Managerin) traf mit PARSHIP.de Hannes (45, Unternehmer). Beide leben in Nordrhein-Westfalen. Lydia hat die gemeinsame Geschichte aufgeschrieben (Namen geändert):

"Im Oktober letzten Jahres ging für mich eine Beziehung zu Ende, und ich war durch viele Änderungen in meinem Leben nicht nur verletzt, sondern ziemlich wütend. Mit einer meiner besten Freundinnen haben wir dann mal 'festgelegt', es bekommt kein Mann mehr länger als 'eine Woche Trauerzeit', dafür ist das Leben zu schade. Völlig fremd nach dem Umzug zurück nach Deutschland habe ich mich bei Parship angemeldet und ein bisschen gesurft. Schon erste Kontakte helfen bei Liebeskummer unheimlich, sie geben einem schnell das Gefühl, das Leben geht weiter, auch für mich. Unter den verschwommenen kleinen Bildern war dieser Typ mit den extrem blonden Haaren, das fiel richtig auf, obwohl ich ja gar nichts erkennen konnte ... An diesem Profil bin ich hängengeblieben - war interessant. Unternehmer, Kinder, die bei ihm leben ... spannend und herausfordernd ... ich war aber noch nicht so weit, von selbst zuerst zu schreiben. Mein eigener Jammer hatte mich noch gut im Griff. Dann wurde ich wohl als Besucher bei ihm angezeigt und habe sein Interesse geweckt ... und es kam ein Spaß-Match von ihm. Ich habe brav gbeantwortet, aber nicht versäumt, ihm gleich eine Kontaktanfrage zu senden und zu 'monieren', warum er mich nicht gleich direkt anschreibt ... Die Antwort kam prompt und auch mit Komplimenten zu meinem Bild ... welche Frau hört das nicht gern. Aber damit kam ja auch sein Bild und dieser intensive Blick und die blonden, wuscheligen Haare ... Ja, bitte mehr!!!

Keine Ahnung, wie viele Mails hin und her gingen, es hat nicht lange gedauert, bis wir telefoniert haben. Und das war einfach nett ... und währte stundenlang. Irgendwann erzählt man sich dann, was in der vorherigen Beziehung schiefgegangen ist, und auch einen der letzten Sprüche aus der alten Beziehung: '... ich hätte dir ja Weihnachten einen Heiratsantrag machen müssen ...' Da kam dann durchs Telefon: 'Nö, das ist jetzt meine Aufgabe!!!' Ich glaub, selbst mein Telefon hat gegrinst ... Na ja, abgesehen davon, dass schon ein Wunder passieren müsste, bevor ich wieder heirate, hat mich diese Mischung aus Witz, Direktheit und Zuneigung schnell gewonnen ... Dann kam das erste Treffen, ein schöner, aber auch anstrengender Abend, da sowohl bei mir als auch bei ihm noch viele Dinge zu klären waren. Viele schlechte Erfahrungen, die auch zu Empfindlichkeiten geführt haben, die man erstmal überwinden musste, und ich war sowieso noch ziemlich durch den Wind. Aber er war einfach da ... einfach da für mich.

Zu unserem zweiten Treffen hatte er mich von einer Konferenz abgeholt, und wir haben im Hotel noch zu Abend gegessen. Die Inhaberin hatte die Tage vorher schon manchmal mit mir geschwatzt, und so kam sie auch an unseren Tisch und sagte ihm, wie ganz selbstverständlich: 'Sie haben eine tolle Frau, passen Sie gut auf sie auf!' Hannes strahlte sie an, und ich bin wohl etwas rot geworden. Dann kam die Frage: 'Wie viele Kinder haben sie denn?' Meine selbstverständliche Antwort: 'Zwei.' ... und Hannes sagte: 'Vier!' - seine zwei und meine zwei. Die Dame schaute einen Moment verwirrt, als ob ich nicht wüsste, wie viele Kinder wir haben, und fragte dann aber munter weiter: 'Sind denn da auch wenigstens Jungs dabei?' Mir blieb der Mund offen, aber Hannes war ganz direkt: 'Noch nicht, aber das wird noch!' - kein Kommentar.

Der Herbst war mit allen beruflichen und neuheimatlichen Problemen nicht einfach für mich, aber Hannes war immer für mich da und hatte ohne Ende Geduld. Solche Anekdoten wie oben gab es immer wieder ... auf dem Weihnachtsmarkt, beim Konzert ... Wir haben viel Zeit miteinander verbracht und haben uns wirklich gefunden. Alle vier Mädels sind inzwischen mit uns gemeinsam glücklich ... im gemeinsamen Haus und vielleicht bald auch seine 'zwei Jungs', denn die sind in Arbeit ... Glück kann man finden, aber man muss auch ein bisschen 'suchen'."