"Alles begann an einem schönen Herbsttag im Oktober 2009, genauer gesagt war es der 02.10.2009, an dem ich erstmals die Frau traf, mit der ich heute glücklich zusammen wohne. Alles begann sehr spontan mit ein paar Nachrichten über parship. Ich denke, ich habe damals den ersten Schritt gewagt und Monica zu einem Spaß-Match animiert. Schnell folgte die Auflösung und rasch begannen wir miteinander zu kommunizieren.
Einen Tag vor unserem Treffen haben wir dann das erste Mal telefoniert. Wir waren beide sehr aufgeregt, aber das Gespräch war sehr angenehm und locker. Schnell fanden wir einen Termin, um uns das erste Mal zu sehen. Und zwar eben direkt am nächsten Tag.
Also machte ich mich am 03.10.2009 von Essen auf, um Monica in Hamm in ihrer Wohnung zu besuchen. Ich weiß noch genau, dass ich mich verfahren hatte und an einigen Tankstellen nach dem richtigen Weg fragen musste. Mit einer Viertelstunde Verspätung traf ich dann doch letztendlich mit leicht zitternden Händen und weichen Knien ein. Als ich schellte und die Tür aufging, musste ich zunächst noch zwei Etagen bis zu ihrer Wohnung durch das Treppenhaus. Die Spannung stieg! Als ich Monica das erste Mal sah, ist direkt ein Funke übergesprungen. Wir haben uns in die Augen gesehen und die Sympathie war direkt vorhanden.
Nach einer kurzen Begrüßung drückte mir meine zukünftige Lebensgefährtin erst einmal eine Flasche Sekt in die Hände, da sie nach eigenen Aussagen zu nervös sei, diese selbst zu öffnen. Also ging ich in die Küche und öffnete die Flasche. Zur Beruhigung nahmen wir beide erst einmal einen großen Schluck Sekt und die Stimmung lockerte sich nach wenigen Minuten. Das war der Anfang eines großartigen Abends mit netten, tiefgehenden Unterhaltungen und jeder Menge Spaß und Musik. Da ich in der Zwischenzeit unbewusst mehrere Gläser Sekt getrunken hatte, bat mich Monica, bei ihr zu übernachten. Ich weiß nicht genau, ob wir es nicht insgeheim für uns beide geplant hatten. Ich hatte den Vorschlag gemacht, dass ich auf der Couch übernachten würde. Doch meine heutige Freundin überredete mich, bei ihr im Bett zu schlafen. Also legten wir uns gemeinsam in ihr Bett und schliefen Arm in Arm ein. Ein wundervoller Abend ging dem Ende entgegen. Aber das war noch nicht das Ende. Ich verbrachte das ganze Wochenende bei ihr. Der Sonntagabend war sehr traurig, da wir wussten, die Pflicht ruft und am nächsten Tag beginnt der Alltag wieder. So machte ich mich wieder auf den Weg Richtung Heimat und wusste, hier habe ich die Richtige gefunden.
Es begann eine Zeit des Pendelns. Die Wochenenden verbrachten wir im Wechsel mal bei ihr, mal bei mir. Am Montagmorgen sind wir immer sehr früh aufgestanden, um unseren Berufen nachzugehen. So ging es einige Monate. Wir verbrachten die komplette Weihnachtszeit bei ihr und hatten sogar für uns beide einen Weihnachtsbaum gekauft, den wir gemeinsam schmückten. Es war eine wundervolle Zeit.
Das Jahr 2010 begann mit einem Fehler von mir. Während ich mit einem Freund in einem Club war, lernte ich ein anderes Mädchen kennen und verliebte mich in sie. Es war eine lange Nacht und wir haben uns sehr intensiv unterhalten. Anschließend übernachtete sie bei mir. Ich entschied mich dafür, mich von Monica zu trennen, was nicht einfach war. Ich fuhr zu ihr hin und sprach das Thema an. Die Tränen waren in dieser Situation vorprogrammiert und ich verließ mit großen Schuldgefühlen ihre Wohnung.
Nach einigen Wochen mit der neuen Partnerin vermisste ich mehr und mehr Monicas liebe, nette und fürsorglich Art, die ich an ihr so schätzte. Ich erinnerte mich an die schönen und gemütlichen Abende in ihrer Wohnung, die von unseren Lieblingsliedern und von einer warme Atmosphäre geprägt waren, die ich mittlerweile vermisste. Ich wusste, ich will zu ihr zurückkehren. Kurzerhand rief ich Monica an und fragte, ob ich erneut eine Chance bekommen würde. Sie war zunächst sehr überrascht. Aber als ich meinen großen Fehler gestand, gab sie mir noch eine Möglichkeit, die Sache wieder gutzumachen. Wir waren wieder zusammen und untrennbar.
Wieder begann die Zeit des Pendelns. Mal ein Wochenende bei ihr, mal bei mir. So ging es nicht weiter. Aber was tun? Seit September 2010 haben wir eine gemeinsame Wohnung auf mittlerer Strecke bezogen und leben nun glücklich zusammen. Ich werde immer mit Monica zusammenbleiben und zu ihr stehen. Am 10. Oktober machte ich ihr einen Heiratsantrag ..."