"Ich habe mich bei Parship im März 2008 angemeldet. Und gleich vorweg gesagt, hatte ich nicht damit gerechnet, schon einen Monat später Jutta über Parship zu begegnen, mit der ich jetzt zusammen bin. Doch wie der Weg bis dahin verlaufen ist, will ich hier beschreiben. Nachdem wieder einmal eine Beziehung auseinander gegangen war, und ich längere Zeit alleine war, reifte in mir der Gedanke, wieder auf die Suche nach einer Partnerin zu gehen. Parship kannte ich schon von früheren Bemühungen eine Partnerin zu finden, und da ich mit dieser Online-Partneragentur gut zu recht gekommen war, lag es für mich auf der Hand, auch diesmal hier wieder auf die Suche zu gehen.
Ich meldete mich, wie gesagt, im März 2008 an. Aus meiner ersten Mitgliedschaft hatte ich viel gelernt und bin die Kontaktaufnahme ganz anders angegangen. Wichtig waren für mich zuerst die Matching-Punkte. Dann interessierte mich der Inhalt, der im Profil dargestellt war. Auch die Entfernung war ein wichtiger Punkt, der betrachtet werden musste. Als nächsten Schritt habe ich dann ungefähr vierzig Kontaktanfragen verschickt und auf Rückantwort gewartet. Nach kurzer Zeit kamen schon die ersten Antworten zurück. Nicht alle haben auf meine Kontaktanfrage geantwortet, aber der Anfang war gemacht. Es war schon irgendwie aufregend, den PC an zu schalten, um zu erfahren, ob eine neue Nachricht im Postkorb eingegangen war.
Da ich kein Freund langer Mails bin, machte ich in meinen Antwortschreiben sofort den Vorschlag miteinander zu telefonieren und schlug, je nach Verlauf des Gespräches, ein Treffen vor. Ich war und bin immer noch der Meinung, dass eine Begegnung, bei der man sich in die Augen schaut viel aufregender und aussagekräftiger ist, als das Schreiben langer Mails oder das Versenden von Fotos, die eh nur eine Momentaufnahme eines Menschen darstellen. Für mich ist der erste Blickkontakt wichtig, ja er ist sogar entscheidend für die weitere Entwicklung. Unter meinen Kontaktanfragen war eine Anfrage von mir, auf die ich ein besonderes Augenmerk gerichtet hatte. Ich kann bis heute nicht sagen, warum es so war. Doch lange hörte ich nichts von diesem Kontaktwunsch. Bis dahin hatte ich einige Treffen, die Gespräche waren interessant, aber so richtig passte es nicht. Ich hatte einen unterhaltsamen Nachmittag oder Abend, und das war es dann auch schon. 'Nicht mit der Brechstange.' dachte ich mir, 'Du hast Zeit'.
Da ich auf meine Kontaktanfragen auch Antworten erhielt, wurde mein Selbstvertrauen enorm gestärkt. 'Also bist du für andere noch interessant', dachte ich mir. Ja, und dann kam Antwort auf die Kontaktanfrage, auf die ich eigentlich gewartet habe. Jutta aus dem Sauerland antwortete. Zwei oder drei Mails wurden hin und her geschickt und letztendlich wurde ein Treffen am Telefon vereinbart. In einem Einkaufszentrum an einem Samstagmittag ein Treffen zu vereinbaren, das hat was. Natürlich habe ich Jutta nicht gefunden (Fotos hatten wir auch nicht ausgetauscht), aber es gibt ja Handys, und damit lösten wir das Problem. Wie schon gesagt, der erste Blickkontakt entscheidet das weitere Vorgehen. Es war so, als ob wir uns schon länger kennen würden und uns nach langer Zeit zufällig wieder begegneten. Da war eine Linie, eine Vertrautheit.
Nun begann die Suche nach zwei Sitzplätzen in einem Restaurant im Einkaufzentrum, was um die Mittagszeit sehr schwierig war. Als wir endlich Plätze gefunden haben, hatten wir ein unterhaltsames Gespräch miteinander. Der Gesprächsstoff schien schier unendlich, denn eines unserer Hobbys ist 'Joggen'. Über unsere Teilnahmen an verschiedenen Laufveranstaltungen gab es viel zu erzählen. Jutta bereitete sich zu der Zeit mit ihren Freundinnen auf einen Marathonlauf vor, und spontan schlug ich ihr vor, sie bei einem Trainingslauf am kommenden Wochenende zu begleiten. 'Das finde ich toll' sagte sie, und dass sie sich darauf freuen würde. Die Zeit bis zum kommenden Wochenende wurden durch Telefonate und SMS-Schreiben überbrückt. Bei dem Trainingslauf kam mir dann die Idee, beim Marathonlauf auch zu starten, und Jutta und ihre Freundinnen zu begleiten. Ja, so fing es an.
Jutta und ich sind jetzt ein halbes Jahr zusammen. An den Wochenenden kommt sie zur mir oder ich fahre zu ihr. Besonders freue ich mich, wenn sie zwischendurch bei mir aufkreuzt und sagt 'Ich wollte dich nur mal sehen'. Wir planen gemeinsam die freien Tage, an denen wir zusammen sind. Natürlich darf dann eine Laufeinlage auch nicht fehlen. Ich habe festgestellt, dass es wichtig ist, gemeinsame Interessen zu haben. Die Freizeit mit einer Partnerin zu gestalten ist sehr schön. In der Zeit in der wir uns nicht sehen, telefonieren wir sehr oft miteinander - sogar mehrmals täglich. Im September haben wir einen Urlaub in der Türkei gemeinsam verbracht, der uns beiden sehr gut getan hat. So wie es mit Jutta und mir läuft, ist es gut, und wir haben Spaß miteinander.
Ohne Parship hätten sich unsere Wege nie gekreuzt, und das wäre sehr schade gewesen. Und was sagt Jutta dazu?: 'Ich bin glücklich, dass ich Volker über Parship kennen gelernt habe. Wir verbringen jedes Wochenende gemeinsam und unternehmen viel. Mein Leben hat sich durch Volker verändert' ... und das ist gut so!"