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Erfolgsgeschichte

Elmar und Erika

Sie wohnte ihm eigentlich zu weit weg: Als Bildhauerin Erika (53) dem 61-jährigen Elmar ein Kontaktgesuch schickte, gab der Hochschullehrer der Begegnung trotz der Entfernung - sie lebt im Münsterland, er im Rheinland - eine Chance. Er hat seine Erfahrungen für uns aufgezeichnet (Namen geändert):

"Das Leben geht mitunter merkwürdige Wege, Umwege und Irrwege, deren Sinn erst später deutlich wird. Ich weiß nicht, wie weit Fügung oder Schicksal daran beteiligt sind, auf jeden Fall hatte ich mich - so glaubte ich zumindest - mit dem Alleinsein abgefunden. Nachdem eine langjährige Partnerschaft schmerzlich gescheitert war, stürzte ich mich in das, was mir vertraut war, meine Arbeit, und merkte erst ganz allmählich, dass mein Leben aus der Balance geriet. Ich funktionierte, war erfolgreich, aber lebte nicht mehr. Zufällig - oder auch nicht - fand ich in einer Zeitschrift einen Qualitätsvergleich zwischen verschiedenen Internet-Partneragenturen. Nachdem dort PARSHIP über die Maßen gelobt wurde, begann mich die Neugier zu reizen. Mal sehen ... dachte ich und ... kann ja nicht schaden. Das Verfahren mit umfassendem Fragebogen, Selbstbeschreibung und Suchkriterien war absolut überzeugend. Die ersten Vorschläge und Anfragen kamen. Es begann die 'Qual der Wahl'.

Ich konzentrierte mich auf Postleitzahlen in meiner Nähe, weil ich keine Distanzbeziehung, sondern die Chance zu spontanen Verabredungen und Unternehmungen wollte. Außerdem schaute ich sorgfältig auf die Selbstbeschreibung. Aus dem Testprofil interessierten mich nur wenige Werte. Die Matching-Punktzahl vernachlässigte ich ganz. Die Partnervorschläge passten alle irgendwie. Es gab kaum einen Vorschlag, den ich abwegig oder gar abstoßend fand. Die ersten Treffen wurden verabredet, es gab gute Gespräche, aber noch keinen Funken geschweige denn ein Glühen.

Dann gab es eine Anfrage, die nicht in mein Postleitzahlenprogramm passte, aber die Selbstbeschreibung zeigte eine unkonventionelle, selbstbewusste und lebensbejahende Frau. Schade, zu weit weg. Als ich dann beruflich ohnehin auf dem Weg in diese Gegend war, schien mir eine Begegnung zumindest einen Versuch wert zu sein. Man lernt ja nie aus ... Das Treffen war ungewöhnlich. Ich kam wegen eines Unfalls fast zwei Stunden zu spät, konnte aber noch per Handy sagen, dass ich mich verspäte, aber nicht wie lange. Für sie wurde die Zeit knapp, da die Arbeit rief. Es war dann nur eine ganz kurze Begegnung, ein 'Hallo, wie geht's' und 'Schade, dass kaum Zeit bleibt'. Aber es blieb ein positiver Eindruck, etwas Neugieriges und ein versprechendes Gefühl, wie 'Das könnte was werden'. Wir trafen uns einige Wochen später nochmals, diesmal mit mehr Zeit, obgleich wir die da gar nicht gebraucht hätten, um herauszufinden ob 'es' passt. Das war uns beiden nach wenigen Augenblicken klar, und es war so, als hätten wir schon lange voneinander gewusst und aufeinander gewartet.

Merkwürdig, dass auch ich nicht in ihr Suchraster passte und sie nur versehentlich versäumt hatte, mich 'wegzuklicken'. Dies Versehen, so sagte sie sich, wird einen tieferen Sinn haben, den sie dann ergründen wollte, und damit gab es die Chance unserer Begegnung. Fügung? Wer weiß das schon, aber der Gedanke tut gut, und mein Gespür sagt mir: Ja, so ist es. Es ist eine Liebe gewachsen, die wir beide in dieser Tiefe so nicht kannten, ja nicht einmal für möglich hielten. Es ist ein Geschenk des Lebens, und wir werden wachsam bleiben, um es zu bewahren und weiter reifen zu lassen.

Danke an PARSHIP und die Fügung dahinter."

Elmar (61), Hochschullehrer

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