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Erfolgsgeschichte

Tamara (38) und Conrad (47)

Tamara (38, Psychologin) lernte mit PARSHIP.de Conrad (47, Lebensberater) kennen. Beide leben in Rheinland-Pfalz. Das Paar hat uns geschrieben (Namen geändert):

Conrad:
"Meine erste Suche bei Parship! Gleich fand ich unter den ersten zehn Frauen aus meiner Umgebung Tamara. Ich klickte sie an und es entwickelte sich ein Mail-Kontakt. Tamara rief mich auch einmal an und wir vereinbarten, dass ich mich wieder melde. Das tat ich aber wochenlang nicht - ganz gegen meine Art ...

Unter einem dienstlichen Vorwand rief ich sie nach etlichen Wochen an. Danach telefonierten wir ziemlich oft. Wir vereinbarten ein erstes Treffen."

Tamara:
"Ganz ehrlich gesagt: Ich war ziemlich entschlossen, mich aus dem Internet-Geschehen zurückzuziehen. Irgendwie war mir das alles zu anstrengend und aufregend und überhaupt ... Ich überprüfte meine Nachrichten und Anfragen mehr aus Höflichkeit als aus Interesse - um möglichen Interessenten meinen Standpunkt mitzuteilen. Dann kam in letzter Sekunde vor meinem Abschied noch die Anfrage von Conrad.

'Naja, tut ja nicht weh ... Ist er wohl nicht, kann man ja mal ein bisschen schreiben ...' Irgendwann lief der Kontakt aus und ich schickte ihn innerlich zum T... Dann rief er aus einem ziemlich lahmen Grund nach Wochen wieder an. Ich spielte etwas 'Prinzessin', ließ mich hofieren und vereinbarte gnädigerweise ein erstes Treffen."

Conrad:
"Ganz aufgeregt fuhr ich zum ersten Treffen. Kurz vor der Ankunft gab es jedoch einen mächtigen Wolkenbruch. Es goss wie aus Kübeln."

Tamara:
"Ich fuhr pünktlich mit dem Rad los. Dezent aufgebrezelt. Nicht zu viel - er sollte sich ja nichts einbilden. Kaum hatte ich das Haus verlassen, fing es an wie aus Eimern zu schütten. So stark, dass ich mich unterstellen musste. Ich wollte also kurz anrufen und Bescheid geben, dass ich später käme. Mein Akku war leer! Nur fünf Minuten vor der verabredeten Zeit. Ohne Jacke aufs Rad? Haare und Styling völlig ruinieren? Nach Hause gehen und von dort aus anrufen? Völlig zu spät kommen und er ist gegangen? Uff. Ich entschied mich dafür, im schüttenden Regen zum Treffpunkt zu fahren. Kam pünktlich, tropfte aus allen Poren ... Regen hatte natürlich aufgehört. Argh!"

Conrad:
"Da kam sie also: völlig durchnässt, aber total sympathisch und sehr natürlich. Wir gingen in ein Weinlokal und sie trocknete sich erst mal notdürftig ab. Das Wasser tropfte ihr schon aus den Schuhen! Wir aßen eine Kleinigkeit. Tamara fing nach kurzer Zeit an, von meinem Teller zu probieren. 'Nicht schlecht', dachte ich. Ist ja eigentlich ein No-Go, oder? Ich fand es klasse, und es war für mich eine zusätzliche Bestätigung: Sie ist es! Sie ist die, auf die ich gewartet habe!"

Tamara:
"Mir lief das Wasser aus den Schuhen und ich versuchte, mit den Toilettenhandtüchern notdürftig mein völlig ruiniertes Styling (er würde es in Verkennung der Tatsachen 'natürlich' nennen) zu retten. Ziemlich schnell war mir klar: 'Das ist er nicht. Nett, aber nicht mein Kerl!' Es war ein netter, kurzweiliger Abend mit einem leichten Beigeschmack: 'Mist, wieder investiert! Und dann ist doch nicht das dabei herausgekommen, was ich ersehnt hatte.'"

Conrad: 
"Beim Abschied hielt sie lange meine Hand - wunderbar! In einem Gespräch danach erzählte sie mir von einem Konzert mit jüdischer Musik, zu dem sie mit ihrem besten Freund hingehen wollte. 'Ach, da würde ich ja mitgehen!' Sie müsste aber erst ihren besten Freund fragen, ob das okay ginge."

Tamara:
"Völlig stumpf lud er sich selbst zu einem Konzert ein, zu dem ich mit meinem besten Freund gehen wollte. Da dachte ich mir aber, so ein Treffen sei die beste Möglichkeit, die Sache sauber zu beenden - denn ich war ja ganz sicher, dass er es nicht war, und gute Freunde hatte ich genug in der Kartei ... Also bereitete ich mich innerlich ganz genau auf die Abschlussrede vor, die ich an diesem Abend halten würde."

Conrad: 
"Also ging ich zum Konzert mit. Ich holte sie in ihrer Wohnung ab und sie zeigte mir ihr Zuhause. Ich lernte auch ihre Mitbewohnerin kennen. Wir tranken einen selbstgemachten Aperitif und aßen bei ihr noch etwas. Dann ging es auf das Konzert. Die Chancen stehen doch nicht schlecht für mich, oder?"

Tamara:
"Ich war sehr nett, voll des schlechten Gewissens wegen der anstehenden Abfuhr. Ich kochte, bot Likör an, stellte ihn meiner Mitbewohnerin vor und zeigte ihm mein Zuhause. Beim Aufbruch zog mich meine Mitbewohnerin zur Seite und flüsterte mir eindringlich zu: 'Lass den noch nicht sausen, der ist toll! Der sieht gut aus, kann sich benehmen und ist total verknallt in dich ... ' Da musste ich doch schlucken und mein festes Vorhaben wankte. VIELLEICHT lohnte es sich, ihm noch eine Chance einzuräumen. Aus mir völlig unerklärlichen Gründen hatte ich ein mulmiges Gefühl im Bauch und war nur froh, dass mein bester Freund dabei war, um mein Vorhaben zu unterstützen. Der verschwand während des Konzertes jedoch mindestens drei Mal auf dem Klo - und ebenso oft zum Rauchen im Foyer. Was er sonst NIE tat. Und ich saß dann mit Conrad alleine da ... und schwitzte!"

Conrad: 
"Der Freund war echt klasse und ließ uns in jeder Pause allein. Wir unterhielten uns super! Auffällig war nur, dass sie dauernd nach einem Grund suchte, meine Hand zu berühren. (Tamara: ich brauchte nur unbedingt ein Tempo!) Die Körpersprache war einfach eindeutig! Auf dem Weg zu meinem Auto sagte sie mir dann, ich solle mich nur nicht zu schnell in sie verlieben. Man beachte die Wortwahl: 'Nicht zu schnell'. Aber da war ich ja schon verliebt. Ich sagte nur: 'Zu spät, schon passiert!'"

Tamara:
"Na ja. Nach diesem Abend zierte ich mich noch zwei Wochen, wir trafen uns regelmäßig (Conrad: Fast täglich!), bis mir eine Freundin rabiat aufs Brot schmierte, dass wir doch schon längst ein Paar wären, so wie wir miteinander umgingen. Dennoch brauchte ich für mich noch weitere Nächte voll des Grübelns, bis ich zuerst mir - und dann total nervös ihm - die Tatsache eingestand, dass wir von nun an so etwas wie ein Paar sein könnten. Uff!"

Conrad: 
"Wir gingen in einem Park spazieren. Da sagte sie mir, dass sie sich entschieden habe und wir ein Paar seien! Ich war einfach nur happy. Das musste gefeiert werden! Aber woher jetzt einen Sekt herholen – mitten im Park?! Bei einer Minigolfanlage besorgten wir ein kleines Fläschchen und tranken auf unser Glück."

Beide:
"Ja, das ist jetzt fast ein Jahr her und wir verbringen eine glückliche Zeit miteinander. Parship hat uns zusammengeführt. Super, oder?"
 

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