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Eine spanische Mail im Advent

Erfolgsgeschichte

Carola (27) und Dirk (33)

Carola (27, Ärztin) aus Schleswig traf mit PARSHIP.de Dirk (33, Unternehmensberater) aus Rodenberg. Sie hat uns geschrieben:

"Érase una vez en el internet en octubre 2009 ... als die erste E-Mail von Dirk in meinem Postfach landete. Er schrieb zum Teil auf Spanisch – um mal zu gucken, wie es mit meinen Sprachkenntnissen aussah. Wie sich später herausstellte, waren es diese Kenntnisse und mein Beruf, die mich für ihn interessant machten.

 

Beide waren wir schon eine Weile bei Parship.de angemeldet, jedoch ohne dass wir uns bisher über den Weg gelaufen bzw. 'gesurft' wären. Es entwickelte sich ein reger und interessanter E-Mail-Wechsel - también en español -, der jedoch nach Freigabe meiner Bilder unvermittelt abbrach. Eine ganze Weile hörte und las ich nichts mehr von Dirk ...

Ich hatte ihn eigentlich schon abgeschrieben, als Ende November eine erneute E-Mail von ihm kam – mit einer Entschuldigung für das Verhalten der letzten Wochen! Davon war ich derart beeindruckt, dass ich ihm meine Telefonnummer schickte. Tatsächlich telefonierten wir einige Tage später das erste Mal miteinander und verabredeten uns in den nächsten Tagen für ein erneutes Telefonat. Wir hatten uns viel zu erzählen.

 

Mitte Dezember fuhren wir beide unabhängig voneinander in die Alpen zum Skifahren – er in die Schweiz, ich nach Frankreich. Danach tauschten wir am Telefon die Skierlebnisse aus und wünschten uns frohe Weihnachten. Am ersten Weihnachtsfeiertag verabredeten wir uns für den nächsten Tag um die Mittagszeit in Eckernförde, wenn ich von meinem Nachtdienst einigermaßen erholt sein würde. Auf dem Weg dorthin klingelte mein Handy: Dirk kündigte eine kleine Verspätung von einer halben Stunde an.

 

Wir trafen uns am Bahnhof und gingen dann am winterlichen Ostseestrand spazieren. Nachher wärmten wir uns in einem Café am Hafen bei einem Latte Macchiato auf und entdeckten immer neue Themen für unser Gespräch. Während eines Bummels durch die dunkle Fußgängerzone stellten wir vor einem Schaufenster mit kleinen Modelleisenbahnen fest, dass wir beide damit früher gespielt hatten. Nach einem gemeinsamen Abendessen verabschiedeten wir uns gegen 22 Uhr mit einer Umarmung voneinander.

 

Auf dem Weg nach Hause und den ganzen Sonntag lang überlegte ich, ob (ja - das war relativ schnell klar!) und vor allen Dingen wann ich mich wieder bei Dirk melden wollte – bloß nicht zu früh! Zum Glück erübrigte sich die weitere Grübelei, denn als ich von meinem Dienst nach Hause kam, erwartete mich eine Nachricht von Dirk auf dem Anrufbeantworter. Gleich daraufhin rief ich zurück, wir verabredeten uns für den nächsten Tag.

 

Den Tag verbrachten wir erst im Stall bei meiner Stute, dann bei mir zu Hause, wo ich Spinat-Cannelloni kochte. Am Nachmittag gingen wir am winterlichen und weitgehend zugefrorenen Wasser spazieren. Beim Auftauen (wir tranken heißen Tee in meinem Wohnzimmer) trat am Abend eine nachdenkliche Stille ein – auf einmal nahm Dirk meine Hand und küsste mich ... Wie auf Wolken schwebte ich eine Weile später zum Nachtdienst.

 

An den nächsten Abenden sahen wir uns wieder, die erste Nacht des Jahres 2010 verbrachte Dirk bei mir. Einige Zeit und ein paar Reisen später - mit jeweils weißem Ziel: Schnee und Strand - stricken wir an dem weiteren gemeinsamen Lebensplan ..."

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