"Nach wenigen, aber passenden Kontakten (große Übereinstimmung, Freude an gemeinsamen Interessen), schrieb ich (61, noch voll berufstätig) ein Kontaktgesuch an einen Mann (70), dessen Profil einiges an Übereinstimmung, gleichen Interessen, Freude an Wind und Wasser und Worten versprach. Nach längerem Warten erhielt ich Antwort - schon da und in den folgenden Mails zauberten Vertrautheit, Schmetterlinge, ein leicht auffällig wirkendes Lächeln bei der Arbeit und die Ungeduld, nach Mails zu schauen, einen neuen Alltag.
Allerdings war ich mir immer dessen bewusst, dass es nicht zwangsläufig auch nach einem Treffen (oder sogar auf Dauer) so bleiben müsste. Wir haben uns recht bald (600 km Distanz) getroffen. Das erste Treffen zeigte Sympathie füreinander - aber ich fühlte mich so steif und unwohl wie beim ersten rückwärts Einparken. Ein ähnliches Gefühl vermutete ich bei meinem Mail-Partner.
In der nächsten Mail sprach ich das offen an, wir trafen uns recht bald (und nach Mails so vertraut wie vordem) wieder - kennen Sie die Erfahrung: wenn ich dem Zahnarzt sage, welche Angst ich vor ihm habe, muss ich lachen, und die Angst ist verflogen - so ging es uns! Leichtsinnig und spontan stimmte ich einem gemeinsamen Urlaub zu - rückwärts Einparken kein Problem mehr - es passte alles!
Die Entfernung zwischen uns haben wir unterdessen auf 400 km verkürzt - sowie ich in der 2. Phase Altersteilzeit bin, werden 15 km daraus. Wir haben nicht vor, unsere bisherigen Lebenspläne ganz umzuwerfen - wir werden sie aber gemeinsam gestalten, in Freude aneinander, Verantwortung füreinander, aber auch in der Freiheit (ein großer Vorteil des Alters!), immer offen miteinander zu sein. Wo das Wort Liebe bleibt? Wird in jeder Form gelebt und mit aller Wärme genossen! Ich wünsche allen Suchenden so ein Glück."
"Nach wenigen, aber passenden Kontakten (große Übereinstimmung, Freude an gemeinsamen Interessen), schrieb ich (61, noch voll berufstätig) ein Kontaktgesuch an einen Mann (70), dessen Profil einiges an Übereinstimmung, gleichen Interessen, Freude an Wind und Wasser und Worten versprach. Nach längerem Warten erhielt ich Antwort - schon da und in den folgenden Mails zauberten Vertrautheit, Schmetterlinge, ein leicht auffällig wirkendes Lächeln bei der Arbeit und die Ungeduld, nach Mails zu schauen, einen neuen Alltag.
Allerdings war ich mir immer dessen bewusst, dass es nicht zwangsläufig auch nach einem Treffen (oder sogar auf Dauer) so bleiben müsste. Wir haben uns recht bald (600 km Distanz) getroffen. Das erste Treffen zeigte Sympathie füreinander - aber ich fühlte mich so steif und unwohl wie beim ersten rückwärts Einparken. Ein ähnliches Gefühl vermutete ich bei meinem Mail-Partner.
In der nächsten Mail sprach ich das offen an, wir trafen uns recht bald (und nach Mails so vertraut wie vordem) wieder - kennen Sie die Erfahrung: wenn ich dem Zahnarzt sage, welche Angst ich vor ihm habe, muss ich lachen, und die Angst ist verflogen - so ging es uns! Leichtsinnig und spontan stimmte ich einem gemeinsamen Urlaub zu - rückwärts Einparken kein Problem mehr - es passte alles!
Die Entfernung zwischen uns haben wir unterdessen auf 400 km verkürzt - sowie ich in der 2. Phase Altersteilzeit bin, werden 15 km daraus. Wir haben nicht vor, unsere bisherigen Lebenspläne ganz umzuwerfen - wir werden sie aber gemeinsam gestalten, in Freude aneinander, Verantwortung füreinander, aber auch in der Freiheit (ein großer Vorteil des Alters!), immer offen miteinander zu sein. Wo das Wort Liebe bleibt? Wird in jeder Form gelebt und mit aller Wärme genossen! Ich wünsche allen Suchenden so ein Glück."
Karin (61), Pflegerin