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Nordrhein-Westfalen

Irene (61) und Manfred (65)

Irene (61, Rentnerin) aus Essen lernte mit PARSHIP.de Manfred (65, Rentner) aus Köln kennen. Beide haben uns geschrieben.

Frau am Laptop © istockphoto

Manfred: "Vor etwa drei Monaten hat mir eine Bekannte berichtet, dass sie im Internet über 'neu.de' einen neuen Partner sucht. Ich war ebenfalls auf der Suche nach einer Partnerin und hatte zunächst eine Anzeige in der Zeitung aufgegeben. Ich hatte viele Zuschriften bekommen, aber letztlich gab es keinen Erfolg. Daraufhin habe ich mich ebenfalls bei 'neu.de' und auch noch bei 'finya' angemeldet.

Nach meiner Bewertung war 'finya' wesentlich besser strukturiert und ich hatte dort auch einige Kontakte, aber 'die Frau' habe ich nicht gefunden. Dann hatte ich den Gedanken, mein Glück bei PARSHIP zu suchen, und meldete mich dort an. Während der Überlegung, ob es wirklich so sinnvoll ist, wieder in ein neues Forum einzutreten, erreichte mich ein Neujahrsangebot von Parship für eine 14-tägige Premium-Mitgliedschaft, das ich dann sofort angenommen habe. Nun konnte ich Fotos ansehen und Nachrichten lesen bzw. austauschen. Als erste Nachricht hatte ich ein 'Lächeln' von Irene bekommen mit dem Wunsch, mich kennen zu lernen. Sie fand mein Profil sehr sympathisch und verwies auch auf unsere hohen Matching-Punkte. Dann ging es Schlag auf Schlag: Bilder wurden ausgetauscht (ich war total begeistert von ihr), beim Spaß-Match hatten wir drei von vier möglichen Übereinstimmungen, Adressen und Telefonnummer wurden ausgetauscht, lange Telefongespräche geführt über das, was wir machen und lieben. Dabei haben wir schon festgestellt, dass wir viele gemeinsame Interessen haben und beide viel Power, um ein gemeinsames neues Leben anzufangen. Und dann wurde ein Treffen vereinbart.

Unser erstes Treffen war in einem Café in Essen. Ich war zuerst da und dann kam sie! Ich sah sie und ich wusste sofort: Das ist die Frau, die ich gesucht habe. Sie lächelte mich so an, dass ich einen Strom von Sympathie von ihr empfunden habe. Ich habe sie mit zwei Wangenküssen begrüßt, und dann haben wir bei Kaffee und Kuchen total unverkrampft über das gesprochen, was wir lieben und was wir hoffen. Der erste Eindruck, den ich bei unserer Begrüßung hatte, verstärkte sich in große Begeisterung für diese Frau. Wir haben dann das Café verlassen und kamen auf die Idee, einen Spaziergang durch die Innenstadt zu machen. Da es sehr kalt war, habe ich die Gelegenheit genutzt, ihre Hand zu nehmen. Offensichtlich war ihr das nicht unangenehm, was mir wieder ein gutes Gefühl gab. Wir waren uns dann einig, dass wir nach dem Spaziergang noch eine weitere Lokalität aufsuchen wollten. Da ich keine Ortskenntnisse hatte, schlug Irene eine Ausflugsgaststätte oberhalb des Baldeney-Sees vor. Das Lokal lag in einem verschneiten Waldstück mit einer herrlichen Aussicht auf den See. In dieser romantischen Atmosphäre wuchsen unsere Gefühle füreinander immer mehr. Es war für mich schon der Anfang eines Traums, diese Frau kennen und lieben zu lernen.

Da der Gasthof bedauerlicherweise um 18 Uhr geschlossen wurde, hätten wir uns normalerweise verabschieden müssen. Weil wir uns aber noch nicht trennen wollten, fuhren wir noch zu einem kleinen, romantischen Restaurant, um eine Kleinigkeit zu essen. Wir saßen uns dann gegenüber, haben uns sprachlos tief in die Augen gesehen und nur unsere Hände gehalten. Von da an war uns klar, dass wir zusammengehören! Danach haben wir uns mit zwei Wangenküssen und einem zarten Kuss auf die Lippen verabschiedet. Wenige Tage später haben wir uns in Köln getroffen, und ich habe Irene die Stadt mit dem Dom, dem Römischen Museum und natürlich auch einem typischen Brauhaus gezeigt. Die weitere Entwicklung ging rasant schnell! Wir haben jeweils unsere Kinder und Freunde getroffen, die sich mit uns freuen, dass wir zueinander gefunden haben. Wir haben uns total ineinander verliebt und sind sehr glücklich! Ich hätte nie gedacht, dass man sich in einem vorgerückten Lebensalter so verlieben und lieben kann! PARSHIP sei Dank!"

Irene: "Ende letzten Jahres entschied ich mich, aktiv auf Partnersuche zu gehen. Ich war seit längerer Zeit verwitwet, und mir war klar, dass ich nicht alleine alt werden wollte. Nach einigen Fehlversuchen mit Kontakten durch Zeitungsanzeigen machte mich eine Freundin auf Parship aufmerksam. Sie hatte gerade einen wunderbaren Partner über Parship gefunden und mich ermuntert, es auch zu versuchen. Nach langem Zögern und intensiver Profilrecherche in dem für mich noch neuen Medium der Internet-Partnersuche habe ich mich entschieden, nun doch Premium-Mitglied bei Parship zu werden und Ernst zu machen mit der Online-Partnersuche. Ein Drei-Monats-Sonderangebot von Parship hatte mir die Entscheidung erleichtert. Insgesamt stand ich dieser Art von Partnersuche nämlich sehr skeptisch gegenüber. Es kam mir so vor, als würde man sich auf dem Markt feilbieten. Aber meine Freundin hat mich letztendlich davon überzeugt, dass Menschen (vor allem Frauen) in unserem Alter (um die 60 Jahre) kaum noch eine andere Möglichkeit haben, einen adäquaten Partner zu finden.

Die ersten Kontaktaufnahmen verliefen nicht besonders vielversprechend. Die Männer, die sich bei mir meldeten, waren aus den verschiedensten Gründen nicht das, was ich suchte, und diejenigen, die ich interessant fand und kontaktierte, antworteten entweder nicht, waren tage- bzw. wochenlang nicht mehr online oder erwiesen sich bei näherem Kontakt doch nicht als so passend. Gleich zu Beginn meiner Suche wurde außerdem ein Treffen durch eine kleine technische Panne bei Parship vereitelt. Es gab dort nämlich genau zu dem Zeitpunkt, als wir uns treffen wollten, System-Probleme, wodurch mir ein Einloggen unmöglich war und ich nicht an die Nachrichten meines Date-Partners herankam. Wir hatten noch keine privaten Mailadressen bzw. Telefonnummern ausgetauscht und uns nur grob verabredet. Das ging dann gründlich daneben. Meine Erklärungen nach Behebung der Panne überzeugten ihn wohl nicht. Er hat den Kontakt abgebrochen. Der Frust bei mir war entsprechend groß und meine Skepsis gegenüber diesem Medium war noch stärker geworden, trotz einer Entschädigung durch Parship. Nach einigen weiteren nicht erfolgreichen Kontaktaufnahmen fiel mir ein Profil auf, mit dem ich ein Matching-Ergebnis 76 Prozent hatte und das mich - einschließlich des verschwommenen Fotos - irgendwie stark ansprach. Es war kurz vor Weihnachten, und ich entschied mich, dem Unbekannten ein Lächeln und meine Fotos samt einer Nachricht zu schicken. Nach Weihnachten war noch keine Reaktion von ihm erfolgt. Also schickte ich vor Silvester noch ein Spaß-Match hinterher, um mich in Erinnerung zu bringen, hatte aber wieder mal keine große Hoffnung, dass sich dieser interessante Mann meldet. Zu oft waren meine Aktivitäten ins Leere gelaufen.

Dann aber, als ich aus dem Silvester-Urlaub zurückkam, fand ich gleich vier Nachrichten von ihm. Er hatte mir sein Foto freigegeben, das Spaß-Match beantwortet (mit drei übereinstimmenden Antworten) und mein 'Was mich gerade bewegt' kommentiert, das lautete: 'Neues Jahr, neues Glück?' Er schrieb: 'Mein Neujahrswunsch: Ich möchte Dich kennen lernen!' Außerdem hat er - Manfred heißt er - sich sehr angetan geäußert betreffend meiner Fotos und meiner Selbstbeschreibung und war ziemlich begeistert von den vielen Übereinstimmungen in unseren Interessen, Wünschen und Vorlieben. Dass er sich erst nach zwei Wochen gemeldet hatte, erklärte sich damit, dass er erst zum Jahreswechsel Premium-Mitglied geworden war und erst dann meine Nachrichten lesen und meine Fotos sehen konnte. Nun konnte ich natürlich auch sein Foto sehen, und es entsprach ziemlich genau meiner Vorstellung von einem zukünftigen Partner. Von da an ging alles sehr schnell. Die Mails flogen hin und her, und wir spürten beide, dass hier etwas ganz Besonderes im Gange war. Wir entdeckten immer neue Gemeinsamkeiten, z.B. gemeinsame Reiseziele, die gleichen Vorstellungen vom zukünftigen Leben etc. Beim ersten Telefonat fanden wir auch unsere Stimmen gegenseitig wunderbar und beschlossen, uns so schnell wie möglich zu treffen. Wir entschieden uns für meine Stadt und waren beide ziemlich aufgeregt und gespannt, ob wir nun auch noch den Praxistest bestehen würden.

Am 6. Januar, 12 Uhr, trafen wir uns in einem Essener Traditionscafé. Er wartete schon auf mich und stand da, sehr groß und schlank, mit jungenhaftem Lächeln. Wir begrüßten uns mit Wangenkuss, und schon beim Kaffee spürte ich, dass es bei uns nur so funkte. Die Chemie stimmte also auch, und ich merkte, dass ich dabei war, mich ganz heftig in Manfred zu verlieben. Er hat diese wunderbare rheinische/kölsche Mentalität, die mich schon immer begeistert hat. Bei mir tanzten die buchstäblichen Schmetterlinge im ganzen Körper herum. Dieses Gefühl hatte ich zuletzt als Teenager bei meiner ersten großen Liebe, und ich hatte nicht wirklich geglaubt, dass mir das noch mal geschehen könnte, zumal mit über 60. An seinen Augen und seinen Gesten konnte ich sehen, dass es ihm genauso ging. Als wir das Café verließen, um bei bitterer Kälte noch mal durch die Stadt zu spazieren, nahm er spontan meine Hand und ließ sie nicht mehr los. Ich war zuerst ganz überrascht, zog meine Hand aber nicht zurück und fand das Gefühl wunderbar, mit ihm Hand in Hand zu gehen.

An diesem Tag haben wir noch weitere zwei Lokalitäten aufgesucht, weil wir uns noch nicht trennen mochten. Zwischendurch sind wir spazieren gegangen im verschneiten Wald hoch über dem Baldeney-See, sind in der 'Heimlichen Liebe', einer Ausflugsgaststätte, eingekehrt und haben uns aus unserem Leben erzählt. Im letzten Lokal, einem romantischen Bauernhaus inmitten einer verschneiten Landschaft, saßen wir uns gegenüber, sahen uns tief in die Augen, hielten unsere Hände und waren vor lauter Bewegung nicht in der Lage zu reden. Wir waren beide wie verzaubert und wussten da schon, dass dies der Anfang einer wunderbaren Liebe sein würde. Wir haben uns schweren Herzens abends verabschiedet, da bereits mit einem scheuen Kuss, und uns für zwei Tage später in Köln verabredet. In den zwei Tagen bekam ich wunderschöne Liebeserklärungen von ihm gemailt, und wir konnten es kaum erwarten, uns wiederzusehen. Der Tag unseres Kölner Treffens war der Freitag, an dem der große Blizzard angekündigt wurde, der angeblich das ganze Land lahmlegen sollte. Ich bin mit dem Zug angereist und habe vorsichtshalber eine Tasche mit dem Notwendigsten mitgenommen, falls ich in Köln übernachten müsste.

Das Treffen dort war wunderbar. Zunächst waren wir im Römisch-Germanischen Museum, das wir fast ganz für uns allein hatten. Die Exponate habe ich kaum richtig wahrnehmen können, weil es zwischen uns nur so knisterte. In einem unbeobachteten Augenblick kam es dann auch schon zu den ersten Küssen, und später im Brauhaus saßen wir nebeneinander und konnten unser Glück kaum fassen. Kurz und gut: wir fuhren dann zu ihm, und es war mir ziemlich schnell klar, dass ich an diesem Abend nicht mehr nach Hause fahren würde. Der Blizzard draußen blieb zwar aus, dafür tobten zwischen uns die Gefühle. Seitdem sind wir fast unzertrennlich, und unsere Beziehung wird von Tag zu Tag intensiver. Wir haben uns inzwischen gegenseitig unseren erwachsenen Kindern und unseren Enkeln vorgestellt. Die waren ziemlich überrascht und begeistert von unserer Liebe und davon, wie wir zwei uns gefunden haben. Der weitere Familien- und Freundeskreis ist bzw. wird z.Z. einbezogen, und bisher haben wir von allen Seiten nur positive Rückmeldungen bekommen, obwohl das Tempo, das wir vorgelegt haben, ziemlich atemberaubend und für Außenstehende vielleicht nicht ganz nachvollziehbar ist. In einigen Tagen werden wir für eine Woche nach Mallorca fliegen, und für den Sommer haben wir auch schon diverse Reisepläne. Insgesamt werden wir jetzt in die Tat umsetzen, was wir beide uns gewünscht haben: gemeinsam ein ganz neues, spannendes Leben beginnen."

Anfang des Jahres haben uns Irene und Manfred eine kleine Fortsetzung Ihrer Geschichte geschrieben: "Am 06. Januar 2012 feiern wir nun schon unser zweijähriges Kennenlerndatum. Um den Jahreswechsel 2009/2010 hatten wir uns bei Parship kennengelernt und am 06.01.2010 zum ersten Mal getroffen. Wir haben uns sofort heftig ineinander verliebt und daran hat sich bis heute nichts geändert. Seit Mitte 2010 leben wir zusammen und verstehen uns wunderbar. Das Leben ist so schön geworden, wie wir zwei uns das immer gewünscht hatten. Auch die Integration unserer beiden Familien und Freundeskreise hat sehr gut funktioniert. Wir haben schon sehr viele wunderschöne Reisen unternommen und auch für das neue Jahr schon wieder tolle Ziele ausgesucht. Nun hoffen wir, dass wir gesund und fit bleiben, damit wir noch so viel wie möglich gemeinsam erleben können. Bis zum nächsten Mal, grüßen ganz herzlich, Irene und Manfred aus Essen"

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