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Christliche Singles auf Partnersuche

Besondere Situationen

Christliche Singles auf Partnersuche

Christliche Singles sehen sich bei der Partnerfindung oft mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Wer nicht im Umfeld seiner Gemeinde oder auf christlichen Veranstaltungen zufällig die Liebe seines Lebens kennen lernt, muss passende Kandidaten doppelt sieben.

Christliche Single Frauen, die ihren Glauben und ihre Lebenseinstellung in ihrem Profil thematisieren, stoßen auch unter PARSHIP-Mitgliedern manchmal auf Vorurteile. "Ich, eine Frau, die in ihrem Profil u.a. ihre Zugehörigkeit zur Religion, ihr Interesse an Glaubensfragen, bewusst benannte, erntete häufiger Unverständnis bis Ablehnung. Das tat manchmal weh. Aber ich wollte zu meinem Profil stehen, konnte und wollte keine Halbherzigkeiten mehr ertragen", schreibt Dorothea (57, Lehrerin) aus Nordrhein-Westfalen in ihrem Erfahrungsbericht. "Christ sucht Christ" endete für sie jedoch glücklich: Sie lernte mit PARSHIP Wilfried (56, Sozialarbeiter) aus Baden-Württemberg kennen und lieben. Einen Mann, der ihre Werte teilt.

Christliche Singles mit Stehvermögen


Für Dorothea und Wilfried steht fest: Christliche Singles sollten sich mit ihrem Glauben nicht verstecken. Wenn ein möglicher Partner etwas ablehnt, was zu den Grundfesten des eigenen Lebens gehört, dann funktioniert die Liebe nicht - zumindest nicht auf Dauer. Das gilt nicht nur für christliche Singles, sondern natürlich auch für überzeugte Veganer, militante Nichtraucher oder alleinerziehende Eltern auf Partnersuche, die sich sicherlich kein Leben mit einem Wurstfabrikanten, einem Kettenraucher oder einem Kinderhasser vorstellen können. Ablehnung schult in diesem Falle das Stehvermögen. Und den Blick für das Wesentliche, auch für den christlichen Single. Allerdings sollten "etwas andere" Singles auch nicht jede Absage gleich auf ihre "Besonderheit" zurückzuführen. Das verhärtet nur die Fronten. Mit einem gewissen Maß an Absagen muss schließlich jeder leben.

Wie lade ich die Richtigen ein?


Auch wer nur nach hundertprozentig Gleichgesinnten sucht (gar nicht immer auf Anhieb zu erkennen!) und nicht auch anderen interessierten Singles offen begegnet, macht es sich unnötig schwer. So oder so ist es, nicht nur für christliche Singles, gut zu wissen: Was will ich eigentlich? Welche Erwartungen habe ich an meinen zukünftigen Partner? Welche Werte sind für mich unverzichtbar, bei welchen Punkten bin ich kompromissbereit? Hier bietet das "Ich über mich" eine ideale Plattform, die eigene Haltung zu formulieren. Für christliche Singles ist es dabei entscheidend, genau zu überlegen, wen man mit seinen Worten ansprechen will. Christ sucht Christ ist schließlich ein weites Feld: Allgemein christliche Werte zu schätzen oder sich täglich in der Gemeinde zu engagieren stellen an eine Partnerschaft mit Sicherheit andere Ansprüche. Doch wer zu schwammig bleibt, riskiert, dass Interessenten diesen wichtigen Punkt vielleicht überlesen.

Christ sucht Christ und findet Pfarrerin


Auch für Constanze (36) aus Hessen war es bei ihrer Partnersuche wichtig, dass ihr künftiger Partner sich voll auf Religion und Glauben einlassen kann. Constanze war nämlich nicht nur als christliche Single Frau bei PARSHIP unterwegs, sondern musste ihren Beruf als Pfarrerin in die Partnersuche mit einbeziehen. Schließlich steht der Lebenspartner in diesem Falle oft mit im Rampenlicht der Gemeinde. Die Mission "Christ sucht Christ" bekam deshalb für Constanze besondere Bedeutung. Ihr Patentrezept: größtmögliche Offenheit, Klarheit und eine Vielzahl an Kontakten. Dass Männer Probleme mit ihrem Beruf hatten, war nach ihrer Schilderung die Ausnahme. Constanze fand überraschend viele christliche Singles unter den PARSHIP-Mitgliedern. Einer von ihnen gefiel ihr dann nicht nur vom Glauben her, sondern vor allem auch als Mann: Mit Jasper (38), einem Physiker, lebt sie inzwischen glücklich zusammen.

Maya Kristin Schönfelder/PARSHIP

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