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Esoteriker und Abenteurer haben es schwer

Esoteriker und Abenteurer haben es schwer

Wer sich als "neuer Uri Geller" versteht oder den Urlaub meditierend im Kloster verbringt, sollte sich ein dickes Fell zulegen: Laut einer Studie ist Spiritualität Kontakt-Killer Nr. 1



Ganz schlechte Karten bei der Partnersuche haben jene Singles, die sich selbst als Esoteriker oder auch als Freigeist präsentieren. Zumindest polarisieren diese Begriffe in Selbstdarstellungen wie dem "Ich über mich" bei PARSHIP am stärksten. Das zeigt eine repräsentative Studie von PARSHIP in Kooperation mit dem Marktforschungs-Unternehmen Innofact, für die über 1.000 Männer und Frauen in Deutschland befragt wurden. Als Grundlage der Befragung waren vorab die elf Attribute ermittelt worden, mit denen sich Partnersuchende besonders häufig selbst beschreiben.


Die schlimmsten Selbstbeschreibungen

Eine Selbstbeschreibung mit dem Vermerk "spirituell interessiert" ist für jeden dritten Mann und jede vierte Frau äußerst abschreckend. Bei den Damen gibt es allerdings noch ein zweites, ebenso starkes Reizwort: "freiheitsliebend", was wohl mit mangelnder Bindungsbereitschaft und Promiskuität gleichgesetzt wird. 12 Prozent der Männer lehnen "freiheitsliebende" Frauen ebenfalls ab. Auf Platz drei steht bei Männern wie Frauen das Attribut "kuschelbedürftig": 9 Prozent der befragten Männer und 8 Prozent der Frauen fühlen sich dadurch nicht zum Mitkuscheln animiert.


Überwiegend tolerant

Gegenüber allen anderen Attributen zeigt sich die Mehrheit der Singles tolerant: Egal ob "kinderlieb", "Tierfreund" oder auch "verträumt" im Profil notiert ist, hält das kaum jemanden von einer Kontaktaufnahme ab. Auch der Hinweis auf eine gewisse Gemütlichkeit oder das eigene Sternzeichen stößt auf nur geringe Ablehnung; tendenziell stören sich eher Männer am Sternzeichen (7 Prozent) und Frauen an Gemütlichkeit (8 Prozent). Wer strahlend schön ist oder sich zumindest dafür hält, darf dies auch schreiben - lediglich auf 7 Prozent der Frauen und Männer wirkt ein "gut aussehend" oder "attraktiv" überhaupt nicht ansprechend. Unser Tipp: Bleiben Sie sich treu - und streichen Sie Spiritualität nur dann besonders heraus, wenn diese auch wirklich wichtig für Sie ist. Sollte das der Fall sein, wird Ihnen ja ohnehin nur an ähnlich gesinnten Interessenten gelegen sein.


Annemarie Lüning/PARSHIP