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Raucher sind im Nachteil

Raucher sind im Nachteil

"Rauchen verringert Ihre Chancen bei der Partnersuche." Diesen Satz haben Sie auf einer Zigarettenschachtel noch nie gelesen? Stimmt aber trotzdem - so das Ergebnis einer PARSHIP-Umfrage. Was steckt dahinter?



Rauchen schadet Gesundheit und Geldbeutel und zwingt Betroffene dazu, bei Wind und Wetter auf Balkonen herumzulungern. Doch das ist noch nicht alles: Bei einer PARSHIP-Umfrage gaben 37 Prozent der teilnehmenden Mitglieder an, Raucher bei der Online-Suche nach einem Partner von vornherein auszuschließen. Dabei stört Männer der blaue Dunst sogar noch mehr als Frauen: Ganze 41 Prozent der Herren suchen via Internet ein rauchfreies Pendant. Die Hälfte begründet das mit Ekel vor rauchgeschwängerten Küssen. Andere geben sich gesundheitsbewusst: "Wer keine Verantwortung für seine und meine Gesundheit übernimmt, passt nicht zu mir."


Balkonrauchen geht schon eher

38 Prozent der insgesamt 1.700 Umfrageteilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich vorstellen, gelegentliches Rauchen ("Aber nur draußen!" oder "Aber nur Pfeife!") zu tolerieren. Lediglich jeder Zehnte gesteht seiner besseren Hälfte in spe die regelmäßige Zigarette ausdrücklich zu - Begründung: "Ich selbst rauche auch." Und nur zwei Prozent suchen gezielt nach einem Raucher zum Verlieben. Verblüffend: Auch Raucher tun sich oft lieber mit Nichtrauchern zusammen. Im europäischen Vergleich liegen die deutschen Singles mit ihrem überwiegenden Wunsch nach einem Nicht- oder Kaumraucher übrigens im Mittelfeld. Das erbrachte die Europäische PARSHIP Single-Studie 2006. Ausgerechnet die Niederländer sind Rauchern gegenüber am wenigsten tolerant eingestellt: 50 Prozent schließen Raucher bei der Online-Partnerwahl kategorisch aus.


Im Internet besonders selektiv

Sind Raucher wirklich so chancenlos? Für PARSHIP-Psychologin Karen Haas haben die Umfrageergebnisse viel mit einer Besonderheit der Online-Partnersuche zu tun: "Es wird rigide vorsortiert - weil die Suchkriterien dies ermöglichen." So mancher, der sich Raucher in seiner Partnervorschlägen verbittet, würde dies anders sehen, wenn er "im Leben" jemanden trifft, Feuer fängt - und dann feststellt: Upps, ein Raucher ... "Die Vorstellung, sich im Internet den Traumpartner ohne Macken zusammenstellen zu können wie Waren im Supermarkt, ist fatal", sagt Haas. Ihr Tipp für alle, die Raucher ausschließen wollen: "Fragen Sie sich, warum Sie so dagegen sind, und pauschalisieren Sie nicht: Nicht alle Raucher sind gleich." Wer sich nur an die - besonders umworbenen - Nichtraucher wende, müsse sich bewusst sein, dass er damit seine Erfolgschance einschränkt.


Offenheit vergrößert Ihre Chancen

Warum nicht einfach mal einen Raucher anmailen? Vielleicht raucht er oder sie nur bei Stress oder nach einem üppigen Essen. Vielleicht sieht er Rauchen als Teil von sich, den er selbst nicht besonders mag, aber leider nicht so leicht ablegen kann - ähnlich wie Sie von anderen Macken nicht loskommen -, und wäre bereit, sich oft die Zähne zu putzen oder seinem Laster in der Wohnung gar nicht zu frönen. Rauchern empfiehlt die Psychologin diesbezügliche Ehrlichkeit, "es sei denn, Sie versuchen gerade ernsthaft, aufzuhören. Dann ist auch etwas Schummelei erlaubt", findet sie - kann man im Kontakt ja immer noch aufklären. Von einer Erklärung oder gar Rechtfertigung des Tabakkonsums im Online-Profil rät Haas unbedingt ab. Grundsätzlich sollten Raucher sich damit auseinander setzen, ob sie ihre Gewohnheiten so gestalten können, dass ein anderer sich dadurch nicht gestört fühlt. Oder sich im Klaren darüber sein, dass das ungezügelte Ausleben dieses Lasters, immer einen Aschenbecher in Griffweite, ihren Marktwert empfindlich schmälert.


Annemarie Lüning/PARSHIP


Kommentare

"Im Leben erlebe ich seit jeher das glatte Gegenteil - dass ich als Nichtraucher gegenüber Rauchern wesentlich benachteiligt bin. Rauchende Männer kommen mit (rauchenden und nichtrauchenden) Frauen viel leichter in Kontakt; das Anbieten von Feuer und/oder Zigaretten schafft automatisch Raum für das Erstgespräch. Zudem zeigt das gekonnte Anzünden und Ziehen an der Zigarette den souveränen Geschäftsmann, der jede Lebenslage meistert. Vielleicht auch ein Relikt aus der Steinzeit, als Feuer und Rauch für Wärme, Nahrungszubereitung etc. unabdingbar waren?"


Norbert (47), Fachreferent Onkologie


"Ich wundere mich doch manches Mal, was einige unter 'gelegentlich rauchen' verstehen. Sind 'nur' 5-10 Zigaretten am Tagen gelegentlich? Ich finde nein und fühle mich getäuscht. Gelegentlich heißt für mich ab und zu mal eine nach einem schönen Essen und nicht tägliches Bedürfnis."


Andreas (47), Innenarchitekt


"Es geht einfach nicht, wenn man den Partner nicht riechen kann. Es ist keine Nähe machbar. In der Nacht scheiden Raucher einen sehr unangenehmen Atem aus, es ist einfach grauslig. Ich habe es versucht, es funktioniert nicht. Eine Partnerschaft ist deshalb in die Brüche gegangen."


Christine (58), Vertrieb Umwelttechnologie


"Ist eigentlich irgendjemand schon mal auf die Idee gekommen, dass es zahlreiche Raucher und Raucherinnen gibt, die es sich sehnlichst wünschen, aufzuhören? Und eine neue Liebe könnte doch eine tolle Motivation sein, oder?"


Christina (38), Diplom-Sozialpädagogin


"Ich habe in meiner früheren Ehe geraucht. Als das Thema 'Mit dem Rauchen aufhören' aufkam, versuchte ich es. Ich hielt zwar mehrere Jahre durch, aber der häusliche Frieden litt sehr darunter. Raucher, die aufhören, werden mit der Zeit aggressiv und ungeduldig. Ihnen fehlt die innere Ruhe. Meine Ehe zerbrach daran. Nun rauche ich wieder und bin ein ganz anderer Mensch geworden. Natürlich sollte ein Raucher Rücksicht auf die Umwelt nehmen, was durchaus möglich ist."


Thomas (56), Kfz-Elektriker


"Meine Erfahrung ist leider so, dass alle Raucher, die ich bis jetzt kennengelernt habe, total rücksichtslos waren. Vielleicht habe ich nur Pech gehabt, aber für mich ist jetzt die Frage 'Raucher oder Nichtraucher' Ausschlusskriterium Nr. 1. Ich finde das Rauchen ekelig, es stinkt mir einfach, ganz zu schweigen von den gesundheitlichen Schäden. Also, da bleibe ich sehr unflexibel: ein Raucher als Partner kommt für mich nicht in Frage, und ich erwarte auch, dass man so etwas nachvollziehen kann."


Paola (42), Kursleiterin Tanz und Fremdsprachen


"Wenn bei der Partnersuche ein Raucher ausgeschlossen wird, dann frage ich mich, ob der Suchende überhaupt beziehungsfähig ist, denn wenn ich jemanden sehr gern habe, ist es mir doch vollkommen egal, ob er oder sie raucht. Ich finde solche Menschen äußerst intolerant und denke, sie sollen besser alleine bleiben, wenn sie derartige menschenunwürdige und diskriminierende Ansprüche stellen!"


Renate (42), Vertragsbedienstete


"Ich finde es sehr traurig und es ist meiner Meinung nach ein Zeichen für sehr intolerante Menschen, wenn man die Partnersuche davon abhängig macht, ob jemand raucht oder nicht. Sicher haben diese doch auch Schwächen, die der andere dann aber bitteschön akzeptieren darf. Vielleicht essen diese Personen z.B. permanent oder sind ungepflegt. Es kommt doch auf den Menschen an, ob man auf diesen insgesamt 'reagiert'. Natürlich verführt diese Plattform dazu, sich einen Partner 'backen' zu wollen, wie man ihn gern hätte, aber hallo, das ist doch nicht die Realität!"


Christine (39), Financial Controlling


"Was soll diese ewige Hatz auf Raucher. Es ist erwiesen, dass Nikotin stärker süchtig macht als andere Rauschgifte. Ich rauche aus PRINZIP nie bei Nichtrauchern und auch zu Hause nur in einem Raum, nie im Auto. Ich wäre froh, jemanden zu finden, der nicht raucht, um endlich aufzuhören. Ich kenne eine Menge rücksichtsvolle Raucher, genauso wie ich rücksichtlose Nichtraucher kenne, die einen mit Knoblauch oder Parfüm nerven."


Bernd (39), System-, DB-Administrator


"Ich habe gerade einen Mann verabschiedet wegen dieses Themas. In meinem Steckbrief steht Gelegenheitsraucher: Ich rauche zu Gelegenheiten 1-3 Zigaretten, sonst nicht. Nicht auf der Arbeit, nicht zu Hause. Der Herr hat mich in jeder Mail darauf hingewiesen, dass ich Raucher bin, und mir Tipps gegeben, wie ich doch aufhören könne. Er wollte eine Nichtraucherin. Warum schreibt er dann überhaupt an eine Gelegenheitsraucherin? Ich finde so ein Verhalten sehr oberflächlich. Vielleicht lasse ich das Rauchen irgendwann, aber sicher nicht wegen eines Mannes, den ich noch nie gesehen habe. So kann man auch den vielleicht passenden Partner verlieren."


K. (45), Beamtin


"Schlimm genug, wenn man oft genug zum passiven Mitraucher wird. Im eigenen Heim muss man sich das als Nichtraucher nicht auch noch antun. Und was den Geschmack beim Küssen angeht, der Vergleich hier mit einem Aschenbecher ist wohl gar nicht so weit hergeholt. Wenn Raucher unter sich zusammenfinden, gibt es sicher am wenigsten Probleme. Mit dem Rauchen aufzuhören wäre schon eine Lösung, aber ich kenne viele Fälle, wo das doch keinen dauerhaften Erfolg hatte. Das Laster war letztendlich stärker."


B. (44), Techniker


"Warum sehen sich die Raucher immer noch als Opfer? Sie verpesten und vergiften die ganze Umgebung. Menschen, die rauchen, stinken außerdem scheusslich. Wie soll man da eine Person lieben können?"


Urs (43), Elektriker


"Die Feststellung, dass Rauchen die Chance verringert, jemanden kennen zu lernen, hat mich etwas verwundert. Ich würde mal vermuten, dass das Ergebnis auch aufgrund der Tatsache zustande kommt, dass sich hinter solchen Umfragen immer ein sehr selektives Teilnehmerkollektiv verbirgt - das man auch schon mal salopp als 'Korinthenkacker' bezeichnet ... Insgesamt bin ich manchmal bestürzt: da lese ich Profile, die in den Rubriken der Selbstbeschreibung außerordentlich dünn sind, aber die Liste der Dinge, auf die man bei anderen allergisch reagiert, ist 5 Zeilen lang ... Die Toleranzgrenzen von einigen hier erscheinen mir oft sehr niedrig."


Ines (44), Biologin


"Ich finde, einige Beiträge hier gehen zu weit. Wenn ein Nichtraucher sich das Zusammenleben mit einem Raucher nicht vorstellen kann, dann hat das doch nichts mit Diskriminierung zu tun! Jeder Mensch hat das Recht, sich zu entscheiden, wie und mit wem er leben möchte. Ist es denn dann auch Diskriminierung, wenn man z.B. keinen Mann mit Kind(ern) will oder einen Mann über 1,70 m? Leben und leben lassen, bitte!"


C. (42), Projektmanagerin


"Die vielfach absolute Ablehnung der Kontaktaufnahme zu einem Raucher hat mich doch sehr erstaunt. Sollte dies wirklich auch für gelegentliche Raucher gelten, für Balkon- und Gesellschaftsraucher? Schließt man da nicht allzu vorschnell möglicherweise lohnende Kontakte aus? Schade, dass die Voreingenommenheit schon so weit gediehen oder sollte man besser schreiben ins Kraut geschossen ist!"


K. (51), Lehrerin


"'Nichtraucher sind intolerant'. Nur ein Raucher kann auf so eine Idee kommen. Es ist also intolerant, wenn man sich nicht vergiften lassen will? Ich könnte mir nie vorstellen, mit einer Raucherin eine Beziehung einzugehen. Zum einen ist der Gestank, den Raucher ausströmen - Zähneputzen hin oder her -, einfach widerlich. Zum anderen ist für mich Rauchen ein Zeichen für eine Charakterschwäche, wie jede andere Drogensucht auch. Und: Wer einen Beziehungsanfang als Therapie missbraucht, hat keinen Respekt vor dem eventuellen neuen Partner, sondern benutzt ihn bloß als Mittel zum Zweck."


H. (32), Projektmanager


"Schlimm genug, dass man sich dieses Laster angewöhnt hat, aber noch schlimmer finde ich die derzeitige Diskriminierung der Raucher. Ich selbst rauche gerne und sicher auch nicht wenig, aber ich verzichte so gut es geht in Gegenwart von Nichtrauchern darauf. Hätten wir Raucher ein bisschen mehr Rücksicht auf die Nichtraucher genommen, wäre dieser ganze Streit um neue Räumlichkeiten in Lokalen etc. erst gar nicht ausgebrochen! Andererseits, in früheren Zeiten gab es ja auch Räumlichkeiten, in die man sich als Raucher zurückgezogen hat. Gemütliche Rauchersalons - vielleicht eine Alternative! Ich würde mir auf jeden Fall mehr Toleranz der Nichtraucher und mehr Rücksicht der Raucher wünschen."


Ruth (35), Versicherungskauffrau


"Warum regen sich die Nichtraucher eigentlich hier so auf - da werden ja Dinge unterstellt, unglaublich. 'Raucher sind charakterschwach' - puh, das ist wohl einer von der ganz schlauen Sorte und frei von allen Schwächen. Ein absoluter Nichtraucher braucht doch einen Raucher gar nicht anschreiben. Ich habe einen Mann hier kennen gelernt, den ich sofort darauf aufmerksam machte, dass ich rauche, weil er Nichtraucher war, und ich wollte nicht auf so einen kleinkarierten Bürger stoßen. Ihn störte es nicht so sehr, im Gegenteil, es gibt noch vereinzelt Gentlemen: Er kaufte extra ein Feuerzeug vor dem Date, um mir Feuer geben zu können. Ich würde mir wünschen, das mehr Menschen so tolerant wären. Nur weil man raucht, heißt es ja nicht, dass man permanent und zu allen Anlässen einen Glimmstängel im Mund hat ..."


C. (39), Financial Controllerin


"In einem der letzten Leserkommentare finde ich das Wort 'Charakterschwäche' in Bezug auf das Rauchen - ganz schön starker Tobak. Ich als relativ starke Raucherin denke immer daran, wie süchtig ich bin und wie undiszipliniert. Für charakterschwach halte ich mich gar nicht, im Gegenteil. Nach meiner Erfahrung gehen Raucher tendenziell toleranter und gelassener mit anderen Leuten inklusive deren (Charakter-)Schwächen um als Nichtraucher. Aber vermutlich ist das ja auch eine Charakterschwäche ..."


H. (46), Freiberuflerin


"Ich habe den Eindruck, dass manche Raucher hier gar nicht verstehen, worum es den Nichtrauchern geht. Sicherlich nicht um den Ausschluss eines vielleicht an sich lohnenswerten Kontaktes aufgrund von unbedeutenden Kleinigkeiten. Ich finde den Geruch, den Raucher ausströmen, einfach ekelerregend. Das ist subjektives Empfinden, ganz klar, aber für mich ein klares Ausschlusskriterium. Können sich denn alle Raucher, die sich hier aufregen, davon freisprechen, z.B. den Kontakt mit einem Menschen abzubrechen, der permanent schlecht riecht, aus welchen Gründen auch immer? Man muss seinen Partner im wahrsten Sinne des Wortes auch 'riechen' können ..."


C. (42), Projektmanagerin


"Niemand zwingt einen Nichtraucher, sich mit einem Raucher oder umgekehrt einzulassen. Ich stehe dazu, dass ich rauche, melde mich auch nicht bei Nichtrauchern, da ich niemandem mein 'Laster' aufzwingen will. Ich möchte mir auch die ewigen Kommentare 'Schade, dass du rauchst, du hättest mir gefallen, sorry ...' ersparen."


Silvia (50), Admin. Assistenz


"Wird über dem ganzen Thema Raucher/Nichtraucher nicht irgendwie die LIEBE vergessen? Wie oft findet man einen Menschen, den man aufrichtig liebt und der einen auch aufrichtig liebt? Und wenn man diesen Menschen wirklich gefunden hat, soll dann das Rauchen bzw. Nichtrauchen darüber entscheiden, ob man zueinander findet? Oder geht es hier vielleicht nur um Zweckgemeinschaften? Für mich zählt viel mehr: Wenn die Liebe über allem steht, dann ist das Miteinander gefragt, man sollte miteinander reden und wird Kompromisslösungen finden."


M. (37), kaufmännische Angestellte


"Den Vorschlag, Nichtraucher sollen mehr Toleranz üben und auch einen Raucher als Partner in Erwägung ziehen, finde ich - gelinde ausgedrückt - naiv. Als Exraucherin (8 Jahre clean) weiß ich, wie wenig sich Raucher selber über das Ausmaß der von ihnen erzeugten Geruchsbelästigung bewusst sind. Sie stinken einfach! Dazu kommt, dass sich beim Kennenlernen jeder ins beste Licht rücken möchte. Da mutiert ein 'Raucher' mal ganz schnell zum 'Gelegenheitsraucher'. Die Wahrheit ist Interpretationssache: er raucht ja schließlich bei jeder sich bietenden Gelegenheit ... ;-) Ich wähle meinen Partner nach dem Motto 'gekauft wie gesehen'. Selbst wenn das heißt, dass ich länger Single bleiben muss, so schützt es mich doch vor einer Partnerschaft, die von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Ich möchte schließlich auch, dass mein Zukünftiger mich genauso will, wie ich bin, und nicht im Hinterkopf schon einen Plan hat, was er mir denn noch alles abgewöhnen oder antrainieren will. Das ist für mich eine Frage von Reife und Respekt."


Melanie (43), Diplom-Designerin


"Wenn man bedenkt, wie schädlich das Passivrauchen ist, sollte man hier nicht auch noch Nichtraucher indirekt auffordern, sich mit Rauchern zu liieren! Im Gegenteil, ich finde, es ist toll, wenn den Nichtraucher/innen ihre Gesundheit so wichtig ist! Also: anstelle die 'armen Raucher' zu verteidigen, sollte man diese animieren, mit dem Rauchen aufzuhören, um bessere Chancen auf dem Single-Markt zu haben!!!"


Melanie (23), Angestellte


"Auch für mich ist Rauchen ein Ausschlusskriterium. Ganz abgesehen davon, dass Rauchen nun mal eine Sucht ist, ist Rauchen auch Geruchs- und Gesundheitsbelästigung. Rauchen in Gegenwart anderer ist für mich schlicht und ergreifend Körperverletzung, egal, wie lieb und nett die Person auch sein mag. Und was die Rücksichtnahme betrifft: Sicher kann ein Raucher evtl. mir zuliebe in meiner Wohnung/meiner Gegenwart darauf verzichten, zu rauchen, aber deswegen riecht er (und seine Kleidung) immer noch nach 'Aschenbecher' - nicht gerade sexy ... Nichts gegen die Raucher an sich, ich kenne viele nette Menschen, die rauchen - aber entschieden gegen das Rauchen und damit auch gegen Raucher als Partner."


Imke (33), Sozialpädagogin