Jeder Mensch hat seine ganz spezielle Vorstellung von der Traumfrau oder dem Traummann. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden - es wäre schließlich langweilig, wenn alle dieselbe Vorstellung von Schönheit hätten. Problematisch wird es allerdings, wenn sich die Partnersuche lediglich auf ein einziges Beuteschema beschränkt und man sich von idealisierten Phantasien leiten lässt, denen kein Mensch jemals entsprechen könnte ...
Hohes Kuschelbedürfnis
Johanna (26) und Marcel (34)
Partnersuche auf dem Sofa
Sabine (42) und Reinhard (43)
Zwei Jogger laufen langsam an
Tanja (41) und Mark (46)
Erste Begegnung am Flughafen
Joachim (30) und Kerstin (29)
Natürlich wären viele Menschen gerne mit George Clooney oder Angelina Jolie zusammen. Oder zumindest mit ihren Doppelgängern. Doch wer sieht schon so aus wie die bekannten Stars und Sternchen? Wenn vielleicht das eigene Aussehen auch ein Stück vom Ideal der Hollywood-Stars und Topmodels entfernt ist, kann manch einer schon verzweifeln in Sachen Beuteschema. Daher hilft es, sich nicht nur auf das bisher verfolgte Beuteschema zu beschränken, sondern seinen Fokus zu erweitern und für Überraschungen offen zu sein. Und seien wir mal ehrlich: Wie wichtig ist das Aussehen wirklich für eine harmonische und langfristige Partnerschaft?
Wenn einem das bisherige Beuteschema immer wieder Enttäuschungen beschert hat, so ist es lohnenswert, sich einmal zu fragen, ob beispielsweise eine unstete Künstlerseele wirklich zu einem passt - oder ob man nicht doch insgeheim einen etwas konservativeren Charakter beim Partner bevorzugt. So kann das Beuteschema einerseits helfen, zu erfahren was man will, aber andererseits auch dazu beitragen, zu erkennen, was man nicht oder nicht mehr will.
Das Beuteschema über Bord zu werfen, kann also durchaus für positive Überraschungen bei der Partnersuche sorgen. Es ist doch spannend, einfach mal etwas Neues auszuprobieren und von seinen Freunden später zu hören: "Ich hätte nie gedacht, dass Ihr so gut zusammenpasst."