Der klassische Familienbegriff ist ziemlich ins Trudeln geraten. Viele Beziehungen brechen auseinander und mit einem neuen Partner werden sogenannte Patchwork-Familien gegründet. Diese neue Lebensform beinhaltet, dass ein oder beide Partner Kinder aus früheren Beziehungen mit in die neue Familie bringen. Klingt dies nach reichlich Konfliktstoff oder liegen auch - besonders für die beteiligten Kinder - Chancen in dieser neuen Konstellation?
Patchwork-Familie mit Baby
Elke (41) und Roland (42)
Gegen alle Regeln
Petra und Elmar
Sie kam spontan vorbei - und blieb
Hanna (36) und Sven (43)
Beinahe gelöscht
Almut und Rainer
Ist man neu verliebt und will sich mit dem Partner auf das Abenteuer Patchwork einlassen, scheint man wohlberaten, einen großen Vorrat an Zeit, Geduld und Verständnis im Gepäck zu haben. Ein Patentrezept gibt es leider nicht. Besonders die Kinder, müssen sich völlig neu arrangieren Es ist wichtig, alle Beteiligten an den Planungen mitwirken zu lassen. Eine ständige offene und gleichberechtigte Kommunikation kann vielen Konflikten die Spitze nehmen.
Eines steht fest: Haben sich Kinder in einer funktionierenden Patchwork-Familie behauptet, so glänzen sie durch begründetes Selbstbewusstsein. Die notwendigerweise erworbene Fähigkeit zum Kompromiss und die damit verbundenen Ausprägungen sonstiger sozialer Kompetenzen werden besonders auch im späteren Leben ihre positiven Wirkungen entfalten. Und dies wirft dann auch ein warmes Licht auf die geprüften Patchwork-Eltern. Unternehmen Patchwork-Familie: geglückt!