Singles bezeichnet eine gesellschaftliche Gruppe, deren vorrangiges Merkmal ist, ohne festen Partner zu leben. Statistisch ist die Definition von Singles nicht eindeutig. Das Statistische Bundesamt verstand in der Vergangenheit unter der Bezeichnung "Singles" Ein-Personen-Haushalte, also allein wohnende Menschen.
Der Mikrozensus 2008 ermittelte zum Beispiel, dass 39,4 Prozent der Deutschen in einem Ein-Personen-Haushalt leben. Allerdings sind nicht alle Menschen, die allein in einer Wohnung leben, auch wirklich Singles. Viele leben ungeachtet ihrer Wohnsituation in einer Partnerschaft, auch Ehen mit getrennten Wohnungen sind auf dem Vormarsch.
Liebesglück im neuen Jahr
Maria (37) und Dirk (45)
Urlaubspost
René (42) und Martina (41)
Mann auf den zweiten Blick
Ingelore (54) und Friedrich (61)
Er blieb am Ball
Katharina (48) und Boris (47)
Was uns verbindet
Ines (45) und Jörg (43)
PARSHIP, die führende Online-Partneragentur in Deutschland und Europa, hat mit der repräsentativen PARSHIP Single-Studie 2005 erstmals die Zahl der Alleinstehenden in Deutschland erhoben (2005: 11,2 Millionen Personen, also rund 20 Prozent der Gesamtbevölkerung). Die Studie stellt die Frage „Besteht eine Partnerschaft oder nicht?“ in den Vordergrund und definiert Singles als „Personen ohne feste Partnerschaft“.
Was macht Singles glücklich, fragte PARSHIP in einer repräsentativen Internet-Umfrage. Die Antworten überraschen: Nicht "viel Zeit für die Karriere" oder "Flirten nach Herzenslust" standen hoch im Kurs, sondern die Freiheit in den eigenen vier Wänden. Ob ordentlich oder schlampig - Singles können zu Hause sein, wie sie möchten. Auch in punkto Karriere räumte die Umfrage mit Vorurteilen auf: Lediglich knapp neun Prozent der befragten Singles sehen es als einen wirklichen Vorteil des Single-Daseins an, mehr Energie in ihre Arbeit stecken zu können. Dagegen wissen insbesondere Männer (21 Prozent) als Singles die Möglichkeit zu schätzen, ihren Hobbys nach Herzenslust nachgehen zu können. Im Gegensatz dazu legen nur gut elf Prozent der weiblichen Singles besonderen Wert auf die Freizeit-Freiräume als Single.
Eine PARSHIP-Feldstudie unter 1000 Singles in Deutschland zeigt: Schlechte Bildung beim Partner führt die Top Ten der Liebeskiller an. Immerhin 28 Prozent der Singles in Deutschland geben an, dass ein Kandidat mit wenig Wissen bei ihnen keine Chance hat. Dicht gefolgt auf Platz 2 der nicht tolerierbaren Macken landet Unordnung: Jeder vierte Mann (26 Prozent) sucht bei Chaos in der weiblichen Wohnung das Weite. Auf den dritten Platz bei den Männern schaffen es Meerschweinchen, Katze & Co: Teilt die Bekanntschaft ihr Zuhause mit einem kleinen Heimtierzoo, sehen 15 Prozent der Männer rot. 18 Prozent der weiblichen Singles ziehen keine Männer in die nähere Auswahl, die noch bei den Eltern wohnen. (Platz zwei bei den Frauen.) Auf dem dritten Platz folgen fehlende Essmanieren: 17 Prozent der Frauen erteilen männlichen Singles eine Absage, die nicht mit Messer und Gabel hantieren können.
Singles, die im Internet nach einem Partner suchen, sind mit dem PARSHIP-Prinzip vor solchen Überraschungen gefeit: Mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden wird die jeweilige Persönlichkeit analysiert. Schließlich werden den kontaktsuchenden Singles nur diejenigen Profile angezeigt, deren Besitzer in ihren Werten und Erwartungen potentiell zu ihm oder ihr passen.