Es gibt nicht wenige Menschen, die bei der sportlichen Betätigung den Partner fürs Leben getroffen haben. Sei es beim Jogging, im Fitnessstudio, beim Volleyball oder in der Schwimmhalle. Sport liefert oft eine vorzügliche Ausrede, um mit dem anderen ins Gespräch zu kommen und eine Art von Beziehung aufzubauen, aus der in der Zukunft vielleicht etwas Ernsthaftes entstehen kann.
Auf dem Gipfel eines Berges
Martina und Stefan (beide 25)
Ein spürbares Knistern
Karin (52) und Harald (53)
Dabei lernt man den Sportpartner auf einer anderen Ebene kennen als etwa im Berufsleben oder in einem Restaurant. Beim Sport kommt es den meisten Menschen nicht auf Äußerlichkeiten an. Dadurch fühlen sich viele Menschen weniger gehemmt. Hat man den Sportpartner also erst einmal verschwitzt und erschöpft gesehen und mag ihn trotzdem noch, ist das eine vortreffliche Grundlage für eine langjährige Beziehung. Außerdem geht es im Sport oft um das Erreichen gesteckter Ziele, das Überwinden des inneren Schweinehundes und das Anstacheln des eigenen Ehrgeizes. Ist man im Mannschaftssport engagiert, kommen dazu noch Siegeswille, Teamgeist und Kampfeswille. Das sind Eigenschaften, die auch in einer partnerschaftlichen Beziehung zum Tragen kommen.
Hat man also - gemeinsam mit seinem Sportpartner - die Möglichkeit über die eigenen Grenzen im Bereich des Sports zu gehen, dann ist das ein Erlebnis, das beflügelt und begeistert. Und nicht selten beginnt man dann in seinem Mitstreiter - dem Sportpartner - auch einen potenziellen Partner für das restliche Leben zu sehen. Denn im sportlichen Bereich konnte man ja bereits gemeinsam die ein oder andere Hürde nehmen. Ist man jedoch bereits liiert, bietet es sich definitiv an, den eigenen lieb gewonnen Sport mit dem Partner zu teilen und so vielleicht gemeinsam sportlich noch mehr zu erreichen. Aus solch einer Idee können angenehme Rituale entstehen. Man hat sich beispielsweise etwas zu erzählen, das sich außerhalb des typischen Alltags befindet. Das allein beflügelt manche Paare bereits. Und ist das noch nicht genug, wird es das Erfolgserlebnis beim Erreichen der sportlichen Ziele jedenfalls ermöglichen.