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Verlieben

Verlieben

Der Prozess des Verliebens gehört zu den Lebenszusammenhängen, deren Abläufe Wissenschaftler und Laien gleichermaßen interessieren.


Schmetterlinge im Bauch haben, die rosarote Brille tragen, auf Wolke Sieben schweben, es funkt zwischen zwei Menschen - die Umschreibungen für das Verlieben und das Verliebtsein sind voller Bilder. Doch was steckt hinter diesem Ausnahmezustand von Körper und Seele?


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Verlieben macht blind

Verlieben macht blind

Der Volksmund sagt, Liebe macht blind. In der Tat beginnt die Trübung der Sinne schon beim Verlieben. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Gefühl der Zuneigung, das mit dem Verlieben einhergeht, von einer Einengung des Bewusstseins begleitet wird. Das führt in der Regel zu einer Fehleinschätzung der Person, in die wir uns verlieben. Fehler unseres Gegenübers werden ausgeblendet oder neu bewertet. Was im "Normalzustand" als wenig attraktiv erscheint, wirkt im Licht des Verliebens wie eine besonders positive Eigenschaft. Das Problem: Man kann sich schnell verlieben, selbst wenn das Gefühl nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Doch dieser Zustand ist auch bei glücklichen Paaren von begrenzter Haltbarkeit. Spätestens nach drei Monaten wandelt sich Verlieben in langfristige Liebe und Partnerschaft - oder das böse Erwachen folgt auf dem Fuß.


Neurobiologen haben sich mit den Vorgängen beschäftigt, die im menschlichen Körper während des Verliebens ablaufen. Interessanterweise ist der Hormonhaushalt während des Verliebens anders zusammengesetzt als der von Menschen, dessen Bewusstsein sich nicht in diesem Zustand befindet. So wird bei Verliebten der Belohnungstransmitter Dopamin im Gehirn ausgeschüttet. Das führt zu den außerordentlichen Glücksgefühlen, die durch das Verlieben frei werden. Anders als erwartet lässt sich das Glücksgefühl in einer festen Sexualbeziehung allerdings nicht steigern. Hier sinkt die Ausschüttung des sogenannten Glückshormon Serotonin, das Vertrauenshormon Oxytocin steigt hingegen im Vergleich zum Prozess des Verliebens an. Wissenschaftler erklären diesen Zustand mit der Fixiertheit auf ein Objekt des Verliebten, ähnlich wie bei einer Zwangsneurose.


Doch wodurch wird der neurobiologische Prozess ausgelöst? Weshalb verlieben sich Menschen ineinander, die sich noch nie vorher gesehen haben? Untersuchungen zeigen: Es ist die Nase, die das Verlieben möglich macht. Über den Geruchssinn kann genetische Individualität und Verschiedenheit erfasst werden. Innere Sensoren suchen nach dem bestmöglichen Fortpflanzungspartner, selbst wenn überhaupt kein Kinderwunsch besteht. Je mehr sich das Genmaterial meines Gegenübers von meinem unterscheidet, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir uns ineinander verlieben.


Deshalb bietet das PARSHIP Prinzip auch keine Garantie darauf, dass zwei Menschen sich ineinander verlieben. Sondern etwas viel wichtigeres: Nämlich die Sicherheit, dass die mittels wissenschaftlicher Methoden ermittelten Gemeinsamkeiten und Unterschiede die Basis für eine langfristige Beziehung der potentiellen Partner bilden. Wer sich über PARSHIP kennen lernt, kann also seiner Nase vertrauen - hier kann man sich nicht nur verlieben, sondern echte Liebe finden. Probieren Sie es doch einfach aus.


 

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