Ihr erstes Date? Na und!

Nach ein paar Mails und Telefonaten ist es endlich soweit: Sie verabreden sich zum ersten Mal und sind vermutlich schon ganz aufgeregt. Wie wird er/sie sein, stimmen Profilbilder und das Bild, was Sie sich bislang gemacht haben, mit dem der Realität überein? Und, werden Sie bei ihm/ihr ankommen? Fragen über Fragen, auf die wir Ihnen hier die wichtigsten Antworten geben möchten: Von den Vorbereitungen auf das erste Date, über die Wahl möglicher gemeinsamer Aktivitäten und der perfekten Location, bis hin zur Gesprächsführung und dem Verhalten „danach“. Los geht’s:

Erstes Date, ganz spontan?

Ein spontanes Treffen ohne Vorlauf und Erkennungszeichen – nicht unbedingt jedermanns Sache, oder? Wir wollten wissen, wie unsere Mitglieder dazu stehen. Hier die Ergebnisse unserer exklusiven Umfrage – und unsere Tipps zum Umgang mit offensiven Date-Vorschlägen:

Stellen Sie sich mal vor: Sie starten eine Kontaktanfrage – und die andere Seite reagiert prompt: Mit dem Vorschlag zu einem spontanen Blind-Date! Was nun – Panik, Aufregung, Freude? Wir haben uns bei über 600 Mitgliedern umgehört – und bekamen interessante Antworten…

Männer mögens spontan

35 Prozent der Männer finden solche direkten Vorstöße toll – gegenüber 17 Prozent der Frauen. Was bedeutet: Jeder dritte Mann würde also ohne Zögern zu einem Date ohne Vorlauf gehen. Frauen, die so ein Date-„Quickie“ reizvoll finden, sollten sich also ruhig trauen, das vorzuschlagen! Ihr Gegenüber wird die Sache eher unproblematisch finden. Macht ER hingegen den Vorschlag zu einem schnellen Treffen, kommt das nur bei jeder sechsten Frau uneingeschränkt gut an.

Vor allem für Frauen ein Abenteuer

19 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen gaben an, das Date unter Umständen wahrzunehmen – wenn sie sich ganz besonders abenteuerlustig fühlten. Nachvollziehbar, denn natürlich hat so eine spontane Aktion auch – im positiven Sinne – etwas sehr Abenteuerliches…

Alles Verhandlungssache…

Jeder fünfte Mann und 14 Prozent der Frauen würden das Date wahrnehmen – allerdings mit der Einschränkung, vorher eindeutige Erkennungszeichen zu vereinbaren. Ein guter Kompromiss, damit beide sich wohl fühlen.

Für die Wenigsten ein totales No-Go

Überraschend: Wer sich so offensiv vorwagt, wird dafür nur selten hart abgestraft. Nur ein Prozent der Befragten – Männer wie Frauen – bricht nach der Frage für ein spontanes Blind-Date den Kontakt sofort ab. Zwar können ein Viertel der Männer und 37 Prozent der Frauen so einer spontanen Aufforderung erstmal nichts abgewinnen. Aber immerhin schlägt davon jeder zweite Mann und zwei Drittel der Frauen im Gegenzug vor, sich erst mal zu mailen oder zu telefonieren. Alle anderen bestehen darauf, vorher Fotos auszutauschen. Unser Rat: Suchen Sie gemeinsam einen Kompromiss, mit dem beide gut leben können. Wer weiß, vielleicht bekommt die Idee nach ein, zwei Mails einen neuen Reiz, und Sie sind beide bereit, den Vorschlag umzusetzen.

So kommen Sie gut an: 5 schlaue Strategien für Fern-Dates

Die große Liebe wohnt nicht immer nebenan. Und es hat ja auch was, jemanden so spannend zu finden, dass kein Weg zu weit scheint, um ihn (oder sie) kennenzulernen. Einziger Haken: So ein „größerer“ Angang kann schnell Druck aufbauen. Keine Panik! Mit der richtigen Planung wird Ihr Fern-Date zu einer ganz entspannten Angelegenheit …

Jemand nimmt viele Kilometer (und Kosten) auf sich, um Sie zu treffen? Schön! Aber auch ein bisschen schwierig. Schnell gerät der Besuchte unter Zugzwang. Während auf der anderen Seite vielleicht die Skepsis lauert: Soll ich wirklich „blind“ auf eine gute Zeit in fremden Gefilden bauen? Machen Sie es sich doch lieber gegenseitig leichter! Schon wenige (Vorsichts-)Maßnahmen sorgen dafür, dass sich jeder wohl fühlen kann:

1. Räume zum Rückzug schaffen

Planen Sie Hin- und Rückreise für denselben Tag – oder doch mit Übernachtung? Bei letzterem gilt: Ob Sie ihm oder ihr Asyl im Gästebett gewähren wollen, sollten Sie sehr gut abwägen. Eine gemütliche Pension oder ein kleines Hotel in der Nähe macht für Sie beide vieles einfacher – und bietet Chancen zum Rückzug. Andere Variante: Der „Gast“ checkt das Wochenende in einem nahegelegenen Wellnesshotel ein. Damit können Sie beide sicher sein: Egal wie es mit Ihnen läuft – er oder sie kann es sich auf jeden Fall gut gehen lassen. Überlegen Sie, ob Sie sich an den (Reise-)Kosten beteiligen möchten, um sich die “Investition” in das Beschnuppern fair zu teilen.

2. Vorher Erwartungen abgleichen

Gerade weil so ein Fern-Date einen echten Mehraufwand bedeutet, ist es schlau, vorher abzustimmen: Was versprechen Sie sich jeweils von dem Treffen? Wie lange verbringt der andere in Ihrer Stadt – und wie viel Zeit davon wollen Sie fürs Erste miteinander verplanen? Wie verhält man sich, wenn es anders läuft, als man möchte – und klar wird, dass es nicht passt, wie erhofft? Klingt vielleicht unromantisch – aber nur so verhindern Sie unnötige Enttäuschungen durch komplett auseinandergehende Ideen von Ihrem Date.

3. Für alle Fälle planen

Abgesehen von den Kilometern, die zu überwinden sind, unterliegt ein Fern-Date denselben Gesetzen wie jedes andere: Es gilt, sich eine gute Zeit zu machen – und möglichst entspannt zu beschnuppern. Ihr Besuch hat den Reisestress. Sie sollten Ihr Herzblut in die patente Planung der gemeinsamen Momente stecken: Informieren Sie sich über mögliche Events. Machen Sie sich Gedanken über Locations, an denen sich unverkrampft plaudern lässt – oder romantisch chillen. Halten Sie Alternativideen für schlechtes Wetter bereit, für strahlenden Sonnenschein – oder einen riesigen, mittäglichen Appetit Ihres Besuches nach der langen Anfahrt. Für alle Stimmungen und Wetterlagen etwas Tolles anbieten zu können, beugt verkrampften Momenten vor!

4. Locker bleiben – mit Vergnügen!

Nehmen Sie den Druck von sich, dass dieses Treffen ALLES entscheiden muss: Es geht nicht darum, dass Sie innerhalb weniger Stunden herausfinden, ob es der oder die Richtige ist – oder eben nicht. Viel wichtiger als das penible Abklopfen auf Passendes und Unpassendes ist der Gesamteindruck vom anderen. Die Chance, ihm in die Augen schauen zu können, statt nur zu telefonieren oder zu mailen. Miteinander eine gute Zeit zu haben. Sich wohl zu fühlen. Und wenn das Grundgefühl zwischen Ihnen stimmt, wird es noch viele Möglichkeiten geben, sich wieder (und weiter) zu sehen.

5. Plan B parat haben

Das Date läuft extrem schleppend? Oder ist sogar ein kompletter Reinfall? Das muss nicht heißen, dass Ihre Reise umsonst war! Checken Sie am besten schon vorher: Wohnt ein alter Freund, Verwandter oder Kollege in der Nähe, den Sie gegebenenfalls besuchen können? Gibt es eine Ausstellung oder ein Konzert, auf das Sie auch allein gerne gehen würden? Mit einem Plan B in der Hinterhand sparen Sie sich enttäuschte oder überstürzte Heimreisen und den Ärger über gefühlt „vertane“ Zeit.

Hot or not? Styling fürs Date: So gelingt der erste Auftritt!

Alles fühlt sich so gut an. Die Mails waren heiter. Die Stimme am Telefon klang sympathisch. Doch nun steht die Begegnung im echten Leben an. Tief durchatmen. Und vor allem: Nichts übertreiben! Unsere Tipps für ein entspanntes erstes Treffen:

Ab in die Komfortzone

Ob Klamotte, Schmuck oder Make-up: orientieren Sie sich vor allem am Wohlfühlfaktor. Denn: Wer sich in unbehaglich, eingeengt oder unsicher in seiner Aufmachung fühlt, strahlt genau das auch aus. Solche Signale können falsch gedeutet – und persönlich genommen werden. Also: KEINE Pellwurst-Tops, in denen Sie den ganzen Abend den Bauch einziehen, KEIN Hemd, bei dem schon die Knöpfe spannen und KEINE neuen Hosen, in die Sie sich mit dem Schuhlöffel hineinzwängen. Womit wir dennoch nicht nahelegen möchten, in den gemütlichen Jogginganzug zu schlüpfen! Überlegen Sie einfach, worin Sie sich attraktiv UND zu Hause fühlen.

Nicht hochstapeln, die Damen

Keine Frage: High Heels sind verdammt sexy. Aber nur, wenn man darin vernünftig laufen kann – und: zum richtigen Anlass! Wer damit auf Teufel komm raus auf der Erotikebene punkten will – oder wie eine Giraffe mit gebrochenen Beinen zum Date stolpert, tut sich keinen Gefallen. Auch kunstvoll aufondulierte oder hoch getürmte Frisuren könnten genau der Dreh zuviel sein wenn es um die zwanglose Begegnung geht. Mit Pech kommen Sie außerdem schon am Treffpunkt „vom Winde verweht“ an.

Männer, holt euch Hilfe

Vor allem Männer sind gerne unsicher, was angemessene und typgerechte Modeauswahl betrifft. Scheuen Sie sich nicht, gute Freundinnen oder enge Kolleginnen zu fragen, worin Sie wirklich gut aussehen. Mag sein, dass Sie auch mit 48 Jahren immer noch an Ihrem geliebten Jeansanzug hängen. Kann aber auch sein, dass jemand Ihnen ganz dringend mal sagen sollte, dass Sie sich damit inzwischen schlicht einfach völlig falsch „verkaufen“. Also: Fragen hilft!

I am what I am…

Natürlich sind Sie aufgeregt. Klar, möchten Sie gut ankommen und gemocht werden. Aber Achtung: das Bemühen, Ihre beste Seite zu zeigen, ist angebracht. Sich aber den Kopf zu zermartern, was der andere erwartet, der falsche Ansatz. Versteifen Sie sich nicht auf Schönheitsideale, die Sie aus dem Profil des Kontakts herauszulesen versuchen. So etwas führt gern zu völlig absurden Überlegungen. Beispiel: Sie tragen eine Brille und fühlen sich eigentlich ganz wohl damit? Dann tragen Sie sie auch zum Date. Besitzen Sie auch Kontaktlinsen und tragen Sie auch gern zum Ausgehen? Dann haben Sie die Wahl. Aber: Kaufen Sie sich nicht extra Kontaktlinsen, weil Sie mal gehört haben, dass Brillen unsexy sind.

Weniger ist mehr!

Und zwar wortwörtlich. Verzichten Sie bei Ihrem Date darauf, Ihr Gesicht unter Schichten von Farbe zu verspachteln. Der Mann möchte Sie kennenlernen und nicht Ihr künstlerisches Talent – oder das, was nach zwei Stunden Bauernmalerei von Ihnen übrig geblieben ist.
Fürs Outfit gilt dann das Gegenteil: Bitte nicht zu sehr am Stoff sparen. Ausschnitte, die seeeehr tief blicken lassen und/oder Röcke, die eher als Gürtel durchgehen, wirken schnell billig – und könnten das Bedürfnis, Sie näher kennenlernen zu wollen, auf eine – nennen wir es mal – extrem eindimensionale Ebene lenken.

Anziehend kommt von Anziehung

Fazit: Der erste Eindruck zählt! Vorausgesetzt, Sie liegen modemäßig nicht komplett daneben, entsteht er aber vor allem aus der „Echtheit“, die Ihr Auftreten verrät. Wie anziehend Sie auf den anderen wirken, wird niemals eine Frage der Pulloverfarbe oder des perfekten Stylings sein. Natürlich zählt die Mühe, die Sie sich gemacht haben, denn es verrät Ihrem Gegenüber, dass Ihnen sein Wohlgefallen wertvoll ist. Machen Sie sich also gern Gedanken, ziehen Sie etwas Schönes an und verzichten auf Arbeitskleidung und Schlabberlook. Aber versuchen Sie dabei immer, Sie selbst zu bleiben. Dann kann es gar nicht schief gehen…

Was sollte man zum ersten Date anziehen?

Kaum noch jemand wirft sich heute für ein Date in Smoking oder Cocktailkleid. Doch was ist dann das Outfit der Wahl für einen gelungenen ersten Auftritt? Wir haben unsere Mitglieder befragt – und verraten Ihnen hier die Ergebnisse. Eins vorab: Lässigkeit liegt vorn, und Männer ticken mal wieder ein wenig anders als Frauen…

„Was soll ich anziehen?“ – eine schwierige Frage, die jeden, der sich auf das spannende Treffen mit einem Menschen freut, der ihn sehr interessiert, bewegt. Wir haben über 800 unserer Mitglieder gefragt, wie Sie zur „Klamotten-Frage“ stehen:

Galaauftritte sind passé

Die Zeit der eleganten Klassiker scheint vorüber zu sein: Anzug und lange Kleider halten nur noch ganz wenige Singles beim ersten Treffen für angebracht. Wobei sich immerhin noch 6 Prozent der Männer in Schale werfen würden – im Verhältnis zu schlappen 1 Prozent der Frauen. Noch weniger angesagt: Sich für diesen Anlass extra neu einzukleiden. So finden 99 Prozent aller Befragten es völlig unnötig, Geld in ein beeindruckendes Outfit für die erste Begegnung zu investieren. Die Botschaft also bis hierher: Weniger ist mehr!

Schick statt schrill

Individuell darf’s nach übereinstimmender Meinung zwar gerne sein, aber bitte nicht zu schrill und exotisch. Auch hier findet fast jeder – nämlich 99 Prozent: Dezenz punktet vor auffälligem Putz… „Schick, aber nicht übertrieben“ sollte folgerichtig nach Meinung der klaren Mehrheit der Frauen (72 Prozent) der erste Auftritt ausfallen. Hier deutet sich ein Geschlechter-Unterschied an: Nur jeder zweite Mann (53 Prozent) schließt sich diesem Motto an. Sie stimmen auch eher als Frauen der Aussage zu, dass man sich in seinen Kleidern vor allem wohlfühlen sollte (32 Prozent gegenüber 23 Prozent).

Nur Wenige machen es sich einfach

Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck – verständlich, dass auch nur wenige so gut wie gar nicht über das passende Outfit grübeln. Dennoch: Immerhin fast 8 Prozent der Männer zerbrechen sich vor einem Date nicht unnötig den Kopf über ihre Garderobe, sondern tragen einfach das, was sie morgens angezogen haben. So entspannt gehen (erwartungsgemäß) nur 3 Prozent der Frauen in das erste Treffen.

Schlechte Karten für Pflegemuffel

Ob Jeans oder Jackett, Bluse oder Blazer – am Ende ist es wohl weniger eine Frage der Verpackung als vielmehr des Inhaltes, ob man im ersten Treffen überzeugen kann. Und dieser – ganz genau: Sie! – sollte in jedem Fall gepflegt und ansprechend sein. Fast die Hälfte – nämlich 45 Prozent der Befragten – verzichten nämlich gerne auf das zweite Date, wenn ihre Verabredung schon beim ersten Mal einen ungepflegten Eindruck hinterließ. Darauf wollen Sie es doch sicher nicht ankommen lassen…

7 tolle Winter-Dates

Winterzeit ist Kuschelzeit! Und selbst das grieseligste Wetter bietet perfekte Voraussetzungen für ein romantisches oder spannendes Rendezvous. Hier die schönsten Date-Ideen für die kalte Jahreszeit:

1. Der frühe Vogel…

…fängt den Wurm! Schließlich sind die Tage gerade eh schon kurz genug. Ein gemütliches frühes Brunch ist einfach ideal, um viel aus den kurzen Tageslichtstunden zu machen. Gut gefrühstückt können Sie dann gemeinsam entscheiden, was Sie danach noch unternehmen möchten. Zeit haben Sie schließlich genug…

2. X-mas-Shopping

In der Adventszeit können Sie mit Ihrem Date gemeinsam gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – indem Sie das Nützliche mit dem seeehr Angenehmen verbinden: Gehen Sie einfach zusammen Weihnachtsgeschenke shoppen! Sie können sich dabei wunderbar gegenseitig inspirieren und – ganz nebenbei – so einiges über ihr oder sein näheres Umfeld erfahren.

3. Wellness hoch zwei

Schwimmen, Saunieren oder ab in die Therme: Freizeitbäder und Fitnessclubs haben tolle Angebote, mit denen Sie es sich gemeinsam gut gehen lassen können. Durchgewärmt und tiefenentspannt plaudert es sich doch gleich viel besser. Ganz Mutige dürfen auch gern ein Zweier-Wellness-Paket mit Massage und Co. buchen.

4. Weihnachtsbäckerei

Man nehme: einige vielversprechende Rezepte, sie/ihn samt Zutatenliste mit zum Einkaufen und anschließend in die Küche. Dann backen Sie zusammen oberleckere Plätzchen, die natürlich auch gern gemeinsam vernascht werden dürfen. Die restlichen geben Sie ihm/ihr einfach als süße Belohnung und Erinnerung an das schöne Back-Erlebnis mit…

5. Dinner in the dark

Für alle, denen das Winterlicht noch nicht schummerig genug ist, gibt es Dunkelrestaurants. Bei einem „Dinner in the Dark“ sehen Sie zwar natürlich einander nicht, können sich dafür aber über alle anderen Sinne kennenlernen, umso intensivere Gespräche führen und vor allem: gemeinsam eine aufregende Erfahrung beim Gaumenschmaus in der Finsternis teilen!

6. Besinnliches Anglühen

Weihnachtsmärkte sind einfach der perfekte Ort, um sich entspannt näherzukommen. Bei einem duftenden Glühwein wird’s jedem schnell warm um’s Herz, die Stimmung ist heiter, die Atmosphäre beseelt. Und spätestens beim zweiten Getränk ist das Eis gebrochen und die Nervosität verflogen – versprochen!

7. Weißes Vergnügen

Es liegt Schnee? Super! Dann können Sie zusammen Rodeln gehen – oder Schlittschuhlaufen. Und sollte der Bilderbuchwinter doch mal wieder auf sich warten lassen, gibt es ja immer noch Indoor-Skihallen. Leihen Sie sich dort Skier aus – und gönnen Sie sich einen sportlichen Start ins Rendezvous…

Date lieber ungewöhnlich! So wird Ihr erstes Treffen zum Erlebnis

„Und, wo treffen wir uns?” – wenn’s um die erste Verabredung geht, neigen die meisten – leider – zum Standardprogramm: Café, Kneipe, Restaurant. Dabei gibt doch es so viele bessere Ideen! Probieren Sie es unbedingt mal mit einem etwas anderen Vorschlag…

Locker, lustig und natürlich prickelnd soll es sein – das erste Date mit dem Menschen, den man bisher nur über Mails oder Telefonate kennt. Seltsam darum: Die allermeisten, nämlich fast 70 Prozent, so unsere Umfrage unter PARSHIP-Mitgliedern, verabreden sich dafür in Café, Kneipe, Bar oder Restaurant. Dabei lässt es sich „auf einen Kaffee“ – eingekeilt zwischen Dame mit Dackel und einer rheinländischen Reisegruppe – nicht unbedingt komfortabel Beschnuppern. Und auch beim Essengehen ist man in der Frontalkommunikation gern eher mal verspannt. Viel schöner: gemeinsame Erlebnisse. Die schaffen die nötige Lockerheit – und spontane Situationen, sich wirklich kennen zu lernen. Etwas Phantasie – mehr brauchen Sie für so ein entspanntes erstes Date nicht.

Der Frischluft-Kick

Mutter Natur schenkt Raum zum Durchatmen, bestenfalls sogar richtig romantische Momente. Und zwar sommers wie winters. Spaziergänge an Seen, Flüssen, Kanälen (oder vielleicht sogar dem Meer?) sind besonders geeignet: Wasser zieht die meisten Menschen magisch an. Parks und Botanische Gärten sind unkomplizierter zu erreichen – und mit einem Picknickkorb bewaffnet können Sie mit etwas Selbstgezaubertem auf der grünen Wiese überzeugen. Oder wie wäre es mit einem gemeinsamen Ernteeinsatz in der Obstplantage für Selbstpflücker? Wer will, kann hinterher die erlesenen Früchtchen dann gemeinsam verarbeiten…

Kleine Abenteuer

Für viele Männer wirkt eine Frau sehr reizvoll, die sich auf etwas abenteuerlichere Unternehmungen einlässt. Noch ein Argument gefällig? Laut US-Studien besteht bei Menschen, die Aufregendes miteinander erleben, eine größere Chance, sich zu verlieben. Ob Besuch im Kletterpark, Segeln, Mountainbiken oder Reiten: Wer schon im Mailkontakt gemeinsame sportliche Interessen entdeckt, hat gute Karten für willkommene Vorschläge. Sie müssen ja nicht gleich zum Bungeesprung antreten. Ein Besuch der Jahrmarkt-Achterbahn tut es natürlich auch.

Den Sinnen Beine machen

Für alle, die gerne mit allen Sinnen erleben, ist ein Bummel über den Wochenmarkt eine lustvolle Angelegenheit. Über Käseproben und Brotverkostungen ergibt sich der Smalltalk von allein. Oder sind Sie (beide) eher der Kultur-Typ? Im Sommer locken Botanische Gärten locken mit musikalischen Programmen, winters vielleicht eine Matinee? Ein ungewöhnlicher Rahmen kann selbst Klassikneulinge schnell überzeugen…

Auf Entdeckertour

Auch Stadtkinder können gemeinsam Abenteuer bestehen. Bereiten Sie eine „Überraschungsreise” vor: Lassen Sie Ihr Date einfach spontan entscheiden, welche Straßenbahn oder welchen Bus Sie nehmen – und haben Sie für jeden Stadtteil ein ungewöhnliches „Besichtigungsobjekt” in petto: ein verwunschener Hinterhof, ein witziger Teeladen, eine Bank mit herrlichem Ausblick. Wer Lust auf echtes Neuland hat, verabredet sich vielleicht sogar in einer (nahegelegenen) Stadt, die beide nicht kennen. Selbst wenn am Ende der Funke nicht überspringen sollte – so ein Tag bleibt für Sie beide unvergesslich.

Überraschen, nicht überfordern!

Wichtig: Bringen Sie bei Ihren Ideen klar rüber, dass es sich um Vorschläge handelt! Lassen Sie dem anderen die Chance, mitzugestalten. Nicht jeder ist wild auf Abenteuer – oder für mehr als den obligatorischen Cafébesuch beim ersten Mal zu haben. Und wer auf gut Glück Event-Tickets besorgt, wirft unter Umständen sein Geld aus dem Fenster. Fazit: Überraschungen sind erlaubt – Überrumpelungen doof. Also lieber herantasten und ausloten, ob der andere sich für Spontanes oder Ungewöhnliches begeistert und immer Gegenvorschläge zulassen. Jemanden unvorbereitet zum Steilwandklettern schleppen, Tagesmärsche durchs Hochgebirge oder der Besuch einer Wagneroper sind fürs erste Mal schlicht zuviel des Guten. Denken Sie daran: Wenn es prima läuft, haben Sie für so was noch gaaanz viel Gelegenheit.

Umwerfend und umsonst: 9 tolle Date-Ideen

Café und Restaurant kann ja jeder. Überraschen Sie lieber mit etwas Besonderem. Wir hätten da ein paar schöne Date-Anregungen. Das Beste: Sie kosten (so gut wie) nichts. Frei nach dem Motto: Toll, nicht teuer!

1. Himmel auf Erden

Wozu ins Planetarium? Der Nachthimmel bietet allabendlich gratis spektakuläre Ausblicke! Ob Sie den Vollmond bestaunen möchten – oder gemeinsam Sternenbilder deuten (geht prima per App!): Herrliche Plätzchen dafür bieten sich (fast) überall. Ideal in der Stadt: Sternegucken auf dem Dach in romantischer Zweisamkeit. Im Herbst gehören natürlich eine Decke und heißer Tee in der Thermoskanne (oder ein feiner Rotwein) dazu…

2. Probefahrt ins Glück

Sie fahren einen alten Audi, aber möchten der Auserwählten gern etwas Besonderes bieten? Eine gemeinsame „Probefahrt“ in Ihrem (oder ihrem?) Traumauto ist ein aufregendes Erlebnis, für das Sie beide lediglich ein wenig schauspielerisches Talent brauchen. Und dem Näherkommen wird es auf keinen Fall schaden, wenn Sie beim Autohändler für einige Minute schon mal das selbstverständliche Pärchen mimen müssen…

3. Köstliche Stunden

Probieren Sie doch einfach gemeinsam etwas (aus): In Winzereien oder Brauereien können Sie gut herausfinden, ob Sie den gleichen Geschmack haben – wortwörtlich. Hier werden interessante Führungen angeboten – bei denen die hergestellten Tropfen auch in Ruhe zusammen verkostet werden können.

4. Heim-Kino

Ganz großes Kino geht auch Zuhause: Leihen Sie sich einen Beamer, sorgen Sie für Popcorn und den richtigen Film (versuchen Sie, im Profil Hinweise auf die Vorlieben Ihres Dates zu erahnen). Nun fehlt nur noch eine freie Wand – oder ein Laken, und schon kann der exklusive Filmabend beginnen…

5. Ab ins Blaue

Gehen Sie gemeinsam auf Abenteuerreise – in der eigenen Stadt! Setzen Sie sich einfach in einen Linienbus – oder die S-Bahn – und schauen, wo Sie landen. Wetten, dass es Ecken gibt, in denen Sie (und Ihre Begleitung) noch nie waren?

6. Schatzsuche

Schlendern, entdecken, plaudern – das funktioniert super auf Flohmärkten. Sie werden sich wundern, wie schnell sich Gesprächsstoff ergibt, wenn Sie gemeinsam ulkige, hässliche oder nostalgische Funde machen…

7. Nachtwanderung

Ein echter Kitzel, der nicht nur bei Kindern für wohlige Spannung sorgt: Zu später Stunde durch menschenleere Strassen streifen und sich flüsternd gemeinsam die Nacht erobern. Ganz Mutige bewaffnen sich mit Decken – und machen Kuschelrast im Park…

8. Wochenend-Abenteuer

Back to the roots: Schultern Sie wie zu Studentenzeiten den Rucksack mit Campingkocher, Schlafsack und Isomatte – und wandern einfach gemeinsam drauflos. Versprochen: Es wird spannend – und irgendwo werden Sie ein feines Eckchen finden. Funktioniert natürlich auch als „Light“- Version – sprich: gut geplant mit gebuchtem Zeltplatz, wenn Ihnen das lieber ist.

9. Spiel, Spaß, Spannung

Gehen Sie es mal spielerisch an: Laden Sie ein paar Freunde mit dazu – und gönnen Sie sich einen gemeinsamen Spieleabend. Ob Pokern, Mensch-ärgere-dich-nicht, Tabu oder Doppelkopf – die fröhliche Gesellschaft nimmt der Befangenheit den Wind aus den Segeln. Netter Nebeneffekt: Ihre Freunde können sich ein Bild von dem Menschen machen, der Ihr Interesse geweckt hat – und Ihnen ein ehrliches Feedback geben…

Das Kino-Date: Film ab für große Gefühle!

Es ist schön dunkel. Knisternde Spannung liegt in der Luft. Und keiner muss sich um Kopf und Kragen stottern. Stattdessen gemeinsames Zurücklehnen und Genießen. Unsere große PARSHIP-Umfrage* hat ergeben: Kino kommt gut, besonders beim zweiten Date!

Rendezvous mit Relax-Faktor

Manchmal bedarf es gar nicht so vieler Worte… Nach den mühsamen Herantast-Gesprächen beim Kennenlernen ist der gemeinsame Blick auf die große Leinwand eine schön entspannte Date-Variante, da sind sich Männer und Frauen einig. Mehr als zwei Drittel, nämlich 72 Prozent, finden nach unseren Umfragen das Kino den passenden Ort für eine romantische Verabredung. Und 46 Prozent würden sich speziell beim zweiten Date dafür entscheiden. Tatsächlich kann man mit dem Vorschlag, ins Kino zu gehen, sogar richtig punkten: 55 Prozent finden die Idee überraschend, aber passend.

Jeder kommt auf seine Kosten

Warum ist das Kino perfekt für ein Rendezvous? Hier sind die Männer romantischer, als man ahnt: Sie mögen besonders das kuschelige Drumherum (57 Prozent) und die Möglichkeit, sich näherzukommen (57 Prozent). Frauen ist der Gesprächsstoff, der sich aus dem Kinobesuch ergibt, wichtiger (48 Prozent). Außerdem schätzen Sie es, den gemeinsamen Abend im Kino langsam angehen zu können (45 Prozent).

Perfekter Start in den Abend

Im Filmtheater springt gern mal der Funken über: 50 Prozent haben schon einmal den ersten Kuss im Kino erlebt. Wenn es auf der Leinwand nicht nur beim Küsschen bleibt, ist das für viele unproblematisch. Statt bei erotischen Filmszenen peinlich berührt zu sein, fühlen sich 31 Prozent der Männer und 25 Prozent der Frauen eher inspiriert und finden, dass so die Spannung eines Dates aufgeladen werden kann. Was nicht heißt, dass man den Leinwandhelden gleich alles nachmachen möchte: Die meisten ziehen es nach dem Kino vor, miteinander über den Film zu reden (51 Prozent), Essen zu gehen (21 Prozent) oder einfach zu Bummeln (16 Prozent). Immerhin fast 5 Prozent der Männer würden es aber wagen, ihre Begleitung hinterher zu sich nach Hause einzuladen. Nur 0,2 Prozent der Frauen würden dasselbe tun.

Raubein goes Romantik

Bei der Filmauswahl sind Männer kompromissbereiter als Frauen: Jeder Zehnte würde sich seiner Begleiterin zuliebe einen Film ansehen, der ihn überhaupt nicht interessiert. Bei den Frauen sind dazu nur 0,7 Prozent bereit. Erstaunlich: 45 Prozent der Männer, aber nur 28 Prozent der Frauen, würden romantische Filme für ihr Rendezvous aussuchen. Überhaupt verwandelt Kino Männer in Charmeure: 21 Prozent der Befragten lassen sich von Filmen zu Komplimenten anregen. Frauen sind da viel zurückhaltender, nur 9 Prozent lassen sich hinterher zu Komplimenten hinreißen.

* PARSHIP-Umfrage in Zusammenarbeit mit der Kampagne “Kino. Dafür werden Filme gemacht”, 2.6720 Befragte.

No oder Go: Mit Geschenk zum Date?

Wunderbar, das Date ist abgemacht! Dennoch haben Sie noch ein kleines Problem, spätestens bevor Sie sich auf den Weg machen. Sie fragen sich: Soll ich eine Kleinigkeit mitbringen?

1. So klein wie möglich

Ein Geschenk kann dazu führen, dass sich das Gegenüber überfordert fühlt und die nett gemeinte Geste völlig falsch versteht. Im schlimmsten Fall werden dann Erwartungen unterstellt, die so vielleicht gar nicht gemeint waren oder der Beschenkte fühlt sich in irgendeiner Weise “verpflichtet”. Um diese Situation zu vermeiden, sollte ein Mitbringsel zu einem ersten Treffen also so klein wie möglich ausfallen.

2. Wertvoll oder kreativ?

Absolute No-Go‘s sind Dinge, die wertvoll sind und viel Geld kosten, wie beispielsweise Schmuck oder Parfüm. Beides sind Geschenke, die sich Liebende schenken und – so unkreativ sie letztlich auch sind – auch sehr intim sind. Kreative Geschenke sind natürlich schön und zeugen von ernsthaftem Interesse und vor allem Aufmerksamkeit – können aber ebenfalls als zu anmaßend oder aufdrängend empfunden werden. Sparen Sie sich die Zusammenstellung der Songs, über die Sie gesprochen haben, also für einen späteren Zeitpunkt auf – der Effekt ist auch dann noch auf Ihrer Seite.

3. Blumen oder Süßes

Wer nun auf keinen Fall mit leeren Händen zu einem Treffen kommen möchte, sollte sich wahrscheinlich auf die Klassiker verlassen: Blumen oder Süßes. Doch gerade bei Süßkram sollten Sie sich versichern, dass Ihr Gegenüber nicht gerade auf Diät ist. Und auch Blumen haben so ihre Tücken: So sagt ein einziges Blümchen zwar mehr als tausend Worte, ein ganzer Strauß hingegen ist wie ein Totschlagargument – eben zu viel des Guten. Auch die Wahl der Blumen ist nicht unwichtig: Rosen sind tatsächlich unangebracht – es ist die Blume der Liebe, und von der ist beim ersten Date meist noch nicht die Rede. Die Calla hingegen ist bei all ihrer Schönheit immer noch die Totenblume.

Tipp: Im Zweifel belassen Sie es bei dem einzigen Geschenk, das wirklich zählt – Sie selbst.

Schüchtern? Macht doch nichts! 8 Tipps

Schwitzende Hände, Herzklopfen, verbale Blackouts? Schüchternheit nervt, ist aber überhaupt kein Hindernis, ein tolles erstes Date hinzubekommen. Wir verraten Ihnen, wie Sie es sich und Ihrem Gegenüber.

1. Entwaffnen Sie mit Ehrlichkeit

Trinken Sie sich AUF GAR KEINEN FALL Mut an! Besser: Gestehen gleich zu Beginn, dass Sie eher introvertiert sind – und darum sehr aufgeregt. Er oder Sie kann dann (mit)entscheiden, wie man damit am besten umgeht. Keine Sorge: Auch weniger Schüchterne sind beim Kennenlernen nervös – und die meisten finden eine gewisse Zurückhaltung deutlich anziehender als dumpfe Draufgängerei.

2. Just smile!

Ganz besonders in aufregenden Situationen fällt es schüchternen Menschen schwer, zu lächeln. Tun Sie es trotzdem! Sie werden sehen, dass Ihr Lächeln erwidert wird, sie lockerer macht – und das Eis bricht. Auch wenn Ihnen partout nichts Schlaues einfällt, oder Ihre Zunge wie gelähmt scheint: Ein verlegenes Lächeln ist eine wundervolle Antwort auf viele Fragen!

3. Suchen Sie sich glänzende Vorbilder

Wissen Sie, was Sie mit Justin Timberlake, Robert de Niro, Julia Roberts und Mahatma Gandhi gemeinsam haben? Schüchternheit! Es gibt viele berühmte Menschen, die sehr weit gekommen sind, obwohl sie früher sehr scheu waren. Merke: Zurückhaltung ist vielleicht ein Hindernis, aber keine unüberwindbare Hürde. Es ist möglich, damit zu leben – oder sie sogar zu überwinden.

4. Spielen Sie verrückt

Die meisten Schüchternen machen sich zu viele Gedanken darüber, was andere über sie denken KÖNNTEN. Trainieren Sie Ihr Selbstbewusstsein: Tun Sie (kleine) Dinge, die Sie normalerweise nicht machen würden. Tragen Sie zum Beispiel einen Tag lang einen Hut – Sie werden sehen, wie schnell es möglich ist, sich an komische Blicke zu gewöhnen. Tun Sie ab und zu etwas Verrücktes. Es hilft, Hemmungen abzubauen und selbstsicherer zu werden.

5. Machen Sie Ihren Mund auf

Nutzen Sie Gelegenheiten, zu reden – anstatt sich zu verstecken: an der Supermarktkasse, in Meetings, im Treppenhaus. Selbst wenn Sie nichts Wichtiges zu sagen haben – Sie schulen so in weniger angstbesetzten Situationen Ihre Fähigkeit, zu kommunizieren. Auch Theatergruppen, Rhetorikkurse und Debattierklubs sind tolle Spielwiesen, um die Furcht abzubauen und selbstsicherer zu werden.

6. Nutzen Sie Körpersignale

Es verschlägt Ihnen die Sprache? Atmen Sie tief durch, konzentrieren Sie sich auf den Partner, statt auf sich. Wenden Sie sich Ihrem Gegenüber zu: Lösen Sie Ihre Arme aus der Verschränkung, legen Sie sie locker auf den Tisch. Schlagen Sie die Beine so übereinander, dass das übergeschlagene Bein zu Ihrem Partner zeigt. Nicken Sie, wenn Ihnen gefällt, was der andere sagt. Schauen Sie Ihm oder Ihr in die Augen. Lächeln Sie. All das sind Botschaften, die ankommen.

7. Lassen Sie den Rahmen sprechen

Sie haben Angst davor, dass Ihnen beim Restaurantbesuch vor Aufregung der Bissen im Halse stecken bleibt? Dann schlagen Sie für das erste Treffen etwas vor, bei dem Sie gemeinsam etwas unternehmen – und aus dem sich automatisch und unkompliziert Gesprächsthemen ergeben: Besuchen Sie eine Ausstellung oder eine Sportveranstaltung, wagen Sie sich in den Klettergarten oder gehen Segeln; aus dem Profil der Person, für die Sie sich interessieren, ergeben sich konkrete Anhaltspunkte für gemeinsame Interessen!

8. Nobody is perfect

Schüchterne Menschen haben große Furcht vor der Ablehnung ihrer Person. Es ist im Leben aber nun mal so, dass man niemals von allen gemocht werden kann! Darum: Nehmen Sie das Urteil anderer – auch das Ihres Datingpartners – zwar wichtig, aber nicht zu wichtig. Er sollte sie nämlich grundsätzlich so mögen, wie Sie sind, SAMT Ihren kleinen Macken, also auch mit Ihrer Schüchternheit! Und sollte es tatsächlich daran scheitern – seien Sie froh darüber! Dann passt es nämlich eben einfach nicht.

Nervös vorm ersten Date? 7 Cool-down-Tipps

Das erste Date rückt unaufhaltsam näher. Eigentlich toll. Nur: Ihre Nerven liegen blank, das Herz flattert? Ruhig Blut! Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre innere Anspannung ganz locker in den Griff bekommen. So wird aus gemeiner Nervosität wohlige Vorfreude:

Ihre Gedanken kreisen unaufhörlich um die Verabredung, Ihr Puls rast? Dann beenden Sie das Kopfkino schnellstens! Ablenkung lautet das Wort der Stunde. Wir haben Ihnen ein kleines Soforthilfe-Programm gegen akutes Lampenfieber zusammengestellt. Kombinieren Sie die Tipps gern nach Lust und Laune…

Richtig gut aufgelegt

Was ist Ihre Lieblingsmusik? Rein damit in den Player und aufgedreht! Geeignet sind Songs, die Sie beflügeln und sich gut fühlen lassen. Mitträllern? Abtanzen? Alles erlaubt! Das Ergebnis: Die Stimmung steigt und die Aufregung legt sich – garantiert! Diese Maßnahme eignet sich auch für den Weg zum Date (wobei sich dann das Aus-sich-Herausgehen eher in Maßen halten sollte).

Ruf doch mal an!

Wer sagt denn, dass Sie allein mit Ihrer Nervosität klarkommen müssen? Genau für solche Momente sind doch gute Freunde da: Rufen Sie einen Ihrer Liebsten an. Quatschen Sie sich aus, amüsieren Sie sich gemeinsam über Ihren Zustand – und lassen Sie sich den Rücken stärken. Sie werden sehen: Hinterher sieht die Welt schon ganz anders aus…

Humor ist…

…wenn man trotzdem lacht! Tatsächlich eines der besten Rezepte für fast jeden Ausnahmezustand. Und gegen Nervosität sowieso. Ob es nun ein Comic von Ihrem Lieblingszeichner ist oder Sie sich ein paar skurrile Videos auf YouTube gönnen – alles ist recht, was Sie zum Schmunzeln bringt. Mit einem heiteren Lächeln im Gesicht ist alles nur noch halb so wild.

Gut imprägniert

Klingt erstmal vielleicht wenig romantisch, hilft aber wirklich, die innere Anspannung zu bezähmen: Überlegen Sie sich ein paar spannende Gesprächsthemen für den Abend. Legen Sie sich lustige Anekdoten für eventuelle Gesprächspausen zurecht. Das lässt Sie sich sicherer fühlen und imprägniert Sie gegen übermäßige Verlegenheit.

Einatmen, ausatmen…

Hört sich an wie eine Plattitüde – wirkt aber tatsächlich umgehend: Einfach gaaaanz tief durchatmen. Schließen Sie dabei gern die Augen und konzentrieren Sie sich nur darauf. Atmen Sie für einige Minuten bewusst doppelt so lange aus wie ein. Idealerweise holen Sie Luft über die Nase – und atmen über den leicht geöffneten Mund wieder aus. So einfach diese Übung ist, so sehr beruhigend ist sie auch.

Körpereinsatz

Setzt natürlich ein wenig Übung voraus, ist aber enorm effektiv: Autogenes Training setzt auf Entspannung über eine vertiefte Wahrnehmung des eigenen Körpers. Die Wirksamkeit gegen Unruhe und nervöse Zustände ist wissenschaftlich erwiesen!

Think pink!

Experten nennen es „positive Visualisierung“: Stellen Sie sich Ihr Date in der perfektesten Version vor. Alles läuft wie am Schnürchen, Sie reagieren charmant, sind souverän und einfach nur entspannt. Solche Tagträume beruhigen ungemein und nehmen viel von der Angst.

So sagt man ein Date fair ab

Sie haben sich verabredet – aber wie Sie es auch drehen und wenden: Sie werden es einfach nicht schaffen?! Um es sich nicht leichtfertig zu verscherzen, sollten Sie beim Absagen einiges berücksichtigen:

Keine Zeit verlieren!

Sobald Ihnen schwant, dass Sie absagen müssen, sollten Sie handeln – auch wenn es Ihnen noch so unangenehm ist! Stellen Sie sich vor, Sie hätten sich ewig Gedanken über Ihr Outfit gemacht, stehen aufgeregt, gestiefelt und gespornt in der Haustür – und dann kommt… das „Doch-Nicht“. Was für ein Gefühls-Absturz! Also: Wenn Sie es sich nicht gründlich verderben wollen, geben Sie immer so bald wie möglich ein Zeichen!

Höchstpersönlich

So praktisch SMS auch sein mögen: Für jede Form der Absage sind Sie schlicht unangebracht. Egal wie aufrichtig Sie es meinen – eine Kurznachricht hinterlässt immer den schalen Beigeschmack von fadenscheiniger Ausrede, mit der sich unpersönlich aus der Affäre gezogen wird. Rufen Sie Ihr Date an! Ihre Stimme wird überzeugend vermitteln können, dass es Ihnen wirklich Leid tut, das Treffen verschieben zu müssen.

Bei der Wahrheit bleiben

Neben einer ehrlichen Entschuldigung sollten Sie triftige Gründe dafür nennen, das Date vertagen zu müssen. Ob Krankheit oder Jobstress – den Grund zu kennen, ermöglicht dem anderen, sich nicht abgeledert und schlecht zu fühlen. Verzichten Sie aber bitte unbedingt darauf, Dramatisches zusammenzuflunkern, um sich zu erklären. Bleiben Sie ehrlich – selbst wenn es beispielsweise schwer sein mag, zu vermitteln, dass Ihre beste Freundin mit Liebeskummer in diesem Moment vorgeht.

Heute ist nicht alle Tage…

Schlechte Nachrichten verkaufen sich am besten im Doppelpack mit einer guten Nachricht. Soll heißen: Schlagen Sie Ihrem Date-Partner mit der Absage gleich ein neues Treffen vor. Versprechen Sie, dass der andere in jedem Fall „Einen gut hat“, das erste Getränk beim nächsten Mal auf Sie geht – wie auch immer… So kommt deutlich an, dass das Bedauern ebenso auf Ihrer Seite liegt. Und es gibt ein (konkretes) nächstes Mal, auf das Sie sich gemeinsam vorfreuen können.

Geht vielleicht doch noch was?

Manchmal ist es besser, es doch noch irgendwie möglich zu machen. Vor allem dann, wenn Ihnen ganz besonders viel an dem anderen liegt. Oder Sie vielleicht schon das vorherige Date absagen mussten. Gehen Sie in solchen Fällen in sich, ob Sie es nicht doch trotz Schnupfnase schaffen – oder ob Sie für Ihr Date dann eben mal eine (Arbeits-)Nachtschicht einlegen können. Sicher ist: Damit zeigen Sie, wie wichtig Ihnen die Sache ist – unmissverständlich!

Spielchen? Ein No-Go!

Welcher Grund auch immer Sie dazu bewegt (oder zwingt), ein Date abzusagen – einer sollte es niemals sein: Strategie-Spielchen zu spielen. Sich rar zu machen und den andern zappeln zu lassen, dürfen Sie gern unreifen Teenagern überlassen. Suchen Sie einen Partner, der nur dabei ist, solange Sie ihn hinhalten und sich künstlich interessant machen? Genau: Ein Date abzusagen, um künstlich Spannung aufzubauen, ist ganz klar der Holzweg zu einem Kontakt mit Perspektive.

Date abgesagt? So erkennen Sie faule Ausreden

Es lief glatt. Bis jetzt: Sie haben sich verabredet, aber: Ihm oder Ihr kommt etwas dazwischen – schlimmstenfalls sogar in Serie?! Wir verraten Ihnen, woran Sie erkennen, dass Sie es mit einer Hinhalte-Taktik zu tun haben. Die Wahrheit hinter Date-Absagen…

Das Gemeine: Kennt man sich noch nicht wirklich, grenzt es an Kaffeesatzleserei, eine Absage (oder mehrere) einzuordnen. Erst recht, wenn man via Email oder SMS kommuniziert und die wertvollen Botschaften der Körpersprache fehlen… Da heißt es: Zwischen den Zeilen lesen – und im Zweifel selber für Klarheit sorgen:

1. Er/Sie drückt sich um das Gespräch

Greift Ihr Date für die Absage zum Telefonhörer, ist das erstmal ein gutes Zeichen. Im persönlichen Gespräch lässt sich viel schlechter flunkern. Eine knappe SMS-Absage hingegen lässt eher darauf schließen, dass der andere entweder kalte Füße bekommen hat oder es sich ziemlich einfach machen möchte. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Warten Sie ab, ob der andere dann das Gespräch mit Ihnen sucht, wenn er wieder „Luft“ dafür hat.

2. Abenteuerliche Erklärungen

Es gibt nun mal Situationen, die es einem unmöglich machen, selbst hocherfreuliche Termine wahrzunehmen. Dazu zählen beispielsweise Ausfälle durch Krankheit, spontane Jobverpflichtungen oder Freunde in Not. Berücksichtigen Sie das immer. Prüfen Sie: Erklärt Ihr Date-Partner, warum er verhindert ist? Gut! Klingen die Argumente überzeugend – oder abenteuerlich? Spricht der andere mit höherer Stimme als sonst (wer lügt, hebt seine Stimmlage an!). Hören Sie auf Ihren Bauch! Denn: Einmal darf das Kind/die Schwester/die Oma krank werden – und vom Date abhalten. Spätestens bei der zweiten abenteuerlichen Absage sollten Sie hellhörig werden!

3. Aufgeschoben, nicht aufgehoben

Wie gesagt: Telefonische Absagen sind positiv zu werten, klare Worte des Bedauerns ebenso. Noch besser: Konkrete Alternativ-Angebote für ein nächstes Treffen. Sie dürfen dann davon ausgehen, dass der andere echtes Interesse hat, sie zu sehen – und tatsächlich nur momentan verhindert ist.

4. Bleibt Er/Sie am Ball?

Selbst wenn mit der Absage kein neues Date-Angebot kommt: Wer wirklich etwas von Ihnen möchte, wird sich weiter um Kontakt bemühen. Zeitnah. Vergehen viele Tage oder gar Wochen, bis Sie wieder vom anderen hören, dürfen Sie misstrauisch sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit jemandem zu tun haben, der taktisch agiert – und unverbindlich auf mehreren Hochzeiten tanzt, ist hoch.

5. Im Zweifel: Klare Worte

Es sprechen alle Indizien dafür, dass die Absagen – selbst in Serie – keine Taktiererei sind? Trotzdem kommt Ihnen das ewige Aufschieben spanisch vor? Suchen Sie das Gespräch! Wählen Sie klare, aber freundliche Worte, um deutlich zu machen, dass dieses Verhalten enttäuschend für Sie ist. Erklären Sie ruhig, dass Ihnen einiges daran liegt, den anderen zu treffen und besser kennenzulernen. Bleiben Sie dabei unbedingt souverän – und verzichten Sie auf Vorwürfe oder Unterstellungen.

Dating-Knigge fürs erste Treffen

Schüchternheit ist kein Grund zur Sorge und schon gar keiner für die vielen kleinen Fallstricke, denen jeder bei einem Date begegnen kann. Damit Sie vor diesen gewappnet sind, haben wir ein paar davon für Sie zusammengestellt …

1. Auf gute Manieren achten

Es soll tatsächlich Menschen geben, die entweder nie Manieren hatten oder sie von Zeit zu Zeit einfach mal vergessen. Man könnte es also vielleicht der Nervosität bei einem ersten Date zuschreiben, wenn jemand die ersten Minuten des Gesprächs den Augenkontakt vermeidet. Auch nicht schlimm ist es, wenn man sich in einem noblen Restaurant verabredet und nicht weiß, in welcher Reihenfolge das Besteck verwendet wird. Unentschuldbar ist es allerdings, dem Date die Tür vor der Nase zufallen zu lassen oder sich aus Schusseligkeit um eine halbe Stunde zu verspäten – vielleicht auch noch, ohne Bescheid zu geben.

2. Körperliche Peinlichkeiten vermeiden

Außerordentlich gravierend sind die “körperlichen Unannehmlichkeiten”. Sie wiegen deshalb besonders schwer, weil die körperliche Attraktivität bei einem Date durchaus von Wichtigkeit ist. Wer sich körperlich nicht anziehend findet, der wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht verlieben. Es versteht sich also eigentlich von selbst, zu einer Verabredung frisch geduscht und mit sauberen Fingernägeln zu erscheinen. Aber auch das Nasebohren oder Nase hochziehen sollte möglichst unterlassen werden. Da zählt auch die Nervosität nicht mehr als Ausrede. Aber auch ungewollt peinliche Situationen lassen sich vermeiden, indem frau zum Beispiel kein weißes Shirt bei sommerlichem Regen anzieht.

3. Tabu-Gesprächsthemen wählen

Unangenehm wird es zum Beispiel dann, wenn jemand auf übertriebene Art und Weise zu punkten versucht. Mit angeblichen Promi-Bekanntschaften zu protzen ist genauso unmöglich, wie den eigenen Wert mit Promi-Bekanntschaften steigern zu wollen, die es tatsächlich gibt. Reden Sie über sich, nicht über andere. Aber vor allem: Reden Sie nicht nur über sich. Selbstverliebtheit kommt beim Gegenüber nicht gut an. Auch indiskrete Fragen können ein Date schneller platzen lassen, als einem lieb ist. Wer mit indiskreten Fragen versucht, Nähe herzustellen (beispielsweise, wie der andere die sexuelle Durststrecke in der Single-Zeit ertragen hat), kann ganz schnell eine Bauchlandung hinlegen und sitzt am Ende alleine da. Unbedingt zu vermeiden sind auch ausufernde Reden über ehemalige Beziehungen, bei denen der oder die Ex nicht gut wegkommt.

4. Sofort anfassen

Tatsächlich gehört es zum Kennenlernen dazu, dass Distanz abgebaut wird. Das erste Date ist für Tuchfühlung allerdings wirklich noch etwas früh. Bei der Wiederholung eines Treffens können Sie jedoch mit ziemlicher Sicherheit mit Berührungen rechnen. Deshalb sind Ihre Vorstellungen aber noch lange nicht “irrig”. Denn es ist auch eine Sache der persönlichen Geschwindigkeit. Möglicherweise setzen gerade Männer, denen es schwerer fällt als Frauen, Zuneigung verbal auszudrücken, auf diese Weise Zeichen – mal mehr, mal weniger geschickt. Zudem führt die Online-Partnersuche oft dazu, dass man sich einander schriftlich schon sehr nahe fühlt. Beim Treffen möchte Ihr Gegenüber vielleicht weitermachen, wo die letzte Mail aufhörte, während Sie sich um einige Schritte zurückgeworfen fühlen.

5. Freunde mitbringen

Klar, in Anwesenheit unserer besten Freunde fühlen wir uns sicher, aber wer auf die Idee kommt, sie mit zum Date zu nehmen, der stößt ganz sicher nicht immer auf Verständnis des anderen. Letztendlich geht es um Sie beide und darum sich kennenzulernen. Den besten Freund stellen Sie Ihrer Verabredung noch früh genug vor. Fühlen Sie sich jedoch all zu unsicher bei einem Date mit einer, Ihnen eigentlich fremden, Person, so sagen Sie ihr das. Vereinbaren Sie mit einer Freundin oder einem Freund sich von dieser/diesem bringen und abholen zu lassen. Ihr Date wird das gewiss verstehen.

6. Bezahlen

Das Bezahlen beim ersten Date ist für viele heikel. Die strikte Rollenverteilung von einst bot Sicherheit: Frauen konnten getrost ohne Geld ausgehen, und kein Mann musste fürchten, durch eine Einladung gönnerhaft zu erscheinen. Doch auch heute gibt es etliche Männer, die gern das Bezahlen beim ersten Date übernehmen. Manchen Mann ärgert es aber auch, wenn ihm eine Anspruchshaltung entgegenschlägt. Doch was tun, wenn so gegensätzliche Erwartungen aufeinanderprallen? Sprechen Sie die Sache direkt an: “Wie wollen wir’s machen?” Oder auch: “Dein Verhalten irritiert mich.”, ohne dabei jedoch Ihre Vorstellungen zum Maßstab zu erheben. Dann kommt es drauf an, wie Ihr Gegenüber reagiert. Wer niedrige Beträge so penibel aufteilt wie bei dem geschilderten Date, outet sich als kleinlich und wenig höflich. Am besten umschiffen Sie die Klippen beim Kennenlernen wie eben das Bezahlen beim ersten Date mit Toleranz, Humor und Flexibilität. Und vielleicht gefällt Ihnen ja der folgende Kompromiss: Über große Summen kann man reden, bei kleineren Beträgen bezahlt, wer den Geldbeutel zuerst zur Hand hat.

Video-Tipp: Das erste Date: Wer bezahlt?

Antworten vom Single-Experten. Wie teuer darf oder sollte eine Verabredung sein? Und wer übernimmt die Rechnung? Eine klassische Frage. Die Antwort verrät Ihnen PARSHIP-Coach Eric Hegmann.

7. Gesprächsthemen

Überlegen Sie sich ein paar Fragen, die im Notfall zur Überbrückung von Schweigen dienen können. Denn manchmal ist die Wortlosigkeit bei einem Date eher der Aufregung geschuldet, als dem fehlenden Draht zueinander. Knüpfen Sie an Stichworte aus dem Profil Ihres Partners an, überlegen Sie, was Sie wirklich am anderen interessiert.

A touch too much? Der kleine Körperkontakt-Knigge

Mit dem Körperkontakt ist das so eine Sache: Es fühlt sich großartig an, wenn beide einander nahekommen möchten. Aber wenn einer noch nicht soweit ist, gibt es nichts Unangenehmeres als unerwünschte Berührungen. Ganz wichtig darum: Grenzen erspüren – und sie respektieren. Alles eine Frage des Feinstofflichen…

Es war eigentlich ein toller Abend. Bis jetzt. Nun stehen Sie neben einem Menschen, den Sie kaum kennen und fühlen seine Hand auf Ihrer Hüfte. Diese Hand bewegt sich sogar langsam, aber zielsicher noch weiter nach unten… Und, schwuppdiwupp: Die gesamte Begeisterung über den bisher entspannten ersten gemeinsamen Abend weicht der verkrampften Überlegung, wie man diese Handgreiflichkeit möglichst taktvoll beenden kann.

Gespür für die Komfortzone

Vor allem Männer neigen dazu, schon am Beginn des Kennenlernens auf Tuchfühlung zu gehen. Auch gern, ohne dass Signale oder gar Aufforderungen von ihr vorausgegangen sind. Das Problem: Frauen fühlen sich so schnell bedrängt – und verzichten im schlimmsten Fall auf weitere Treffen, statt sich unerwünschten Distanzlosigkeiten auszusetzen. Männer sollten darum besonders auf kleine Zeichen achten, die ausdrücken: Bitte (noch) Abstand halten! Beine, die sie in die andere Richtung verschränkt, gekreuzte Arme vor der Brust, ein Zurückweichen, wenn Sie sich ihr nähern.

Am Anfang Abstand halten

Natürlich gehört es zum Kennenlernen dazu, dass Distanz abgebaut wird. Dennoch ist genau das eben eine Sache des persönlichen Tempos. Und in jedem Fall ist das erste Date für den Kuschelkurs zu früh. Später ist es dann vor allem eine Frage des (beiderseitigen) Bedürfnisses – und vor allem: Einverständnisses!

Sprechen statt sperren

Und was kann sie tun, wenn sie unerwünschte oder verfrühte „Angriffe” abwehren muss? Single-Coach Eric Hegmann empfiehlt, das Thema vorwurfsfrei anzusprechen. Sein Rat: Bringen Sie das Gespräch ganz allgemein auf das Tempo beim Kennenlernen. Erzählen Sie z.B., was Sie gut finden. Oder wo es Ihnen schon mal zu schnell ging. Haken Sie nach, wie der andere solche Situationen einschätzt. Sie vermeiden so, dass eine kühle Reaktion von Ihnen als grundsätzliche Absage missverstanden wird.

Nicht zu streng urteilen

Bei kleinen Unstimmigkeiten sollten Sie besonnen reagieren: Meint der andere das wirklich so, wie ich es verstehe? Manches, wie eben die berühmte Hand auf dem Knie, sind recht eindeutige plumpe Annäherungen – andere aber eben vielleicht nicht. Berücksichtigen Sie auch regionale Unterschiede: Tatsächlich sind für einen Rheinländer Körperkontakte eher selbstverständlich als für zurückhaltendere Nordlichter. Lassen Sie sich also nicht zu schnell verschrecken.

Fließende Übergänge

Im Optimalfall funktioniert das Näherkommen natürlich fließend. Und geht wie von selbst in den Flirt über – mit fast zufälligen Berührungen als prickelndes Beiwerk. Wenn er ihr Feuer gibt. Wenn sich ihre Beine unter dem Tisch berühren. Wenn sie ihm zum Unterstreichen einer besonders packenden Geschichte die Hand auf den Unterarm legt… Wichtig: Seien Sie sensibel für die Grenzen Ihres Gegenübers, aber trauen Sie sich ruhig, zu spielen. Denn: Klar könnte man vor der ersten Berührung hochoffiziell fragen: Darf ich das? Doch, ganz ehrlich, das ist einfach extrem unsexy – und definitiv zuviel des Guten.

Wer bezahlt beim ersten Date?

Wenn die Rechnung auf den Tisch kommt, ist das beim ersten Date eine heikle Situation. Der eine fühlt sich auf den Schlips getreten, wenn er nicht zahlen darf. Die andere empfindet es unangenehm, wenn sie ausgehalten wird. Wir wollten wissen: Wie sehen es die Parship-Mitglieder? Unsere Tipps, damit es auch zum Schluss glatt läuft…

Ach, hatten unsere Großmütter und -väter es noch gemütlich: Frauen konnten guten Gewissens das Portemonnaie zu Hause lassen – und kein Kerl musste befürchten, durch seine Einladung gönnerhaft zu erscheinen. Klare Fronten! Heute kann selbst ein schönes Rendezvous durch verquere Situationen beim Bezahlen am Schluss noch in Schieflage geraten. Wir bringen Licht ins Dunkel – um die Sache zu entspannen und die Unsicherheit auf beiden Seiten zu nehmen…

Neuer Knigge? Unbekannt!

Auch wenn nach dem neuen Knigge gilt, dass stets zahlen sollte, wer einlädt – egal ob Männlein oder Weiblein –, beim ersten Date sehen viele das immer noch etwas anders: Nur 15 Prozent aller Parship-Mitglieder erwarten, dass derjenige die Rechnung übernimmt, von dem das Treffen ausging bzw. der das Restaurant ausgesucht hat. Und nur 2 Prozent finden es logisch, dass derjenige die Zeche übernimmt, der nach der Rechnung verlangt.

Immer noch gefragt: der gute alte Gentleman

Erstaunlich: mit der „alten Schule“ liegt man zumindest nicht ganz daneben. Ganze 29 Prozent gehen nämlich immer noch davon aus, dass der Mann das Bezahlen beim ersten Date übernehmen sollte.

Baby, wir machen Halbe-Halbe…

Noch beliebter ist es allerdings, sich die Rechnung zu teilen, oder jeden nur das zahlen zu lassen, was er/sie bestellt hat: 37 Prozent sagen beim Date klar „ja“ zur getrennten Kasse.

Missverständnisse? Chancenlos!

Und dann gibt es noch die echten Pragmatiker, die einfach vor dem Date oder dem Bestellen besprechen, wie bezahlt wird. Immerhin 17 Prozent gehen diesen Weg.

So gibt es keine Finanz-Probleme:

Die Meinungen zur Bezahl-Politik beim Date gehen also nach wie vor auseinander. Umso wichtiger darum: offen, humorvoll und flexibel mit diesem Thema umzugehen. Unsere Tipps:

1. Laden Sie Ihr Date einfach vorher ganz offiziell ein, wenn Sie Lust dazu haben (das gilt natürlich für Sie wie für Ihn).

2. Sagen Sie dann vor dem Essen auch der Bedienung Bescheid, dass Sie die Rechnung übernehmen. Doofe Diskussionen können so erst gar nicht aufkommen.

3. Machen Sie umgekehrt ebenso charmant aber deutlich klar, wenn Ihnen – aus welchen Gründen auch immer – danach ist, selber und für sich zu zahlen.

4. Geben Sie IMMER Trinkgeld. Knauserigkeit kommt einfach schlimm an. Am besten orientieren Sie sich an der Fünf- bis Zehn-Prozent-Regel – bezogen auf die Rechnungssumme.

5. Im Zweifel gilt: Über große Summen kann man reden, bei kleineren Beträgen zahlt, wer die Brieftasche zuerst zur Hand hat.

6. Vermeiden Sie es, jede Flasche Wasser auseinanderzudividieren. Es ist kleinlich und unhöflich. Und Ihr Date sollte Ihnen doch im Zweifel die zwei Euro mehr wert sein?!

Fiese Fauxpas beim ersten Date – so bitte nicht!

Sie möchten, dass das erste Date gelingt? Dass Sie sich wohlfühlen – und vor allem auch Ihre Verabredung? Dann sollten Sie unbedingt wissen, worauf Sie verzichten müssen, um das sicherzustellen. Hier die bösesten Fallen beim ersten Treffen:

Drei sind einer zu viel!

Klar, mit dem besten Freund/der besten Freundin im Schlepptau fühlt man sich sicher. Wer aber ernsthaft auf die Idee kommt, sie mit zum ersten Date zu nehmen, hat etwas falsch verstanden. Es geht um Sie beide – und darum, sich kennenzulernen. Wenn dann mehr entsteht, können Sie beste Freunde noch früh genug vorstellen. Sind Sie einfach sehr verunsichert, hilft es, das vor dem Treffen anzusprechen. Oder vereinbaren Sie mit Freundin oder Freund, sich von dieser/diesem bringen und/oder abholen zu lassen. Dafür sollte Verständnis da sein…

Auf heißen Kohlen sitzen

Zeit ist Geld? Das mag im Alltag gelten, aber niemals! bei einem Date. Wer ständig auf die Uhr schaut, vermittelt das Gefühl, auf heißen Kohlen zu sitzen – und nicht wirklich beim anderen zu sein. Es fühlt sich wirklich alles andere als gut an, wenn jemand es scheinbar schnell hinter sich bringen möchte – oder offensichtlich noch anderes (besseres?) vorhat. Haben Sie bitte alle Zeit der Welt. Lassen Sie das Handy in der Tasche – und Ihre Armbanduhr im Zweifel zu Hause.

Ablenkungsmanöver

Wer lieber anderen Menschen zu- oder hinterher guckt, anstatt der Verabredung in die Augen zu schauen, der mindert seine Chancen, diese Augen noch einmal zu Gesicht zu bekommen, massivst. Dasselbe gilt auch für die Aufmerksamkeit auf Handy und Co. Nichts darf in einer Kennenlern-Situation wichtiger sein als Sie und Ihr Gegenüber. Stellen Sie das Handy am besten aus, so können Sie sicher sein, dass kein wildes Geklingel das romantische Knistern übertönt. Sollten Sie aus praktischen Zwängen dringend erreichbar sein müssen – beispielsweise für die Kinder -, erklären Sie das Ihrer Verabredung einfach am Anfang, so dass es gar nicht erst zu Missverständnissen kommen kann.

Schlechte Kinderstube

Es soll tatsächlich Menschen geben, die ihre guten Manieren von Zeit zu Zeit einfach mal vergessen. Das sollte Ihnen nicht passieren! Kein Weltuntergang, wenn man in einem edlen Restaurant unsicher wird, in welcher Reihenfolge das Besteck zu benutzen ist. Unentschuldbar ist es allerdings, dem Date die Tür vor der Nase zufallen zu lassen oder sich aus Schusseligkeit um eine halbe Stunde zu verspäten. Oder beim Essen mit offenem Mund zu kauen oder zu schmatzen. Wer zudem patzig zum Personal ist, am Ende des Abends mit dem Trinkgeld knausert oder beim Zahlen jedes Mineralwasser auseinanderdividiert, darf sich keine großen Chancen auf ein Wiedersehen ausrechnen…

Der Duft der Liebe…

…ist bestimmt nicht Ihr Achselmief. Ein Besuch der Dusche und ein dezentes Deo sollten das Pflege-Minimum sein. Darüber hinaus zahlt es sich aus, wenn Sie auch sonst eine erfreuliche Erscheinung sind: schlechte Zähne oder ungepflegte Fingernägel sind schlicht kein netter Anblick. Es gibt allerdings auch ein Zuviel des Guten: Der Hauch Rasierwasser oder Parfum sind köstlich, sich in Wolken von Duft einzunebeln hingegen schnell eine Zumutung für die Sinne.

Steter Tropfen

Ein absolutes Tabu – übrigens nicht nur beim ersten Date – ist es, sich systematisch anzutrinken. Dafür gibt es KEINE Ausreden. Gegen die Nervosität geht ein Glas Wein zum Abendessen oder ein Cocktail an der Bar vollkommen in Ordnung. Aber niemand hat Spaß daran, einem deutlich angeschiggerten Menschen näher kommen zu sollen. Im Zweifel vermitteln Sie damit außerdem auch noch, Sie müssten sich Ihr Gegenüber „schön“ trinken – nein, nein, nein!

Erste Hilfe bei Date-Störfällen! Der Pannen-Ratgeber

Peinlich, peinlich… Die Kerze flackert, die Stimmung knistert – und Sie liegen – hopsassa – auf einmal gaaanz haarscharf daneben – mit einer Äußerung oder Ihrem Verhalten. Erdboden, tu dich auf? – Alles halb so wild! Mit unseren Tipps sind Sie gut für das nächste Date gewappnet…

Das Tollpatsch-Desaster

Sie sind ohnehin nicht sonderlich geschickt? Und wenn Sie nervös sind, macht Ihre Tollpatschigkeit Sie zur öffentlichen Gefahr? Dann wird ein Rendezvous natürlich zur Herausforderung: Ob Ihnen das Essen aus dem Mund, der Rotwein auf die Hose Ihres Gegenübers oder einschlägige Verhütungsmittel aus der Handtasche geraten – tendenziell furchtbar peinlich. Allerdings nur, wenn Sie es zulassen! Grundsätzlich gilt: Ein Missgeschick verdirbt noch keinen Abend – wenn Sie humorvoll damit umgehen, kann es Sie sogar beide lockerer machen. Unser Tipp: Erscheinen Sie etwas früher am Treffpunkt, um sich zu akklimatisieren.

Das Begegnung-der-dritten-Art-Malheur

Ob sich das Date als Ihr ehemaliger Blasenfacharzt oder die Großcousine mütterlicherseits entpuppt, oder ob am Nebentisch die Bürokollegen Ihre Annäherungsversuche mitverfolgen: ruhig Blut! Jede, wirklich jede! peinliche Situationen ist geeignet, mit Würde genommen zu werden. Versuchen Sie, das Amüsante zu sehen, statt vor Scham zu zerfließen. Mit ein bisschen Glück können Sie sich an Ihrem ersten Hochzeitstag gemeinsam mit wohligem Schauer daran erinnern, wie hochnotpeinlich damals Ihr erstes Treffen war…

Die Blackout-Falle

„Seit deiner ersten Mail bist du mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen, Paula … äh Tina…” Da, wo andere ihr Langzeit-Gedächtnis haben, klafft bei Ihnen ein schwarzes Loch? Hier die schlechte Nachricht: Für solche Aussetzer gibt es keine Entschuldigung. Auch wenn Sie vergessen, dass Sie um halb acht, nicht erst um acht verabredet sind, oder Ihr Portemonnaie zu Hause liegen lassen – es wird bei zehn von zehn Menschen schlecht ankommen. Wollen Sie also nicht oberflächlich oder desinteressiert erscheinen, MÜSSEN Sie Ihre Vergesslichkeit in den Griff bekommen – notfalls mit Notizen!

Der Körper-Störfall

Bei Anspannung spielt Ihr Körper verrückt? Ihre Haut bekommt rote Flecken, es plagen Sie Bauchkrämpfe – und Sie bekommen kein Wort mehr heraus? Meist sind diffuse Versagensängste der Auslöser. Es hilft, sich vorab auszumalen, was beim Date WIRKLICH schlimmstenfalls passieren kann. Und wie großzügig Sie auf ein unsicheres Gegenüber reagieren würden. Sie neigen zu unkontrolliertem Aufstoßen oder gar Blähungen? Tipp: Schon am Vortag die Finger von Knoblauch, Hülsenfrüchten und ähnlichen problematischen Speisen lassen – und in der Aufregung keine Mengen kohlensäurehaltiger Drinks hinunterstürzen. Sollten Sie bei der Begrüßung trotzdem krebsrot anlaufen: Sprechen Sie offen über Ihr „Lampenfieber“. Vielleicht ist Ihr Gegenüber ja genauso nervös?

Die Minderwertigkeits-Misere

Ihr Date spricht mit sanfter Stimme – über Zwölftonmusik, kubistische Architektur oder französischen Impressionismus – und Sie haben keinen Schimmer, wovon er oder sie spricht? Von den beiden Möglichkeiten, die Sie jetzt haben – wissend nicken oder Ihre absolute Ahnungslosigkeit zugeben -, ist unbedingt letztere zu wählen! Selbst wenn Sie dabei Bildungslücken offenbaren, ist das immer noch besser, als Interesse zu heucheln, und sich zu verstellen. Niemand kann alles wissen – und das Spannende ist ja genau, herauszufinden, was Sie beide gemeinsam begeistert…

Das Abschieds-Schlamassel

Kurz bevor sich Ihre Wege trennen, kommt oft die Frage: „Sehen wir uns wieder?” Ist alles richtig gut gelaufen, können Sie mit einem fröhlichen “Absolutaufjedenfall!!!” kontern. Doch was, wenn sich Ihr Interesse stark in Grenzen hält? Hier gehen Umgangsformen vor Ehrlichkeit: „Lieber eine Wurzelbehandlung als ein weiteres Treffen mit dir!” verbietet sich ebenso wie mitleidiges Kopfschütteln. Egal wie langweilig oder katastrophal das Date gewesen sein mag, ein „Du bist wirklich nett, aber bei mir hat’s leider nicht gefunkt!” sollte drin sein. Fragen Sie sich immer, was Sie selbst als akzeptable Absage ansehen würden. Oder verschieben Sie den freundlichen Korb auf das Telefonat am nächsten Tag.

Auf ein 2. Date, oder lieber nicht?

Sie wissen nicht, ob es sich lohnt ein weiteres Date zu verabreden? Dann stellen Sie sich folgende, vielleicht wichtigste Frage: Haben Sie noch Lust auf ein weiteres Treffen mit Ihrer Bekanntschaft? Wenn nicht, ist die Sache klar. Falls doch, sollten Sie dies nicht zwingend davon abhängig machen, ob sich nun bereits Schmetterlinge eingestellt haben oder sie es vielleicht niemals tun werden. Beherzigen Sie bei Ihrer Entscheidung folgende Punkte:

Offenheit bringt Klarheit

Die Gedanken, die Sie sich machen, macht sich Ihr Gegenüber wahrscheinlich genauso. Nur oft sind beide in einer abwartenden Lauerstellung versunken, in der es nicht weitergeht – eine Art Sackgasse sozusagen. Die Dinge offen auf den Tisch zu bringen, bedeutet deswegen aber noch lange nicht, die Gretchen-Frage zu stellen. Es geht zunächst nur darum auszuloten, ob Ihr Date sich über seine Gefühle vielleicht schon klarer ist, als Sie es sind, aber mit der Sprache nicht herausrücken will. Und auch Respekt spielt eine Rolle: Wenn Sie sich weiter mit ihm treffen, können Hoffnungen aufkommen, die auf Ihrer Seite (noch) keine Entsprechung finden. Missverständnisse sind da nicht selten.

Abwarten und Tee trinken …

Es klingt manchmal komisch, aber das Thema offen auf den Tisch zu bringen, hat der Liebe schon das eine oder andere Mal Beine gemacht. Die versteinerten Energien kommen so auf jeden Fall ins Rollen. Je nach Reaktion Ihres Partners können Sie nun um ein wenig mehr Zeit bitte (falls er Ihnen auf Ihre Initiative hin seine Verliebtheit gestanden hat) oder aber gemeinsam vereinbaren, dass Sie es bei den Treffen belassen und mit einem guten Gefühl die Begegnung beenden.

Vertrauen Sie Amor

Eine dritte Möglichkeit ist dann sinnvoll, wenn Sie sich tatsächlich viel zu sagen haben, die Treffen mit dem Menschen genießen und auch für eine gute Freundschaft offen wären. Treffen Sie sich einfach weiter – alles andere bringt die Zeit. Aber vereinbaren Sie auch, dass Treffen mit anderen Kandidaten ebenfalls erlaubt sind. So nehmen Sie den Druck aus Ihrer Begegnung und Amor hat wieder Gelegenheit zu zielen. Denn eines dürfen Sie nicht vergessen: Der gute Amor ist zwar ein geübter Bogenschütze – aber er lässt sich nicht gern dabei zuschauen. Wenn er will, dann trifft er auch. Und das kann heute sein oder in zehn Jahren.

Nach dem ersten Date: Dranbleiben oder abwarten?

Bisher stimmte eigentlich alles: Humor, Hobbys und Ansichten. Und kribbeln tut es auch noch! Doch dann geht es los: das leidige Wer-meldet-sich-zuerst-Spielchen. Wartet man die berühmten drei Tage? Oder ist es besser, seinen Gefühlen sofort freien Lauf zu lassen?

Immer mit der Ruhe…

Oh! mein! Gott! Sie sind nach dem Date noch schlimmer aufgeregt als vorher? Ihre Neugier auf den anderen ist riesig? Durchatmen! Nichts spricht gegen eine SMS auf dem Nachhauseweg (bitte knapp, keine Romane!), in der Sie feststellen, wie schön Sie die Begegnung fanden. Nur: Erwarten Sie keine umgehende Antwort. Und schicken Sie auf keinen Fall weiteres hinterher! Lassen Sie das Treffen ganz in Ruhe Revue passieren. Und selbst wenn Sie sofort zu dem klaren Schluss kommen: Ich will Sie/Ihn wiedersehen – geben Sie dem anderen die Zeit, die er/sie braucht. Werden Sie nicht ungeduldig, wenn er/sie sich nicht umgehend meldet.

Rollendenken über Bord!

Viele Frauen verhalten sich – selbst nach einem umwerfenden Date – passiv, um dem Eindruck zu entgehen, „leicht zu haben” zu sein. Und wenn er sich nicht meldet, dann hat er sie eben nicht verdient. Werfen Sie solche Rollenklischees über Bord! Es gibt genügend schüchterne Männer, die schlicht ihre Unsicherheit davon abhält, Zeichen zu geben. Umgekehrt sollten sich Männer von der Idee frei machen, dass eine Frau, die sich zuerst meldet, uninteressant sein muss – oder es etwa „nötig hat“. Legen Sie Wert auf Augenhöhe und Wertschätzung dafür, wenn Sie Ihre Gefühle offen zeigen? Oder ziehen Sie wenig partnerschaftliche Rollenbilder vor – in denen verstaubte Verhaltensregeln gelten? Also: Wer interessiert ist, darf sich melden – Weiblein wie Männlein! Ob das am Abend nach dem Date ist oder drei Tage später… Nehmen Sie sich die Zeit, die SIE brauchen (ein vielversprechender Kontakt scheitert nicht an wenigen Stunden oder Tagen zu früh oder zu spät). Aber dann: Nehmen Sie sich ein Herz, statt die kalte Schulter zu zeigen!

Kein „Ping“ ohne „Pong“…

Unabhängig davon, wer sich zuerst meldet. Hat der Gegenpart echtes Interesse, sollte er den Ball zurückspielen. Haben Sie also die erste SMS versendet, warten Sie einfach ab. Umgekehrt gehört es sich, auf die Zeichen des anderen zu reagieren. Beruht die Begeisterung auf Gegenseitigkeit, müssen sich nun mal beide (aufeinander zu) bewegen. Verzichten Sie besser darauf, nervenaufreibende Spielchen zu spielen, um sich interessanter zu machen. Sonst riskieren Sie, den anderen zu verunsichern – oder ihm zu vermitteln, nicht wirklich dabei zu sein.

Terminprobleme? Verhandlungssache!

Ein sensibles Thema: Terminschwierigkeiten bei den Absprachen fürs zweite Date. Ehrlichkeit ist hier – wie so oft – der Königsweg: Werden Ihnen Angebote gemacht, die Sie wirklich nicht wahrnehmen können, seien Sie geradeheraus und schlagen Sie idealerweise einen anderen Termin vor. Der andere macht sich extrem rar – und windet sich mit tausend wichtigen Argumenten um die nächste Verabredung? Sprechen Sie das Problem offen an. Falls es nämlich weniger ein Zeitproblem als vielmehr mangelndes Interesse ist, haben Sie ein gutes Recht darauf, das schnell zu erfahren!

Liebesschwur und Herzgeflüster: Warum Sie damit warten sollten

„Du bist meine Traumfrau!“, „Ich liebe dich!“ – solche Worte sind schön und tief bewegend – wenn man sich kennt und weiß, wer einem da seine Liebe gesteht. Bei den ersten Treffen verwirrt es schwer – oder löst blanke Panik aus…

Stellen Sie sich vor: Sie haben vor zwei Wochen jemanden angemailt. Das Matching stimmte – und die Chemie auch! Das erste Date? Fantastisch! Jetzt kribbelt es im Bauch, Sie fühlen sich… ja, vielleicht sogar ein bisschen verliebt. Und nun dieser romantische Abend beim Italiener, Kerzenschein, säuselnde Musik. Plötzlich greift man nach Ihrer Hand, blickt Sie zärtlich an und flüstert leise: „Ich liebe dich.” Kawumm!

Schmetterlinge – vom Worte verweht

Wer zu früh von ganz großen Gefühlen spricht, riskiert im schlimmsten Fall das jähe Ende einer vielversprechenden Begegnung. Liebeserklärungen sind etwas Ultimatives – und der richtige Zeitpunkt dafür ist nie (!) eines der ersten Treffen. Denn: Der große Gefühls-Bahnhof ist an dieser Stelle nicht nur höchst unglaubwürdig, er setzt auch unter Druck. Dabei sollte doch jedem Anfang nicht nur ein Zauber innewohnen, sondern auch eine beschwingte Leichtigkeit!

Bitte nicht verwechseln: Verliebtsein und Liebe

Selbst wenn Sie sich Knall auf Fall verschossen haben – Liebe geht nun mal anders! Sie bedeutet innige Zuneigung, Vertrautheit und das tiefe Gefühl, auch schwere Krisen gemeinsam zu überstehen. Eher ungeeignet also für inflationären Gebrauch. „In guten wie in schlechten Zeiten”, sagt man und meint: Liebe nährt sich nicht allein aus der Idee von ihr… Auf den Punkt gebracht: Ob Sie nun fest an die Liebe auf den ersten Blick glauben – oder nicht. Es braucht vieeel Zeit, jemanden kennenzulernen! Wer die verbale Gefühls-Keule nach wenigen Tagen oder Wochen schon zückt, weckt zu Recht Misstrauen: Wer so schnell entflammt, kann sich sicher auch genauso schnell wieder entlieben?! Oder geht es vielleicht gar nicht um Zuneigung, sondern nur um Sex? Erzählt er/sie das etwa jeder/jedem?

Punkten mit der Salami-Taktik

Natürlich sind die Absichten, die hinter emotionalen Frontalangriffen stecken, sehr unterschiedlich. Oft ist eine Liebeserklärung nur eine Flucht nach vorn. Entweder aus der waghalsigen Vermutung heraus, dass der andere es erwartet. Oder um die Chance zu ergreifen, sich näherzukommen – und zu zeigen, dass er/sie einem wichtig ist. Völlig legitim! Dennoch sollten Sie besser auf die Salami-Taktik setzen: Servieren Sie Scheibchen für Scheibchen Komplimente und schöne Worte. Es reicht für den Anfang wirklich, zu erklären, wie sehr man den Abend genossen hat. Beim nächsten Mal dürfen Sie fallen lassen, dass Sie gerne an ihn/sie gedacht haben. Tasten Sie sich auf Samtpfötchen heran! Lassen Sie dem anderen (Spiel-) Raum, selber Gefühle zum Ausdruck zu bringen, statt ihn zu überrollen.

Gefühlvoll in die Schranken weisen

Was auch immer die Beweggründe für Herzensoffenbarungen nach irritierend kurzem Vorlauf sind – sollten Sie Ihnen serviert werden: Durchatmen – und Ruhe bewahren! Sie werden nicht herausfinden, was wirklich dahinter steckt, wenn Sie Ihr Glas abstellen und die Flucht ergreifen. Nehmen Sie lieber einen Schluck, und bringen Sie das Thema zur Sprache. Erklären Sie, warum es für Sie mehr braucht, um etwas Liebe zu nennen. Fragen Sie, was der andere darüber denkt. Denn das sind Momente, die Sie wirklich näherbringen können: Die Bereitschaft, sich auf Kontroversen einzulassen und den Partner in seiner Andersartigkeit zu akzeptieren. Der eine trägt eben das Herz auf der Zunge, der andere nicht…

Immer locker bleiben! So gehen Sie das Kennenlernen lässig an

Von wegen Schweben auf Wolke sieben! Sich einem Kontakt zu nähern, kann eine ganz schöne Zitterpartie sein. Nervosität, Hoffen und Bangen? Völlig normal! Aber es gibt Wege, mit den unvermeidlichen Unsicherheiten beim Kennenlernen lässiger umzugehen.

„Warum meldet er/sie sich bloß nicht?“, „Habe ich bei unserem letzten Telefonat etwas Falsches gesagt?“, „Gibt es noch jemand anderen?“ – Verliebtheit und Zweifel sind ein prima Pärchen. Vor allem, wenn (noch) nicht klar ist, ob die eigenen Gefühle erwidert werden…

Machen Sie Ihren Kopf frei

Ihnen fällt es schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Dinge einfach auf sich zukommen zu lassen? „Immerhin steht einiges auf dem Spiel. Man ist emotional beteiligt und gibt etwas von sich preis. Natürlich möchte man sich da absichern und sich vor Schmerz und Enttäuschung schützen”, erklärt PARSHIP-Psychologe Markus Ernst. Allzu viel Grübelei ist jedoch der falsche Weg. „Bleiben Sie bei sich!”, empfiehlt der Experte, „das ist zwar leichter gesagt als getan, aber Sie werden sich besser fühlen, wenn Sie sich auf sich selbst konzentrieren.” Statt sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was dem anderen an Ihnen nicht gefallen könnte, drehen Sie lieber den Spieß um: Wie finde ich den anderen eigentlich? Speziell am Anfang sollten Sie einen möglichst realistischen Blick bewahren. Ansonsten gilt: Ablenkung, wenn das Kopfkarussell partout nicht zu stoppen ist. Gehen Sie ins Kino, treffen Sie sich mit Freunden, lassen Sie es sich gut gehen. Und wer weiß: wenn Sie nach Hause kommen, blinkt vielleicht schon eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter…

Bleiben Sie auf dem Teppich

Via Internet funktioniert das Kennenlernen völlig anders als in „freier Wildbahn“. Virtuelle Kontakte verführen nun mal dazu, Wunschvorstellungen freien Lauf zu lassen und in andere sehr viel hineinzulesen. Hinzu kommt eine gewisse Erwartung, weil ja beide Seiten von Anfang an genau wissen, worauf das Ganze bestenfalls hinausläuft. Dann reichen manchmal ein paar tolle Mails und ein appetitliches Foto, um sich in wilde Projektionen hineinzusteigern. Große Liebe? Seelenverwandtschaft? – Bleiben Sie bitte auf dem Teppich! Warten Sie lieber ab – und überlassen Sie der echten Begegnung, ob es tatsächlich passt. Machen Sie sich vorher keinen Stress und hüten Sie sich vor überzogenen Erwartungen. Denn: Ob die sprichwörtliche Chemie stimmt, zeigt sich erst, wenn Sie sich gegenüberstehen.

Reden hilft, wenn Zweifel bleiben

Im Idealfall verfliegen anfängliche Zweifel und Ängste von allein, sobald Sie den anderen besser kennenlernen – und erleben, dass Ihre Zuneigung erwidert wird. Blöd natürlich, wenn unsichere Gefühle sich nicht auflösen. Die beste Maßnahme: Sprechen Sie Ihre zwiespältigen Empfindungen offen an. Sie quält die Unsicherheit trotz positiver Signale des anderen weiter? Dann hat das wahrscheinlich weniger mit dem Gegenüber als mit Ihnen selbst zu tun: „Versuchen Sie herauszufinden, was die Ursache für diese Zweifel sein könnte. Oft sind es nämlich ganz andere Themen, die in einem schwelen”, so Markus Ernst. Verlustängste beispielsweise, ausgelöst vielleicht durch eine schmerzhafte Trennung. „Sollten Sie umgekehrt spüren, dass Ihr Gegenüber unsicher ist, versuchen Sie, ihm oder ihr diese Bedenken zu nehmen”, rät der Psychologe. Sie werden erleben: nach und nach stellt sich eine Sicherheit ein, die die vertrauensvolle Basis für eine glückliche Beziehung ist.

Mach‘s gut!“: Wege aus dem Date

Wer die große Liebe herausfordert, ist vor seinen Dates voller Hoffnung und guter Dinge. Das Kopfkino spielt schon den Hochzeitswalzer und die all die kleinen Projektionen einer zukünftigen Romanze haben Hochkonjunktur. Es vergehen ein paar Verabredungen doch irgendwann lässt es sich nicht mehr schönreden: DasDatehat nicht gehalten, was man sich versprochen hat.
Die Lust, dem anderen zu schreiben, sinkt, auf vertraute SMS reagiert man mit Sprachlosigkeit, und als die nächste Verabredung vor der Tür steht, denkt man nur darüber nach, wie man sie am besten absagt. Kurz: Es ist Zeit, dieBekanntschaftzu beenden. Aber welche Wege gibt es überhaupt, eine Bekanntschaft zu beenden, ohne den anderen vor den Kopf zu stoßen? Ist die Notlüge in diesem Fall angebracht oder einfach nur unehrlich? Und wie viele Ausreden sind erlaubt, um diese unangenehme Situation für sich selbst zu entschärfen?

Variante 1: Sich tot stellen

Der eine oder andere wird es sicher schon selbst einmal erlebt haben, dass vom Gegenüber mit einem Mal nichts mehr kam. Kein Anruf, keine Reaktion auf Mails, keine erklärenden Worte. Die Zeit, die vergeht, bis man begreift, dass der andere keinen Kontakt mehr will, ist durchzogen von Hoffen und Bangen, man sucht nach Erklärungen und findet doch keine. Die Enttäuschung, wenn man schließlich begreift, ist immens. Ein Grund mehr, nicht selbst derjenige zu sein, der diese feige Art wählt, sich still und leise aus der Affäre zu stehlen. Es ist ein unwürdiger Weg, einfach zwar für den, der geht, aber respektlos gegenüber demjenigen, der zurückgelassen wird.

Variante 2: Ausreden finden

Für viele ist dieser Weg der beste Kompromiss. Man schweigt nicht, muss den anderen aber auch nicht direkt mit der Wahrheit konfrontieren. Ehrlich ist das aber auch nicht und wer sich vor einem Date dreimal die Geschichte mit der kranken Oma anhören muss, zwei Erkältungen aufgetischt kriegt oder sich gar mit den wiederentflammten Gefühlen für den Ex-Partnerkonfrontiert sieht, fühlt sich am Ende genauso wie bei Variante 1: veräppelt und respektlos behandelt.

Variante 3: Ehrlich währt am längsten

Geht man davon aus, dass das Karma als Resultat unseres Verhaltens sich auf unsere zukünftigen Begegnungen auswirkt, tut man gut daran, den ehrlichen Weg zu wählen. Aber nicht nur dann. Denn jemandem zu sagen, dass die erhofften Gefühle sich einfach nicht einstellen, ist nicht besonders rühmlich, sondern sollte selbstverständlich sein. Ein offenes Gespräch oder eine ehrliche Mail geben dem Gegenüber die Möglichkeit, ebenfalls loszulassen und sich neu zu orientieren. Vergessen Sie nie: Es hatte einen Grund, warum Sie sich mit diesem Menschen getroffen haben. Und sei es auch nur eine Momentaufnahme gegenseitiger Sympathie oder Neugierde gewesen – Anstand und Respekt gebieten es, sich nicht feige davonzustehlen, sondern auf Augenhöhe zu verabschieden.

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