Französisch, die Sprache der Liebe

Bettina (43, Vertriebsassistentin) aus Berlin und Holger (48, Callcenter Agent) aus Berlin haben sich auf Parship.de kennengelernt. Hier erzählt Bettina, warum Holger ihr Traumpartner ist:

So verliebten sie sich:

© privat
Nach knapp 3 Jahren als Single in Berlin und „Zuspruch“ durch eine Freundin, es bei Parship zu versuchen, habe ich mich Anfang März 2016 bei Parship angemeldet. Ohne große Erwartung, sondern vielmehr neugierig zunächst auf die Korrespondenz und dann ggf. ein Treffen mit den vorgeschlagenen Partnern.

Ich war positiv überrascht, dass aus den Partnerprofilen herauszulesen war, dass die Personen in sich ruhend, entspannt, locker sind – angekommen bei sich kurz vor oder in der Lebensmitte. Demzufolge war auch der Nachrichtenaustausch entspannt und angenehm. Selbiges kann ich von den Treffen mit Mann Nr. 1 und Nr. 2 sagen, wenngleich es jeweils nur bei einem einzigen Treffen blieb.

Und dann was soll ich sagen? Bei Mann Nr. 3 hat es „gefunkt“

Einige Tage nach meiner Anmeldung bei Parship bemerkte ich, dass ein Mann immer mal wieder mein Profil besucht hatte, allerdings ohne eine Nachricht zu hinterlassen oder seine Fotos zu freizugeben. Daraufhin habe ich mir sein Profil angeschaut und war durchaus angetan, was ich dort las. Dass wir offenbar die Liebe zur französischen Sprache teilten, war nur eine von vielen positiven Dingen. Und dann hatte dieser Jemand nach ca. 2 Wochen seine Fotos freigegeben und ich stellte fest, dass sein Profilfoto genauso wie meines eine schwarz-weiß-Aufnahme war.

Noch eine Parallele, dachte ich amüsiert

Daraufhin gab ich meine Fotos für ihn frei – allerdings ebenso wie er ohne eine Nachricht. Und kurze Zeit später hatte ich plötzlich eine Nachricht und diese stammte von einem gewissen Holger. An diesem Abend haben wir uns noch einige Nachrichten geschrieben und auf Anhieb eine Menge Gemeinsamkeiten festgestellt. Bereits einen Abend später haben wir telefoniert und ich war allein von seiner Stimme sehr angetan. Im Laufe des Telefonates waren wir uns beide einig, dass wir uns so schnell wie möglich treffen wollen. 2 Tage später war es dann so weit. Wir haben uns nach der Arbeit in einem Café (mit französischem Namen, was sonst… ,-)) getroffen. Ich erinnere mich jetzt noch daran, dass es ein sehr entspanntes Gespräch war, ein bisschen so, als wenn man sich schon irgendwie kennen würde….
Als es dann ans Verabschieden ging, meinte Holger, dass er mich auf jeden Fall wiedersehen möchte, weil er ein einziges Treffen als zu wenig empfindet, um den anderen einschätzen zu können.

Diese Einstellung fand ich sehr schön!

Und so haben wir uns gleich 2 Tage später wieder getroffen. Und zwar zum Brunchen in einem französischen Restaurant. Das war der Auftakt zu einem wunderschönen Tag, den auch das regnerische Wetter nicht trüben konnte. Nach dem Brunchen sind wir ein wenig durch die Straßen gebummelt, und haben dann kurzentschlossen eine Tour mit dem Bus quer durch die Stadt unternommen. Nachmittags waren wir noch im Kino und haben den Tag mit einem ersten gemeinsamen Abendessen abgerundet. Als wir uns dieses Mal verabschiedeten, war uns beiden klar, dass wir uns auf jeden Fall wieder sehen wollen.

Dass das dann gleich am nächsten Nachmittag war, war Zufall. Oder Schicksal?

In den nächsten Wochen haben wir uns so oft wie möglich getroffen. Und die Zeit dazwischen mit Telefonaten oder Emails überbrückt. Und so habe ich nicht nur einen wundervollen Frühling sondern einen ebenso bezaubernden Sommer und Herbst erlebt. Und mit Holger einen Mann getroffen, der mich so sein lässt wie ich bin.

Der genauso wie ich ernsthaft und lustig ist

Der neben der Leidenschaft zur französischen Sprache auch das Interesse für Theater, Kino, Musik, gutem Essen und das Erkunden unserer Stadt mit mir teilt. Und irgendwann zwischen Frühling und Herbst war mir klar, dass Holger mein ‚Mister Right‘ sein könnte. Und dieses Gefühl wird immer stärker, je länger ich Holger kennenlerne.
Pläne für die Zukunft haben wir bisher eher vorsichtig geschmiedet, da wir uns beide einig sind, uns die Zeit zu nehmen, uns richtig kennenzulernen. Hierzu wird u.a. ein erster gemeinsamer Urlaub in diesem Jahr beitragen.

Es war sicherlich nicht die Zeitspanne, die Parship in seiner Werbung benutzt, innerhalb der ich mich verliebt habe. Aber ich habe mich verliebt.
Berlin, im Januar 2017