Von verschlüsselten Botschaften und Umwegen

Conny (32, Angestellte)* aus Bayern hat auf Parship.de ihr fehlendes Puzzle-Teil, Bernd (36, Softwareentwickler)* aus Bayern, gefunden. Hier berichtet sie von ihrer Suche nach dem richtigen Partner, dem ersten Treffen mit Bernd und ihren Zukunftsplänen:

*Namen geändert

So verliebten sie sich:

© privat

Eigentlich beginnt unsere Geschichte wie andere Geschichten auch – Er (35) ist geschieden und auf der Suche nach der perfekten Partnerin und Sie (33) sucht nach mehreren gescheiterten Beziehungen nach dem perfekten Partner. So weit, so gut.
Dann wird man in den einschlägigen Medien mit Werbung für die unterschiedlichsten Partnervermittlungsbörsen überschwemmt und nach einiger Recherche (man ist ja offen für dieses „Internet“ Gedöns) entscheidet man sich für Parship, da sie am seriösesten erscheint.Nach einigen Bekanntschaften und Dates, die aber alle nicht das Gelbe vom Ei sind, fällt ihm dann plötzlich eines Abends eine neue Profilbesucherin auf. Also nichts wie ran und erst einmal das Profil in Augenschein gefasst…

Ja, das hört sich doch nicht schlecht an!

Da scheint alles stimmig zu sein, die nötige Portion Humor und Lässigkeit lässt sich auch heraus lesen und sie wohnt auch gleich um die Ecke! Das Verfassen einer ersten Nachricht fällt ihm da nicht sonderlich schwer, da sie ihren Profilangaben nach erst kürzlich einen Urlaub in Südafrika verbracht hat und ihn das persönlich auch schon seit längerer Zeit reizen würde.
Was dann folgt, ist eine längere Korrespondenz zu den verschiedenen Hobbies, Urlauben und Zielen im Leben und schließlich das erste Date in einem Café in der Nähe. Alles in allem scheint alles perfekt zu sein, inklusive dem ersten Kuss im Park und dem damit verbundenen Happy End.
Das darauf folgende Telefonat soll dann aber schnell die Ernüchterung bringen. Zitat, Sie (33):

„Ich kann Dir nicht das zurück geben, was du suchst “

Und damit endet diese Geschichte tragisch.
Nein, natürlich ist es nicht ganz so einfach (wann ist es das schon?). Er lebt dann eben sein Leben weiter wie gehabt und sie feiert ihren 34. Geburtstag zwischenzeitlich ohne ihn (Pfui) und muss ihren Hund einschläfern lassen (Schnief). Und trotzdem schweifen die Gedanken dann ab und an mal wieder zu ihr (und umgekehrt wohl auch…).

Zwei Wochen später liegt dann da plötzlich so ein Brief mit ihrem Absender in seinem Briefkasten!

Ohne jetzt näher ins Detail gehen zu wollen (einige Dinge sind dann auch einfach Privatsache…) – der Brief ist geschlagene drei Seiten lang, handschriftlich verfasst und es liegt eine coole Karte mit dem Spruch „Man soll den Tag nicht vor dem Kaffee loben“ dabei. Dabei muss man wissen, dass diese Karte wohl eine Anspielung auf seine berufsbedingte Kaffeesucht sein soll…
Um die Geschichte auf den Punkt zu bringen: Sie haben sich dann wieder verabredet und seitdem leben sie seit fast einem Jahr in einer glücklichen Beziehung zusammen (noch in zwei Wohnungen). Im April wird sie dann schließlich zu ihm ziehen und man strebt die hoffentlich reibungslose Vereinigung beider Katzenfamilien an…

HAPPY END!