Else (67) und Klaus (66): Die Lust auf gemeinsame Lebensprojekte

Gerade als sich Else und Klaus annäherten, reiste er in sein Feriendomizil auf Kreta, um dort eine längere Zeit zu bleiben. Würde sie ihn vermissen? Würde sie ihm hinterher reisen? Würde die Zeit ihnen gut tun? Würden Gefühle entstehen? Die Antwort auf all diese Fragen lautete: JA!

Nach fast 2-jähriger Mitgliedschaft war ich des Parshippens müde geworden und hatte mich nur noch spärlich um die Neuzugänge gekümmert. Zudem war ich – nicht nur organisatorisch – sehr mit meinem Umzug nach Lübeck beschäftigt. Doch dann entdeckte ich, als ich in einer abendlichen Stimmung von Sehnsucht nach Zweisamkeit doch mal wieder die Parship-Seite aufrief, einen Mann, der mich auf eine ganz besondere Weise berührte.

Verliebt mit Parship – Erfolgsgeschichte von Else und Klaus
© privat

Es war vor allem das Gefühl einer spontanen Vertrautheit

So freute ich mich, dass er auf meine Kontaktaufnahme sehr bald schon positiv reagierte. Wir telefonierten in den nächsten Tagen und dann verabredeten wir uns. Das erste Treffen in einem Gartenlokal in der Nähe meiner Wohnung endete mit einem kurzen Besuch bei mir und dann fuhr er wieder zurück in seinen Wohnort. Aber wir wollten uns wiedersehen und in den nächsten Wochen trafen wir uns häufig. Die Entfernung Lübeck-Bremen war für uns kein Hindernis.

Vor allem nicht für ihn

Und während ich noch etwas abwartend war, positionierte er sich klar und deutlich. Dass Männer sich gerade am Anfang besonders engagieren, diese Erfahrung hatte ich schon häufiger gemacht. Umso überraschender kam für mich dann seine Entscheidung, spontan wieder zurück in sein Feriendomizil auf Kreta zu reisen und dort auch vorläufig zu bleiben. Ich war doch gerade dabei, meine Vorbehalte abzubauen und weiter auf ihn zuzugehen! Und dann haut er einfach ab?

Damit begann eine Zeit der Klärung

Würde ich ihn vermissen? Würde ich bereit sein, ihm hinterher zu reisen? Ja, beides. Würde ich auf Kreta die ungewohnte Nähe aushalten, vielleicht sogar genießen? Ja, konnte ich. Würde er mir gut tun? Würde ich ihm vertrauen können? Ja, auch das. Würden wir gemeinsam lachen, reden streiten und uns versöhnen können.? Ja, alles. Wäre er achtsam, zugewandt und verletzbar? Ja, war er. Würden daraus Gefühle entstehen, die nach einer Intensivierung und Fortführung verlangten? Ja, so geschah es.

Wir haben uns aufeinander eingelassen und aus uns ist ein Paar geworden

Das, was uns vor allem verbindet, ist der gemeinsame Humor, eine Leichtigkeit in der Alltagsbewältigung, die Lust auf gemeinsame Lebensprojekte, Leidenschaft im und am Leben und nicht zuletzt eine sehr zusammenpassende Körperlichkeit und Erotik. Für einige Wochen trennen uns noch 2000 Kilometer voneinander, aber dann fahre ich noch einmal zu ihm nach Kreta. Gemeinsam geht dann der Flug zurück.
Mein Leben ist um vieles reicher und glücklicher geworden und ich freue mich sehr auf die Zeit des gemeinsamen Lebens, in der Bezogenheit aufeinander. So bin ich, als meine Hoffnung schon sehr getrübt war, über Parship doch noch dem Mann begegnet, den ich mir gewünscht hatte zu finden und ich freue mich, dass ich letztendlich die Hoffnung nicht aufgegeben habe und mich von den nicht unerheblichen Negativerlebnissen auf diesem Portal nicht habe abschrecken lassen.