Weil es einfach passt

Jasmin (33) hatte eine Menge Vorbehalte gegenüber der Online-Partnersuche. Zum Glück hat sie sich doch noch überzeugen lassen und ist heute glücklich verheiratet. Außerdem hat sie ein Buch zum Thema geschrieben - und das sogar, bevor sie bei Parship fündig wurde... Hier erzählt sie ihre Geschichte:

So verliebten sie sich:

© privat

„Probier’s doch mal Online!“, schlugen meine Freunde schon seit Längerem vor. „Och nöööö!“, war stets meine Reaktion. Ich sitze doch eh schon den ganzen Tag am Computer, ich will privat nicht auch noch in den Monitor starren. Außerdem: Da sind bestimmt nur Komische, die im echten Leben keiner haben will. Und die schummeln auch alle beim Alter und so! Ich muss es alleine schaffen, habe ich gedacht.

Ich shoppe vielleicht Online, aber ich werde doch nicht ins digitale Singlekaufhaus gehen und mich durchs Angebot klicken! Wie soll ich mir das auch vorstellen: Singles, die sich für diesen Single interessieren, interessieren sich auch für…? Woran erkenne ich die Ladenhüter? Und überhaupt: Kann es mit rechten Dingen zugehen, dass man im echten Leben immer wieder „die Falschen“ oder gar keinen abkriegt und Online sollen sich die ledigen, gut aussehenden und massiv bindungsbereiten Männer Ü30 nur so tummeln? Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen! Wo sollen die denn so plötzlich herkommen? Und woher wollen die eigentlich wissen, was ich genau will und was mir an einem Partner wichtig ist? Dann kostet das auch noch so viel Geld. Und so weiter. An Einwänden meinerseits mangelte es jedenfalls nicht.

Erst in sich aufräumen, dann klicken

Rückblickend betrachtet, steckte hinter der Liste der Einwände jedoch etwas ganz anderes: Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, was genau ich eigentlich suchte. Und wenn man nicht weiß, was man sucht, ist die Suche kaum mehr, als ein zielloses Umherirren. Das ist so, als wenn man ein Kleid für eine besondere Party braucht und noch keine Idee hat – da kann das Shoppen ziemlich zäh und frustrierend werden. Nichts gefällt einem so richtig, nichts mag so recht sitzen und passen. Hier ein Röllchen, da eine Falte, dort eine kratzige Naht. Begleitet wird man von dem Gefühl, dass in einem anderen Laden noch etwas Besseres warten könnte. Genauso ist es, wenn man ohne Vorstellung auf die Partnersuche ab 30 geht: Keiner passt, keiner überzeugt. Man weiß nur, dass man unzufrieden ist. Mit der Gesamtsituation. Also habe ich mir erst einmal einen „Einkaufszettel“ geschrieben: Was für einen Mann suche ich eigentlich? Und noch einen Schritt weiter: Warum möchte ich eine Beziehung? Das war ein gutes Stück Arbeit. Aber als in mir Klarheit herrschte, war es mir plötzlich auch egal über welchen Weg ich meinen Lebenspartner kennen lernen würde. Ob an der Theke, im Zug oder eben über eine Online-Partnersuche spielte keine Rolle mehr. Immerhin geht es doch darum, einen wichtigen Menschen für sein Leben zu finden – das ist ein höheres Ziel. Die Art der „Verpackung“ bei „Lieferung aus dem Universum“ ist dabei schnuppe, wenn man mal genau drüber nachdenkt.

Test und Profil möglichst spontan und ehrlich

Ich war also so weit. Eines Abends lag ich auf dem Sofa und dachte „Na, dann los. Auf in die aktive Onlinesuche!“ Was sollte auch schon passieren? Single war ich ja schon. Und schlimmsten Falls würde ich es auch bleiben. Für Parship habe ich mich entschieden, weil mir der Auftritt sympathisch war und gleichzeitig seriös wirkte. Außerdem hatte mir die Kampagne mit Cosma Shiva Hagen gefallen: „Jemand ganz Normales. So wie ich.“ Das war im Prinzip das, was ich auch schon immer im Kopf hatte.

Durch den sehr umfangreichen Persönlichkeitstest habe ich mich zuerst durchgearbeitet. Er nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, aber mir war es wichtig, den Test so spontan und treffend wie möglich auszufüllen – immerhin ging es darum, dass später eine möglichst korrekte und vor allem ehrliche Abbildung meiner Persönlichkeit herauskommen sollte. Wem genau soll es auch etwas bringen, hier zu schummeln? So verbaut man sich von Anfang an die Chance, wirklich passende Partnervorschläge zu bekommen.
Als nächstes sollte ich mein Profil ausfüllen. Halbsätze vervollständigen, einen Vorschlag für ein erstes Date unterbreiten und natürlich Fotos hochladen. Auch hier musste ich noch etwas „Arbeit“ hineinstecken, aber unterm Strich kostete das alles nur die halbe Zeit, verglichen mit einem Bar-Besuch, bei dem man angestrengt die Augen nach einem interessanten Kandidaten offen hält. Und wenn man sich darauf einlässt, macht das Ausfüllen sogar Spaß.

Viele passende Vorschläge und ein Volltreffer

Kaum war mein Profil online, hatte ich auch schon die ersten Besucher, die ersten geschenkten Lächeln und auch Nachrichten. „Du meine Güte! Da sitzt man quasi kaum an der virtuellen Theke, da wird man schon angequatscht“, habe ich mich amüsiert. Und auch gefreut! Denn ich war positiv überrascht, wie viele Partnervorschläge mit recht hohen Matchingpunkten mir angezeigt wurden. Dieser Eindruck setzte sich in den nächsten Tag fort: Viele Männer, die meine Interessen teilten und einige davon waren auch im Schriftverkehr angenehm. Hier und da entwickelte sich ein reger Nachrichten-Wechsel, andere schliefen schnell wieder ein oder der Kontakt wurde aktiv beendet. Alles ganz schön und schmeichelhaft, aber für sich gewonnen hatte mich noch keiner. Sprich, mich hatte noch keiner hinter dem Monitor hervorgelockt. Bis ich nach wenigen Wochen einen besonderen Profilbesucher hatte: 101 Matchingpunkte, sehr sympathische Nachricht und noch sympathischere Fotos. Dazu nur ein paar Minuten von mir entfernt. Wir tauschten drei, vier Nachrichten die locker und ungezwungen waren. Eines Abends kam ich sehr spät von einem Termin nach Hause, freute mich über seine ausführliche Antwort, konnte aber vor Müdigkeit nicht mehr antworten und schlug stattdessen kurzerhand ein Treffen vor. Schließlich merkt man sowieso nur im persönlichen Kontakt ob es harmoniert, oder etwa nicht? Am folgenden Wochenende war es so weit. Und was soll ich sagen? Es sollte mein erstes und letztes Date aus der Online-Partnersuche werden. Es hat einfach sofort gepasst und wir sind bis zum Morgengrauen durch die Bars gezogen. Haben unterwegs sogar noch Freunde getroffen und es war so, als wären wir schon immer zusammen unterwegs gewesen. Wir waren einfach auf derselben Wellenlänge, unsere Ansichten und Wertvorstellungen waren und sind deckungsgleich. Nach unserem dritten Date sind wir ein Paar geworden.

Gleich und gleich gesellt sich gern – eine gute psychologische Auswertung

Bei meinen früheren Recherchen zum Buch (bei denen ich allerdings keine privaten Absichten verfolgte), hatte ich bereits herausgefunden, dass beim Thema Partnerschaft grundsätzlich zwei unterschiedliche psychologische Ansätze verfolgt werden: Entweder „Gleich und gleich gesellt sich gern“ oder „Gegensätze ziehen sich an“. Je nachdem in welchem Portal man sich anmeldet und mit welchem Ansatz dieses arbeitet, werden demnach die Partnervorschläge unterbreitet. Den zweiten Ansatz konnte ich für mich selbst schon lange ausschließen. Das funktionierte für mich einfach nicht und damit konnten auch die Partnervorschläge nicht passen. Parship hingegen bringt sich ähnelnde Charaktere zusammen und das macht sich bemerkbar: Unsere Zukunftspläne? Nach drei Monaten sind wir zusammen gezogen, nach gut einem Jahr haben wir geheiratet. Und damit fallen wir unter die 37 % der Parship-Paare, die im ersten Jahr ihrer Beziehung heiraten. Weil es einfach passt. Ich kann mir keinen besseren Partner für meinen weiteren Lebensweg vorstellen.“

Das Buch zur Liebesgeschichte

Als Svea J. Held hat Jasmin mit dem Buch „Projekt Eieruhr 2.0“ ein besonderes Buch über die Partnersuche geschrieben. Und das schon, bevor sie ihr privates Glück mit uns gefunden hat. Auf der dazugehörigen Webseite gibt es im Bereich Downloads eine kostenlose Leseprobe.