Völlig inkompatibel

Wer sich ausreichend mit sich selbst und seiner Persönlichkeit auseinander gesetzt hat, weiß auch, wer als Partner passt. Diesen Grundsatz des Parship-Prinzips hat Gustav (41)* beherzigt und so mit Julia (43)* sein Glück gefunden. *Namen geändert

Verliebt mit Parship – Erfolgsgeschichte von Julia und Gustav
© privat

In dem vielfältigen Dschungel der Onlinedating- und Partnerbörsen habe ich mich Ende letzten Jahres ganz bewusst für Parship entschieden. Der Grund dafür war für mich die immer wiederkehrende Topplatzierung in diversen Vergleichsportalen. Und ich wurde nicht enttäuscht.. Ganz sicher gibt es andere Plattformen, die preislich günstiger sind.- Qualität hat jedoch, wie in allen Lebensbereiche, nun mal ihren Preis. Das spiegelt sich ganz offensichtlich mit einem gewissen Niveau der hier aktiven Nutzer wieder. Nach der Anmeldung wurde ich aufgefordert, einen Persönlichkeitstest zu absolvieren. Ich erinnere mich, dass mich die eine oder andere Frage damals zum schmunzeln brachte. Relativ schnell ergibt dieser jedoch einen Sinn. Gemeinsam mit Angaben wie Alter, Beruf, Kinder(wunsch), Interessen usw. trifft Parship eine gewisse Vorauswahl der Partnervorschläge, die sich dann in sogenannten Matching-Punkten darstellt. Außerdem, und das empfand ich besonders interessant, wird ein detailliertes Portrait der Partnerschafts-Persönlichkeit erstellt. Diese, bei mir 57 Seiten starke Broschüre konnte ich herunterladen und in Ruhe lesen. Einfach beschrieben geht es darum, was meine Persönlichkeit ausmacht und wie sich diese auf mein Gegenüber auswirkt. Dabei spielen Eigenschaften wie z.b. Instinkt, Verstand, Empathie, die Grundeinstellung zum Leben, aber auch der Umgang mit Frustration eine tragende Rolle.

Für mich persönlich überaus tiefgründig und bereichernd

Und los ging’s Zugegeben- anfangs war ich ein wenig enttäuscht, dass ich die Fotos meiner Partnervorschläge nur verschwommen sehen konnte. Dies führt jedoch dazu, dass man sich, in unserer heutigen, im hohen Maße von Äußerlichkeiten geprägten Welt, auf die Persönlichkeit seines Gegenübers konzentriert. Ein gelungener Ansatz, wie ich finde. Es ist daher sehr hilfreich, sich beim ausfüllen der Fragen im Profil Zeit zu lassen. Dann hat das Gegenüber die Möglichkeit für einen einfachen, aber dennoch persönlichen (Gesprächs)einstieg. So war es auch bei Julia, der Juristin aus Berlin. Ich war sehr beeindruckt von Ihren angegebenen Sprachkenntnissen und schrieb Sie schließlich an, weil ich ein von ihr beschriebenes Erlebnis aus ihrer Kindheit witzig fand. So war schnell das erste Eis gebrochen und wir kamen ins Gespräch.

Sehr offen schrieben wir uns seitdem und hatten beide das Gefühl, auf gegenseitiges Interesse gestoßen zu sein

Kurz darauf fuhr ich in den Urlaub und bat Julia um ein Treffen nach meiner Rückkehr- vorausgesetzt, Sie würde sich in der Zeit nicht Hals über Kopf verlieben. Dem war (zu meinem Glück) nicht so und es kam zu unserem ersten Date. Wir besuchten eine nette Bar, die wir bisher nur aus Empfehlungen kannten. Ich wusste im ersten Moment, dass da ein ganz besonderer Mensch für mich erschienen ist. So unterhielten wir uns ganz offen über das, was uns am Anderen interessierte und lachten viel zusammen.- Es war einfach ein schöner, entspannter und zugegeben langer Abend. Am nächsten Morgen schrieb Sie mir: “Völlig inkompatibel“- und ich antwortete: „Aber echt, geht gar nicht!“ Großartig 🙂 Seitdem hatten wir jeden Tag Kontakt und es dauerte nicht mehr lange, bis ich Julia fragte, ob Sie meine Freundin seien möchte. Und Sie hat JA gesagt! Es klingt schon fast unglaublich, aber auch wir wären uns im wahren Leben wohl nie begegnet, da wir aus ganz unterschiedlichen beruflichen Bereichen kommen. Es passt einfach. Vielen Dank für diesen tollen Menschen!