Auf dem Gipfel eines Berges

21.01.2015 Jana Bogatz

Stefan (25, Zeitsoldat) lernte mit Parship.de Martina (25, Studentin) aus Regensburg kennen. Beide haben uns geschrieben.

So verliebten sie sich:

© privat

Martina: „Im Februar 2009 entschied ich mich, nachdem ich beim Surfen auf Parship gestoßen bin, den Persönlichkeitstest zu machen, um mir bewusster zu werden, wer und wie ich bin. Das Gutachten hat mir dann gezeigt, worauf ich bei meiner Partnerwahl besonders achten soll. Das Stöbern durch verschiedene Profile hat mich so neugierig gemacht, dass ich mich kurz darauf trotz meines knappen Studentenbudgets für die Premium-Mitgliedschaft entschieden habe. Nachdem ich mit einigen E-Mailkontakt hatte und auch mal telefoniert hab, bekam ich eine Spaß-Match-Einladung von Stefan, treu, ehrlich, verlässlich …Sein Profil war mir gleich sehr sympathisch, das Matching war vielversprechend, und was mich zum Lächeln gebracht hat, war, dass er als Ort, an dem er sich besonders wohlfühlt, ‚auf dem Gipfel eines Berges‘ angegeben hat, was bei mir so in sehr ähnlicher Form steht. Vom Aussehen passt er zwar eigentlich überhaupt nicht in mein ‚Beuteschema‘, aber – wie ich später erfahren hab – ich auch nicht in seines. Etwas abgeschreckt hat mich allerdings noch, dass er dienstlich von München in ein kleines Nest südlich von Berlin versetzt wurde und dort wohl auch noch 1 Jahr stationiert sein wird. Die Entfernung ist ja nicht gerade gering. Den Schreck haben dann aber sehr bald eine sehr sympathische Stimme, ähnliche Interessen, Hobbys, gleiche Ansichten und unendlich viele weitere Gemeinsamkeiten (die mir manchmal fast schon unheimlich waren) wettgemacht. Von da an haben wir jeden Tag stundenlang gequatscht, philosophiert, gelacht …

Bei ihm konnte ich mich fallen lassen

Bald waren wir beide so neugierig, dass wir uns treffen wollten. Wegen der Entfernung war schnell klar, wir wollen uns auf der Strecke zwischen Regensburg und Berlin treffen – Bayreuth war die Stadt, die wir zusammen erkunden wollten. Vor dem Treffen war ich unheimlich aufgeregt, weil ich noch kaum Date-Erfahrung habe und weil ich so gespannt war, wie’s wohl wird, wenn man sich nach so vielen Telefonaten endlich gegenübersteht … Nach 6 Stunden Date gab’s zur Verabschiedung eine dicke Umarmung. Aber so richtig gerafft hab ich die Situation erst auf dem Heimweg im Zug. Ich wollte ihn unbedingt wiedersehen!

Weil ich aber im Lernstress war, mussten wir uns 2 Wochen gedulden, bis wir uns in Bamberg zum 2. Date getroffen haben. Mit Inlinern haben wir versucht, die Stadt unsicher zu machen, aber das Kopfsteinpflaster hat uns zum Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt gezwungen. Stefan hat mir von Anfang an ein wahnsinnig geborgenes Gefühl gegeben, bei ihm konnte ich mich fallenlassen. Nachdem ich mich beim Ausblick über die Stadt bei ihm angelehnt habe, haben wir uns zum ersten Mal geküsst. Als er mir beim anschließenden Picknick ein Glas Spreewaldgurken geschenkt hat (ich liebe Gurken!) und mir beim plötzlichen Gewitter gentlemanlike seine Jacke gegeben hat, war ich endgültig hin und weg!

Seitdem sind wir ein Paar, ich fühl mich so unglaublich wohl und geborgen, hab so viel Spaß bei so vielen Gemeinsamkeiten, dass ich das Gefühl hab, wir würden uns schon ewig kennen. Trotz zwischenzeitlich sehr großer Entfernung  haben wir uns fast jedes Wochenende gesehen, denn wir beide wissen, wenn man sich Mühe gibt, ist auch das möglich. In der Freizeit waren wir vom Stadtbummel über Kino, Schwimmen und Sauna bis hin zum Wandern und Klettern schon sehr abwechslungsreich und mit sehr viel Spaß unterwegs. Und Ideen haben wir vermutlich schon für die nächsten Jahre, was wir uns an Ausflügen und Urlaub zusammen vorstellen können. Nachdem er seinen Urlaub bei mir im Alltag und ich einen Teil meiner Ferien bei ihm in der Kaserne verbracht hab, wissen wir, dass der andere sogar alltagstauglich ist. Am liebsten würden wir sofort zusammen wohnen, aber leider müssen wir uns da noch etwas bis nächstes Jahr gedulden, da erst dann für ihn feststeht, wo er endgültig stationiert wird. Aber das Schöne daran ist die Vorfreude!

Alles in allem bin ich wahnsinnig froh, dass ich die ‚Investition‘ in Parship gemacht hab, denn ich hab somit jemanden kennen und lieben gelernt, den ich vermutlich sonst kaum getroffen hätte.“

Stefan erzählt seine Sicht:

Stefan: „Die Kontaktsuche über das Internet hat sich in den letzten Jahren stark verbreitet. Aus diesem Grund habe ich dieses Medium auch wahrgenommen. Ich bin ein Mensch, der sehr gerne in einer Beziehung lebt und den Reiz am Single-Leben für sich nicht sieht. Irgendwie wollte ich bei der Partnersuche nicht so viel dem Zufall überlassen und ein wenig Einfluss auf die Auswahl haben. Also habe ich mich bei Parship.de  angemeldet, um den Persönlichkeitstest durchzuführen und das andere Geschlecht auf dieser Plattform zu beschnuppern. Hierbei sind die Spaß-Matches eine gute Idee. Dadurch habe ich eine gute Möglichkeit gefunden, Kontakt zu suchen.

Natürlich ist der erste Treffer nicht immer gleich der Richtige, aber nach nur drei Wochen bin ich auf Martinas Profil gestoßen. Hier hat mich nicht nur das Matching-Ergebnis von 77% angesprochen, sondern besonders ihre Hobbys und ihr Schreibstil. Speziell aufgefallen ist mir der Ort, an dem sie sich besonders wohlfühlt – der Gipfel eines Berges. In meinem Profil habe ich diesen Ort auch ausgewählt. Aus diesem Grund habe ich ihr ein Spaß-Match geschickt. Hieraus ergab sich eine erste Annäherung in einem Chat.

Es hat „Klick“ gemacht

Am nächsten Tag haben wir dann telefoniert, wobei ich schon ganz schön nervös war. Wir hatten uns dann aber ewig viel zu erzählen und konnten dies dann nicht auf einen Abend beschränken, so dass wir ab diesem Zeitpunkt jeden Abend telefonierten. Nach einigen Tagen hatte ich das Gefühl, dass ich Martina gut kenne. Das Problem hierbei war, dass ich sie noch nie gesehen hatte. Ihren Charakter hatte ich schon vollkommen in mein Herz geschlossen, aber ihre Beschreibung des Äußerlichen war nicht so mein Typ. Deshalb hatte ich ein wenig Angst, enttäuscht zu sein, wenn ich ihr das erste Mal begegne. Außerdem bestand bzw. besteht noch ein Entfernungsproblem zwischen uns. Ich war zu diesem Zeitpunkt in Berlin und sie in Regensburg. Für ein erstes Date wollte ich nun nicht unbedingt an einem Tag von Berlin nach Regensburg und zurück fahren.

Die Neugier und die damit verbundene Ungeduld war aber so groß, dass wir uns eine Woche später, was mir wie eine Ewigkeit vorkam, in Bayreuth getroffen haben. Ich habe sie dort vom Bahnhof abgeholt und hatte immer noch Bedenken wegen der äußerlichen Aspekte. Als sie dann aber aus dem Zug ausgestiegen ist, hat es bei mir im Kopf klick gemacht, und alle Bedenken waren verschwunden. So dass unser erstes Date sechs Stunden gedauert hat.

Jetzt bin ich schon ein halbes Jahr mit Martina zusammen, und ich habe das Gefühl, dass sich die Schmetterlinge in meinem Bauch ständig vermehren. Das Resultat meiner Suche im Internet hat mich schon jetzt mit so viel Glück erfüllt, dass ich jedem, der mich fragt, auch diese Art der Kontaktaufnahme vorschlagen würde.

Wir danken Parship.de für die Vermittlung und wünschen allen Suchenden noch viel Erfolg!“