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  1. Folgen von Muskelkater
    Muskelkater ist das Resultat von verletzten Strukturen innerhalb der Muskelfasern. Darauf folgt ein Heilungsprozess, bei dem es zur Regeneration der beschädigten Muskelstrukturen kommt. Man geht davon aus, dass bestimmte Anpassungsreaktionen zu einem Mehraufbau der Zellen (Fibrillen) und damit zu einer Muskelquerschnittsvergrößerung (Hypertrophie) führen. Zu unterscheiden ist jedoch zwischen leichtem und schwerem Muskelkater. Während ein leichter Muskelkater durchaus mit einem wirkungsvollen Training assoziiert werden kann, ist ein Muskelkater mit starken Schmerzen und erheblichen Bewegungseinschränkungen vielmehr ein Zeichen einer Überbeanspruchung oder kann auf eine technisch unsaubere Bewegungsausführung zurück zu führen sein. Das Ausmaß der Muskelschmerzen ist allerdings individuell und kann von Person zu Person unterschiedlich stark ausfallen. Muskelkater kann daher nicht als Maßstab herangezogen werden, um die Trainingswirksamkeit zu beurteilen. Das Ausbleiben von Muskelkater ist daher ebenfalls kein sicheres Indiz dafür, dass ein Training womöglich wirkungslos war. Ein Muskelkater geht in der Regel ohne wesentliche Dauerschäden einher. Die beschädigten Muskelstrukturen regenerieren sich wieder vollständig.

    Was hilft gegen Muskelkater?
    Es gibt viele Mythen rund um den unangenehmen Muskelkater. Sollte man sich schonen oder kann trotz Muskelkater weiter trainiert werden? Was mindert die Schmerzen und gibt es eine Möglichkeit dem Muskelkater vorzubeugen?

    Sporttreiben trotz Muskelkater?
    Wie bei allen Verletzungen ist auch bei Muskelkater zunächst eine zumindest kurzzeitige Schonung zu empfehlen. Da Muskelkater mit einer vorübergehenden Verminderung der Maximalkraft und oftmals mit Bewegungseinschränkungen einhergeht, sollten intensive, kraftvolle Belastungen oder Bewegungsabläufe vermieden werden. Zum einen können die Bewegungen oftmals nicht mehr technisch einwandfrei ausgeführt werden und zum anderen kann das Training der schmerzenden Muskeln den Zustand der verletzten Strukturen verschlimmern. Die beschädigten Muskelfasern sollten daher Zeit bekommen, um sich zu regenerieren.

    Durch vorsichtiges passives Dehnen oder leichte konzentrische Bewegungsarbeit wie Radfahren, können die Schmerzen gemindert werden. Nach einer langen intensiven Belastungsphase ist zudem ein lockeres Auslaufen oder Aqua-Jogging zur Regeneration empfehlenswert. Wenn man trotz Muskelkater nicht auf Training verzichten möchte besteht die Möglichkeit, ganz nach dem Trainingsprinzip der wechselnden Belastung, eine andere Muskelgruppe in diesem Zeitraum zu trainieren.

    Massage bei Muskelkater
    Aktivierende Massagen wie Lymphdrainage oder Sportmassagen können detonisierend auf die betroffene Muskulatur wirken. Studienergebnisse belegen, dass das Ausmaß des Muskelkaters durch Massagebehandlungen nach einer körperlichen Belastung verringert werden kann. Allerdings sollte die Massage von moderater Stärke sein, da der Zustand des Muskelkaters ansonsten sogar verschlechtert und die Regeneration verzögert werden kann. Weiterhin zeigen sich Kältebehandlungen wie Eismassagen oder Kältebäder direkt nach der körperlichen Beanspruchung als wirkungsvolle Maßnahmen, um dem Muskelkater entgegen zu wirken.

    Muskelkater mit Wärme behandeln
    Nicht nur Kältebehandlungen haben eine positive Wirkung auf Muskelkater gezeigt. Es konnte festgestellt werden, dass Wärmebehandlungen wie Saunagänge oder Wärmebäder bei akutem Muskelkater einen wirkungsvollen Effekt zur Regeneration zeigen. Durch Wärme wird die Durchblutung der Muskulatur angeregt und der Heilungsprozess damit begünstigt.

    Dehnen bei Muskelkater
    Durch verschiedene Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Entstehung eines Muskelkaters durch passives Dehnen (Stretching) vor einer intensiven körperlichen Aktivität, nicht verhindert werden kann. Die Tendenz deutet sogar vielmehr darauf hin, dass intensive Dehnübungen unmittelbar vor Kraftbeanspruchungen, die Gefahr von Muskelbeschwerden erhöhen können. Durch intensives Dehnen in Form einer eigenständigen Übungseinheit, kann Muskelkater bereits hervorgerufen werden. Die Muskelfasern können hierbei ebenso wie bei intensiven Belastungen oder ungewohnten Bewegungen beschädigt werden.

    Weiterhin können auch dynamische Dehnübungen vor einer körperlichen Beanspruchung, die Entstehung von Muskelkater nicht verhindern. Sie sind dennoch häufig in Aufwärmprogrammen integriert, um die Durchblutung zu fördern und die Muskulatur auf entsprechende Bewegungsabläufe vorzubereiten. Anders sieht es nach einer körperlichen Beanspruchung, in der Phase der Regeneration aus. Mithilfe leichter und passiver Dehnübungen, können die Muskelbeschwerden durchaus kurzzeitig vermindert werden.

    Arzneimittel gegen Muskelkater
    Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie konnte festgestellt werden, dass die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten wie Ibuprofen nach einer körperlichen Belastung, die mit dem Muskelkater einhergehenden Schmerzen reduzieren kann. Allerdings wird von einer medikamentösen Behandlung abgeraten, da es Hinweise darauf gibt, dass die Wiederaufbauprozesse der Muskelfasern hierdurch beeinträchtigt werden können.

    Die Einnahme von Mineralstoffen wie Magnesium oder Calcium konnte bislang keine präventive Wirkung, gezielt gegen die Verhinderung von Muskelkater aufzeigen.

    Fazit
    Es gibt verschiedene Maßnahmen, um die unangenehmen Beschwerden eines Muskelkaters in einem gewissen Rahmen zu reduzieren. Grundsätzlich sollten intensive Beanspruchungen der betroffenen Muskulatur vermieden werden, damit die beschädigten Muskelstrukturen sich wieder regenerieren können. Dem Muskelkater durch gezielte Mechanismen vorzubeugen, ist jedoch kaum möglich. Ratsam ist daher gerade bei ungewohnten Bewegungsausführungen oder nach längerer Trainingspause, die Belastungsintensität entsprechend gering zu halten und in möglichst kleinen Schritten zu steigern. Allerdings macht sich je nach Trainingsintensität schon nach wenigen Einheiten ein deutlicher Effekt bemerkbar, der das Ausmaß des Muskelkaters erheblich minimiert. Grund hierfür ist eine physiologische Anpassung der beanspruchten Muskulatur an die regelmäßigen mechanischen Beanspruchungen sowie eine Verbesserung der inter- und intramuskulären Koordination.
     
    15.05.2019 #76
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  2. lisalustig
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    Ein schöner Fred..... bzw. das, was draus geworden ist
    :D:D:D
     
    15.05.2019 #77
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  3. Rise&Shine
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    Und so informativ! :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
    15.05.2019 #78
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  4. Xeshra
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    Also wenn ihr das mit dem Rüberkopieren von fremden Inhalten in der Uni tut dann werdet ihr glücklicherweise durchfallen, weil keinem interessiert ein fremder Geist sofern ihr der Autor sein solltet, es zeugt von Geistlosigkeit.

    Rechtschreibfehler werden zwar ungerne gesehen, es gibt dennoch Professoren welche hier defizitär sind, ansonsten aber überzeugen, es muss nichts heissen. Wer aber kaum selbst was auf die Reihe kriegt ist tatsächlich draussen.

    Auch die übermäßigen Zitate sind wenig schmackhaft da einfach immer abgekupfert wird.

    Ich habe auch gescrollt weil ein Forum als Lexikon für fremde Inhalte zu brauchen ist tatsächlich Missbrauch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
    15.05.2019 #79
  5. Rise&Shine
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    Aber der Inhalt ist echt mal stichhaltig!

    Apropos stichhaltig @Obeserver wie machst Du das mit Cremetorten? Gelatine oder Sahnesteif? :D
     
    15.05.2019 #80
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  6. Rise&Shine
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    Lehrermangel an Schulen und Hochschulen. Auch ein schönes Thema.
     
    15.05.2019 #81
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  7. Snipes
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    Ich frage mich gerade, was da aufgelegt wird. Das Telefon kann es nicht sein, denn es geht ja um die Frage nach dem ersten Telefonat, also vermute ich es handelt sich im eine Schallplatte und der TO ist DJ:

    Als DJ [ˈdiːdʒeɪ] (Abkürzung von englisch disc jockey) oder Discjockey bzw. Diskjockey wird eine Person bezeichnet, die auf Tonträgern gespeicherte Musik in einer individuellen Auswahl vor Publikum abspielt, wofür allgemein der Begriff „Auflegen“ (von „Schallplatten auflegen“) verwendet wird. Im deutschen Sprachraum werden weibliche DJs auch DJane oder seltener She-DJ genannt.

    Trotz gleicher Aussprache und Etymologie unterscheidet sich DJ vom jamaikanischen Deejay. Etymologisch verwandt ist der Begriff DJ darüber hinaus mit Lightjockey (LJ), Visual Jockey (VJ) und Video Jockey (VJ), die die eng mit einer DJ-Performance verbundenen Tätigkeiten visueller Unterstützung bezeichnen.

    Geschichte
    [​IMG]
    Eine junge Frau legt 1940 in einem Luftschutzbunker in Nordlondon Musik auf.
    Discjockey (DJ), auch Diskjockey oder Disk Jockey, (aus englisch disc „Scheibe“, umgangssprachlich: „Schallplatte“, und jockeyJockey, Handlanger“) war ursprünglich die Bezeichnung für einen Rundfunkmoderator, der im Radio Tonträger präsentiert. Der Begriff wurde im Rahmen des Top40-Radio in den USA ab 1940 geprägt (siehe: Airplay), dehnte sich später durch Verlagerung auf andere Medien auch auf Fernsehmoderatoren und Diskothekenansager aus.

    Bereits Weihnachten 1906 kam bei der ersten Radioübertragung an der amerikanischen Ostküste eine Schellackplatte zum Einsatz. Als erster Vollzeit-DJ gilt Elman B. Meyers in New York (1911), als erster Star-DJ ebendort Martin Block (um 1935). Radio-Discjockeys wie Alan Freed verhalfen um 1951 dem Rock ’n’ Roll zum Durchbruch. Freeds illegale Aktivitäten waren es, die die Anfälligkeit der Musikindustrie für jede Art von Bestechung aufdeckten. Freed war sowohl beim Cut In beteiligt als auch maßgeblich in die Payola-Affäre verwickelt. Nach der Erfindung der Langspielplatte (LP) 1948 wurde aus Tonträgern ein kreatives Medium (John Cage: 33 1/3, 1969) und aus DJs ein Mythos der Popkultur (George Lucas: American Graffiti, 1973). Mit dem Discotrend der siebziger, dem Rap/Hip-Hop der achtziger und Techno der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts emanzipierten sich DJs als Klangkünstler (DJ-Culture) und Produzenten. Scratching, Sampling, Remixe und Computertechnik machten Tonträger zur beliebig veränderbaren Rohmasse für Metamusik. DJs wurden zu Stars (Sven Väth, Paul van Dyk), Experimentatoren (Tricky, Coldcut) oder gar Philosophen (DJ Spooky). Für die Musikindustrie sind die Discjockeys bei Radiostationen nach wie vor von großer Bedeutung, weil durch deren Programmgestaltung die Verkaufszahlen von einzelnen Musiktiteln bzw. Künstlern beeinflusst werden.

    DJs in Diskotheken
    Definiert man eine Diskothek als einen Raum, in dem sich Menschen für Geld und zu Tanz-Zwecken von einem schallplattenauflegenden DJ mit aufgenommener Musik unterhalten lassen, so gab es die erste Diskothek im nordenglischen Leeds, und zwar bereits 1943. Hauptinitiator und DJ für den Abend war Jimmy Savile.[1]

    Die frühen Jahre
    Mitte der 1960er begannen die ersten DJs, sich von der Funktion des reinen Plattenauflegers zu emanzipieren. Hatten sie bis dahin ein Stück nach dem anderen aufgelegt und zwischendurch moderiert, war es insbesondere Terry Noel[2], der 1965 im Arthur[3] in New York City auflegte, der begann, das musikalische Repertoire des DJs zu erweitern und selbst neue Musik zu schaffen. Noel begann, persönlich die Kontrolle über die Lichtanlage zu übernehmen, baute ein Soundsystem auf, das ihm erlaubte, einen Sound quer durch den Raum wandern zu lassen und begann sich bis dato unbekannte Freiheiten im Mixen von Stücken zu erlauben. Er legte mehrere Stücke übereinander, um neue Sounds zu kreieren und aus Schallplatten eine Musik zu erzeugen, die so nicht auf einer Schallplatte aufzufinden waren.

    In Deutschland gab es 1963 etwa 10, 1965 bereits 50 (zum Teil reisende) DJs. Die erste berufsständige Organisation für DJs wurde 1963 in Aachen gegründet.

    DJs in der DDR
    In der DDR wurden DJs zur Vermeidung des englischen Begriffes Diskjockey gesetzlich als Schallplattenunterhalter oder kurz als SPU bezeichnet. Es gab auf Grundlage der Anordnung über Diskothekveranstaltungen vom 15. August 1973 (Gbl. der DDR Teil I Nr. 38 vom 27. August 1973) frei- oder nebenberuflich tätige Schallplattenunterhalter. Jeder zukünftige SPU musste dazu einen Eignungstest bestehen und einen einjährigen speziellen Grundlehrgang mit anschließender staatlicher Prüfung bei dem dafür zuständigen Kreis- bzw. Stadtkabinett für Kulturarbeit durchlaufen. Anschließend wurde eine Spielerlaubnis erteilt. Nur der „staatlich geprüfte Schallplattenunterhalter“ durfte Tonträger vor einem größeren Publikum spielen und musste regelmäßig an Weiterbildungsveranstaltungen, sogenannten Monatskonsultationen, teilnehmen. Alle zwei Jahre erfolgte eine Neueinstufung durch die Einstufungskommission. Eine weitere Besonderheit in der DDR bestand in zahlreichen Vorschriften und Empfehlungen, zu deren Einhaltung der SPU verpflichtet war. Die wohl bekannteste Regelung der „Anstalt zur Wahrung der Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte auf dem Gebiet der Musik“ (AWA) war die 60/40-Regelung, die SPU dazu verpflichtete, 60 Prozent der Programmfolge mit Musikproduktionen aus der DDR und dem sozialistischen Ausland zu gestalten. Zeitweilig waren SPU verpflichtet, vor jedem Auftritt Titellisten an die AWA einzureichen. Obwohl die SPU mit Kontrollen und Lizenzentzug rechnen mussten, sah die Praxis in den meisten Diskotheken anders aus. Ende der 1970er Jahre wurden in der DDR 6000 Schallplattenunterhalter gezählt. In den 1980er Jahren wurden die Begriffe „Diskotheker“ und „Disko-Moderator“ geprägt.

    Die Revolution der 1970er-Jahre
    In den 1970er Jahren, mit Aufkommen der Disco-Musik in den USA, veränderten sich bald die Techniken der DJs. Statt der Ansagen wurden rhythmische Elemente bestimmend, es entstanden die ersten Club-Mixe, die verlängerte Versionen der Songs waren. Die DJs begannen, die Beats der verschiedenen Songs mit derselben Geschwindigkeit, also kaum merklich, ineinanderzumixen, was in der Szene der Elektronischen Tanzmusik bis heute gängig ist.
     
    15.05.2019 #82
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  8. Xeshra
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    Selbstverständlich, weil jemand der wirklich wissend ist hat andere Interessen als mehrheitlich Nulpen zu unterrichten. Der Akademiker Anteil ist viel zu hoch, künstlich gepusht damit es Besserverdiener leichter haben.

    Werde bald ständig zitieren müssen weil das Forum wird nun ohne Reue fremdgeistig zugespamt. Übrigens ein Zeichen von Schwäche,... Ich bin auf dem Siegeszug.:p
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
    15.05.2019 #83
  9. creolo
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    Die Gruppe der afrikanischen Religionen bildet nach dem Christentum und dem Islamden drittgrößten Religionskomplex Afrikas, der eine Vielzahl von ethnischen Religionen, Kulten und Mythologien umfasst, die es in verschiedensten Ausprägungen auf diesem Kontinent gibt und die trotz aller Unterschiede zahlreiche grundlegende Gemeinsamkeiten aufweisen. Da die arabisch geprägten Regionen Nordafrikas seit dem frühen Mittelalter islamisiert wurden, bezieht sich dieser Artikel prinzipiell auf Subsahara-Afrika.

    [​IMG]
    Ethnolinguistische Gruppen in Afrika, Stand 1996

    VorbemerkungBearbeiten

    Bis heute leben auf dem Kontinent fast 3000 unterschiedliche Ethnien mit mindestens 1000 verschiedenen Sprachen und zahlreichen unterschiedlichen Kulturräumen.[1] Entsprechend ausführlich muss daher die Betrachtung der afrikanischen Religionen ausfallen, vor allem ihrer generellen religiösen Grundlagen im Rahmen ihrer ökosozialen Beziehungsgeflechte. Die Darstellung der religiösen Grundlagen muss allerdings vor allem hier insoweit eingeschränkt werden, als ein zeitlicher Rahmen nach oben hin zu setzen ist, der sich in etwa auf die Zeit bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts bezieht, als die Periode massiver europäischer Kolonisationen begann. Aktuelle Zustände sind hingegen für die Beurteilung nicht primär relevant, da sich die religiösen Muster Afrikas seither rapide geändert haben, obwohl bis in unsere Tage hinein zahlreiche dieser ethnischen Religionen lebendig geblieben sind, ja unter dem Einfluss eines steigenden afrikanischen Selbstbewusstseins manchmal wieder kulturprägend wurden.

    Der zwischen Gegenwart und Vergangenheit schwankende Tempuswechsel in der folgenden Darstellung spiegelt diese Tatsache wider, denn es ist/war nie genauer zu ermitteln, ob bestimmte Religionen noch vollständig, teilweise, in Spuren, nicht mehr oder erneut und in der geschilderten Form oder in mehr oder weniger synkretistischer Gestalt bestehen/bestanden. Er wurde daher als inhaltliches Kriterium bewusst so belassen und bildet de facto als vor allem volksreligiöser, mitunter schichtspezifischer Unsicherheitsfaktor ein weiteres wesentliches Charakteristikum afrikanischer Religionen, wie sie sich in der Gegenwart präsentieren.

    Wie für alle ethnischen Religionen typisch, können zwar einige Gemeinsamkeiten beschrieben werden, doch grundsätzlich gilt, dass es sich auch bei den afrikanischen Religionen um jeweils eigenständige Glaubenssysteme handelt, die sich nur für uneingeweihte Dritte oftmals schwer voneinander abgrenzen lassen!
     
    15.05.2019 #84
  10. Xeshra
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    Hahaha!! Tja, da läuft jemand Sturm... Alles schon erlebt, es ist eine passive Form der Zensur. Wenn ihr so weitermacht wird's wahrscheinlich aktiv werden in umgekehrter Richtung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
    15.05.2019 #85
  11. fafner
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    Ist das der über den in China umgefallenen Sack Reis...? :oops:
     
    15.05.2019 #86
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  12. Xeshra
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    Nah, es sollte andeuten dass ich wirklich besseres zu tun habe...
    Ich sag mal Unterstellungspraevention.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
    15.05.2019 #87
  13. creolo
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    Eine Garage ist eine meist abschließbare, überdachte und durch feste Wände (mit Garagentor) umschlossene Abstellmöglichkeit (Stellplatz) für Fahrzeuge, meist Autos, aber auch Seilbahn-Fahrbetriebsmittel. Eine Garage für Schienenfahrzeuge wird meist Remisegenannt, so nennt man auch die historischen Kutschen-Garagen, sodass sich diese beiden Worte bei Einführung des Automobils zur vorletzten Jahrhundertwende überschneiden. In Österreich und der Schweiz umfasst der Begriff Garage auch Reparatur-Werkstättenund Depots für Omnibusse oder Oberleitungsbusse. Das Wort Garage stammt, wie das verwandte gare (‚Bahnhof‘), aus dem Französischen, garer bedeutet ‚sicher verwahren‘.

    Bei den Garagen lassen sich Einzelgaragen und Großgaragen (Schweiz: Einstellhalle) unterscheiden. Während bei einer Einzelgarage das Fahrzeug seinen eigenen abschließbaren Raum besitzt, dient die Großgarage zur Aufnahme mehrerer Fahrzeuge. Einige Großgaragentypen bieten jedoch durch Rolltor und Gitter zwischen einzelnen Stellplätzen ebenfalls die Möglichkeit, ein Fahrzeug separat einzuschließen. Teilweise werden Großgaragen auch mit Kameras überwacht. Garagen müssen nicht verschließbar sein, solche Garagen werden Carports genannt.[1]Eine Garagenanlage, die von mehreren Besitzern benutzt wird, bezeichnet man auch als Gemeinschaftsgarage.

    Großgaragen zum kurzfristigeren Einstellen (Parken) heißen hingegen Parkhaus. In den Untergrund verlegte Garagenräume nennt man Tiefgarage, das umfasst jedoch dauerhafte Stellplätze wie temporäre Parkplätze.
     
    15.05.2019 #88
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  14. Snipes
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    Oder auch:

    Ein Regenschirm (selten regional auch noch frz. Parapluie oder eingedeutscht Paraplü, älter dialektal auch Parasol, eigentlich „Sonnenschirm“[1]) ist ein Gebrauchsgegenstand, der vor Wettereinflüssen schützen soll. Er besteht aus einer Plane aus Stoff oder heute meist Nylon oder anderen Polyamiden, die auf Kiele (Anm.: ehemals wurden Federkiele als Material verwendet) gespannt ist und traditionell an einem langen lotrecht aufgesetzten Stiel in die Höhe gehalten wird. Zum Festhalten besitzt der normale Regenschirm einen Griff, meist in Form eines gekrümmten Spazierstock-Griffes oder eines Knaufs. So schützt der (tragbare) Regenschirm vor Niederschlägen, birgt aber bei stärkerem Wind stets die Gefahr des Überstülpens bzw. Umschlagens. Entworfen und angefertigt werden Regenschirme traditionell von Schirmmachern, heute beherrscht jedoch die industrielle (Billig-)Produktion den Markt.

    Kombinationen aus Sonnen- und Regenschirm werden als En-tout-Cas oder Allwetterschirm bezeichnet.[2]

    Inhaltsverzeichnis
    Geschichte
    Die erste schriftliche Erwähnung eines Regenschirms in Europa stammt aus dem Jahr 800. Damals schickte der Abt Alcuin von Tours dem Bischof Arno von Salzburg einen solchen mit den Worten „Ich sende dir ein Schutzdach, damit es von deinem verehrungswürdigen Haupte den Regen abhalte.“[3]

    Von solchen seltenen Ausnahmen abgesehen, finden sich erst für das späte 17. Jahrhundert Hinweise, dass Schirme aus wasserdichtem Material als Regenschutz verwendet wurden. Die frühe Geschichte des Regenschirms ist daher eigentlich die des Sonnenschirms.

    Der Pariser Kaufmann Jean Marius erfand einen leichteren und zusammenklappbaren Regenschirm,[4] welcher bald zum modischen Accessoire für Frauen wurde. Im regenreicheren England dagegen setzte sich der Regenschirm im 18. Jahrhundert zunächst nicht durch, da er als „französisch“ galt und bei Männern zudem als Zeichen von „Verweiblichung“.[4] Und auch in den ländlicheren Gegenden des deutschsprachigen Raums dauerte es bis weit ins 19. Jahrhundert, bis sich Regenschirme auf breiter Front durchzusetzen begannen.[1]

    Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren auch Regenschirme in Mode, die mit Hilfe eines metallenen Erdungsbandes als Blitzschutz eingesetzt werden sollten,[5] deren Schutzversprechen aber recht zweifelhafter Natur waren.

    In China wurden Regenschirme früher aus Bambusgestänge und Ölpapier gefertigt. Heute werden Schirme aus imprägnierter Baumwolle, Kunststoff oder Nylon mit ausziehbarem Stahlgestänge hergestellt.

    Zum zusammenfaltbaren Regenschirm, der bei Nichtverwendung möglichst wenig Platz einnimmt, gab es bereits im späten 17. Jahrhundert erste Versuche. Durchsetzen konnte sich erst eine Variante die 1928 vom Bergassessor a. D. Hans Haupt[6] aus Breslau erfunden wurde. Er ließ sich das Modell 1930 patentieren und nannte es Knirps. Die Serienherstellung der später bekanntesten deutschen Schirmmarke übernahm ab 1932 Fritz Bremshey, später wurde die Marke nach Österreich an die Firma Doppler verkauft. Die Produktion in Deutschland wurde 1999 eingestellt. Nach jahrelanger Verkaufsstagnation setzte Doppler auf innovatives Hightech, Design und Leichtbaumaterialien und konnte damit wieder steigende Absatzzahlen realisieren.[7]

    Einer der bedeutendsten Schirmhersteller in der Bundesrepublik war die Heinrich Zangenberg GmbH & Co. KG in Wallenhorst, die 1876 in Osnabrück gegründet wurde. 1962 belief sich die Jahresproduktion des Schirmherstellers auf 1,1 Millionen Schirme. 450 Mitarbeiter stellten die Schirme in Fließbandfertigung her.

    2007 gingen in Deutschland 25 Millionen Regenschirme über die Ladentheke, nur 50.000 Stück davon kamen aus einheimischer Produktion,[8] produziert wird heute hauptsächlich in Fernost. China liefert etwa 98 % aller angebotenen Schirme.
     
    15.05.2019 #89
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  15. Xeshra
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    Ich finde es schön aufschlussreich, weil das ist genau diese Dynamik welche ich offen kritisierte. Eine Art Ausgrenzungprozess wo ich noch je länger je mehr Legitimität für mein Vorgehen habe. Die einen ignorieren, die Anderen machen passive Zensur. Oder was denkt ihr wieso kommt ein einzelner Sensemann soweit wie ich? Weil ich gar nicht die Mutter allen Uebels bin. Jemand meinte Mal, "wenn ihr schreit werde ich einfach lauter schreien."
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
    15.05.2019 #90