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  1. Snipes
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    Zensur (lateinisch censura) ist der Versuch der Kontrolle der Information. Durch restriktive Verfahren – in der Regel durch staatliche Stellen – sollen Massenmedien oder persönlicher Informationsverkehr kontrolliert werden, um die Verbreitung unerwünschter oder ungesetzlicher Inhalte zu unterdrücken oder zu verhindern.[1][2] Oftmals wenden totalitäre Staaten die Zensur verschärft an.[2]

    Inhaltsverzeichnis
    Etymologie
    Der Begriff „Zensur“ ist abgeleitet vom lateinischen Wort censura, das eine strenge Prüfung bzw. Beurteilung und zugleich das Amt eines Sittenrichters (Censors) im römischen Staat bezeichnete.[3]

    Mit dem Wort Zins ist der Begriff Zensur (mit der auch die Bewertung von Schülern bezeichnet wird) ebenfalls verwandt, und zwar über die gemeinsame lateinische Wurzel censere, die eigentlich „schätzen“ bedeutet. Zum Verb censere wurde das Substantiv censura gebildet, das „Prüfung, Begutachtung, Kritik“ bedeutet und im 15. oder 16. Jahrhundert ins Deutsche übernommen wurde.[4]

    Ziele und Begründungen von Zensur
    Vor allem Nachrichten, künstlerische Äußerungen und Meinungsäußerungen sind Gegenstände der Zensur. Die Zensur dient dem Ziel, das Geistesleben in religiöser, sittlicher oder politischer Hinsicht zu kontrollieren. Diese Kontrolle wird damit begründet, man wolle oder müsse schutzbedürftige Gesellschaftsgruppen vor der schädlichen Wirkung solcher Inhalte bewahren.

    • So begründete die katholische Kirche ihr Verbot häretischer Schriften (siehe auch Index Librorum Prohibitorum) mit dem Schutz des Glaubens (schon früh wurde auch Sittlichkeit als Argument herangezogen).
    • Sittlich begründet wird eine Zensur z. B. mit dem Schutz Minderjähriger vor Inhalten und Darstellungen, die deren seelische Entwicklung gefährden (zum Beispiel Gewaltdarstellungen oder menschenverachtende Formen der Sexualität), siehe hierzu auch Jugendschutz.
    Von Seiten der von Zensur Betroffenen und auch in wissenschaftlichen Untersuchungen wurde und wird der Vorwurf erhoben, der wahre Beweggrund der Zensur seien der Schutz und der Machterhalt der sie ausübenden Eliten.[5]

    Maßnahmen zur Kontrolle
    Zur Kontrolle werden, je nach Staat und Gesetzeslage, folgende Maßnahmen angewendet:[6][7]

    • Die Schaffung von Zensurkommissionen bzw. -behörden,
    • Verbot von Medien,
    • Verzeichnisse verbotener Medien (Schwarze Liste),
    • Verbot des Besitzes von periodisch erscheinenden Medien (Indices),
    • Beförderungs-, Verkaufs- und Erwerbsverbot von Medien,
    • Vorzensur (Maßnahme zur Prüfung von Schriften vor der Drucklegung),
    • Nachzensur (Kontrolle von bereits gedruckten und im Handel zugänglichen Druckwerken),
    • Untersagung bestimmter Inhalte und Aussageformen,
    • Impressumspflicht zur Identifikation von Urhebern,
    • Bindung der Herausgeber von Medien an Konzessionen und Privilegien, die auch wieder entzogen werden können,
    • Kautionszwang, d. h. die Verpflichtung, Geld bei der Zensurbehörde zu hinterlegen,
    • Zeitungssteuern (die sogenannte Stempelsteuer),
    • Beschränkungen von Berufszulassungen für Drucker,
    • Berufsverbote für Drucker und Entzug von Druckkonzessionen,
    • Geldbußen, Gefängnisstrafen sowie schließlich Landesverweis,
    • Einziehen einzelner Ausgaben von Medien,
    • Beschränkung der Erscheinungshäufigkeit periodischer Medien,
    • erhöhte Beförderungsgebühren für Medien.
    Die Pressezensur umfasst das Verbot der Verbreitung (Ausstrahlung, Vertrieb) oder die inhaltliche Veränderung bzw. Kürzung. Bei Filmen werden beispielsweise zensurwürdige Szenen herausgeschnitten, Objekte verdeckt oder Ausdrücke mit einem Piepston (engl. Bleep) überlagert, letzteres auch bei der Wiedergabe von Tonaufnahmen.

    Unterscheidungen
    Häufig wird – wie etwa im Grundgesetz – unter Zensur die Kontrolle von Presseerzeugnissen vor ihrer Veröffentlichung verstanden. Zensur in diesem Sinne, die sogenannte Vorzensur, ist ein Verbot mit Erlaubnisvorbehalt, das in Art. 5 Abs. 2 GG festgelegt ist. Davon unterscheidet man die „Nachzensur“, bei der erst nach der Veröffentlichung in die Meinungsfreiheit eingegriffen wird:[8]

    Bei der Vorzensur müssen Medien (Filme, Bücher, Zeitschriften usw.) „vor“ Veröffentlichung entsprechenden Institutionen zur Prüfung vorgelegt werden, die dann gegebenenfalls Abänderungen fordern oder das Werk indizieren.

    Die Nachzensur ist Bestandteil auch jener Rechtssysteme, in denen Vorzensur laut Verfassung verboten ist. Jeder darf seine Meinung zum Ausdruck bringen, kann aber nachträglich zur Verantwortung gezogen werden, wenn er dabei gegen Gesetze verstößt. Die Konsequenzen können Einziehung und Indizierung des betreffenden Werkes oder Bestrafung der Person sein. Ein Beispiel aus der deutschen Nachkriegsgeschichte ist die Kontroverse um die sog. Lex Soraya.

    Da Grundrechte traditionell als Abwehrrechte Privater gegenüber dem Staat zu verstehen sind (Art. 1 Abs. 3 GG), ist in Deutschland eine verbotene Zensur im Sinne von Art. 5 Abs. 1, S. 3 Grundgesetz nur die Zensur durch den Staat oder dem Staat zurechenbare Stellen. Eine Vorauswahl privater Stellen, ob Beiträge veröffentlicht werden oder nicht (z. B. einer Zeitungsredaktion vor der Veröffentlichung von Leserbriefen oder eines Forenmoderators vor oder nach der Veröffentlichung von Beiträgen in Online-Foren), ist daher keine Zensur im Sinne des Grundgesetzes und verfassungsrechtlich unbedenklich. Allenfalls im Zuge der sogenannten mittelbaren Drittwirkung von Grundrechten kommt je nach Sachverhalt der Stellenwert von Art. 5 Grundgesetz auch zwischen Privaten indirekt zum Tragen. Dabei handelt es sich dann allerdings um ein Auslegungsinstrument für andere Gesetze, nicht um eine direkte Anwendung des Zensurverbotes aus dem Grundgesetz.[9]
     
    15.05.2019 #91
  2. creolo
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    15.05.2019 #92
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  3. Xeshra
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    Hihihi...gogogo, ihr seid ja fast blind geworden, wie Flasche leer, greifen zum letzten Mittel.
     
    15.05.2019 #93
  4. Rise&Shine
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    15.05.2019 #94
  5. creolo
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    https://youtu.be/ub1zsUD7UNQ
     
    15.05.2019 #95
  6. Xeshra
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    Ich geh jetzt schonwieder ins Kino, ich mag die Snacks dort leider garnicht, deswegen hab ich noch eine Packung Erdmannhauser Bio-Einkorngutzli besorgt, die crunche ich dann im Kino. In der Schweiz kann ich das nie machen weil sie ständig kontrollieren und man darf nur das knabbern was sie vorschreiben. Bei dem Wetter, 7C und stocknass, kann man ausser lustige Posts verfassen, Bauch vollschlagen und Kino kaum was anderes lustiges machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
    15.05.2019 #96
  7. Snipes
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    Man könnte es auch mal damit probieren:

    Erwerbstätige sind nach dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen alle zivilen Erwerbspersonen, also Personen, die als Arbeitnehmer oder Selbständige beziehungsweise mithelfende Familienangehörige eine auf wirtschaftlichen Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben.[1] Die Gruppe der Erwerbspersonen setzt sich aus den Erwerbstätigen und den (sofort verfügbaren) Erwerbslosen zusammen.

    Nach Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zählen zu den Erwerbstätigen alle Personen im Alter von 15 und mehr Jahren, die in einem Arbeitsverhältnis stehen (Arbeitnehmer) oder selbständig ein Gewerbe oder eine Landwirtschaft betreiben (Selbständige, Unternehmer) oder als mithelfende Familienangehörige im Betrieb eines Verwandten mitarbeiten. Personen, die lediglich eine geringfügige Tätigkeit (Mini-Job) ausüben oder als Aushilfe nur vorübergehend beschäftigt sind, zählen ebenso als Erwerbstätige wie auch Personen, die einem Ein-Euro-Job nachgehen.


    Begriffe
    Der Begriff Erwerbstätige wurde 1973 in Meyers Enzyklopädischem Lexikon nicht erklärt, sondern stattdessen wurde auf das sinnverwandte Wort Beschäftigung verwiesen.[2] Im Zusammenhang mit der neomarxistischen Interpretation von Lohnarbeit entwickelte sich der Begriff Erwerbsarbeit,[3] da zum Beispiel in Deutschland die lohnabhängige Arbeit zunahm und im 20. Jahrhundert zur dominanten Form der Arbeit wurde,[4] so dass dieses Wort sich inzwischen auch im Vokabular der entschiedenen Gegner marxistischer Theorien findet.[5]

    Die Zuordnung zu den Erwerbstätigen ist unabhängig von der tatsächlich geleisteten oder vertraglich vereinbarten Arbeitszeit. Der internationalen Praxis folgend gelten auch Personen, die zwar nicht arbeiten, bei denen aber Bindungen zu einem Arbeitgeber bestehen (z. B. Personen in Mutterschutz oder Elternzeit, die diesen Urlaub aus einer bestehenden Erwerbstätigkeit angetreten haben), als erwerbstätig.

    Nicht zur Erwerbstätigkeit wird die Zwangsarbeit gezählt, etwa in Gefängnissen oder in Form einer gerichtlich angeordneten Strafe im Jugendstrafrecht.

    Statistische Erfassung
    [​IMG]
    Regionale Unterschiede in Deutschland (1997)
    [​IMG] In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
    Gesamteuropäische Statistik
    Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.
    Inländer- und Inlandskonzept
    Bei der Erwerbstätigenrechnung in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung werden zwei Konzepte berücksichtigt. Das Inländerkonzept, welches vielfach auch als Wohnortkonzept deklariert wird und das Inlandskonzept, welches auch als Arbeitsortkonzept bekannt ist. Das Inländerkonzept misst die wirtschaftlichen Leistungen aller im Inland befindlichen Wirtschaftssubjekte, unabhängig davon, an welchem Ort sie erbracht wurden (Bruttonationaleinkommen). Das Inlandskonzept misst hingegen alle in einem Wirtschaftsgebiet erbrachten wirtschaftlichen Leistungen, unabhängig davon, wer sie erbracht hat (Bruttoinlandsprodukt). Demnach erfasst es alle Erwerbstätigen, unabhängig davon, ob sie ihren Wohnort im In- oder im Ausland haben.

    Deutschland
    Die Zahl der Erwerbstätigen wurde zuletzt bei der Volkszählung 1987 ermittelt und wird seit dieser Zeit hochgerechnet. Als Indikatoren dienen dabei etwa 45 unterschiedliche Berichtsdokumente. Dazu zählen unter anderem die Statistiken für einzelne Wirtschaftsbereiche, sowie die Statistik der Bundesanstalt für Arbeit über sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und geringfügig Beschäftigte, Angaben der Personalstandstatistik über das Personal im Öffentlichen Dienst, die Ergebnisse des Mikrozensus und weitere Meldungen einzelner Institutionen und Ministerien.

    Nach einer Neuberechnung der Erwerbstätigenzahlen im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen hatten im Durchschnitt des Jahres 2004 rund 38,8 Millionen Erwerbstätige ihren Wohnort und rund 38,9 Millionen Erwerbstätige einen Arbeitsplatz in Deutschland.

    Gemäß der Erwerbstätigenrechnung des Statistischen Bundesamtes waren im Jahr 2016 in Deutschland 43.513.000 Menschen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept) waren 43.595.000 Menschen erwerbstätig.[6]

    Österreich
    In Österreich gibt es etwa 4,2 Millionen Erwerbstätige (2013: 4.175.200), das sind relativ genau die Hälfte der Bevölkerung (2013: 49,4 %; Bemessung präzise: Wohnbevölkerung in Privathaushalten).[7] Die Erwerbstätigenquote (gerechnet über die 15- bis 64-jährige erwerbsfähige Bevölkerung, 2013: 4.390.000)[7] betrug 2013 72,3 %, bei den Männern 77,1 %, bei den Frauen 67,6 %.[7] Dieser Vorsprung der Männer ist in den letzten Jahren geschrumpft, aber im internationalen Vergleich noch immer recht hoch. Nach dem Lebensunterhaltskonzept durch Arbeit (Selbsteinschätzung) erreichen fast 4 Millionen (2013: 3.952.900) damit aber eine ungenügende Kapitalisierung, das heißt, knapp 5 % der Erwerbstätigen fühlen sich gesetzlich nicht mitgetragen (Mindestlohn), daher nicht selbst als Teilnehmer am Erwerbsleben.
     
    15.05.2019 #97
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  8. Xeshra
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    Aber, ich hab was lustiges gemeint!

    Ach wisst ihr, das Kleinkind-Maedchen neben mir meint, ein Laut sei ein dehnbarer Begriff, die ist ja intelligenter als die meisten Banausen hier.

    Eure Laute jedenfalls sind kaum noch dehnbar da so unterirdisch schwach, da bläst mich jede Jungunke im Tümpel weg.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
    15.05.2019 #98
  9. lisalustig
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    Der Banause wird als abwertende Bezeichnung gebraucht, mit der den Betroffenen ein Mangel an Intellekt, Feingefühl oder Bildung unterstellt wird; im Besonderen wird „Kunst“- oder „Kulturbanause“ als Vorwurf gegen ein fehlendes Kunstverständnis gebraucht. Als „Banausie“ wird das rein handwerksmäßige Betreiben einer Kunst oder Wissenschaft bezeichnet.

    Die Bezeichnung Banause wurde von der im antiken Griechenland üblichen Bezeichnung bánausos (griechisch βάναυσος von baunos, βαῦνος, „Ofen“, ursprünglich „der am Ofen Arbeitende“,[1] im weiteren Sinne „(Kunst-)Handwerker“, schließlich „vulgär“)[2] abgeleitet, mit der diejenigen abwertend benannt wurden, die nicht „frei geboren“ waren und ihren Lebensunterhalt durch körperliche Arbeit verdienen mussten. Dazu gehörten neben den Handwerkern auch diejenigen Künstler, welche die „praktischen Künste“ („artes mechanicae“) ausübten. Der Zugang zu den „freien Künsten“ („artes liberales“) blieb diesen Schichten verwehrt. In der antiken Gesellschaft waren nur diejenigen Tätigkeiten gesellschaftlich akzeptiert, die nicht von Erwerbsabsichten geprägt waren und fast ausschließlich auf geistigen Fähigkeiten beruhten.

    Neben Handwerk und praktischen Künsten wurden auch Handel und Landarbeit als banausisch angesehen. Die geringschätzende Einstellung zur Lohnarbeit fand Einzug in die griechische Philosophie und Literatur. Für Aristoteles waren solche Tätigkeiten das Gegenteil von Bildung. Daher verbot er schwere körperliche Arbeit als Teil der Erziehung.[3] Die Unwürdigkeit der Lohnarbeit wurde auch als Grundlage dafür angesehen, der nicht-aristokratischen Bevölkerung den Zugang zu politischen Tätigkeiten zu verwehren. So heißt es bei Euripides: „Ein armer landbebauender Mann, auch wenn er nicht unterrichtet ist, kann doch wegen seiner Arbeit den Blick nicht auf das Gemeinwesen richten.“[4] Am weitesten fortgeschritten war der Gegensatz zwischen der arbeitenden Bevölkerung und der herrschenden Krieger-Klasse in Sparta, den Spartiaten war jegliche „banausische“ Erwerbstätigkeit verboten.[5]
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
    15.05.2019 #99
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  10. Schmackhafter wie der Wasserbüffel-Joghurt *Rrrrülps*
    Abgekupfert vom Wasserbüffel..
    Wasserbüffel
    Art der Gattung Asiatische Büffel
    Wasserbüffel
    [​IMG]

    Wasserbüffel (Bubalus arnee)

    Systematik
    ohne Rang: Stirnwaffenträger (Pecora)
    Familie: Hornträger (Bovidae)
    Unterfamilie: Bovinae
    Tribus: Rinder (Bovini)
    Gattung: Asiatische Büffel (Bubalus)
    Art: Wasserbüffel
    Wissenschaftlicher Name
    Bubalus arnee
    (Kerr, 1792)
    Der Wasserbüffel (Bubalus arnee) gehört zu den Rindern (Bovinae) und ist die am weitesten verbreitete und bekannteste Art der Asiatischen Büffel (Bubalus). Er ist vielerorts zum Haustier geworden, wilde Wasserbüffel hingegen sind heute eine Seltenheit. Für wilde Büffel wird oft die indische Bezeichnung Arniverwendet; damit werden sowohl echte Wild- als auch verwilderte Hausbüffel bezeichnet.
    TaxonomieBearbeiten
    [​IMG]
    Hausbüffel in Thailand
    Ursprünglich wurde der wilde Wasserbüffel als Bubalus arnee, der Hausbüffel aber als Bubalus bubalis geführt. Heute werden sie zu einer Art zusammengefasst, laut Entscheidung der International Commission on Zoological Nomenclature (ICZN) Opinion 2027[1] ist arnee der gültige Name.

    Umstritten ist allerdings, ob wirklich alle Wasserbüffel einer Art angehören. So sehen manche in den chinesischen Büffeln, deren wilde Vorfahren vor etwa 3500 Jahren ausstarben, eine eigene Art Bubalus mephistopheles. Als Unterart des Wasserbüffels wird gelegentlich der philippinische Tamarau geführt, der heute häufig den Rang einer eigenständigen Art erhält.


    MerkmaleBearbeiten

    [​IMG]
    Schädel eines Wasserbüffels
    Ein Wasserbüffel bringt es auf eine Kopf-Rumpf-Länge von fast 3 Metern, eine Schulterhöhe von 180 Zentimetern und ein Gewicht von mehr als einer Tonne. Diese Maße werden fast nur von wilden Büffeln erreicht. Die domestizierten Exemplare sind für gewöhnlich sehr viel kleiner und selten schwerer als 500 Kilogramm. Die Farbe der wilden Tiere ist grau, braun oder schwarz. Bei domestizierten Büffeln gibt es auch schwarz-weiß gescheckte oder ganz weiße Tiere.

    Der Rumpf ist rindertypisch tonnenförmig, der etwa 60 bis 80 Zentimeter lange Schwanz hat eine Endquaste. Die weit auseinander gespreizten Hufe geben den Tieren in ihrem sumpfigen Lebensraum sicheren Halt.

    Der Kopf ist meist lang und nach vorne hin verhältnismäßig schmal, die Ohren sind vergleichsweise klein. Beide Geschlechter tragen Hörner, die entweder geradlinig zur Seite weisen oder sich halbkreisförmig nach innen krümmen. Sie erreichen eine Spannweite von 2 Metern, mehr als bei jedem anderen lebenden Paarhufer; die Hörner der Weibchen sind allerdings meist etwas kürzer. Daneben existieren aber auch Büffelrassen mit kleineren Hörnern.

    Die Lebensdauer eines wilden Wasserbüffels beträgt 25 Jahre; in der Obhut des Menschen werden Wasserbüffel noch einige Jahre älter.
     
    15.05.2019 #100
  11. lisalustig
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    Tümpel sind flach und werden in der Regel weniger als 50 Zentimeter tief. Wegen der großen Oberfläche im Verhältnis zum Wasservolumen haben sie, aufgrund der Diffusion von Luft in das Wasser, einen Sauerstoffgehalt von meist über 50 % der Sättigung.

    [​IMG]
    Tümpel am Waldesrand mit Schilfrohr
    Auf natürliche Weise werden Tümpel bei der Schneeschmelze im Frühling, bei heftigen Regenfällen, bei Überschwemmungen oder beim Austritt von Grundwasser in Senken gebildet. Tümpel werden vor allem durch Regenwasser gespeist. Sie haben deshalb einen stark schwankenden Wasserstand. Sie verlanden normalerweise rasch. Tümpel können während der heißen Jahreszeit aufgrund hoher Verdunstung trockenfallen, zeitweilig trockenfallende Tümpel werden zu den temporären Gewässern gerechnet.

    Formen
    Wiesentümpel haben eine hohe Wassertemperatur, sie liegt wegen der Wärmeabgabe des Untergrundes immer etwas höher als in der Luft. Waldtümpel sind kühler und verdunsten langsamer, weil das Kronendach der Bäume die Sonnenstrahlung großenteils abschirmt. Wenn es sich um eine regelrechte Quelle handelt, spricht man von einem Quelltümpel, der die Tümpelquelle (Limnokren) umgibt, aus der sich der Quellbach ergießt.

    Blänke ist die norddeutsche Bezeichnung für einen Tümpel. Das Wort ist abgleitet vom Adjektiv „blank“ und rührt vom Schimmern der Wasseroberfläche her (vergleiche „Blanker Hans“). Blänken sind häufig Grund- oder Stauwasserhorizonte, die aufgrund von jährlich periodischen Schwankungen, besonders in Niederungen, zu Tage treten.

    Das klare und an Huminsäuren reiche Wasser von Moortümpeln ist an der Oberfläche meist sehr warm, in Tiefen von einem bis zwei Metern wegen der abschirmenden Wirkung der Torfmoose aber relativ kühl. Auch der Unterschied der Tag- und Nachttemperatur ist besonders ausgeprägt. Moortümpel sind artenarm, sie beherbergen nur an die Eigenschaften des Moorwassers angepasste Lebewesen. Im Unterschied zu Wiesentümpeln zeigen sie kaum Tendenzen zum Trockenfallen oder Verlanden und werden auch als Kolke oder Mooraugen bezeichnet.

    Eine Sonderform ist die Salzlacke semiarider Zonen.

    Pflanzen
    Zur Charakteristik eines Wiesentümpels gehört, dass er durchgehend von Binsen und anderen Sumpfpflanzen eingerahmt wird, was bei Waldtümpeln aufgrund des Lichtmangels jedoch weniger der Fall ist. Viele Tümpel bestehen nur einige Wochen, echte Wasserpflanzen kommen deshalb nicht vor. Den Grundbewuchs bilden meist Gräser, denen die zeitweilige Überflutung nichts ausmacht. Aufgrund der hohen Wassertemperaturen leben viele ein- und mehrzellige Algen im Tümpel. Hochgebirgstümpel können durch das Augentierchen Euglena sanguinea blutrot gefärbt werden, weshalb sie dann als Blutseen bezeichnet werden.

    Tiere
    [​IMG]
    Ruderfußkrebs (rechts) und Daphnie, zwei häufige Tümpelbewohner
    Da sie als Laichgewässer wichtig sind, werden Tümpel manchmal mit Kunststofffolien oder Beton abgedichtet. In Gärten oder auch in der Natur legt man nicht zuletzt aus diesem Grund künstliche Tümpel an. Besonders die Gelbbauchunke bevorzugt flache, gut besonnte Tümpel. Schnelles Wachstum, eine hohe Fortpflanzungsrate und eine kurze Generationsfolge kennzeichnen die Tierwelt im kurzlebigen Tümpel. Das Austrocknen der Tümpel schadet nicht den Imagines, manchmal aber den Larven von hier vorkommenden Insekten wie Schwimmkäfern, Wasserkäfern, Zuckmücken, Stechmücken, Libellen und Köcherfliegen. Andere Tümpelbewohner sind besser an das Trockenfallen oder Zufrieren angepasst. Die hartschaligen Eier mancher Kiemenfußkrebse können jahrelang im Trockenen liegen, die der Flohkrebse monatelang, wenn sie mit Erde bedeckt sind. Manche Arten können sich nur dann entwickeln, wenn die Eier einige Zeit den Trockenzustand durchgemacht haben. Viele Rädertiere, Fadenwürmer, Ruderfußkrebse und Muschelkrebse können in Trockenstarre lange Zeiträume überdauern und im staubtrockenen Schlamm weit verbreitet werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.05.2019
    15.05.2019 #101
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  12. WolkeVier
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    Kiffer erscheinen oft weniger helle als andere. Ob Cannabiskonsum tatsächlich dumm macht, wollten nun Wissenschaftler in einer Studie herausfinden. Die Ergebnisse wurden jetzt veröffentlicht.
    [​IMG]
    Kiffer sind offenbar nur vorübergehend etwas dümmer. Was Cannabis langfristig mit dem Gehirn macht, weiß allerdings niemand

    Macht Kiffen dumm? Diese Frage hat sich wahrscheinlich schon jeder mal gestellt, der mit Kiffern zu tun hat oder selbst gerne Haschisch, Gras oder Marihuana konsumiert. Jetzt sind Wissenschaftler der University of Pennsylvania der Frage nachgegangen. In einer Meta-Analyse hat das Team um Dr. J. Scott 69 Studien ausgewertet, die den Zusammenhang zwischen chronischem Cannabiskonsum und Denkleistung bzw. Intelligenz untersucht hatten. Das Durchschnittsalter der rund 2.100 Studienteilnehmer lag bei 26 Jahren.

    Die Auswertung zeigt: Kiffer sind tatsächlich etwas leistungsschwächer im Denken als Nicht-Kiffer. So zeigten sich Beeinträchtigungen bei der Lern- und Erinnerungsleistung, der Aufmerksamkeit, dem Reaktionsvermögen, der Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung oder der Fähigkeit, Probleme zu lösen.

    Defizite vorübergehend
    Allerdings waren diese Effekte vorübergehend. Waren die Personen für 72 Stunden abstinent, waren die kognitiven Defizite nicht mehr nachweisbar. Das Gehirn scheint sich also von dem Cannabis-Rausch zu erholen.

    „Das Risiko für kognitive Einschränkungen durch intensiven Cannabisgebrauch ist besonders bei jungen Menschen groß“, sagt Dr. Scott. „Aber unsere Studie zeigt eher milde Effekte, die nicht von Dauer sind.“

    Die Wissenschaftler räumen allerdings ein, dass man noch zu wenig über die Auswirkungen von Cannabis auf das Gehirn weiß. Insbesondere was die Hirnentwicklung bei jungen Konsumenten betrifft. So fehlen Studien, die Langzeiteffekte messen. Das heißt niemand weiß, welchen Schaden dauerhaftes Kiffen im Gehirn nach 30 Jahren oder länger hinterlässt.

    Cannabis greift in Hirnentwicklung ein
    Dieses Manko sehen auch deutsche Wissenschaftler. In der aktuellen, vom Bundesgesundheitsministerium geförderten, Studie „Capris“ heißt es: „Die aktuelle Forschung zeigt, dass ein regelmäßiger und häufiger Cannabiskonsum die Hirnleistung und insbesondere das Gedächtnis verschlechtert. Die kognitiven Funktionsdefizite scheinen jedoch reversibel zu sein, wobei derzeit noch unklar ist, ob und nach welcher Zeit der Abstinenz die Symptome wieder vollkommen verschwinden. Ebenso ungeklärt ist, welche Rolle ein junges Einstiegsalter und geschlechtsspezifische Unterschiede dabei spielen.“

    Dennoch hält es das Autorenteam um PD Dr. Eva Hoch von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und PD Dr. Miriam Schneider von der Universität Heidelberg für wissenschaftlich gesichert gilt, dass Cannabis in die Hirnentwicklung von Jugendlichen eingreift. „Da das sogenannte Endocannabinoid-System bei einem noch unausgereiften Gehirn viel stärker aktivierbar ist als bei einem Erwachsenen, birgt der Konsum von Cannabis bis zum Abschluss der Hirnreife zwischen dem 21. und 23. Lebensjahr höhere Risiken". schreibt das Autorenteam.

    Kiffer haben öfter Psychosen
    In der Studie „Cannabis: Potential und Risiken. Eine wissenschaftliche Analyse (CaPRis) hatten die Wisenschaftler mehr als 2.000 Studien ausgewertet. Dabei wurden auch psychosoziale Effekte des Kiffens untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass chronische Cannabiskonsumenten öfter die Schule abbrechen und seltener eine akademische Laufbahn einschlagen. Auch soziale Auffälligkeiten sowie ein bis zu dreifah erhöhtes Risiko für Psychosen wurden den Kiffern attestiert.
     
    15.05.2019 #102
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  13. Au ja
    ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD GELD ARBEIT ARBEIT ARBEIT GELD GELD
    :D
     
    15.05.2019 #103
    Ekirlu, lisalustig und Snipes gefällt das.
  14. Ihr seid ja lustig hier... :)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15.05.2019
    15.05.2019 #104
  15. Rise&Shine
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    15.05.2019 #105
    maxim und lisalustig gefällt das.