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Keine Lust mehr auf das Single-Leben?
  1. Julianna
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    Zitate sind also abgekupfert? Hahahaha ....wie dumm von Dir... das ist wohl der Sinn von Zitaten. Andere Quellen wörtlich oder sinngemäß wiederzugeben.

    Schon mal was von Satz-Kausalität gehört? Fürchterlich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2019
    16.05.2019 #121
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  2. Julianna
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    Und wen glaubst du interessiert das?
    Was für ein Text-Müll.
     
    16.05.2019 #122
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  3. Mir fällt da auch schon einer ein, der trotz fataler Unwissenheit meint, alle anderen belehren zu können.
    Immerhin konzentrierte sich der Forenmüll die letzten beiden Tage auf diesen Thread, aber der Kotzbrei beginnt schon wieder, sich über andere Threads zu ergiessen.
    Bei @Xeshra hilft aufgrund seiner Sturheit, Rücksichtslosigkeit, Undankbarkeit und Respektlosigkeit letztlich nur noch eins:

    *** Ignoranz ***

    Ist ja auch ein Thema von ihm - warum nur?

    *** Ignoranz ***

    Es folgt nachher eine detaillierte Abhandlung über Müll...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16.05.2019
    16.05.2019 #123
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  4. Xeshra
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    Mal kurz überlegt, Sturheit, Rücksichtslosigkeit, Respektlosigkeit und die fehlende Dankbarkeit für so gut wie nichts sind tatsächlich gegenüber den betroffenen Usern, ungefähr eine handvoll Kleinlustige, vorhanden. Das tut mir gar nicht weh, weil den Grund gabt ihr euch selbst wie immer und so wird es wahrscheinlich leider auch für immer bleiben.
    Kannst es ja mal in der Uni vortragen diese Problemchen, ich wünschte ich könnte sie haben, dann wäre die Welt vollkommen in Ordnung. Immerhin ergibt sich bei einer relativen Gleichgestriegeltheit dass sich viele Menschen im Schnattern und sonst noch was finden.

    Nein, ein Zitat kann auch von einem selber sein, es ist nicht so dass es nur von fremden Autoren stammen kann. Aber meine Güte... was belehre ich hier. Jedenfalls ist es nicht der Sinn von Zitaten, egal welches, ein ganzes Lexikon oder Buch zu zitieren, das geht sogar gegen den gesunden Menschenverstand. Dürft gerne einen Link geben und eure heiligen Quellen erwähnen, danke im voraus!

    Mit Zitaten hebt man etwas hervor und kann danach noch den Kontext verlinken, dass ich immer alles sagen soll, nur damit ich mal weniger Kleingeistigkeit antreffe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2019
    16.05.2019 #124
  5. … bitte weiterscrollen...
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    ...hier gibt es nichts zu Lesen …(ausser der Aussage, dass es hier nichts zu Lesen gäbe)
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    … bitte weiterscrollen...
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    ...hier kurz innehalten …
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    . Immer noch nix zu Lesen
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    16.05.2019 #125
    Ekirlu gefällt das.
  6. Snipes
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    Ein Zitat (das, lateinisch citatum „Angeführtes, Aufgerufenes“ zu lat. citāre „in Bewegung setzen, vorladen“, vgl. „jemanden vor Gericht zitieren[1][2]) ist eine wörtlich oder inhaltlich übernommene Stelle aus einem Text oder ein Hinweis auf eine bestimmte Textstelle. Auch andere Medien, wie Bilder und Musik, können als Zitat verwendet werden.

    Bekannte wörtliche Zitate werden häufig als geflügeltes Wort verwendet. Beispielsweise sind viele Textstellen aus der Bibel so stark im allgemeinen Sprachgebrauch verankert, dass sie kaum mehr als Zitat empfunden werden. Auch beim politischen Meinungsstreit spricht man von Zitaten, wenn man sich auf Äußerungen anderer bezieht. Im Journalismus wird ein direkt verwendetes Zitat in wörtlicher Rede auch als Originalton (O-Ton) bezeichnet.

    In der Regel wird ein Zitat durch eine Quellenangabe oder einen Literaturnachweis belegt, indem sein Autor und die genaue Textstelle genannt werden. Ein solcher Verweis wird in der Bibliothekswissenschaft als Zitation bezeichnet. Zitationen können auch ohne dazugehöriges Zitat auftreten. Zitate, deren ursprünglicher Kontext verloren und nicht mehr rekonstruierbar ist, werden zu Fragmenten.

    Inhaltsverzeichnis
    Zitate und Urheberrecht
    Die Verwendung von Zitaten ist durch das Urheberrecht geregelt und unter bestimmten Voraussetzungen gestattet, ohne dass eine Erlaubnis des Urhebers eingeholt oder diesem eine Vergütung gezahlt werden muss (§ 51 UrhG in Deutschland, siehe unten). Die allgemeine Begründung dafür ist, dass Zitate der kulturellen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung einer Gesellschaft dienen (siehe auch Informationsfreiheit). Zitate stellen einen Unterfall der urheberrechtlichen Schranken dar.

    Zitate sind mit Literaturangabe zu versehen (Gebot der Quellenangabe in § 63 deutsches UrhG im Sinne einer genauen Angabe der Fundstelle). Das Zitatrecht dürfen nur Werke beanspruchen, die selbst urheberrechtlichen Schutz genießen, also eine eigene „Schöpfungshöhe“ aufweisen. Demnach dürfen sich Zitatensammlungen, die ausschließlich Fremdleistungen wiedergeben, nicht auf das Zitatrecht berufen. Die (wirtschaftlichen) Interessen des Urhebers bzw. Rechteinhabers des zitierten Werkes dürfen durch ein Zitat nicht über Gebühr eingeschränkt werden.

    Zitate unterliegen dem Änderungsverbot, doch sind Kürzungen zulässig, wenn sie den Sinn nicht entstellen.

    Unterschieden werden:

    Großzitate
    sind nur in wissenschaftlichen Arbeiten zulässig. Voraussetzung für ein Großzitat ist die bereits erfolgte Veröffentlichung.
    Kleinzitate
    dürfen weiterreichend verwendet werden. Der Zitierzweck muss erkennbar sein. Das Zitat muss also in irgendeiner Beziehung zu der eigenen Leistung stehen, beispielsweise als Erörterungsgrundlage. Der Umfang des Zitats muss dem Zweck angemessen sein.
    Bildzitate
    sind rechtlich am schwierigsten zu handhaben. Bildzitate sind einerseits als Großzitate (im wissenschaftlichen Bereich) gerechtfertigt, andererseits aber nach herrschender Lehre auch als „Große Kleinzitate“ möglich.
    Filmzitate
    werden als Sonderform von Bildzitaten angesehen. Allerdings ist es beispielsweise in der Filmbranche nicht unüblich, Parodien auf ganze Filme zu produzieren, die als eigenständige Kunstwerke angesehen und akzeptiert werden, auch wenn das parodierte Original (bei dieser Kunstform notwendigerweise) eindeutig erkennbar ist.
    Deutschland
    Nach deutschem Urheberrecht gilt für Zitate § 51 UrhG (Stand: 1. März 2018):

    „Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck des Zitats, sofern die Nutzung in ihrem Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist. Zulässig ist dies insbesondere, wenn

    1. einzelne Werke nach der Veröffentlichung in ein selbständiges wissenschaftliches Werk zur Erläuterung des Inhalts aufgenommen werden,
    2. Stellen eines Werkes nach der Veröffentlichung in einem selbständigen Sprachwerk angeführt werden,
    3. einzelne Stellen eines erschienenen Werkes der Musik in einem selbständigen Werk der Musik angeführt werden.
    Von der Zitierbefugnis gemäß den Sätzen 1 und 2 umfasst ist die Nutzung einer Abbildung oder sonstigen Vervielfältigung des zitierten Werkes, auch wenn diese selbst durch ein Urheberrecht oder ein verwandtes Schutzrecht geschützt ist.“

    – § 51 UrhG
    Hieraus leitet sich das sogenannte „Zitatprivileg“ ab,[3] das sich der grundgesetzlich garantierten Weltanschauungs-, Kunst-, Meinungs-, Informations-, Presse- und Wissenschaftsfreiheit bedient (Art. 4 und Art. 5 GG).
     
    16.05.2019 #126
  7. Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:
    Es war einmal ein Mann, der hatte sieben Söhne.
    Die sieben Söhne sprachen:
    "Vater, erzähl uns eine Geschichte"
    Da fing der Vater an:...
     
    16.05.2019 #127
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  8. Snipes
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    7 Söhne? Na ich hoffe mal, dass es die nicht mit 7 Frauen gezeugt hat, denn das wäre ja dann:

    Polygamie (altgriechisch polys „viel“, und gamos „Ehe“) oder Vielehigkeit bezeichnet bei Menschen eine Form der Vielehe und der Führung von „gleichzeitigen eheähnlichen Beziehungen“. Ihr Gegenteil ist die Monogamie (Einehe). Beide Formen werden in der Tierwelt von der Verhaltensbiologie erforscht.

    Vielehigkeit wird unterschieden in Polygynie (Vielweiberei: ein Mann, mehrere Ehefrauen) und Polyandrie (Vielmännerei: eine Frau, mehrere Ehemänner) sowie der Polygynandrie (Gruppenehe) und weiteren Eheformen, bei denen mehrere Frauen und mehrere Männer beteiligt sind. Während die Polyandrie (mehrere Ehemänner) besonders in einfachen Ackerbaukulturen verbreitet ist, findet sich Polygynie (mehrere Ehefrauen) vorrangig in Kulturen mit viehzüchterischem Hintergrund. Voraussetzung ist in beiden Fällen, dass eine Person in der Rolle als Familienernährer(in) mehrere Ehepartner haben und wirtschaftlich absichern kann.

    Polygamie im westlich-europäischen Kulturraum
    Im westlich-europäischen Kulturraum ist die Eingehung polygamer Zivilehen unzulässig.

    Polygamie in Deutschland
    Grundsätzlich ist bereits die Bigamie, also das Eingehen einer zweiten Ehe, in Deutschland gemäß § 1306 BGB unzulässig und wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft (siehe § 172 StGB). Das gesetzliche Verbot der Mehrehe in Deutschland verhindert jedoch nicht ohne weiteres die Wirksamkeit tatsächlich erfolgter weiterer Eheschließungen; so ist selbst eine in Deutschland geschlossene Zweitehe (z. B. wenn der Standesbeamte die erste Ehe wegen Täuschung nicht erkannt hat) normalerweise wirksam und kann lediglich wieder aufgehoben werden. Praktisch relevant sind vor allem Fälle, in denen eine verheiratete Person im Ausland erneut heiratet oder eine Auslandsheirat in Deutschland vollständig verschwiegen und somit eine weitere Heirat ermöglicht wird.

    Grundsätzlich ist nur die Schließung einer weiteren Ehe strafrechtlich verboten, nicht die Führung der Ehe an sich. Jedenfalls in den Fällen, in denen eine Mehrehe zulässigerweise eingegangen wurde, enthält das deutsche Ausländerrecht auch explizite Regelungen zum Ehegattennachzug. So bestimmt § 30 Abs. 4 AufenthG, dass ein Nachzugsanspruch grundsätzlich nur für einen der Ehepartner zur Zeit bestehen kann. Dies schließt allerdings den Nachzug eines weiteren Ehepartners nicht aus, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft zum zuerst nachgezogenen Ehepartner aufgehoben wird (Getrenntleben). Der zuerst nachgezogene Ehepartner kann in diesen Fällen unter Umständen sein Aufenthaltsrecht verlieren, sofern dieser nicht bereits ein eigenständiges Aufenthaltsrecht erworben hat.

    Am 29. Mai 2018 urteilte das Bundesverwaltungsgericht, dass eine im Ausland geschlossene Zweitehe einem Einbürgerungsanspruch gemäß § 10 StAG nicht entgegensteht. Behörden und Vorinstanzen hatten bis dahin die Ansicht vertreten, Mehrehen seien mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht vereinbar. Das Bundesverwaltungsgericht hielt dem in seinem Urteil entgegen, das Prinzip der „bürgerlich-rechtlichen Einehe“ gehöre nicht zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, sondern sei vielmehr ein Bekenntnis zu Recht und Gesetz sowie den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten. Dem Gesetzgeber stehe es jedoch frei, künftig eine „Einordnung in die deutschen Lebensverhältnisse“ wie bei der Ehegatten- bzw. Lebenspartnereinbürgerung gemäß § 9 StAG zur Voraussetzung zu machen.[1][2]

    Polygamie in der Schweiz
    Gemäß Schweizerischem Strafgesetzbuch ist Polygamie verboten. Art. 215 StGB wurde an das neue Institut der eingetragenen Partnerschaft angepasst und lautet nun:

    „Wer eine Ehe schliesst oder eine Partnerschaft eintragen lässt, obwohl er verheiratet ist oder in eingetragener Partnerschaft lebt, wer mit einer Person, die verheiratet ist oder in eingetragener Partnerschaft lebt, die Ehe schliesst oder die Partnerschaft eintragen lässt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.“

    – Artikel 215 StGB
    Polygamie im Vereinigten Königreich
    Im Vereinigten Königreich gibt es Bigamie-Gesetze, die die Polygamie unterbinden sollen. 1922 gestand eine Britin aus Sheffield, mit 61 Männern verheiratet zu sein. Dies ist bisher die höchste bekannte Anzahl von Ehen.

    Polygamie in den Vereinigten Staaten von Amerika
    In den Vereinigten Staaten ist die Polygamie verboten. In der Vergangenheit wurde sie jedoch vor allem von mormonischen Glaubensgemeinschaften praktiziert. 1890 verzichtete die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage offiziell darauf, jedoch behielten einige die Praxis bei und bildeten in der Folge Sondergemeinschaften. Die meisten Polygamisten der USA wohnen unauffällig in abgelegenen ländlichen Orten vor allem in Utah und die Staatsanwaltschaften interessierten sich nicht weiter für sie. Beim einzigen Prozess innerhalb von 50 Jahren wurde 2001 ein bekennender polygamer Mormone mit fünf Ehefrauen und 29 Kindern zu fünf Jahren Haft und zur Rückzahlung von umgerechnet 110.000 EUR Sozialhilfe verurteilt.[3][4]

    Siehe auch: Polygamie bei den Mormonen
    Polygamie in Ozeanien
    Unter der ursprünglichen Bevölkerung Neuguineas und der umliegenden Inseln existiert Polygamie sowohl in der Ausprägung Polygynie (Vielweiberei) als auch als Polyandrie (Vielmännerei). Das Thema wird gesellschaftlich kontrovers diskutiert und auch in Verbindung mit der Praxis des Brautpreises und der Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten gesetzt.

    Polygamie in Afrika
    Im Königreich Swasiland im südlichen Afrika ist Polygamie nichts Ungewöhnliches. Der jetzige König Mswati III. hat derzeit (Stand 2017) 14 Ehefrauen.[5] Sein Vater König Sobhuza II., der 1982 starb, hatte etwa 70 Frauen und 210 Kinder.

    Der im Mai 2009 gewählte Präsident Südafrikas, Jacob Zuma, war Südafrikas erster polygamer Staatschef. Er hat vier Ehefrauen.[6]
     
    16.05.2019 #128
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  9. Rise&Shine
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    Als Perpetuum mobile (lat. ‚sich ständig Bewegendes‘, insbesondere andauernd grammatikalisch grauenvolle Texte) werden unterschiedliche Kategorien ausgedachter, nicht existierender Probleme von einem einzelnen Foristen bezeichnet, die – einmal in Gang gesetzt –ohne weitere Energiezufuhr ewig in Bewegung bleiben und dabei je nach zugrundegelegter Definition möglicherweise auch noch Inhalt vermitteln sollen. Allen ist gemeinsam, dass sie mindestens einem thermodynamischen Hauptsatz widersprechen und deshalb nicht realisierbar sind.
     
    16.05.2019 #129
  10. Haha - ja das ist ein sehr adiabater Vorgang hier.
    Innere Energie U = Q (Wärme) + W(Arbeit)
    Viel Arbeit, keine Wärme (Liebe)
    Schluchz...:eek:
     
    16.05.2019 #130
  11. Xeshra
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    Ich hoffe ich werde eines Tage "der eine Mensch" antreffen. Allen anderen ääähhh Menschen... braucht es nicht zu interessieren.

    Ich bin eigentlich ein ganz einfacher Mensch der sich an einfachen Dingen, nur schon an einem Blümlein, erfreuen kann: Ich habe zum Glück nicht eure übertriebenen Ansprüche, ihr seid für mich arm.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2019
    16.05.2019 #131
  12. wie angekündigt:
    Unter Abfall bzw. Müll (schweizerisch auch: Kehricht, österreichisch auch: Mist) versteht man Reste, die bei der Zubereitung oder Herstellung von etwas entstehen (Überrest) im festen Zustand, was Flüssigkeiten und Gase in Behältern einschließt. Chemische Rückstände werden auch als Abfallstoffe bezeichnet.
    Müll für ‘Haushaltsabfall, Unrat’, ahd. mulli ‘Abfall, Kehricht’ (11./12. Jh.), mhd. mulle, mul, mnd. mül ‘Staub’, nd. Mull, Müll ‘lockere Erde’ gehören wie die Kollektivbildung ahd. gimulli ‘Staub, Schutt’ (9. Jh.), mhd. gemülle, gemül ‘das durch Zerreiben, Zermalmen Entstandene, Staub, Kehricht’ und die Verben ahd. mullen (8./9. Jh.), mhd. müllen, müln ‘zerstoßen, zermalmen’, anord. mylja ‘zerreiben, vermahlen’ als schwundstufige Formen zu mahlen angeführten Wurzel ie. *mel(ə)- ‘zermalmen, schlagen, mahlen’. Erst im 18. Jh. wird das bis dahin nur im Norddeutschen übliche Müll in die hochdeutsche Schriftsprache aufgenommen. Moderne Bildungen dazu sind Mülleimer (19. Jh.), Müllabfuhr, Müllschlucker (20. Jh.).[1]
    Kehricht, abstammend vom Verb kehren für ‘fegen’ wurde nur im westgerm. bezeugte Verb belegt, ahd. kerien, kerren (8. Jh.), mhd. kern, mnd. mnl. kēren, nl. keren und setzt germ. *karjan voraus. Das zugehörige Grundwort dürfte in ahd. ubarkara ‘Unreinigkeit, Unflat’ (10./11. Jh.), isl. kar ‘Schmutz’ erhalten sein. Kehricht bezeichnet das, ‘was zusammengefegt ist, Müll’ (15. Jh.) mit unorganisch angefügtem -t (wie bei Obst) neben entwicklungsgeschichtlich älterem kerach (15. Jh.), kehrich (16. Jh.).[2]

    Neben den mineralischen Abfällen fallen Abfälle in Privathaushalten (Hausmüll) und in der Industrie (Industrieabfall) an.

    Beispiele für Abfall von Privathaushalten (Hausmüll) sind:

    Restmüll

    Bioabfall wie Nahrungs- und Küchenabfälle

    Altglas

    Altpapier

    Verpackungen (Grüner Punkt)

    Elektronikschrott

    Sondermüll

    Sperrmüll

    Metall-Sperrmüll in einigen Gemeinden

    Gartenabfall wie Grünschnitt, Wurzelwerk, Stämme und Stubben

    Textilien (Altkleidersammlung)

    Schadstoffe aus Haushalten

    Weiter Abfallarten, die zumeist in Abfallcontainern entsorgt werden müssen:[3]

    Bau- und Abbruchabfälle

    Bauschutt, Baumischabfälle, Betonbruch, Estrich, Gips, Rigips, Gasbeton, Steine

    Gartenabfälle

    Gartenabfälle und Grünschnitt

    Wurzelwerk, Stämme und Stubben

    Erdaushub (Boden und Steine)

    Holz

    unbehandelt und behandelt

    schadstoffbelastet

    Beispiele für Schadstoffhaltige/gefährliche Abfälle

    Sondermüll

    asbesthaltige Baustoffe

    teer- und bitumenhaltige Dachpappe

    kontaminierter Erdaushub

    Beispiele für industrielle Abfälle:

    hausmüllähnlicher Gewerbeabfall

    radioaktiver Abfall (unterliegt nicht dem Abfallrecht)

    Produktionsabfall

    Schlachtabfall

    Sondermüll

    Metallabfälle

    Klassifizierung von Abfällen im Krankenhaus:[4]

    A-Abfall: hausmüllähnlicher Gewerbeabfall, Wertstoffe

    B-Abfall: krankenhausspezifischer Abfall (mit Sekreten oder Exkreten kontaminierter Abfall)

    C-Abfall: Abfall mit Infektionsgefahren von meldepflichtigen Krankheiten

    D-Abfall: Überwachungsbedürftige Abfälle (Chemikalien)

    E-Abfall: Ethischer Abfall (Körperteile, Gewebereste, Placenten)

    Auf internationaler Ebene gibt es verschiedene Abfallkataloge, so z. B. die Abfalllisten des Basler Übereinkommens, die Abfalllisten der OECD, des Europäischen Abfallartenkatalogs (EAK) und der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV). Jede Abfallart ist hier mit einer Nummer (Abfallschlüssel) versehen, die eine eindeutige Identifizierung des Abfalls ermöglicht. Auf europäischer Ebene existieren mehr als 800 Abfallarten.

    Im Bemühen, mit Abfall sachgemäß umzugehen, haben sich Branchen, Gewerbezweige und Fachgebiete entwickelt, die man unter dem Begriff Abfallwirtschaft zusammenfasst, siehe auch Recycling. Das Basler Übereinkommen regelt dabei die „Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung“. Bislang haben sich an die 160 Staaten – nicht aber die USA – auf diese Richtlinien verpflichtet.

    Abfallaufkommen

    Die globalen Daten unterscheiden sich in den verschiedenen Statistiken erheblich.

    Kommunales Abfallaufkommen in Europa

    Das jährliche kommunale Abfallaufkommen belief sich 2016 in Kilogramm pro Person (Durchschnitt EU-28: 483 kg):[5]




    In Deutschland fielen 2016 etwa 411,5 Millionen Tonnen Müll an. Das waren 9,3 Millionen Tonnen mehr als 2015.[7] Bau- und Abbruchabfälle machen mehr als die Hälfte der gesamten Abfall-Menge aus, z. B. in Form von Erdaushub 125 Mio. to (Boden und Steine), Bauschutt 58 Mio. to und Straßenaufbruch 16 Mio. to. Siedlungsabfälle, einschliesslich Haushalts- und Verpackungsabfälle, machten 2016 rund 52 Millionen Tonnen aus.[7] Darin eingeschlossen sind Abfälle aus Gewerbe und Industrie.

    Nur auf die Haushaltsabfälle bezogen ist das Abfallaufkommen im Jahr 2013 in Deutschland allerdings um 3 kg pro Einwohner gesunken. Insgesamt belief sich die Menge hier auf 453 kg pro Einwohner. Den größten Anteil der gesammelten Haushaltsabfälle machten dabei Restmüll und Sperrmüll aus (rund 41 %). Jedoch ist beim Restmüll wie schon im Jahr 2012 ein rückläufiger Trend zu beobachten gewesen.

    EU-Vergleich. Deutschland liegt mit seinem Abfallaufkommen über dem EU-Durchschnitt an vierter Stelle hinter Dänemark, Zypern und Luxemburg. Das kommunale Abfallaufkommen in Europa ist dabei im Ländervergleich stetig angestiegen.

    Verwertung. Mehr als 80 Prozent des gesamten Abfalls wurden nach Angaben des Bundesamts 2016 "stofflich oder energetisch verwertet" - also recycelt oder zur Energiegewinnung verbrannt.[7] 287,6 Millionen Tonnen Abfall wurden 2016 recycelt. Rund 44,4 Millionen Tonnen Abfall wurden energetisch verwertet, also verbrannt, einschliesslich bis zu 70 % des Plastiks.[7] Immerhin noch fast 17 Prozent des Abfalls wurden auf Deponien entsorgt.[7]

    Ungefähr 32 % des Abfallaufkommens fiel 2013 auf die Wertstoffe zurück, wovon die größte Menge (5,8 Mio. Tonnen) vom Altpapier stammte. Das Gesamtaufkommen an Haushaltsabfällen betrug damit 2013 36,6 Mio. Tonnen, wobei entsorgte Elektronikaltgeräte nicht mit in die Rechnung einbezogen worden sind.[8]

    Rechtliche Einstufung

    → Hauptartikel: Abfall (Recht)

    Die neuere europäische Gesetzgebung (Richtlinie 2008/98/EG) hat die Zielhierarchie der Abfallwirtschaft neu definiert. Die Abfallhierarchie soll demnach wie folgt aussehen:

    Abfallvermeidung,

    Vorbereitung zur Wiederverwendung,

    Recycling,

    sonstige Verwertung, z. B. energetische Verwertung,

    Der frühere allgemeine Grundsatz war: Vermeidung vor Verwertung vor Beseitigung. Insgesamt hat aber die umweltverträglichere Möglichkeit Vorrang.

    Die rechtliche Einstufung des Abfalls ist insbesondere im Hinblick auf die weiteren Verwendungsmöglichkeiten und Sicherheits- und Transportvorschriften wichtig. Abfall wird in Deutschland durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)[9] definiert. In diesem Gesetz und den zugehörigen Verordnungen stehen detaillierte Vorschriften zur Vermeidung, Verwertung und Ablagerung von Abfall.

    Abfall im Sinne des deutschen Abfallrechts sind „alle Stoffe oder Gegenstände, derer sich ihr Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss“ (§ 3 Kreislaufwirtschaftsgesetz).

    Die Frage der Beweglichkeit ist in der Praxis von großer Bedeutung. So wird kontaminierter Boden nur dann zu Abfall, wenn er beweglich gemacht wurde.[10] Aufgrund dieser Rechtslage werden z. B. auf dem Bau bestimmte Arbeitsweisen vor anderen verwendet, damit kontaminierter Boden – rein rechtlich betrachtet – nicht zu Abfall wird:

    Herstellung von Rammpfählen anstatt Bohrpfählen (das Bohrgut wäre sonst Abfall gem. KrWG.)

    Erdtransport mit Planierraupen anstatt mit Bagger und LKW (das Verschieben von Boden verleiht dem Boden nicht die erforderliche Beweglichkeit, die für die Einstufung als Abfall gem. KrWG notwendig ist)

    Anstatt PAK-haltige/teerhaltige Schichten zu entfernen, werden diese lediglich überbaut („Hocheinbau“)

    Gemäß deutschem Recht kann jedoch kontaminierter Boden, welcher nicht unter den Abfallbegriff fällt, unter das Bodenschutzrecht fallen. Dann wird z. B. von der zuständigen Behörde eine Bodensanierung angeordnet.

    Eine tatsächliche Entledigung liegt vor, wenn der Abfall wirklich verwertet oder beseitigt wird, oder wenn jegliche Sachherrschaft über eine Sache aufgegeben wird. Ein Entledigungswille wird gesetzlich unterstellt, wenn der ursprüngliche Zweck einer Sache aufgegeben wird, und kein unmittelbar neuer Zweck vorhanden ist. Unmittelbar bedeutet hier „ohne weitere Veränderung“ der Sache. Ferner gibt es diesen Entledigungswillen bei Herstellungsprozessen, wenn ein Stoff nicht zielgerichtet anfällt. Typisches Beispiel sind die Sägespäne beim Schreiner. Eine Zwangsentledigung liegt vor, wenn der ursprüngliche Zweck einer Sache aufgegeben wurde und ein Gefährdungspotential vorhanden ist.
     
    16.05.2019 #132
  13. Der Begriff „Abfall“ ist vom Begriff „Produkt“ abzugrenzen. Produkte sind in der Regel frei handelbar und unterliegen nicht den Regelungen des Abfallrechts, das bestimmte Bedingungen für den Transport etc. vorsieht. Eine Sache besitzt gemäß der Verkehrsanschauung die Produkteigenschaft, wenn sie zielgerichtet hergestellt wurde, einen positiven Marktwert besitzt und Qualitätsstandards erfüllt. Ein Beispiel für die schwierige Abgrenzung ist in Pellets gepresster, (brikettierter) und vorsortierter Restmüll zur Verbrennung. Auf den ersten Blick mag er die Voraussetzungen eines Produktes erfüllen. Jedoch ist nach aktueller Rechtsprechung der Punkt „zielgerichtete Herstellung“ nicht erfüllt, da er sicherlich nicht eigens hergestellt würde, wenn es keinen Restmüll gäbe.

    Eine weitere wichtige Unterscheidung ist der Unterschied von „Abfall zur Verwertung“ und „Abfall zur Beseitigung“. Bei der Verwertung steht die Nutzbarmachung des stofflichen oder energetischen Potentials im Vordergrund, bei der Beseitigung ist die Vernichtung der Schadstoffe oder die risikolose Deponierung maßgebend. Eine Verwertung muss ordnungsgemäß und schadlos erfolgen. Werden die in den Anhängen zum Krw/AbfG und dessen Verordnungen genannten Grenzwerte nicht eingehalten, unterliegt der jeweilige Abfall strengeren Vorschriften hinsichtlich Transport und Entsorgungsmöglichkeiten.

    Abfallbehandlung und -entsorgung

    Die Abfallbehandlung kann in der stofflichen oder energetischen Verwertung (Abfallentsorgung, z. B. Aufbereitung, Sortierung in der Müllsortieranlage usw.) von Abfällen bestehen. Das heißt Abfallbehandlungsanlagen sind z. B. Kompostierungsanlagen oder Vergärungsanlagen (Biogasanlagen oder Trockenvergärung) für Bioabfall und Schrottplätze (Vorsortierung von Stahl bzw. Eisen und anderen Metallen), Müllverbrennungsanlagen (MVA) oder Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen (MBA).

    Deponien dienen in der Regel der zeitlich unbegrenzten Lagerung von Abfällen. Sie werden nach Art des Abfalls, der deponiert werden darf, in Deponieklassen eingeteilt.

    Siehe auch: Abfallentsorgung und Recycling

    Probleme

    Zu den größten Problemen gehören:

    die jährliche Steigung der anfallenden Müllmenge

    die oftmalige Entsorgung in den Gewässern

    die Verseuchung der Umwelt bei falscher Entsorgung von Problemstoffen

    Abfälle eines jeden Produktes fallen während aller Produktionsstufen (Herstellung, Vertrieb, Lagerung) an. Zu den wichtigsten Ursachen des Abfallaufkommens in den einzelnen Produktions- und Vertriebsbereichen zählen:

    Industrie

    Abweichung von den geforderten Produkt- und Qualitätseigenschaften

    Überproduktion und Fehlplanung

    Fehler beim Herstellungsprozess (z. B. Fehlchargen, Etikettierungsfehler, Produktionsausfälle)

    Handel

    falsche Lagerung, Schäden beim Transport

    Überbestände durch kaum kalkulierbares Einkaufsverhalten

    Beschädigung von verderblicher Ware (z. B. Obst und Backwaren)

    Ablauf von Mindesthaltbarkeits und Verbrauchsdatum (vor allem bei Lebensmitteln)

    Großverbraucher

    Hygiene- und Sicherheitsvorschriften

    Kalkulation schwierig, wenn Nachfrage stark schwankt

    mangelhafte Lagerung

    Private Haushalte

    Fehlplanung, Fehlkauf, fehlender Überblick über Vorräte

    falsche Aufbewahrung

    Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum (vor allem bei Lebensmitteln)
     
    16.05.2019 #133
  14. Snipes
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    Aber vorher würde ich mir an Deiner Stelle folgendes kaufen:

    Der Duden ist ein Rechtschreibwörterbuch der deutschen Sprache. Das Werk war erstmals am 7. Juli 1880 von Konrad Duden als Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache veröffentlicht worden und wurde in den folgenden Jahrzehnten Grundlage einer einheitlichen deutschen Rechtschreibung. Von Ende 1955 bis zur Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996 war der Duden maßgebend für die amtliche Rechtschreibung in Deutschland. Inzwischen wird er „Auf der Grundlage der aktuellen amtlichen Rechtschreibregeln“ des Rats für deutsche Rechtschreibung erstellt.[1]

    Im 20. Jahrhundert entwickelte der Dudenverlag eine Reihe mit weiteren Fach-Wörterbüchern, die ebenfalls unter dem Titel Duden erschienen; der Rechtschreibduden ist der erste Teilband dieser Reihe.

    Verlag und Verlagsort
    Der Duden erscheint als Buch und in elektronischen Formaten im Verlag Bibliographisches Institut. Im Frühjahr 2013 erfolgte der Umzug des Verlages vom Standort Mannheim nach Berlin-Alt-Treptow. In Mannheim verblieb lediglich der Geschäftsbereich Sprachtechnologie,[2] der aber 2014 „wegen zu geringen Erfolgs“ geschlossen wurde.[3]

    Geschichte des Rechtschreibdudens
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    100 Jahre Rechtschreiblexikon von Konrad Duden: vergleichende Ansicht der Duden von ca. 1880 und 1980 auf einer Briefmarke von 1980
    Schleizer Duden (1872) und Urduden (1880)
    1872 veröffentlichte Konrad Duden im Verlag B.G. Teubner in Leipzig seine Abhandlung Die deutsche Rechtschreibung. Dem Werk waren bereits ein Wörterverzeichnis sowie Rechtschreibregeln für den Schulgebrauch beigegeben.[4] Dieser später sogenannte Schleizer Duden – der Verfasser war damals Direktor eines Gymnasiums in Schleiz – beeinflusste die Debatte um die Rechtschreibung in Deutschland maßgeblich und wurde zur Vorlage der folgenden orthografischen Wörterbücher.

    Acht Jahre später – Konrad Duden war inzwischen als Schulleiter an das Gymnasium in Hersfeld gewechselt – erschien dann die erste Auflage seines Hauptwerks, vom Verlag später als „Urduden“ bezeichnet: am 7. Juli 1880 wurde das Vollständige Orthographische Wörterbuch der deutschen Sprache im Verlag Bibliographisches Institut in Leipzig veröffentlicht.[5] Dieser erste „Duden“ versammelte 27.000 Stichwörter auf 187 Seiten, und der Duden setzte sich nachfolgend im gesamten Deutschen Kaiserreich als Orthografie-Nachschlagewerk durch, ab 1892 wurden seine Schreibweisen in der Schweiz verbindlich.

    2.–6. Auflage (1881–1900)
    Eine 2. Auflage ist nicht als Druckwerk überliefert. Es wird angenommen, dass der Nachdruck von 1882 als solche gezählt wurde. Auch die nachfolgenden Ausgaben erschienen im Dudenverlag. Von der 3. Auflage (1887) an nahm Konrad Duden auch etymologische Angaben sowie Erläuterungen zu Fremdwörtern in das Wörterbuch auf; von der 4. Auflage (1893) an schlug sich diese Erweiterung auch im Titel nieder: Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache – mit etymologischen Angaben, kurzen Sacherklärungen und Verdeutschung der Fremdwörter. Mit dem gleichen Titel wie die 4. Auflage erschienen 1897 die 5. Auflage und die 6. Auflage im Jahr 1900.[6]

    7.–12. Auflage (1901–1942)
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    Buchdruckerduden, 1903
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    Duden, 11. Auflage, 1934
    Die vom 17. bis 19. Juni 1901 in Berlin tagende II. Orthographische Konferenz, auf der unter Beteiligung von Konrad Duden Beratungen über die Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung stattfinden sollten, bestätigte mit ihren Orthografieregeln im Wesentlichen das amtliche preußische Schulregelwerk und den „Urduden“. Diese Beschlüsse wurden im Laufe des Jahres 1902 vom damaligen Bundesrat wie auch vom österreichischen Reichsrat und der Schweiz umgesetzt. Im selben Jahr erschien auch die 7. Auflage des an die Beschlüsse angepassten Dudens – an dieser Arbeit war neben Konrad Duden auch erstmals eine Redaktion beteiligt.

    Die 8. Auflage erschien 1905. Nach dem Tod von Konrad Duden im Jahr 1911 übernimmt die Dudenredaktion die Weiterführung des Werks. Mit dem Titel Duden – Rechtschreibung der deutschen Sprache und der Fremdwörter erschien die 9. Auflage in 1915; nachfolgend die 10. Auflage in 1929.[6]

    In der 11. Auflage von 1934 finden sich im Gegensatz zur 10. Auflage von 1929 Begriffe wie Volksgemeinschaft, Volksschädling und Volks- und Staatsfeind im Wörterverzeichnis, während anstelle des Wortes Volksfreund der Volksfeind aufgenommen wurde und der Begriff Volksentscheid nicht mehr verzeichnet war.

    Der letzte in Frakturschrift gedruckte Duden erschien 1941 als 12. Auflage. Auf Erlass von Reichsleiter Bormann sollte die Frakturschrift nicht länger verwendet werden. Seit 1942 (ebenfalls 12. Auflage) erscheint der Duden ausschließlich in Antiqua. Als Hilfestellung für Schreiber der gebrochenen Schrift wurde das Schluss-s (runde s) jeweils unterstrichen, alle anderen sind lange s. In den folgenden Jahrzehnten wurde die deutsche Rechtschreibung de facto von der Redaktion des Dudens in Leipzig weiterentwickelt.

    13.–19. Auflage (1947–1991)
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    Großes ß, DDR-Duden, 15. Auflage, 1957
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    DDR-Duden, 16. Auflage, 1969
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    DDR-Duden, 17. Auflage, 1981
    Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Tradition des Duden in Leipzig beim VEB Brockhaus und später auch in Mannheim beim Privatverlag F. A. Brockhaus fortgeführt (Ost- und West-Duden). 1947 entstand mit der 13. Auflage in Leipzig der erste Nachkriegsduden, für den auch westdeutsche, österreichische und Schweizer Verlage ein Abdruckrecht erhielten. Auf dessen Grundlage brachte 1954 der westdeutsche Dudenverlag eine eigene überarbeitete (14.) Auflage heraus. Sie enthielt keine Markierung des Schluss-s mehr, was im Westen auch weiter so gehandhabt wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2019
    16.05.2019 #134
  15. Der Duden, hast Du den? :D
     
    16.05.2019 #135
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